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Wer macht eigentlich Werbung für kleine Budgets?

  • Finden Sie den Dienstleister in Ihrer Nähe. Die Google Map mit allen Machern, die sich auch für kleine Budgets ins Zeug legen.

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Making of: Das Karlsruher Manifest

Nachdem meine Gastvorlesung dank der cleveren und ideenreichen Studigruppe der Merkur FH ein voller Erfolg wurde und das Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation hervorgebracht hat, hier noch ein Blick hinter die Kulissen.

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Nachdenken.

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Festnadeln.

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Wow.


Übrigens werde ich am Donnerstag zu einer zweiten Gastvorlesung in Karlsruhe sein. Keine Sorge, es entsteht kein neues Manifest, sondern es gibt eine Jam-Session zum Thema Bloggen. Gejammt wird mit Biggi Mestmäcker.

Wo ist der Eismann?

Eismann_widget Das ist mal eine klasse Anwendung von Google Maps. Die Ilmenauer mobile Eisdiele Eis-Wagner, die mit ihrem Lieferwagen kreuz und quer durch die Stadt fährt, lässt sich dabei live verfolgen. Auf der Website, die auch ganz folgerichtig "Wo ist der Eismann?" heisst, kann man den aktuellen Standort des Wagens sehen und den Weg durch die Stadt verfolgen.
Wer will, kann sich auch ein Widget auf den eigenen Desktop laden oder die aktuelle Position per RSS Feed mitteilen lassen.
Alles, damit man weiß, wo man den Eis-Wagner findet. Wie das funktioniert, beschreibt er so:

"Im Eiswagen ist ein FALCOM MAMBO, ein GPS Empfänger mit Handy-Funktion, eingebaut. Das MAMBO ermittelt die aktuelle Position per GPS und sendet diese per GSM/GPRS an unseren Server. Der Server stellt die Position auf der Landkarte dar.Solange das Fahrzeug in Bewegung ist, wird die Position einmal pro Minute aktualisiert. Im Stand werden keine neuen Positionen gesendet. Ändert sich die Position wird diese zeitnah automatisch auch auf der Karte aktualisiert.Als Karte werden die frei zugänglichen Google-Maps verwendet, welche über eine definierte API angesprochen werden."

Kompliment - eine klasse Idee, perfekt inszeniert. Doch halt, niemand ist perfekt. So hat der Eis-Wagner es nicht für nötig gehalten, uns auf seiner Website mehr über seine Eissorten und deren Herstellung zu verraten.

Danke an Gerhard Schoolmann für die Entdeckung.

Die Marke: Illusionen und Metaphern

Ach wie ich das Wörtchen "Markenführung" amüsant finde. Das wird immer so verwendet, als handele es sich bei den Markenführern um superschlaue Gralshüter eines verborgenen Markenkerns, den sie nach Belieben umgestalten, definieren und mit Leben füllen. Die „Kern-Metapher“ suggeriert ja auch gleich, dass da nicht jeder Einblick haben kann. Schließlich steckt der Kern so tief innen drin, dass nur ein Häuflein Eingeweihter den zu Gesicht bekommt.

Was für eine Illusion. Aber keine verwunderliche, da die Marketingsprache voll von Allmachtsphantasien ihrer Macher steckt. Nur so am Rande.

Hola, liebe Unternehmer und Marketingchefs. Wir sind alle ganz kleine Lichtlein, was unsere Markenmacher-Potenz angeht: Marke ist, was in den Köpfen der Menschen tatsächlich steckt, nicht was wir gerne reinstecken möchten. Und das kann man ganz einfach sichtbar machen. Mithilfe der „Brand Tag Clouds“. Diese zeigen, was für Assoziationen Menschen mit Marken verbinden.

Hier ist eine solche Brand Tag Cloud. Zu welcher Marke die wohl gehört?

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Zum Brand Tag Projekt gehts hier.

Kauft bei meinen Lesern: Heute bei Susanne Melles, SanoVia

Vor kurzem habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich meine Leser und Leserinnen besser im Blog sichtbar mache. Eine der Ideen realisiere ich heute. In loser Folge stelle ich Leserinnen und Leser mit ihrem Produkt- oder Dienstleistungsangebot vor. Dass sich meine Leser untereinander kennen und auch untereinander einkaufen ist keine Seltenheit - aus vielen Gesprächen weiss ich, dass tun sie schon längst. Na gut, vielleicht kann man das noch ein bisschen fördern. Im speziellen Fall hatte ich das Glück schon mal von Susanne bekocht zu werden. Ich kann nur sagen - kitzelt Rezepttipps aus Ihr heraus, soviel ihr könnt. Und das Olivenöl "Il Merlano" ist der Hammer - kaufts Euch für besondere Anlässe, genießt es z.B. pur aufs Brot. Der teure Preis ist beim ersten Bissen vergessen.

Den Anfang macht Susanne Melles vom SanoVia-Store.

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1. Was können meine Leser und Leserinnen bei dir kaufen?
In meinem Online-Store gibt es Olivenöle, mit Kräutern und Gewürzen aromatisierte Olivenöle, Pestos und Patés sowie Arganöl.

2. Warum gerade bei dir?
Nun, als Gesundheitsberaterin habe ich die Produkte natürlich besonders sorgfältig ausgewählt. Ich habe alle Produkte selbst ausprobiert und ich kenne meine Lieferanten persönlich.
Insbesondere die Würzöle und Pesto-Spezialitäten machen es meinen Kunden einfach, gesund und trotzdem schnell zu kochen. Eine Gemüsepfanne zum Beispiel lässt sich mit einem Löffel Pesto oder ein paar Spritzern Würzöl super-einfach würzen. Da ich selbst sehr gerne koche, gebe ich auch zu vielen Produkten Tipps, was man alles damit machen kann.

3. Seit wann gibt es dein Geschäft?
Seit Anfang 2008.

4. Welche Werbemaßnahmen betreibst du?
Nun, zunächst einmal meinen eigenen Blog unter http://sanoviablog.terapad.com. Dann ist mein Shop auch bei der Shopping-Plattform Yatego zu finden. Und meine Produkte vertreibe ich zusätzlich über ausgesuchte Fachgeschäfte im Lebensmittel-Einzelhandel.

5. Was ist dein spezielles Angebot für uns?
Ich möchte kein spezielles Paket zusammenstellen, da nun mal jeder andere Vorlieben hat. Aber jedem, der zu seiner Bestellung das Stichwort "Bernd Röthlingshöfer" ins Kommentarfeld einträgt schenke ich eine Flasche Olivenöl dazu. Das gilt ab einem Mindestbestellwert von 20 €.

Sanoviastore

PS: Wer selbst vorgestellt werden möchte, schreibt mir eine Mail und beantwortet darin die gleichen Fragen, die ich Susanne auch gestellt habe. Der Service ist für alle Beteiligten kostenlos, ich sacke also keine Provisionen ein. Aber über einen Backlink freue ich mich natürlich.

Das Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation

Wir haben es satt, von Spam, Lügen und Bullshit belästigt zu werden. Es nervt uns, wenn uns Banner die freie Sicht auf Webseiten versperren. Wir wollen nicht eine Tonne Werbemüll als Altpapier entsorgen müssen. Wir hassen Gewinnspielanrufe. Wir wollen nicht mit Telefonrobotern sprechen. Wir sind es leid, immer nur Kunden und nie Menschen zu sein. Wir haben das Recht unseren Informationsmix selbst zu bestimmen.

Eigentlich glasklar, wie Menschen angesprochen und umworben werden sollen. Bloß kommunizieren viele Unternehmen nicht so, wie wir uns das wünschen. Sie sind einfach nicht fair zu uns. Damit sie es künftig leichter haben, das Richtige zu tun, hier die Leitsätze für ein Faires Kommunizieren in Werbung, Verkauf, PR.

Das Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation

1.    Ich respektiere mein Gegenüber.
2.    Ich bin ehrlich.
3.    Ich rede und höre zu.
4.    Ich bin freundlich, höflich und hilfsbereit.
5.    Ich nerve nicht und dränge nichts auf.
6.    Ich nutze nicht aus und zocke nicht ab.
7.    Ich bin offen für Kritik und nutze Feedback.
8.    Ich stelle kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.
9.    Ich respektiere die Privatsphäre meines Gegenübers.
10.  Ich halte Grenzen ein.
11.  Ich pflege persönliche Beziehungen.
12.  Ich bringe jedem Wertschätzung gegenüber.
13.  Ich kommuniziere offen und transparent.
14.  Ich kommuniziere verständlich und verständnisvoll.
15.  Ich achte stets auf beidseitigen Nutzen.
16.  Ich halte meine Versprechen.
17.  Ich baue langfristige und  nachhaltige Beziehungen auf.
18.  Ich gebe Fehler zu.
19.  Ich nehme mir Zeit.
20.  Ich respektiere Individualität und kulturelle Unterschiede.
21.  Ich übernehme Verantwortung für mein Handeln.

Diese 21 Leitsätze sollen helfen, eine faire Kommunikation (z.B. in Vertrieb, Werbung, PR...) zu gewährleisten.
Sie entstanden im Rahmen meiner gestrigen Gastvorlesung an der Merkur Internationale Fachhochschule in Karlsruhe im Studiengang Internationales Marketing – zu der ich von Prof. Dr. Michael Zerr eingeladen wurde.
Erarbeitet, diskutiert und formuliert wurden dieses Manifest von Christina Brenner, Catharina Dehn, Denise Hammer, Julio Machado-Castre, Nina Metzner, Angelika Sauer, Meike Schreiner, Michael Schurer und Silke Spraul.

Vielen Dank an alle Beteiligten - das war eine tolle Session! Kritik, Ergänzungen, Gegenreden und Verbesserungen sind willkommen. Übrigens, die FH bloggt hier.

Wort zum Montag

"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung."

Kaiser Wilhelm II.

Ohne Worte

Meetingsad


via Seth Godin

Jimdo integriert Blog-Features und startet Beta-Test, 100 Invite Codes zu vergeben

Ich habe das Angebot der Hamburger Firma Northclick schon seit längerem im Auge. Und mit ihrem WebSite-Baukasten Click & Change habe ich mir vor einiger Zeit auch eine klassische Website neben meinem Blog gebaut.

War total einfach und so überzeugend, dass ich das jedem kleineren und mittleren Unternehmen nur empfehlen kann und oft empfohlen habe. Wie man das vom Bloggen her gewohnt ist, kann man alles selber machen - ohne HTML Kenntnisse, Texte, Bilder, Links usw. hochladen und veröffentlichen. Zum Start gibt es einige sehr gut gemachte Templates und wer will, kann auch mithilfe von Northclick das Design weiter umstricken lassen.

Dann kam Jimdo: ein Angebot, das sich scheinbar an den Privatnutzer richtet, der sich eine eigene Homepage bauen will. Denn Jimdo ist in der Basisversion kostenlos, hat mindestens so tolle Features wie Click & Change, aber.. was soll ich mit Jimdo? Ich habe ja schon eine Website und ein Blog.

Nachdem Jimdo vor kurzem schon mitgeteilt hat, dass es als erster Webseiten-Baukasten weltweit seinen Usern nun auch Social-Network-Funktionen zur Verfügung stellt, kam ich allerdings ins Wanken.
Seit März können sich die User als Freunde hinzufügen, sich Nachrichten schicken und automatisch per Newsfeed über die Updates der Freunde informiert bleiben. Genau das was mir als nächste Ausbaustufe für mein Blog vorschwebt.
Allerdings fehlte die Blogfunktion noch. Und die kam dann gestern abend: Matthias von Northclick schrieb:

Moin Bernd,

wir haben gerade die Closed Beta für unser neues Blogfeature. Wir sind fest der Überzeugung, dass die "Webseite" und der "Blog" verschmelzen werden - sie ergänzen sich einfach perfekt. Daher können die Jimdo-User ab sofort innerhalb ihrer Webseite einen eigenen Blog schreiben und die Posts ganz flexibel irgendwo auf ihrer Seite integrieren.

Hier eine Übersicht über die derzeit enthaltenen Features und die, an denen wir noch arbeiten."

Wenn das alles so funktioniert, dann haben die Jimdo-Macher sowohl TypePad als Blogdienst als auch Web-Baukästen wie Google Pages meilenweit abgehängt. Sehe ich mir am Wochenende mal genauer an.

Wer an der Closed Beta teilnehmen will, kann gerne testen. Zunächst einen kostenlosen Jimdo Zugang einrichten. Dann einloggen und oben rechts auf "Blog Closed Beta" klicken. Mit dem Freischaltcode "roethlingshoefer" kannst Du testen. Viel Spaß!

Persil kann gar nicht bloggen

Schon gehört? Persil bloggt.
Was natürlich Unsinn ist. Eine Marke kann gar nicht bloggen. Oder hätten Sie das einer chemiepulvergefüllten Pappschachtel zugetraut? Menschen können bloggen. Leider fängt damit der Fehler schon an. Denn die sind bei Persil nicht nur auf dem Teamfoto ganz weit weg von den Lesern.
Thorsten Ulmer bemerkt ganz richtig:

"Man merkt den Schreiberlingen die Bedenken an, sich die Finger zu verbrennen. Sie bewegen sich auf einem neuen unbekannten Terrain und möchten es verständlicherweise vermeiden, sich zu weit raus zu wagen.
Darüberhinaus versucht man möglichen Querulanten gleich zu Beginn mit einem Bereich „Umgangsformen“ entgegenzutreten. Eine Blog-Hausordnung sozusagen. Vergesst es. Wer sich mit Euch anlegen möchte, wird dies tun. Ob mit oder ohne Policy."

Nun ja. Das kann sich ja alles besser. Beim Bloggen vollzieht man viele Lernschritte live. Andrerseits kann man das auch üben - etwa indem man mit Leuten trainiert, die sich damit auskennen. Davon gibts  Tausende allein In Deutschland. Vielleicht hat Persil ja auch geübt vorher. Aber dann mit den falschen. Die hätten Persil vielleicht auch darauf hinweisen können, dass eine Old School Unternehmenskultur mit einem New School Marketing Instrument schwer kollidiert. Und dass man nicht einfach neue Tools benutzen kann, wenn man sie mit alten Denkweisen anpackt.

Egal. Gibt wichtigeres als Waschmittel. Ich befürchte nur eines. Je mehr prominente Blog-Opfer es gibt, desto länger behalten die Skeptiker recht.

WerbePraxis aktuell: Die Themen der Mai-Ausgabe

Die Mai-Ausgabe von WerbePraxis aktuell ist erschienen. Und das sind die Themen:

Fußballfieber – Last-Minute-Ideen für Fußball-Werbewochen
7 schnelle Konzepte, wie Sie von der Fußball-EM profitieren

Die Europameisterschaft steht vor der Tür. Vermutlich verfallen die Deutschen – und diesmal mit ihnen die Schweizer und Österreicher – in ein ähnliches Fußballfieber wie vor zwei Jahren bei der WM in Deutschland. Das heißt: Autos werden mit Fähnchen geschmückt, unterm Business-Sakko werden Trikots getragen und auf den Public Viewing Areas fließen Bier und Freudentränen. Vier Wochen lang wird es kaum ein anderes Thema geben. Einige Branchen werden begeistert sein – über Mehrumsätze. Andere werden unter Umsatzeinbußen leiden.

Nutzen Sie den Boom der Krimispiele
Diese Werbe-Ideen finden Ihre Kunden garantiert spannend

Deutschland – ein Volk von Freizeitkommissaren. Könnte man meinen, wenn man sich den Erfolg des Genres „Krimi“ anguckt. Im Buchhandel boomen z. B. die so genannten Regionalkrimis – kaum eine Gegend, die noch nicht zum Krimischauplatz geworden ist, egal, ob Schwarzwald, Nordseeinsel oder bayerisches Bergland. Mehr als 1 Million Regionalkrimis verkauft der deutsche Buchhandel. Hunderttausende von Menschen waren selbst schon Zeugen eines „Mordes“. Als Gäste eines Krimi-Dinners mussten sie unter den ins Publikum gemischten Schauspielern den Mörder ausfindig machen – durch gemeinsames Kombinieren. Die Begeisterung der Deutschen für ein bisschen Gruseln und anschließende Mörderhatz sollten Sie sich zunutze machen.

So werden Sie mit Buzz-Marketing zum Gesprächsstoff
Zwei Agenturen, die Sie bei der Gewinnung von Multiplikatoren unterstützen

Erneute Online-Panne bei BMW! Der Münchner Autobauer wollte vom Video-Boom im Web profitieren und ließ mehrere Filme für YouTube produzieren. Diese sollten sich „viral“, also nur durch die Empfehlungen von Web-Nutzern untereinander, verbreiten. Was aber, wenn man bei der Verbreitung nachhelfen muss? Dann engagiert man eine Werbe- und PR-Agentur, die sich ja schließlich als Experte für alle Kommunikationsfragen nach außen präsentiert. Leider führte die PR-Agentur die Autobauer ins Online-Desaster. Deren Mitarbeiter versuchten die Kampagnen so zu streuen, dass sie in allen möglichen Blogs und Foren wahllos und unpassend Werbehinweise auf die Videos eintrugen – Todsünde für die Blogger. Anstelle eines Erfolgs ernteten sie jede Menge Kritik und Proteststürme, die bis in traditionelle Medien („Handelsblatt“) reichten.

Wieder erlaubt: Die Markennamen der Konkurrenten in Ihrer AdWords-Werbung nutzen
Ein neues Urteil hebt die früheren Restriktionen auf

Bisher war es ein höchst riskantes Unterfangen, in der AdWords-Werbung auch auf die Schlüsselbegriffe/Keywords der Konkurrenz zurückzugreifen. Die Firma Opel durfte demnach nicht die Suchbegriffe „Volkswagen“, „Mercedes“ oder „Ford“ verwenden. Wer es dennoch tat, erhielt eine Abmahnung. Die Logik bisheriger Urteile: Markennamen sind geschützt und dürfen daher nicht als Schlüsselbegriffe in der Google-Werbung verwendet werden.

Vorsicht, schwarze Schafe! Wie Sie seriöse Suchmaschinen-Optimierer erkennen
So finden Sie den richtigen Dienstleister

Auf die vordersten Plätze bei Google-Suchanfragen will jeder. Noch dazu, wo Untersuchungen gezeigt haben, dass nur die Top-Platzierten tatsächlich angeklickt werden, und Suchergebnisse, die auf der zweiten Seite der Suchtreffer landen, kaum mehr beachtet werden. Wer seine Website und wichtige Suchbegriffe nicht ganz vorn findet, dem entgeht viel Umsatz. Kein Wunder, dass man alles tun will, um bei Google weiter nach vorne zu kommen. Gute Suchmaschinen-Optimierer helfen ihren Kunden, sie bei den Suchanfragen ganz vorne zu platzieren – und erhalten dafür Honorare. Das Problem: Scharlatane und Schaumschläger erhalten diese auch.

So bringen Sie Ihr Firmenlogo perfekt ins Bild
Die besten Tricks für werbewirksame Pressefotos

Plötzlich ein Anruf von der Lokalpresse: Wir möchten ein Interview mit Ihnen machen. Passt es Ihnen, wenn wir heute Nachmittag vorbeikommen, so gegen 14 Uhr? Natürlich passt es. Der Chef oder Pressesprecher ist im Haus. Sein Thema beherrscht er aus dem Effeff, da ist keine Vorbereitung nötig. Und dann rückt die Presse an. Ein Interviewer und ein Fotograf. Und spätestens da schwant es Ihnen: Die werden Fotos machen!

Link zur Bestellung Ihres Probeheftes

Termin-Shopping

Warum gehen Einzelhändler immer davon aus, dass man sich einen halben Tag frei nimmt um Einkaufen zu gehen? Nur um dann festzustellen, dass alle Verkaufsberater im Gespräch sind. Jackie Huba berichtet über eine amerikanische Boutique, die es den Kunden ermöglicht, Termine für ihren Einkauf zu vereinbaren. Zum vereinbarten Termin steht dann auch tatsächlich ein Einkaufsberater bereit.


Ist mir in Deutschland noch nicht begegnet.
Wenn man es genau nimmt, liebe Einzelhändler, dann sind die oft gescholtenen Behörden schon weiter. Seitdem man bei der Kfz-Zulassungsstelle im Landratsamt Ravensburg Termine vereinbaren kann, hat das stundenlange Herumstehen ein Ende.

Unbedingt lesen: Groundswell

Groundswell_2 Noch nie ein Buch in der Hand gehabt, das so klipp und klar erklärt, worum es für Unternehmen in den nächsten Jahren überhaupt geht. Auf den ersten Blick könnte man sagen: ein Web 2.0 Ratgeber. Aber der Begriff Web 2.0 ist ja so doof, weil unpassend. Er verniedlicht die Situation, in der sich Unternehmen heute befinden - nahezu alles, was sie über Marketing, Vertrieb, Werbung gelernt haben, passt auf die sich verändernde Welt nicht.
Unser Marketingfachwissen ist nämlich nicht etwa zeitlos - es ist aus dem 20.Jahrhundert. Richtigerweise heisst es im Untertitel zum Buch dann auch: "Winning in a world transformed by social technologies."
Klasse Anleitungen, sehr gute Fallbeispiele - ein absoluter Kauftipp!
Nur zwei Nachteile. Erstens: Das Buch ist in englischer Sprache geschrieben, was seine Verbreitung hierzulande einschränken dürfte. Zweitens: Den Titel "Groundswell" konnte ich bis heute nicht übersetzen. Da hilft auch kein Leo.

Wie mache ich meine Leser sichtbar?

Es ist mir schon lange ein Bedürfnis auf diesem Blog nicht nur mich selbst, sondern auch meine Leser sichtbar zu machen. Frage ist nur: Wie? Und wollt ihr das überhaupt?

Hier ein paar Ideen:

  1. Live-Traffic Feed. Am Wochenende habe ich den sogenannten Live-Traffic Feed (linke Seite.. nach unten scrollen) eingebaut: er zeigt, woher die Leser kommen und welche Artikel sie anklicken. Eine schöne Sache finde ich - aber die Leser bleiben anonym. Das ist ok für die, die anonym bleiben wollen, aber nicht genug für die, die ihr Gesicht zeigen wollen.
  2. Leser mit Bild abbilden. Vielleicht so wie in diesem Beispiel:

    Leserbilder

  3. Leser in Blogpostings vorstellen. Ich denke da an eine Artikel-Serie wie: Kauft bei meinen Lesern! In der werden Leser und ihr Produkt- und Serviceangebot, ihr Webshop usw. vorgestellt. Funkioniert natürlich nur für einen Teil der Leser, die Selbständigen.

Was meint ihr? 1,2,3? Alles? Oder nichts davon? Andere Ideen?

Bild: Kristine

Autorin liest über den Wolken

Lesung

Susanne Fengler ist offenbar die erste Autorin, die an Bord eines Passagierflugzeuges eine kleine Lesung (aus ihrem Buch Heidiland) geben durfte.
Ich finde es immer klasse, wenn sich Autoren ungewöhnliche Orte für Lesungen suchen - meistens zieht das viel mehr Zuhörer an und die Medien berichten auch noch viel lieber darüber.
Meine Lieblingslesung wäre übrigens "Der Literarische Aufguß": Erotische Literatur in der Sauna.

via Ideentower

Ausführlicher Bericht über die Lesung im Börsenblatt

Simyo zeigts: Mundpropaganda funktioniert auch im Massenmarkt

"Der Mobilfunk-Billiganbieter Simyo gewinnt neue Kunden zunehmend über die Empfehlung durch Bestandsnutzer. Mittlerweile komme jeder dritte Kunde durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu Simyo, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Vorstandschef Rolf Hansen führt dies auf eine hohe Kundenzufriedenheit zurück, die er durch eine Studie bestätigt sieht. Knapp 90 Prozent der befragten Kunden würden sich daher wieder für Simyo entscheiden."

Für viele Analysten ist die Weiterempfehlungsrate eines Unternehmens ein wichtiges Indiz. Sie garantiert ein niedriges Werbebudget und weist auf künftige Profite hin.

Quelle: FN Finanznachrichten

Etwas ausführlicher berichtet die Internet-Nachrichtenagentur
 

Marketeasing Leseprobe

Weil es mit Scribd gar zu schön ist: Hier noch eine Leseprobe aus Marketeasing. Viel Spaß damit.

Read this doc on Scribd: marketeasing leseprobe

Wie man mit Stammkunden neue Kunden gewinnt

Die amerikanische Bloggerin Kim Proctor berichtet über eine wirkungsvolle E-Mail des Schuh-Shops DSW:

In der E-Mail erhalten Stammkunden einen Nachlass-Coupon von 30 %.
Jeder Stammkunde darf die an ihn gerichtete E-Mail unbegrenzt weiterleiten.
Jeder weitere E-Mail-Empfänger erhält dann ebenfalls einen Nachlass von 20 %

Beide Gutscheincodes sind bereits in der E-Mail enthalten.

Funktioniert wie die bereits vorgestellten Doppelgutscheine, lässt sich allerdings durch den Einsatz von E-Mails gewaltig potenzieren!

Er ist da!

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Kaum schwerer als ein Moleskine, aber ungleich kommunikativer.

Aus meinem Versuchslabor: Wie man spielend einfach Ideen produziert

Ich bin schon in vielen Brainstorming-Runden gesessen, die nicht in Gang kamen. So auf Knopfdruck kreativ sein, klappt halt bei den meisten nicht.
Nun kann zwar ein geübter Moderator einiges dafür tun, das Ganze zu beflügeln. Was aber wenn der Moderator nicht zur Hand ist? Wenn man spontan - ohne Vorplanung - brainstormen will. Und was, wenn man nicht nur im gesamten Team sondern auch mal alleine auf neue Ideen kommen will?
Dann wäre es gut was zur Hand zu haben, was spielerisch, aber zugleich strukturiert die grauen Zellen in Gang setzt.
Weil ich mir ein solches Werkzeug schon sehr lange selbst gewünscht, aber nicht gefunden habe, habe ich es entwickelt. Hier unten im Bild.

Kreativittsspiel

Derzeit noch in der Testphase.

Aktientipps holt man sich besser im Internet

Wenn man der Untersuchung von sharewise, einer deutschen Community für Aktienfreunde und Anleger, Glauben schenken darf, dann sind die professionellen Analysten die große Bankhäuser beschäftigen ganz und gar keine Überflieger.
sharewise wertete 6.649 Aktien-Prognosen aus und untersuchte inwieweit die Vorhersagen zutrafen oder nicht. Dabei lag die durchschnittliche Vorhersagequalität aller Analysten liegt bei rund 47 Prozent, auf gut deutsch: Nicht mal die Hälfte alle Prognosen lag richtig. Oder anders gesagt: Jede zweite Aktienempfehlung war Mist.
Manche Top-Häuser verhauten sich völlig mit ihren Vorhersagen. Da trafen dann gerade mal 20% der Prognosen ins Schwarze.
Und wie schnitten die Hobby-Analysten von Sharewise ab? Im Schnitt waren die auch nicht besser. Wenn es da nicht ein paar Wunderkinder gäbe, die es offenbar wirklich drauf haben: Die Top-User von sharewise jedoch kommen auf 82,30 Prozent richtige Vorhersagen.

Hmm, erinnert mich irgendwie an die Erfolgszahlen der Old School Werbung. Auch da bringen über 80 % der gestarteten Werbe-Kampagnen keinen messbaren Erfolg. Und nur eine kleine Handvoll der Kampagnen sind dann richtige Überflieger.

Hören Sie auf normal zu sein: Die Barcode Designer

Normalität im Businessleben ist so ziemlich das Letzte.  Wer einfach nur normal ist, fällt niemanden auf, reißt keinen zu Begeisterungsstürmen hin und wird nullkommanix wieder vergessen. Klar, dass Normale dafür bestraft werden. Sie können sich nur mit sündteuren Werbebudgets ein bisschen Gehör verschaffen.

Wenn es in meinen Workshops an dieses Thema geht, rutschen manche Teilnehmer nervös auf den Stühlen hin und her. „Wie soll ich das denn anstellen, nicht normal zu sein?“ Manche haben dann Angst, sie müssten sich nackt von einem Hubschrauber in Manhattan abseilen - nur um aufzufallen und ihr Unternehmen ins Gespräch zu bringen. (Richard Branson hat das mal getan.)

Und dann entdecken wir gemeinsam die 1.000 Möglichkeiten, nicht normal zu sein. (Bei den meisten kann man die Hosen übrigens anlassen.)
Hier ist Idee 1.001: Unnormales „Barcode Design“. Verblüffend, was dabei herauskommt, wenn einer etwas ganz normales und daher stinklangweiliges wie den Barcode mal mit Kreativität anpackt.

Barcode

Auf ausgefallene Barcode-Designs spezialisiert ist die japanische Agentur Barcode Revolution. Aber bestimmt gibt es auch Designer, die einen in Deutschland dabei unterstützen, oder?

Via Hobby Princess

Blogit - erst mal Finger weg!

Denn noch funktioniert es nicht.

Das Posting wird nicht wie versprochen in den Facebook-Minifeed übernommen. Stattdessen wird es 4 x im Blog und 4 x bei Twitter gepostet. Hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen.

Außerdem ist das Blogit-Tool halt nur ein Schmalspur-Blogging-Helfer. Wer Links einbauen will, (unverzichtbar) muss den HTML Code dafür kennen und selbst eintippen. Gleiches gilt für einfachste Formatierungen der Schrift wie größer, fett, kursiv. Wie man Bilder dort einbaut, hab ich noch gar nicht ausprobiert - ich denke in jedem Falle umständlich. Und wer dem Blogposting gerne eine Kategorie zuordnen möchte wie er das im Blog gewohnt ist: Das geht auch nicht!

Fazit: Gute Grundidee, leider nicht der große Wurf!

Die Oliver Enderlein Story

Diese Geschichte liest sich einfach klasse:

"Wir schreiben 1998, und es locken 200 DM Hauptgewinn bei einem Schülerwettbewerb, ausgeschrieben von der Sparkasse Märkisch-Oderland. Gesucht wird eine zündende Geschäftsidee. Oliver Enderlein, 14 Jahre jung, Schüler der 8. Klasse der Gesamtschule Hennickendorf, hat soeben für seine Mutter ein Carport aus Holzpfählen und mit einem Wellblechdach gezimmert, und denkt sich: Wenn meine Mutter ein Carport will, wollen das sicher auch noch andere Leute. Aber bevor er irgendetwas zusammenklebt und Strichmännchen dazu malt, macht Oliver Nägel mit Köpfen, sichert sich vorsorglich die Domain "www.carporte.de"und entwirft eine Website. Seine Idee: Kunden können sich auf dieser Internetseite ihr ganz persönliches Wunsch-Carport aus einer Reihe von Möglichkeiten zusammenstellen, und gleich mit einem Online-Kalkulator berechnen lassen"

Mittlerweile macht das Unternehmen satte Gewinne und beschäftigt 60 Mitarbeiter. Die Website des Unternehmens erhielt übrigens vor kurzem einen Preis  "Beste Website Deutschlands". Und weil mir das Stephan Bechert von der Agentur 4c media per Mail geschrieben hat, bin ich auf die Erfolgsgeschichte aufmerksam geworden.

Zitate: Carporte.de

Twitter, Facebook und TypePad

Ich blogge seit mittlerweile mehr als 4 Jahren. Facebook und Twitter nutze ich eher passiv. Ich war nicht überzeugt, ob sich ein zusätzlicher Arbeitsaufwand lohnen würde.  Denn mit dem Bloggen erreiche ich all das, was die anderen Services versprechen. Ich verbreite News, diskutiere mit Lesern und "netzwerke" ohne dass ich einen Netzwerk-Service dazu bräuchte.
Ab heute kann ich jedoch ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand bloggen, twittern und meinen Facebook-Account mit Nachricht bestücken.

Der geniale neue Service von (den TypePad Erfindern) Six Apart macht es möglich: Blogit.

Blogit ist eine Facebook-Applikation, die für Facebook erstellte Postings an Twitter und Typepad und eine ganze Menge anderer Blog-Services ausliefert.

Blogger über Mundpropaganda-Marketing, Fortsetzung

Wieder haben ein paar Blogger mein neues Buch "Mundpropaganda-Marketing. Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht" rezensiert.

Zamyat M. Klein, Kreativitätstrainerin und Buchautorin, die übrigens mein Lieblingsbuch zum Thema Kreative Ideenfindung verfasst hat ("Kreative Geister wecken") schreibt auf ihrer Website:

"Auslöser für viele konkrete Ideen. Klasse fand ich den Einstieg mit einigen konkreten Beispielen, die zeigen, welche ungeheure Kraft erfolgreiche Mundpropaganda entfalten kann. Das spornt gleich an und macht Laune."...
"Es löste jedenfalls eine Flut an kreativen Ideen aus, die ich für meinen Bereich anwenden kann. Das liegt vielleicht daran, dass ich geübt bin, aus jedem kleinen Anstoß eine kreative Umwandlung und Ideenschmiede zu machen. Aber es liegt auch an der Schreibe von Bernd Röthlingshöfer, den vielen konkreten Beispielen, die für mich sehr inspirierend waren. Verbunden mit Erklärungen und Erläuterungen, warum diese Beispiele gut funktioniert haben und was dazu beigetragen hat.
Denn das „warum“ und „wie“ kann man auf andere Produkte übertragen.

Meine Empfehlung: legen Sie sich wie ich ein Heft und Stifte daneben und notieren Sie sofort jeden Impuls, jede Idee, die Ihnen bei der Lektüre durch den Kopf schießt. Sie werden verblüfft sein, wie viele Ideen Sie am Ende haben. Nun brauchen Sie diese nur noch umzusetzen.
Und wenn auch nur eine dieser Ideen zum Erfolg führt, hat sich die Lektüre des Buches für Sie schon vielfältig gelohnt.

Ich habe jedenfalls 5 Mind Maps voller konkreter Ideen und Projekte, die ich umsetzen möchte."

Ute Keller vom Missfitsbiz-Blog empfiehlt es unter dem Titel "The Hithchikers Guide to Mundpropaganda Marketing:

"Sich Business-Know-how anzueignen kann bisweilen ein sehr trockenes und langweiliges Unterfangen sein. Dass es auch anders geht, beweist Bernd Röthlingshöfer mit seinem Buch Mundpropaganda-Marketing Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht.

Um es gleich vorweg zu nehmen: das Buch liest sich spannend wie ein Roman!

Der Plot ist immer der selbe. Wenn man nicht gerade zu den Global Playern, Key Accounts und Latifundistas der Wirtschaft gehört, ist das Werbebudget so klein wie die Chance damit in klassischen Werbeformen einen Wirbelsturm der Aufmerksamkeit auszulösen...
Auf der Suche nach bezahlbaren und wirksamen Werbeformen klingt “Mundpropaganda Marketing” wie das selig machende Zauberwort.

Eine Fülle von Tipps zur praktischen Umsetzung und eine ungeheure Menge an gut recherchierten und aktuellen Beispielen haben dafür gesorgt, dass ich die Lektüre quasi eingeatmet habe. Es ist so praxisnah und inspirierend geschrieben, dass man nicht nur ins Phantasieren, sondern unweigerlich ins Realisieren kommt.

Fazit:
Eine Lobeshymne aus vollem Herzen und für 10,- Euro ein unbedingtes must have read."

Marketingblogger und Consultant Michael van Laar, der im wunderschönen Nürnberger Stadtteil Johannis wohnt, schreibt:

"Meine persönlichen Höhepunkte des Buches sind die vielen anschaulichen und unterhaltsamen Praxisbeispiele. Sie allein würden den Kauf des Buches bereits rechtfertigen. Sogar Leser, die ansonsten nichts mit Marketing zu tun haben, dürften daran Gefallen finden. Denn diese kleinen Geschichten zeigen anschaulich, worum es beim Mundpropaganda-Marketing geht: um Begebenheiten, die es wert sind, dass man darüber spricht – nicht nur unter Marketing-Interessierten. Somit eignet sich das Buch auch hervorragend als Inspirationsquelle für die Entwicklung eigener kreativer Mundpropaganda-Marketing-Ideen.

Fazit
Meiner Meinung nach ist „Mundpropaganda-Marketing“ eines der besten Marketing-Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die kompakte Darstellung auf 200 Seiten, die angenehm flüssige Lesbarkeit und unterhaltsame Schreibweise machen das Buch auch für vielbeschäftigte Marketingmanager handhab- und durchlesbar. Hintergründe und Grundlagen werden ausführlich erklärt, ohne dabei unnötig theoretisierend und ausladend daher zu kommen."

Vielen Dank an alle Rezensenten! Sollte ich jemand vergessen haben, bitte melden!

Geschichten erzählen mit Google Maps

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Ich bin ein Fan von Google Maps und habe Unternehmen schon mehrfach empfohlen Google Maps zu nutzen. Simple Anwendungen: den eigenen Standort markieren, seine Niederlassungen anzeigen, seine Fachhändler oder gar Lieferanten eintragen etc.
Noch ziemlich rar sind kreativere Anwendungen. Hier ist wieder eine:
Auf der Website WeTellStories hat der Penguin Verlag eine Initiative gestartet. 6 Autoren stellen 6 Erzählungen über die Dauer von 6 Wochen auf der Website ein. Um der Erzählung "The 21 Steps" des Thriller Autors Charles Cumming folgen zu können muss man sich auf der Google Map bewegen. Ein Klick auf die Stecknadelköpfe bringt einem die Fortsetzung der Geschichte.

Quelle für Bild und Info: Springwise

Warum ich beim Fürstlich Castellschen Domänenamt keinen Wein bestellt habe

Eines vorausgeschickt: Ich liebe die Weine des Castellschen Weingutes sehr. Wann immer ich in meiner fränkischen Heimat bin und sich die Gelegenheit bietet diese zu genießen, greife ich zu.
Warum nicht auch im Webshop bestellen?

Gleich mehrere Gründe haben mich dazu veranlasst, es nicht zu tun. Denn der Aufbau des Kaufprozesses ist extrem kundenunfreundlich – und bietet Wettbewerbern und Abmahnbüros gleich mehrere Angriffspunkte für juristische Attacken.

Schlechtes Auswahlmenü

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Oben eine kleine Auswahl von Rebsortenweinen. Hier kann bei jeder Sorte die gewünschte Anzahl eintragen und bestellt werden. Anschließend über einen Zurückbutton wieder in die Auswahl und dann eine andere Rebsorte angeklickt, die Anzahl eingetragen und in den Bestellkorb gelegt.

Stell Dir vor, Du möchtest 12 verschiedene Sorten bestellen – dann bist Du eine halbe Stunde am Klicken!

Nach mehreren dieser Klickschritte sieht der Warenkorb dann so aus.

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Aber was sollen die kryptischen Zeichen? Das rechte habe ich nach kurzem Nachdenken als Papierkorb identifiziert. Das linke Symbol? Keine Ahnung wofür es steht.

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Will man weitere Artikel bestellen, ist unklar, wo es lang geht. Zurück zum Shop? Vielleicht doch eher zur Bestellung? Denn man will ja die Bestellung fortsetzen. Leider war der Klick auf Bestellung falsch. Denn dann poppt als nächstes ein Fenster auf, in das man seine Bestellerdaten wie Anschrift und Bankverbindung eingeben soll. Also dann doch wieder in den Shop?

Genau.

Kein Hinweis auf Datenschutz
Leider erfolgt kein Hinweis darauf, was mit den Daten geschieht, die man bereits eingegeben hat. Ein solcher Hinweis muss vor der Eingabe erfolgen. Durch die Integration einer Checkbox mit Link zu den Datenschutzbestimmungen wäre dies ganz einfach zu handhaben.

Der nächste Hammer: Versandkostenhinweis zu spät
Es gibt vor der Bestellung keinen Hinweis auf die Versandkosten. Da fällt man aus allen Wolken, wenn nach Angabe der Gesamtsumme im Warenkorb nun noch eine Seite aufpoppt, die einem so nebenher noch 14,40 auf die Rechnung obendrauf packen will. Versandkosten nennt man vorher! Es wäre ein leichtes, sie schon bei der Produktauswahl im Warenkorb mit anzuzeigen.

Castell004

Abbruch

An dieser Stelle hatte ich genug und brach meinen Einkauf ab. Erstens: weil die Versandkosten den Wein erheblich verteuern. Zweitens und vor allem deshalb, weil ich mich darüber ärgerte, dass ich erst nach Eingabe aller Kontakt- und Bankdaten über diese Kosten informiert wurde.

Was nach Bestellabbruch geschah
Ein weiterer Hammer folgte dann nach Abbruch der Bestellung. Ich erhielt eine Mail, die sich für die Anlage der Benutzerdaten bedankte und mit Benutzername und Passwort unverschlüsselt und im Klartext übermittelte. Vielen Dank für diesen hochsensiblen Umgang mit meinen Daten! Und das, obwohl ich gar nicht Kunde werden wollte.
Korinthenkacker dürften hier feststellen, dass ich während des gesamten Bestellprozesse keine Einwilligung in die Verarbeitung meiner Daten gegeben habe. Und dass ich der Zusendung von Werbe-E-Mails nicht zugestimmt habe.

Fazit: Schade, wenn hervorragende Produkte derart miserabel im Web verkauft werden. Und fahrlässig, wenn sich Unternehmen ohne Prüfung rechtlicher Voraussetzungen an die Freischaltung eines Webauftrittes machen. Die Hinweise auf

  • Widerrufsrecht
  • Rückgaberecht
  • Datenschutz
  • Newsletter Opt-in

waren allesamt nicht vorhanden.

Wie hieß denn der gute Wein von neulich?

Weinetikett

Gehts Ihnen auch so? Tollen Tropfen getrunken. Aber schon am nächsten Tag vergessen wie er hieß? Tja und dann steht man irgendwann mal wieder vor einem Weinregal und versucht sich an das Etikett zu erinnern...
Für Gedächtnisschwache gibt es eine genial einfache Lösung der australischen Weinfirma Oxford Landing: Ein ins Etikett integrierter Streifen zum Abreißen. Den kann man weitergeben oder selbst behalten, um den Namen des guten Tropfens nicht zu vergessen.

Bild und Quelle: The Dieline

Ideen für Visitenkarten

Wow! Eine Sammlung ganz hervorragender Visitenkarten findet man in diesem Posting: Cool business card designs, Part 2 Und hier Teil 1 der Sammlung.

Einige dieser Kunstwerke dürften nicht ganz billig sein, aber beeindruckend sind sie fast alle.

Via Werbeblogger

Witziges Widget von Autoki

Noch gibt es nicht allzuviele  gelungene Beispiele für die neue Werbeform Widgets. Aber hier ist eines! Widgets was war das nochmal? Das sind kleine Werbeanzeigen, die man"freiwillig" in seine Website oder sein Blog einbaut - einfach weil sie einem gefallen, weil sie Spaß machen oder weil man Fan der Website oder des Unternehmens ist von dem das Widget stammt. Wie so ein Widget aussieht kann man übrigens mitbestimmen.

Im Gegensatz zu den "dummen" Bannern" können Widgets "intelligenter" gestaltet werden. Wie man an dem Beispiel von Autoki sieht kann man damit prima Quartett spielen. Und welcher Mann liebt nicht Quartett?

Wer schreibt hier?

  • Berndroethlingshoefer

    Schön, dass Sie zu meiner Website gefunden haben. Ich heiße Bernd Röthlingshöfer und bin als Fachjournalist, Autor, Speaker und Lehrbeauftragter tätig. Ich schreibe und lehre zum Thema "Innovative Marketing- und Werbemethoden"
    Auf dieser Seite blogge ich für Sie beinah täglich. Mehr als 1.300 Beiträge sind hier versammelt.
    Klicken Sie! Lesen Sie! Und schreiben Sie mir ein paar Zeilen.

    Gegen Marketing-Gesülze bin ich übrigens allergisch. Sie auch?

WerbePraxis aktuell: Ihr monatlicher Infodienst

  • Werbepraxis_aktuell

    Das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unter anderem:

    Fußballfieber – Last-Minute-Ideen für Fußball-Werbewochen
    7 schnelle Konzepte, wie Sie von der Fußball-EM profitieren

    Nutzen Sie den Boom der Krimispiele
    Diese Werbe-Ideen finden Ihre Kunden garantiert spannend

    So werden Sie mit Buzz-Marketing zum Gesprächsstoff
    Zwei Agenturen, die Sie bei der Gewinnung von Multiplikatoren unterstützen

    Wieder erlaubt: Die Markennamen der Konkurrenten in Ihrer AdWords-Werbung nutzen

    Vorsicht, schwarze Schafe! Wie Sie seriöse Suchmaschinen-Optimierer erkennen

    So bringen Sie Ihr Firmenlogo perfekt ins Bild: Die besten Tricks für werbewirksame Pressefotos

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