Werbung mit kleinem Budget - Jetzt in 3. Auflage erschienen

Werbung mit kleinem Budget_BuchIn diesem Jahr ist Werbung mit kleinem Budget in 3. Auflage erschienen.  2008 kam dieser Ratgeber zum ersten Mal heraus - seitdem hat sich eine Menge getan. Vor allem, wenn es um das Thema Werbung im Internet geht. Diese Kapitel wurde in der dritten Auflage kräftig erweitert und nahezu vollständig neu geschrieben. Auch Fallbeispiele, rechtliche Hinweise, Preisangaben und vieles mehr sind jetzt auf dem neuesten Stand.

Vom Verlag wurde das Buch komplett neu gesetzt und gestaltet - zur Wiedererkennung wurde das Cover beibehalten. Jetzt hat es rund 268 Seiten und kostet 14,90.

Bei Amazon und anderen Buchstores fehlen noch die Rezensionen - die finden sich alle bei den beiden früheren Auflagen.

Haben Sie Lust, "Werbung mit kleinem Budget" zu rezensieren - in Ihrem Blog, Online- oder Printmagazin? Dann schreiben Sie mir eine Mail oder Ihren Hinweis ins Kommentarfeld.


Coole Werbeidee: Drohne bringt Freibier

Zivile Drohnen sind ja weltweit im Kommen - so auch in Südafrika. Dort werden sie anlässlich eines Musikfestivals als individuelle Biertransporter eingesetzt. Die Drohnen wurden so konstruiert, dass sie eine Getränkedose transportieren können und diese dann direkt über dem Besteller ausliefern. An einem Fallschirm schwebt sie dann sicher zu Boden.

Bestellt wird via Smartphone und lokalisiert werden die durstigen Besteller natürlich über die GPS-Ortung. Während des Festivals kann so jeder Besucher eine Dose Freibier ordern.

Noch habe ich Zweifel, ob das nicht nur eine Fake-Meldung ist, mit der sich das OppiKoppi Festival, die Brauerei Windhoek und die Firma Darkwing Aerials (ein Unternehmen, das sich auf Filmaufnahmen via Drohne spezialisiert hat) weltweit ins Gespräch bringen wollen.

via Springwise

Wer mal wissen will, welch beindruckende Bilder Drohnen für Werbefilmer liefern können, der sehe sich mal dieses Imagevideo von Darkwing Aerials an.


Der Tag der einfallslosen Oster-Gewinnspiele

Heute ist der Tag der einfallslosen Oster-Gewinnspiele. Jedenfalls in meiner Mailbox.

Der Texterclub und SGV-Verlag schreibt: "Eier suchen und gewinnen

Der Osterhase hat uns schon besucht und fünf Ostereier mit Buchstaben für das Lösungswort auf unseren Webseiten versteckt. Schauen Sie doch gleich vorbei und gehen Sie auf die Suche! Und das gibt's zu gewinnen: 1. Platz: 50 % Rabatt auf die Texterseminare "Texten 1" und "Texten 2". Zwei Tage buchen, einen Tag zahlen. Wert: 595 Euro. 2. Platz:.. usw.
 
Das Projektwerk, eine Online-Börse für Freelancer und ihre Auftraggeber schreibt mir mit dem Betreff "Osteraktion bei Projektwerk":

"... pünktlich zum Osterfest liegt auch eine kleine Überraschung in Ihrem Nest!
Finden Sie das bunte Osterei und schon können Sie sich einen satten Oster-Rabatt sichern.
Wir haben auf projektwerk ein besonderes Osterei versteckt, das einen 50 %-Rabatt auf die Starter- oder Premium-Mitgliedschaft für Sie bereit hält."

Och nee. 50 % Rabatt füs Eiersuchen? Gabs diese Idee irgendwo gratis, weil beide Unternehmen die gleiche haben?

Welche einfallslosen (oder einfallsreichen) Ostergewinnspiele sind denn in Ihrer Mailbox gelandet?


Unternehmen auf Tauchstation oder wieso Keramag keine Marke ist

Werbung und Wirklichkeit können sich ja manchmal durchaus unterscheiden. Die meisten dieser Widersprüche erleide ich still. Doch so einen krassen Fall wie den, den ich gleich schildere, habe ich noch nicht erlebt. Deshalb schreib ich auch hier darüber. Leider hängt dieser Fall bei mir im Haus. Es ist ein Waschbecken der Marke Keramag mit dem verkaufspsychologisch geschickt gewählten Modellnamen Silk und lt. unverbindlicher Preisempfehlung 1.086, 47 Euro teuer. Seine spezielle Keramikglasur, die sich das Unternehmen mit dem Begriff KeraTect® hat schützen lassen, verspricht Wunderdinge. Ich zitiere mal:

•    Die Oberfläche ist nahezu porenlos und mit einem Rauheitswert von nur
0,01 μm extrem glatt.
•    Schmutz und Bakterien finden nahezu keinen Halt mehr.
•    Geringerer Zeitaufwand für die regelmäßige Pflege
•    Intensives Scheuern ist unnötig.
•    Reduzierter Reinigungsmittelverbrauch.

Nichts davon trifft bei meinem Keramag Waschbecken zu. Nach meinen Erfahrungen ist es eher so, dass die Glasur schlechter ist als herkömmliche Glasuren. Jeder Wassertropfen bildet einen hartnäckigen Kalkrand, Zahnpastaspitzer haften sogar an – nach einem Tag muss man der Oberfläche mit dem Wischtuch zu Leibe rücken. Wer denkt, es würde ohne Reiniger und leichtes Nachwischen gehen, der täuscht sich. Tägliche Reinigung mit einem Badreiniger ist angesagt und gelegentlich auch Druck mit dem Wischlappen.

Nun kann es ja immer mal vorkommen, dass ein Fehler in der Produktion passiert ist. Also wandte ich mich an den Kundenservice des Herstellers Keramag, nach eigenen Aussagen „führend am deutschen Markt für Sanitärkeramik.“ Und weiter: „Keramag-Produkte bestechen nicht nur durch Design und Funktionalität, sondern zeichnen sich auch durch hohe Qualität, Langlebigkeit und Wertigkeit aus.“

Am 31. Januar schrieb ich dem Unternehmen

„Sehr geehrte Damen und Herren,

im Oktober letzten Jahres kauften wir bei dem Online-Händler Hardys24 ein Waschbecken (Silk, 120 cm) mit KeraTect Beschichtung. Nachdem es im Internet heißt, dass man bei den Putzmitteln nichts besonderes beachten muss, putzen wir dies mit dem Putzmittel Antikal. Natürlich sieht es nach dem Putzen streifenfrei, glatt und sauber aus. Jedoch schon einen Tag später, maximal zwei, ist die Oberfläche schon wieder matt vom Kalk und Schmutz - bei normalem Gebrauch und 2-Personen-Haushalt. KeraTect® - die pflegeleichte Glasur für die Ewigkeit? Von wegen!

Wir können keinerlei Unterschied zu einer normalen Oberfläche feststellen. Ist der Unterschied tatsächlich nicht sicht- und spürbar? Liegt eventuell ein Materialfehler vor?
Wir haben eine Wasserhärte von 15,4 dH, 2,55 mmol/l.

Vielen Dank für Ihre Auskunft.

Beste Grüße

Bernd Röthlingshöfer“

Frohgemut erwartete ich eine kompetente Antwort. Oder überhaupt eine Antwort.

Denn mit den Worten von Keramag: „Die Marke ist ein Leistungsversprechen und steht für eine kompromisslose Perfektion von der Produktentwicklung bis zum Kundendienst.“

4 Wochen später wusste ich dann, was Keramag unter kompromissloser Perfektion im Kundendienst versteht: nichts.

Ich erhielt auch nach 4 Wochen noch keine Antwort.

Leistungsversprechen ade. Nun hat ja jeder eine 2. Chance verdient. Und diese 2. Chance wollte ich der Presseabteilung dieses führenden Markenherstellers geben.
Ich schrieb am 26. Februar folgende E-Mail an die Leute, die dem Unternehmen ein positives Image verschaffen sollen:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Presseabteilung,

Ihnen, die Sie ein positives Bild vom Unternehmen in der Öffentlichkeit zeichnen wollen, dürfte es sicher nicht egal sein, wenn ich mich heute an Sie wende mit der traurigen Tatsachenmeldung, dass meine Anfrage bzgl. der wenig zufriedenstellenden  Qualität eines Ihrer Produkte per E-Mail an die info@keramag-Adresse trotz einer Bearbeitungs- oder wohl eher Ruhezeit von knapp 4 Wochen in Ihrem Hause, immer noch niemand gefunden hat, der mir meine Fragen beantworten will.

Vielleicht wären Sie so freundlich, eine Beantwortung meiner E-Mail zu veranlassen. Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich die Prozesskette im Kundenservice in Ordnung bringen.

Mit herzlichen Grüßen

Bernd Röthlingshöfer"

Was denken Sie wohl, wie bis heute das „Leistungsversprechen“ aussieht? Genau. Es gibt keines. Auch hier erfolgte keine Reaktion.

Nun, nachdem freundliche Anfragen nichts geholfen haben, werde ich wohl ein förmliches Reklamationsschreiben aufsetzen und meine Garantie in Anspruch nehmen. Dazu habe ich laut Hersteller ja 30 Jahre Zeit.

Anmerkung: In einem gebe ich den Keramag-Leuten heute schon recht. „Die Marke ist ein Leistungsversprechen und steht für eine kompromisslose Perfektion von der Produktentwicklung bis zum Kundendienst.“
Stimmt: Wer dieses Versprechen nicht mit der nötigen Kommunikations- und Servicekompetenz erfüllt, ist keine Marke.

Update 18.03.2013: Keramag antwortet endlich, aber enttäuschend
Nachdem ich dieses Posting am 12. März auch an der Pinnwand der Keramag Facebook-Seite verlinkt hatte, tat sich endlich was. Schnell und freundlich reagierte das Facebook Team umgehend  und leitete mein Anliegen nun an die zuständigen Personen im Unternehmen weiter.
Dort wurde es noch am gleichen Tag bearbeitet, so dass ich am 14.03.12 nun einen Brief von Keramag in den Händen hielt.

Leider war der Inhalt enttäuschend und in weiten Teilen aus Werbetextbausteinen zusammengesetzt: 
„Die Glasur ist hoch glänzend, sehr glatt, äußerst unempfindlich und pflegeleicht.“
Genau das habe ich den Werbetexten auch entnommen. Nur leider sieht die traurige Realität in meinem Badezimmer nicht so aus.
Auch die Sätze: „KeraTect erleichtert die Badpflege deutlich“ oder „Die Reinigung bedarf jedoch eines geringen Aufwandes, wenn diese regelmäßig durchgeführt wird“ – können von mir ins Reich der Märchen verwiesen werden.

Der "erleichterte Pflegeaufwand" sieht so aus: Kalkränder haften sofort an. Die KeraTect-Oberfläche muss täglich mit Badreiniger bearbeitet werden. Das ist weder umweltschonend noch pflegeleicht. Denn immerhin glänzen auch herkömmlich glasierte und weitaus preiswertere Waschbecken aus dem Baumarkt, wenn Sie jeden Tag mit Badreiniger geputzt werden.
Der immer behauptete Unterschied zu herkömmlichen Glasuren ist bei mir absolut nicht erkennbar.

Nun kann es ja durchaus sein, dass durch einen Produktionsfehler das bei mir installierte Keramag Silk Waschbecken nicht die von Keramag behauptete Qualität aufweist, zum Beispiel wegen eines Produktionsfehlers. Dazu findet sich im Anschreiben des Leiters der Keramag-Qualitätssicherung keine Aussage.

Denkbar wäre auch, dass die örtliche Wasserqualität für den erhöhten Pflegeaufwand verantwortlich ist. Ich bin sicher (?), dass Keramag seine Produkte mit unterschiedlichen Wasserhärten und Kalkanteilen getestet hat, bevor sich das Unternehmen zu seinen Werbeaussagen hinreißen ließ. Daher hab ich Keramag Angaben zur örtlichen Wasserqualität mitgeteilt. Leider nimmt das Schreiben der obersten Qualitätssicherer auch dazu keine Stellung.

So bleibt für mich der Eindruck zurück, hier mit ein paar Beschwichtigungsformeln und Textbausteinen abgespeist worden zu sein. Offenbar wollte sich niemand die Mühe machen, das gelieferte Produkt zu überprüfen und eine individuelle Antwort auf die gestellten Fragen zu geben.
Mal sehen, ob sich beim Unternehmen irgendwann  doch noch wer an das Leistungsversprechen „Marke“ erinnert.

Update 19.03. 2012: Wir klinken uns dann jetzt aus.

Nachdem ich meine Unzufriedenheit mit dieser Antwort hier gebloggt und den Link zu diesem Beitrag an der Pinwand von Keramag gepostet hatte, dann dies: Keramag beendet das Gespräch mit seinem unzufriedenen Kubden und bleibt eine individuelle Antwort auf meine Fragen schuldig.

"Keramag AG Hallo Herr Röthlingshöfer, wir klinken uns dann jetzt aus, mehr können wir leider nicht mehr tun. Danke für den freundlichen Kontakt zum Facebook Team und beste Grüße".

Das ist frech und arrogant und natürlich absolut von gestern. Keramag hat nicht begriffen, was es heute bedeutet, Marke zu sein. Meine Empfehlung: Zieht euch schleunigst aus Facebook zurück. Ihr gehört da nicht hin.

 


Google Authorship: Wie Sie als Autor oder Blogger Ihre Suchtreffer attraktiver gestalten

Möchten Sie als Autor und Blogger ein bisschen besser unter den Suchtreffern gefunden werden? Dann können Sie das jetzt: Denn Google macht es möglich, die von Ihnen verfassten Postings unter den Suchtreffern mit einem Autorenfoto zu versehen. So wie Sie es hier sehen:

Bildschirmfoto 2013-03-06 um 11.25.46

 

 

 

Wie bringen Sie Ihr Foto in den Suchtreffern unter?

  1. Ohne Google+ Profil geht gar nichts. Denn die Autorenfotos stammen nicht von ihrem Blog oder den Websites, auf denen sie Texte posten oder publizieren. Sie werden dem Google+ Profil entnommen. Haben Sie noch kein Google+ Profil? Dann wäre das ein Grund, sich eines zuzulegen. Hier bekommen Sie alle Informationen dazu und können auch gleich Ihr Profil anlegen. http://www.google.com/intl/de/+/learnmore/profile/
  2. Bitte lächeln, aber im Quadrat. Meistens werden sie für das Google+ Profil ein Porträtfoto hochladen. Aber es könnte natürlich auch ein Buchcover oder ein Logo sein. Ja, kürzlich las ich den zweifelhaften Tipp, Autoren sollten sich doch Logos zulegen, so wie Unternehmen. Ich selbst habe statt eines Porträtfotos, eine Portrait- Illustration gewählt. Egal, welches Motiv Sie hochladen, quadratisch sollte es sein. Als Porträt im Google+ Profil darf es 250 x 250 Pixel haben.
  3. Vorsicht! Klein! In den Suchtreffern wird dieses Porträtfoto aus Ihrem Google+ Profil noch mal stark verkleinert. Gerade noch 44 x 44 px misst es dann. Da sollte dann schon noch was erkennbar sein. Ein farbiger Hintergrund kann helfen, dass dieses Bild aus den Suchtreffern hervorsticht.
  4.  Jetzt geht`s los: Google+ Profil mit Ihren Blogs und Websites verknüpfen. Damit Sie Ihr Bild in den Suchtreffern unterbringen, müssen Sie zwei Dinge tun: Zum einen Ihr Google+ Profil mit den Websites verknüpfen, auf denen Ihre Texte erscheinen. Dazu gehen Sie auf in Ihrem Google+ Profil auf "Profil bearbeiten", Scrollen bis zu dem Unterpunkt „Macht mit bei“ und tragen dort die URL Ihrer Website oder Ihres Blogs ein. Zum anderen muss es einen Link von Ihrer Website aus geben, der auf Ihr Google+ Profil verweist.  (Alternativ können Sie auch eine mit Ihrer Domain verknüpfte E-Mail Adresse an Google senden. Rufen Sie dafür die Seite Authorship auf und folgen Sie dort den Anweisungen.) Weitere Erläuterungen gibt Ihnen auch diese Google-Support-Seite.
  5. Überpüfen, ob es geklappt hat. Jetzt können Sie überprüfen, ob Sie Google als Autor der verknüpften Website richtig erkannt hat. Dazu rufen Sie diese Testseite auf und geben Ihre URL ein.

Wozu führte Google die Authorship-Kennzeichung ein?
Warum kennzeichnet Google denn auf einmal Autoren und hebt sie in den Suchergebnissen hervor? Nun, das geschieht sicher nicht, weil Google ein Herz für Blogger und Autoren hat. Die möglichen Gründe:

  1. Die Kennzeichnung von Inhalten hilft, die Anonymität im Netz zu verringern und damit Spam-Inhalte auf die hinteren Plätze der Suchtreffer zu verbannen.
  2. Vermutet wird auch, dass Google im Hintergrund neben den bisherigen Page Rank, dem geheimen Algorithmus, der die Bedeutung von Websites bewertet, nun auch einen geheimen Author Rank eingeführt hat. Zu diesem Autoren-Ranking tragen dann sicher Faktoren bei wie die allgemeine Reputation des Autors, die Qualität und Häufigkeit seiner Veröffentlichungen, die Reaktionen der Leser darauf, wie Kommentare, Likes oder Sharing uvm.

Fazit: Autoren sollten die Gelegenheit unbedingt wahrnehmen, die Urheberschaft für Ihre Texte im Internet zu kennzeichnen. Das Autorenfoto in den Suchtreffern ist eine tolle Möglichkeit, Ihre Inhalte besser sichtbar zu machen.


Werbefehler Nr. 49: Kein Google Places Eintrag

Jedes Unternehmen sollte sich bei Google Places eintragen. Nur für Unternehmen, die ausschließlich im Internet mit Kunden und Geschäftspartnern kommunizieren oder ihre Waren und Dienstleistungen verkaufen, ist Google Places nicht geeignet.

Doch jeder, der über ein Geschäftslokal verfügt, an dem er Kunden empfangen kann, profitiert von dem Eintrag bei Goolge Places. Auch Unternehmen, die  keine eigene Website betreiben. Denn ängst ist bekannt, dass eine Mehrzahl der Verbraucher sich vor ihren Einkäufen online informiert und dann aber im stationären Einzelhandel shoppen geht.

Für Unternehmen, die keine eigene Website haben, kann der Google Places Eintrag diese Website ersetzen. Google Places ist sowas wie ein weltweites Branchenbuch. Es sammelt die wichtigsten Informationen über ein Unternehmen, zeigt Adresse, Telefonnummer und andere Kontaktdaten und markiert den Standort auf der weltweiten Google Landkarte, den Google Maps. 97 % der Nutzer suchen online nach Unternehmen in ihrer Umgebung. Mit dem Eintrag auf dieser Google Maps bringen Sie Ihr Unternehmen auch den Smartphonenutzern näher. Denn zahlreiche Smartphonebesitzer nutzen die kostenlose Navigationssoftware, die Google bereitstellt. Sie zeigt ihnen Restaurants, Tankstellen, Geschäfte in unmittelbarer Nähe und navigiert sie sicher dahin.

Wenn Sie Ihr Unternehmen in Google Places eintragen möchten, rufen Sie die Website http://www.google.de/business/placesforbusiness/ auf und folgen dort den Anleitungen und Erläuterungen. Der Eintrag in das Google Branchenbuch ist kostenlos.

Dies ist eine Leseprobe aus meinem E-Book "Die 100 größten Werbefehler... und was Sie dagegen tun können". In wenigen Minuten ist es bei Ihnen: einfach hier herunterladen.


Gut und günstig: Die 5 besten Bilderdienste für Ihre Website oder Ihr Blog

PhotoPin_DesktopNachrichten brauchen Bilder. Schon seit jeher. Jetzt ist die alte Journalistenregel längst im Netz angekommen. Ohne Bilder macht eine Nachricht nichts her – weder im Blog noch beim Weitergeben über Facebook, Google+ & Co. Doch Websitebetreiber und Blogger fragen sich: Wo bekomme ich gute, am liebsten preiswerte oder kostenlose Bilder her? Die besondere Schwierigkeit: Bilder, die man für nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos nutzen kann, findet man bei zahlreichen Bilderdiensten im Netz. Gefragt sind aber die bezahlbaren oder gar kostenlosen Bilder, die auch kommerziell, also zu Werbezwecken im Netz genutzt werden können. Unter Hunderten von Bilderdiensten, die es weltweit gibt, habe ich die herausgesucht, die mir am besten gefallen.

1. Fotolia – Der preiswerte Riese

Für viele deutsche Website-Betreiber und Blogger ist Fotolia seit Jahren die erste Wahl. Obwohl der Dienst nicht kostenlos ist. Doch sein Vorteil ist: Fotolia hat über 21 Millionen lizenzfreie Fotos, Videos oder Vektorgrafiken im Angebot. Da ist die Chance groß, fündig zu werden. Günstig ist der Dienst auch. Die Preise starten ab 74 Cent. Zudem sind viele Bilder auch für die Verwendung in Drucksachen geeignet. Auch hier sind die Preise günstig, da sie unabhängig von der Auflagenhöhe berechnet werden.

Wie funktioniert es? Nutzer melden sich beim Dienst an und kaufen dann so genannte Credits. Deren Preis ist abhängig von der Menge der Credits, die man einkauft. Beim kleinsten Paket erhält man 27 Credits zum Preis von 35 €. Im größten Paket erwirbt man 9.400 Credits, der Preis eines Credits sinkt dadurch auf 74 Cent. Da die Credits ab Kaufdatum nur für 365 Tage gültig sind, muss man seinen Jahresbedarf als Käufer eines großen Pakets gut einschätzen können. Wer nur gelegentlich Bilder braucht, fährt jedoch mit den kleinen Paketen besser. http://fotolia.com

2. Pixelio – Kosten sparen mit Links


Bei Pixelio ist alles kostenlos – allerdings nicht für jeden. Wer unter den knapp 450.000 Fotos fündig wird, kann kostenlos zugreifen. Aber er muss die Lizenzbestimmungen genau beachten: Denn nicht jedes der Bilder ist für kommerzielle Nutzung freigegeben. Pixelio unterscheidet zwischen redaktioneller und kommerzieller Nutzung. Redaktionelle Nutzung heißt: die Bildverwendung für Werbezwecke ist ausdrücklich nicht erlaubt! In Frage kommen also für Werbezwecke nur Bilder, die für kommerzielle Nutzung lizenziert werden. Im Regelfall bezahlt man mit Links: Die Lizenzbestimmungen sehen stets Bildquellenangaben mit einem Link (URL) vor.

Wie funktioniert es? Mit Benutzernamen und Passwort anmelden und es kann mit der Bildersuche losgehen. Das gewünschte Bild wird downgeloadet, die erforderlichen Lizenzangaben beachten und schon kann es auf der Website eingebaut werden. http://www.pixelio.de

3. Pixabay – Die gemeinfreie Bilderquelle

Bei diesem Online-Bilderdienst sind alle Fotos kostenlos und dürfen sogar ohne Quellenangaben und Lizenzbestimmungen für private und gewerbliche Zwecke genutzt werden. Grund: Bei den Bildern handelt es sich um so genannte Public Domain Bilder, die von den Urhebern in die so genannte Gemeinfreiheit entlassen wurden. Diese Bilder dürfen also kopiert, verändert und veröffentlicht werden, ohne jemand um Erlaubnis bitten zu müssen. Das klingt prima und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Bildnutzung ohne langes Lesen von Lizenzbestimmungen. Der Nachteil: Die Bildauswahl ist (noch) weitaus beschränkter als bei anderen Bilderdiensten.

Wie funktioniert es? Pixabay ist als Foto-Community konzipiert. Nach der Anmeldung legt man eine Profilseite an und kann loslegen mit dem Herunterladen von Bildern. Allerdings legt der Community-Gedanke einem nahe, auch eigene Bilder zum Download zur Verfügung zu stellen. Eine Verpflichtung dazu besteht jedoch nicht. Kosten: Null. http://pixabay.com

4. iStockphoto – rechtssicher und professionell ab 1 €

Die kanadische Bildagentur iStockphoto verfügt über ein mehrere Millionen Bilder umfassendes Archiv. Gespeist wird es von Profifotografen und erstklassigen Amateuren, deren Bilder erst nach einer Qualitätsprüfung ins Archiv kommen. Wer Bilder nicht nur fürs Web, sondern vor allem für Drucksachen sucht, für den ist iStockphoto die richtige Adresse. Bilder in XXL-Qualität sind selbst für Großflächenplakate geeignet. Toll: Wer hier einkauft, kann sich auf die Haftung des Anbieters verlassen, dass die verwendeten Fotos rechtssicher sind. Dafür garantiert iStockphoto.

Wie funktioniert es? Erstaunlich schnell. Nach kurzer Registrierung durch E-Mail und Passwort, können Sie sofort mit der Bildersuche loslegen. Viele, aber nicht alle Bilder liegen in sechs Qualitätsstufen vor: XS, S, M, L, XL, XXL. Wobei die Qualitätsstufen XS und S nur für Web-Darstellung geeignet sind. Die Preise hängen vom Motiv und von der Qualitätsstufe ab, z.B.: 7,00 € XS, 36,50 € XXL. Bezahlen kann man sofort mit Kreditkarte oder PayPal. Vielnutzer können aber auch hier so genannte Credits kaufen und dadurch einen Rabatt in Anspruch nehmen. Diese Credits gibt es in zahlreichen Paketen und auch in einem Abonnement-Modell. Preisbeispiele: 12 Credits = 17,00 € (1,42 €/Credit), 1.000 Credits = 1.233,75 € (1,23 €/Credit). http://deutsch.istockphoto.com

5. PhotoPin: Das Übermaß aller Dinge

Groß, größer, PhotoPin. Nein, größer geht es wirklich nicht. Denn PhotoPin greift auf die gewaltige Datenbank von Flickr zurück und durchsucht die Flickr-Community nach Fotos, die Sie für kommerzielle und nicht-kommerzielle Zwecke einsetzen dürfen. Das heißt: Acht Milliarden Fotos stehen Ihnen theoretisch zur Auswahl. Das macht die Qual der Wahl etwas größer – zumal bei Weitem nicht alle Fotos, die gefunden werden, professionellen Werbeansprüchen genügen.

Wie funktioniert es? PhotoPin ist kein Bilderdienst – es ist „nur“ eine komfortable Suchmaschine, die Sie mit Stichworten und der Angabe der gewünschten Lizenz („kommerzielle Nutzung“ und „nicht-kommerzielle Nutzung“) füttern. Sekundenschnell sehen Sie die Ergebnisse. Kommt das gefundene Bild für Ihre Verwendung in Frage, klicken Sie auf „Get Photo“ und es werden die verschiedenen Bildgrößen und Formate in einem Pop-up-Fenster vorgestellt. Auch der Link zum Lizenzgeber wird angezeigt. Das ist gut so: Wer als kommerzieller Anwender sicher gehen will, dass der Lizenzgeber mit der Nutzung einverstanden ist, sollte ihn lieber persönlich kontaktieren. http://photopin.com

Bitte dringend beachten, wenn Sie Bilder aus den Bilderdiensten einsetzen

Bei Bildverwendungen können Sie nicht vorsichtig genug sein!

  • Lesen Sie in jedem Fall die Lizenzbestimmungen durch und halten Sie sich peinlich genau an diese. Meist müssen die Urheber/Lizenzgeber genannt werden. Aber auch die Anbringung dieses Lizenzhinweises ist exakt geregelt. Häufig wird verlangt, den Hinweis direkt unter dem Bild zu platzieren. Dann ist es nicht ausreichend, den Lizenzhinweis am Ende einer Webseite aufzuführen.

Auch wenn sich ein Bild als frei verwendbar erweist, sollten Sie folgendes vor der Bildverwendung beachten:

  • Vorsicht gilt, wenn Models abgebildet sind – denn diese müssen die Zustimmung zur Bildverwendung ebenfalls erteilt haben. Liegt kein „Model-Vertrag“ vor, der die Zustimmung nachweist, lassen Sie die Finger davon.
  • Lassen Sie die Finger von Bildern, die Marken oder Logos enthalten. Möglicherweise können die Inhaber von Markenrechten einer Bildverwendung widersprechen.
  • Der einzige der hier genannten Anbieter, der Garantien für Rechtsicherheit abgibt, ist iStockphoto.

Kompliment an die Deutsche Bahn und ihr Social Media Team

Wer sich bei Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken der Kritik ausgesetzt sieht, der hat es nicht immer leicht: Wie auf den (oft verständlichen) Ärger der Kunden reagieren? Unternehmen, die zu schablonenhaft antworten, verschlimmern das Problem eher. Deshalb muss jede Kritik eine individuelle Reaktion erfahren.

Und genau diese perfekte individuelle Reaktion ist der Deutschen Bahn gelungen, wie Sascha Hüsing in seinem Blog "Im Zug unterwegs" berichtet.

Was ist passiert? Nutzerin Franzi-Do machte ihrem Ärger auf humorvolle Weise Luft, indem sie der Deutschen Bahn die Liebesbeziehung aufkündigte.

"Meine liebste Deutsche Bahn, 

seit vielen Jahren führen wir nun eine abenteuerliche Beziehung. Wir haben Tiefen überstanden, in denen du sehr einengend und besitzergreifend warst und mich manchmal überraschend mehrere Stunden festgehalten hast, weil es dir nicht gut ging. Ich verstehe ja, dass dich der Winter so überrascht hat. Für uns kam er auch so plötzlich.

… Dass du mich jetzt aber bei klirrender Kälte fast 45 Minuten warten lässt ohne Bescheid zu sagen und dann gar nicht auftauchst, das geht nun wirklich zu weit.

... Es tut mir sehr leid, aber ich denke nun wirklich über eine endgültige Trennung nach."

Und was macht die Bahn... antwortet auf die gleiche humorvolle Weise:

"Hallo meine liebste Franzi Do,

es tut mir so leid. Ich weiß, dass ich in der Vergangenheit viele Fehler gemacht habe und nicht immer pünktlich bei unseren Treffen war. Dafür möchte ich mich in aller Form bei Dir entschuldigen. Ich habe die Zeit mir Dir sehr genossen. Manchmal wollte ich, dass sie kein Ende hat. Das ich manchmal anhänglich bin, weiß ich. Es fällt mir schwer loszulassen. Dass ich Dich mit dieser Zuneigung erdrückt habe, ist unentschuldbar und mein größtes Laster. Das wir heute einen Termin hatten, habe ich total vergessen. Wo und wann waren wir verabredet? Ich schaue dann gerne einmal in meinem Terminkalender nach.

... ich werde dich vermissen!"

Inzwischen haben zahlreiche Zeitungen das Thema aufgegiffen. Hier können Sie die ganze Geschichte bei Facebook nachlesen.



Die etwas andere Art der Schaufensterwerbung. Oder: Warum Unternehmensgründer auch gute Geschichtenerzähler sein sollten

DSC07502Wer ein Unternehmen gründet, der sollte nicht nur lächeln, sondern auch gute Geschichten erzählen können. Eine gute Geschichte fliegt ihm gleich zu Beginn zu: Die Geschichte der Gründung. Wie kam es zur Idee, warum mache gerade ich das, warum habe ich den Standort gewählt, welche Ideen und Ziele habe ich für mein Vorhaben, warum sollten Kunden gerade zu mir kommen?

Ganz super finde ich, was die beiden Unternehmensgründerinnen Heide Hankel und Eva Hörster im Dortmunder Rosenviertel (Rosental 11) machen. Sie renovieren dort gerade ein Ladengeschäft, um darin ihr geplantes Feinkostgeschäft „Heidi & Eva. Weine & Gute Zutaten“) einzurichten. Die beiden erzählen die Geschichte ihrer Ladenrenovierung. Dabei haben Sie die Schaufenster mit Packpapier zugeklebt und teilen den Passanten jeden Tag schriftlich mit, was hinter dem Packpapier passiert.

1. Tag:. Rigipswände sind raus. Olli hat gewütet

2. Tag Schutt ist weg. Unser Tagesheld war heute Karl ...

10. Tag: Jeanne & Margaux waren zu Besuch und haben ganz viele bunte Stühle zusammen gebaut. 


Schon stellt sich der erste PR-Erfolg ein: 3. Tag. Die Presse war da. Vielen Dank an den PR-Berater Wolfgang Bergfeld, der die tolle Idee gefunden hat, Fotos machte und mir das Bildmaterial zusandte. Er baut übrigens gerade auf dieser Website ein Portal mit wertvollen Infos für Bewerber auf.


Pay what you want: Zahlen Sie, was Sie wollen

Originelle Preismodelle beobachte ich seit Jahren und habe bereits mehrfach darüber geschrieben.

Jetzt hat auch ZEITONLINE über eine solche Aktion berichtet, die mit großem Erfolg durchgeführt wurde.

Vom 1. Dezember 2012 bis zum 6. Januar 2013 durften die Besucher des Zoos in Münster selbst bestimmen, wieviel ihnen der Zoobesuch wert war. Das Ergebnis bescherte dem Zoo gleich mehrere Rekorde: bester Dezember überhaupt, bester Tag des Jahres. Mehr als 56.000 Menschen kamen im Aktionszeitraum in den Zoo - das waren 5 x mehr als im Jahr zuvor.

Interessant: Während ein normales Ticket 14 Euro kostet, zahlten die Besucher nun nur noch 4,76 Euro im Durchschnitt. Trotzdem nahm der Zoo das 2,5-fache ein. Dafür sorgten auch die Cafeteria und die Parkgebühren.


Was macht das Schwein in der Bibliothek?

Bildschirmfoto 2013-01-11 um 09.04.45Es wird zerlegt. Passend zu der Meldung, dass wir Deutschen pro Kopf 60 kg Fleisch jährlich verzehren, stoße ich auf diese unappetitliche Nachricht: Die Johnson County Bibliothek hat eine Veranstaltung unter dem Motto "Books & Butchers" ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Events hat da am 2. November 2012 ein Metzger ein Schwein vor rund 100 Zuschauern zerlegt. "Erwarten Sie keine langweilige Präsentation", so der Werbetext, "wir haben ein richtiges Schwein, mit richtigen Messern und schneiden wirklich in richtiges Fleisch. Das wird richtig unterhaltsam!"

Spätestens bei diesen Zeilen wird es richtig eklig. Die einzige inhaltliche Begründung für dieses Spektakel findet sich auch auf der Website: Der Metzger habe sein Know-how natürlich aus Büchern.

Eine böse Vorahnung befällt mich. Veranstaltungen wie diese werden wir wohl auch bald in Deutschland sehen. Denn ich befürchte, dass sich zwar weniger Bibliotheken als vielmehr dahinsiechende Buchhändler in ihrer Verzweiflung auf zweifelhafte Eventideen in Kürze nur so stürzen werden.


Das eigene Know-how zu einem neuen Produkt zusammensetzen

Hand aufs Herz: haben Sie schon mal am eigenen Wohnort in einem Hotel übernachtet? Dürfte selten vorkommen. Doch beim Berliner Hotel Ellington macht man den Versuch, Berliner aus der eigenen Wohnung ins Hotel zu locken. Mit dem Arrangement "Sie genießen - wir putzen!".

"Ziehen Sie am Freitag aus Ihrer Wohnung aus und überlassen Sie einfach uns den Wochenend-Putz!"  sagen die Hotelmanager. Und das gibts alles inklusive: Frühstück am Samstag, Brunchbuffet am Sonntag inkl. Livemusik und Crémant, Kinokarten, Dinner-Menü und begleitende Getränke, Reinigung Ihrer Wohnung mit 80 qm.

Clevere Idee. Ich habe nicht nachgefragt, wie gut das Angebot angenommen wird. Eine Journalistin hat es jedenfalls ausprobiert und hier darüber berichtet.

Manche Ideen müssen kein Geld bringen, sondern nur geldwerte Vorteile, wie einen Medienbericht, einen Blogbeitrag oder Mundpropaganda.

 

 

 

 


Kundenfreundliche Idee: Wir verstecken Ihre Weihnachtsgeschenke bis zum Fest

Wohnen Sie in einem 2-Zimmer-Apartment und möchten das neue Fahrrad für Ihren Sohn bis zum Weihnachtsfest verstecken? So dass es der Sprössling auch dann nicht findet, wenn er mal wieder seine Murmeln unter dem Bett sucht? Das dürfte ein Problem sein.

Nicht, wenn Sie das Fahrrad bei dem Fahrradhändler aus dem Rheinland gekauft haben, der seinen Kunden anbietet, bis zum Heiligabend alle gekauften Artikel kostenlos für die Kunden aufzubewahren. Ein schönes Beispiel finde ich. Da schafft es ein Händler perfekt, sich in seine Kunden hineinzuversetzen und somit kann er Ihnen so überraschende Serviceleistungen anbieten.

Gefunden im E-Mail-Newsletter meiner Kollegin Bettina Steffen. Vielen Dank!

 

 


Warum Sie mehr für Stammkunden ausgeben sollten

20 % der Bestandskunden in Deutschland sorgen für fast 40 % des Umsatzes in einem Online-Shop - so eine aktuelle Untersuchung (Adobe Digital Index). Doch Shopbetreiber geben rund 80 % ihres Werbebdugets für die Gewinnung von Neukunden aus.

Eine Fehlinvestition, wie Leser dieses Blogs schon seit Jahren wissen. Nach der Adobe-Untersuchung geben Stammkunden auch 3-7 mal pro Websitebesuch aus als der durchschnittliche Besucher.

Stammkunden sind aber mehr als Umsatzbringer und auch deshalb sollte man ihnen mehr Aufmerksamkeit widmen. Stammkunden sind z.B. hervorragende Empfehler und Werbebotschafter. Sie geben wertvolles Feedback als Produkttester, können bei Ideenfindung und Entwicklung eingebunden werden.

Zu Recht sagen die Macher der Studie: Ihre Kunden gehen mit Ihnen durch dick und dünn.

Was machen Sie mit Ihren Stammkunden?

 


Freitag, der 13. - ein Anlass für Rabatte?

Unternehmen brauchen offenbar immer Anlass, um Kunden mit Rabatten oder kostenlosen Geschenken zu locken. Da muss jetzt auch Freitag, der 13. den Anlass bieten.

"Nur heute, 13 % auf alles", schreibt mir der Napo-Shop. Und Amazon sagt "Freitag, der 13. - na und? Und verspricht "Gratis Glück für Kindle", also ein paar kostenlose Bücher zum herunterladen.

Ist das jetzt originell? Und braucht es überhaupt einen Anlass, um Rabattaktionen zu starten. Was meinen Sie?

Welche Rabattaktionen sind Ihnen heute begegnet?


Was überzeugt mehr auf Ihrer Website? Argumente in Stichwörtern oder eine Videoerklärung?

Welche Antwort würden Sie wählen? Fragen wie diese stellt die Website "Which Test Won" jede Woche den Empfänger ihres Newsletters und es macht richtig Spaß, diese für sich zu beantworten.

Natürlich erfährt man im Anschluß an das Voting auch das richtige Ergebnis - was oft zu verblüffenden Einsichten führt.

In dieser Woche haben die Betreiber über einen A/B-Splittest berichtet, den Google mit einer seiner Website-Angebote durchgeführt hat. Getestet wurde eine Version mit Stichwort-Aufzählungen und 2 Varianten einer Videoerklärung.

Ich sags gleich: Die Videos haben verloren. Obwohl sie aufwendiger herzustellen sind als die reine Textversion, schnitten sie in der Conversion um 20 - 30 % schlechter ab.

Guter Text gewinnt! Oder vielleicht waren die Videos auch einfach zu lang. Hier können Sie sich den Split-Test mal selber ansehen.


Buchtipp: Das großartige kostenlose E-Book von Aurel Gergey: Google AdWords-Anzeigen optimieren

Cover_Aurel_GergeyKostenlosen E-Books schlägt ja immer ganz gerne das Vorurteil entgegen, sie würden nichts taugen. Das kann man von dem AdWords-Anzeigenratgeber von Aurel Gergey nun wirklich nicht behaupten. Auf 20 Seiten breitet der Schweizer Werbetexter und AdWords Experte Aurel Gergey seine Tipps und Erfahrungen aus. Klasse, wie er anhand von 60 Anzeigenbeispielen demonstriert wird, wie man es machen sollte und worauf es beim Texten ankommt.

Hier ein paar Auszüge – anhand der Kapitelüberschriften:

Mit Verdichtungs-Techniken Druck machen
Das Publikum mit Fragen einbeziehen
Aktualität und Pseudoaktualität schaffen
Mit Frechheit siegen
Mit Zahlen zaubern
Reizwörter ausreizen

Und vieles mehr. Ein Buch, das ich wärmstens empfehlen kann. Hier können Sie es downloaden.


Shitstorm: Bleiben Sie gelassen!

Shitstorms bei Facebook oder sonstwo im Netz sind mittlerweile alltäglich. Da wundert einen die Aufgeregtheit mancher Social Media Berater, die eine kurze Empörungswelle als riesigen Imageschaden für das betroffene Unternehmen darstellen.

Imageschaden? Pff! Die ganze Aufregung entspringt wohl eher der Tatsache, dass auch junge Social Media Berater dem Gedanken der Old School Werbung erliegen: Kratzer im Lack dürfen keinesfalls vorkommen. Unternehmen müssen sich jederzeit perfekt und glanzvoll präsentieren. Und Berater und Macher haben die weichgespülte Kommunikation natürlich unter Kontrolle.
Gleichzeitig fordern die gleichen Social Media Experten authentische Kommunikation. Ohne natürlich jemals zu verraten, was das bitteschön genau sein soll.

So wird Unternehmen, die Shitstorm-Opfer werden, offenbar häufig geraten, den Nutzern nach dem Mund zu reden und mal eben in die Knie zu gehen. So wie beim jüngsten Beispiel Fressnapf. Das wurde Opfer eines Shitstorms, weil es  auf seiner Facebook-Pinwand eine Gewinnspielanzeige zur bevorstehenden EM platzierte, auf der ein Hund und ein Kickertisch abgebildet waren. Zu gewinnen war übrigens der Kickertisch und nicht der Hund. „Als Kunde seid ihr mich und meine Frau los“ schimpfte ein Nutzer. 450 wütende Kommentare ergossen sich über das Unternehmen allein in den ersten 3 Stunden. Der Grund des Zorns: In der Ukraine wurden bekanntlich zur EM-Vorbereitung Tausende von Straßenhunden eingefangen und eingeschläfert. Ein glücklicher Hund ist da als Illustration für ein EM-Gewinnspiel sicher nicht das passende Bildmotiv.

„Liebe Fans, ihr habt absolut Recht und wir entschuldigen uns für unseren Post. Danke für eure vielen Hinweise, die wir uns sehr zu Herzen nehmen. Die Aktion unseres Kooperationspartners auf unserer Webseite haben wir sofort gestoppt. Ihr wisst, dass wir das Projekt Odessa unterstützen und uns aktiv gegen die Tiermorde einsetzen. http://www.tierschutzbund.de/kampagne_odessa.html
Ihr seid tolle Fans, die Verantwortung für den Tierschutz zeigen und sind begeistert von eurem Engagement. Danke!“

schrieben Fressnapf-Mitarbeiter nach ein paar Stunden.

Ein solcher Kniefall vor den Facbook-Nutzern wäre nicht nötig gewesen. Denn die Reaktion der sogenannten Fans auf eine gut gemeinte, aber gedankenlos schlecht gemachte Anzeige war einfach überzogen. Und das hätte das Unternehmen ruhig sagen dürfen.

Mit stößt ein derart pauschales Wegducken eher negativ auf. Solche einknickenden und wankelmütigen Unternehmen hinterlassen bei mir ein so schales Gefühl wie populistische Politiker.

Hört euren Kunden zu, aber redet ihnen nicht nach dem Mund!

Unternehmen haben Ecken und Kanten, wie Menschen auch. Und wer niemals Opfer eines Shitstorms wird, hat möglicherweise überhaupt kein Profil.


Hören Sie auf normal zu sein: Die Hausfrauen-Küche im Fünf-Sterne-Hotel

Um bemerkenswert zu werden, hilft eines fast immer: Die ausgetretenen Pfade der Branche verlassen und es einfach mal wagen, anders zu sein.

Das hat die indische Hotelgruppe The Gateway Hotels  jetzt getan. In den Küchen der insgesamt 17 Häuser ( Zimmerpreise um die 400 US-Dollar) kochen nun auch indische Hausfrauen neben den Profiköchen. Das Menü, das die Hausfrauen nach ihren eigenen Rezepten kochen, wird als regionale Küche nach Hausfrauenart verkauft und kommt super an.

Die Hausfrauen haben einen eigenen Bereich in der Profiküche, der mit den üblichen Gerätschaften ausgestellt ist, die sie von ihrem eigenen Haushalt her kennen. Sterneküche und Hausfrauenküche in einem Haus? Warum eigentlich nicht?

Mehr dazu, auch Bildmaterial hier. Via Zukunftsletter

 


Amazon Create Space: Der Durchbruch für Selbstverleger?

Zu Beginn diesen Jahres habe ich das erste ausschließlich digitale Buch "Die 100 größten Werbefehler" veröffentlicht. Gleich der erste Rezensent vergab 5 Sterne aber bemängelte: "Es gibt "Die 100 größten Werbefehler" nicht in gedruckter Form. Ich hätte es mir gerne ausgedruckt."

Die Vorbehalte gegen eBooks kann ich nur  bestätigen.  Meine Erfahrung: Wenn ein Buch sowohl in gedruckter, als auch digitaler Form vorliegt, so sind die Verkaufszahlen für das gedruckte Exemplar um das Hundertfache höher. Mindestens.

Mit selbstverlegten eBooks  erhalten Autoren zwar rund 70 % der Einnahmen, aber was nützt das schon, wenn die Verkaufszahlen in Deutschland noch so verschwindend gering sind?

Jetzt könnte das Selbstverlegen gedruckter Bücher hierzulande aber nochmal einen Schub bekommen. Denn Amazon hat seinen Service für Publishing on Demand, namens Amazon Create Space soeben auch in Deutschland gestartet. CreateSpace unterstützt Autoren sehr komfortabel beim Erstellen und Veröffentlichen ihres Buches.

Mit wenigen Klicks laden Autoren ihr Manuskript hoch, gestalten das Cover, statten es mit ISBN und Barcode aus - oder sie bekommen preiswert professionelle Hilfe (z.B. Covergestaltung ab 249 US-Dollar). Publishing on Demand heisst auch: niemand muss Bücher vorfinanzieren oder sie ans Lager legen. Sie werden gedruckt, sobald eine Bestellung eingeht. Und binnen 24 Stunden versandt.

So können Selbstverleger recht unkompliziert sowohl gedruckte als auch digitale Bücher über Amazon oder andere Vertriebskanäle auf den Markt bringen. Die Konditionen dürften BoD und andere Anbieter blass werden lassen. Denn Amazon Create Space lässt Autoren rund 40 % der Einnahmen. Hier gibt es einen Einnahmen-Rechner.

Ach so: Für einen kleinen Aufpreis kann man das gedruckte Buch auch zum Kindle-Buch konvertieren und digitale wie gedruckte Exemplare anbieten.

 


Werbefehler Nr. 88: Die Kunden für dumm halten und nicht klüger machen

Verschweigen, beschwindeln oder an der Nase herumführen – solche Aktivitäten gehörten zweifellos in das hinter uns liegende Massenmarketing-Zeitalter. Heute haben Lügen extrem kurze Beine – im Internet kann man schließlich Informationen aus allen möglichen Quellen anzapfen. Oder man kann andere Verbraucher fragen. Kunden sind also längst nicht mehr dumm, sie sind sogar klüger. Dadurch, dass sie sich gegenseitig beraten, wissen sie manchmal mehr als jedes Unternehmen.

Ihre dazu passende Werbe- und Kommunikationsstrategie kann also nicht mehr aus Verheimlichen bestehen. Sondern sie lautet: Tragen Sie aktiv dazu bei, dass Ihre Kunden noch klüger werden. Denn nur Kunden, die gut über Ihre Produkte Bescheid wissen, können andere wahrheitsgemäß informieren. Informierte und kluge Kunden sind wirksame Empfehler. Wer seine Kunden klüger macht, schafft also eine wichtige Voraussetzung für Mundpropaganda.

Klüger machen können Sie Ihre Kunden zum Beispiel in Workshops. Zahlreiche Lebensmitteleinzelhändler in Berlin haben das bereits erkannt. Sie veranstalten für ihre Kunden Kochabende oder regelrechte Kochkurse.

Mit solchen Workshop erreichen Sie eine ganze Menge:

  • Sie sprechen neue Kunden an.
  • Sie vertiefen den Kontakt zu bestehenden Kunden.
  • Sie verbessern die Kundenzufriedenheit.
Wer besser mit Ihren Produkten umgehen kann, hat keinen Grund zum Nörgeln.
  • Sie machen mehr Umsätze. 
Übrigens können Sie für Workshops auch einen Unkostenbeitrag verlangen.
  • Sie gewinnen Know-how. 
In einem Workshop können Sie „sehen“, worauf es Ihren Kunden ankommt. Und natürlich führen Sie auch intensive Gespräche. Gibt es eine bessere Marktforschung?
  • Sie regen Mundpropaganda an. 
Erlebnisse, wie zum Beispiel ein gelungener Workshop, beeindrucken die Teilnehmer. Und eindrucksvolle Erlebnisse sind Stoff zum Erzählen.

Übrigens: Es muss nicht gleich ein ganzer Workshop sein, um Ihre Kunden klüger zu machen. Das Berliner Feinkostgeschäft Kochhaus hat seinen Laden als begehbares Rezeptbuch gestaltet. Auf schön dekorierten Tischen finden die Besucher alle Zutaten für einen leckeren Menüvorschlag. Die dazugehörigen Rezepte hängen als Plakate über den Tisch oder gibt es als Rezeptkarten zum Mitnehmen. Auch der Käsehändler Waltmann im fränkischen Erlangen macht seine Kunden klüger – per Kassenzettel. Dort stehen nicht nur die vollständigen Namen der oftmals schwer auszusprechenden Käsespezialitäten. Dort finden sich auch wichtige Produktinformationen, wie zum Beispiel „aus den Pyrenäen“, „hergestellt aus Heumilch“, „6 Monate gereift“.

Dies ist eine Leseprobe aus meinem E-Book "Die 100 größten Werbefehler... und was Sie dagegen tun können". Es ist über 170 Seiten stark und kostet nur 4,99 €.

In wenigen Minuten ist es bei Ihnen: einfach hier herunterladen.


Besseres Ranking bei Google: Das sind die wichtigsten Faktoren

SEO Ranking Faktoren Deutschland 2012: Infografik

Wem ein schneller Blick auf die Ergebnisse genügt, dem sei ein Blick auf die obenstehende Grafik von Searchmetrics empfohlen. Die Berliner Suchmaschinenspezialisten werten nach ihren Angaben monatlich Milliarden von Datenpunkten aus und gehen dabei der Frage nach:

Welche Faktoren sind relevant für eine gute Positionierung in den Google Suchergebnissen?

Auf der Basis von 10.000 ausgewählten Top-Keywords, 300.000 Webseiten und Millionen von Links, Shares und Tweets haben sie mutmaßliche Ranking-Faktoren auf Ihre Auswirkung im Ranking untersucht. Da werden auch ein paar Mythen zertrümmert.

Mehr zu den SEO Rankingfaktoren 2012 bei Searchmetrics.


Das sieht genial aus: Layouts im Kreidetafel-Look

Kreidetafel-14303Gerade eben, stoße ich auf diese Website und sehe die bemalten Kreidetafeln von Dana Tanamachi. Das sieht richtig toll aus, nicht nur auf Kreidewänden. Auch in Magazinen, Prospekten, auf Plakaten, als Schaufensterdeko oder auch auf Websites bringt dieser Kreidelook eine völlig neue Optik.

Bild: Dana Tanamachi.

Das Wall-Stret Journal stellt sie in diesem Filmporträt vor.


Das Standbild-Phänomen: Weshalb wir uns so schwer damit tun, Veränderungen zu erkennen

Eine Ehe, die zerbricht, ein Unternehmen, das in den Konkurs geht, eine Branche oder Technologie die komplett verschwindet, Arbeitsplätze, die wegrationalisiert werden. Hätte man das als Betroffener nicht irgendwann mal voraussehen können?

Warum nur liegen wir mit unseren Prognosen über die Zukunft so oft daneben? Warum können wir Entwicklungen so schlecht vorhersehen? Ich denke, es liegt an einer menschlichen Unfähigkeit, die man das "Standbild-Phänomen" nennen könnte: Anstelle des großen Ganzen nehmen wir als Betroffene nur einzelne Aspekte wahr und beschäftigen uns mit diesen. Anstelle des gesamten Films, der abläuft, sehen wir nur Standbilder.

Nein, wir sind nicht besonders gut darin, zwischen einzelnen Ereignissen Zusammenhänge zu entdecken. Aber allein dies zu wissen, könnte uns achtsamer machen.
Eine Kundenbeschwerde, ein Auftragsverlust, ein Fertigungsfehler, ein empörter Eintrag auf der Pinwand – als Standbilder im Unternehmenskino gehen wir schnell über sie hinweg. Aber als Film betrachtet, würden sie uns mehr erzählen.


Workshop Selbstvermarktung für Autoren: Wie werbe ich als Autor für meine Bücher?

Workshops zur Selbstvermarktung von Autoren sind bitter nötig. Nicht nur für die Selbstpublizierer, die in den nächsten Jahren dank iPad, Kindle und anderer elektronischer Lesegeräte immer mehr werden dürften. Auch für die Autoren, die bei einem Verlag unter Vertrag sind. Ich frage mich: Wieso machen Verlage ihre Autoren nicht fit in Sachen Selbstvermarktung? Egal ob Belletristik, Sach- oder Fachbuchverlag. Schaden kann es nicht, wenn Autoren wirksam helfen können, ihre Bücher zu verkaufen.

Dieses Posting bei Leander Wattig gab mir den letzten Anstoß, einen Autorenworkshop in mein Programm aufzunehmen. Sprechen oder schreiben Sie mich an, um Kosten oder Termine zu erfragen.

Das sind die Inhalte (u.a.):

  • Wie gewinnt man als Autor immer neue Leser?
  • Wie baut man eine anziehende Buch- oder Autorenwebsite auf?
  • Was nützen Facebook, Twitter & Co.?
  • Wie weckt man die Mundpropaganda für sein Buch?
  • Wie gewinnt man Fans und was macht man ihnen?
  • Wie werden Fans zu Multiplikatoren?

Als 1-2 tägiger Workshop für Belletristik-, Fach- und Sachbuch-Autoren mit faszinierenden Beispielen aus aller Welt. Kein dröger Vortrag, sondern Übungen, Checklisten, Anleitungen und viel Freude beim Erarbeiten individueller Konzepte. Als Inhouse-Schulung im Auftrag von Verlagen. Oder als offener Workshop für Selbstbucher (bitte Termine erfragen).

 


Sind Sie sicher, dass Ihre Website für Sie arbeitet?

Bei Websites kommt es nicht auf die Schönheit an. Websites müssen funktionieren. Sie müssen Besucher anziehen, mit den Inhalten vertraut machen, für Produkte und Dienstleistungen interessieren, zur Bestellung von Informationsmaterial oder zum Kauf motivieren.

Man kann auch kurz und knapp sagen: Websites müssen verkaufen!

Doch das ist nicht ganz so einfach, wie es klingt. Eine Vielzahl von Faktoren müssen stimmen, damit dies auch klappt. Bereits kleine Fehler können den Erfolg zunichte machen. Und andererseits gilt: Oft genügen kleine Verbesserungen, um den Erfolg um mehr als 100 % zu steigern.

Deshalb habe ich mit meinem Institut für Marketeasing® standardisierte Website-Checks entwickelt, die genau die Fehler aufdecken, die zum Erfolgskiller werden. Dank dieser Prüfberichte und Verbesserungshinweise können Sie die entdeckten Mängel sofort abstellen.

Ihre Vorteile:

  • Standardisiertes Testverfahren
  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Kein Labortest, sondern realitätsnahe Testsituation
  • Expertentipps mit schnell umsetzbaren Verbesserungshinweisen

Lassen Sie von erfahrenen Experten Ihre Website unter die Lupe nehmen. Hier erfahren Sie mehr darüber.


Meine Bücher

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Marketeasing. Werbung total anders

Wer nicht wirbt stirbt, sagen die Werbeleute. Stimmt. Aber wer auf übliche Art und Weise wirbt, stirbt auch. Vielleicht sogar schneller. Denn die klassische Werbung ist nutzlos, sauteuer und nervt die Konsumenten. Ganz ehrlich: Die klassische Werbung ist tot.
 
Doch was kommt jetzt? Marketeasing! Marketeasing ist Marketingkommunikation, die neugierig macht, verlockend und anziehend ist.
Marketeasing lässt Ihren Kunden die Freiheit, sich auf Ihre Werbung einzulassen oder nicht. Marketeasing bedeutet nützliche Informationen zu teilen und Ihre Kunden aktiv in die Kommunikation rund um das Unternehmen einzubinden.

Das Buch zeigt wie Sie mit dem „neuen Konsumenten“und den Veränderungen in der Medienlandschaft umgehen. Es erläutert, wie Sie Ihre Kunden anziehen, einbeziehen und zu Botschaftern des Unternehmensmachen. Es zeigt Ihnen, wie Sie Werbung für sich arbeiten lassen und in den neuen Medien – zwischen Weblogs und Handys, in Communities und Chatrooms – Fuß fassen.

"Selten hat mich ein Fachbuch derart gefesselt, in seinen erläuternden Erklärungen und Beispielen so gut "abgeholt" und auf verständliche, hoch motivierende und ansteckende Weise dazu gebracht, (weiter als bisher) über Sinn und Unsinn des Old School-Marketing nachzudenken. Zugegeben, es ist eine teils spitze Feder - aber sie überzeugt an allen Ecken und Enden." Jan-Erik Meyer

200 Seiten, 15,8 x 23,5 cm, kartoniert, EUR 29.80, Erich Schmidt Verlag Berlin, ISBN: 3-503-09052-5


Mundpropagandamarketing

Mundpropaganda-Marketing: Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht.

Sprechen Ihre Kunden positiv über Ihr Unternehmen? Hoffentlich. Denn positive Mundpropaganda ist der zentrale Erfolgsfaktor für Ihr Geschäft.

Mundpropaganda macht Musiker zu Popstars, Kinofilme zu Kassenschlagern oder neue Unternehmen innerhalb weniger Jahre zu Marktführern. Positive Mundpropaganda sorgt dafür, dass Produkte zu Bestsellern werden, negative Mundpropaganda kann sie vom Markt fegen.

Was hat Mundpropaganda mit Wachstum und Profit zu tun? Wie entdecken Sie, was man über Sie spricht? Wie sorgen Sie selbst dafür, dass man begeistert über Sie spricht?

Dieser Ratgeber zeigt es Ihnen: Alles über die theoretischen Grundlagen, neueste Forschungsergebnisse,  aktuelle Erfolgsbeispiele, Checklisten, praxisnahe Tipps und Handlungsanleitungen für den Einsatz von Mundpropaganda-Marketing.

Taschenbuch, 200 Seiten
, EUR 10,00
, Beck-Wirtschaftsberater im dtv; 
ISBN-10: 3423509147


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Werbung mit kleinem Budget

Was ist das richtige Werbemittel für meine Ziele? Welche Medien soll ich nutzen? Wann brauche ich Expertenhilfe? Was kann und muß ich als Unternehmer/in selber machen? Wie werbe ich richtig? Ganz ohne Werbedeutsch zeigt der Ratgeber, was man für erfolgreiche Werbung braucht, gibt praxisnahe Tipps und Handlungsanleitungen und stiftet an zu neuen unkonventionellen Ideen, die nicht die Welt kosten, aber maximale Wirkung zeigen.

"Perfekt! Das ist wohl das einzige Wort, das diesem Buch gerecht wird. Selten habe ich so gerne fünf Sterne vergeben. Das Buch beeinhaltet alles, was der Kleinunternehmer und Neugründer wissen muss. Röthlingshöfer hat hier ein Werk verfasst in dem der Leser kompakt, umfassend, lückenlos und leicht verständlich über die Basics des Marketings aufgeklärt wird!" Artland Marketing

Tachenbuch, 220 Seiten, 
EUR 10.-, 
Beck-Wirtschaftsberater im dtv
, ISBN 3 423 50876-0

 

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Kauf! Mich! Jetzt! Die besten Werbestrategien für Autoren und Selbstverleger

Wer sein Buch verkaufen will, darf die Werbung nicht dem Verlag überlassen. Das Werbehandbuch, das zeigt wie Autoren clever und preiswert für sich werben können. Mit aktuellen Erfolgsbeispielen aus aller Welt.

"Der Autor versteht es blendend, seinen Lesern das Thema nahezubringen. Wenige können trockene Sachthemen derart spannend darlegen." Hans-Peter Röntgen
 
"Wenn ein Autor ein Buch braucht, dann dieses. Es ist der perfekte Ratgeber, und ich empfehle auch denen, die vor haben, ein Buch zu schreiben, sich "Kauf! Mich! Jetzt!" schleunigst zu besorgen. Man muss mit der Vermarktung nämlich nicht warten, bis das Buch fertig ist. Es gibt einem einen gewaltigen Motivationsschub." Marion Bretländer

Paperback 192 Seiten, EUR 14,90
, Books on Demand GmbH, Norderstedt, 
ISBN 3-8334-1810-9

 

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Die 100 größten Werbefehler ...und was Sie dagegen tun können

Fehler sind immer doof. Aber wenn Sie als Unternehmen Werbung machen, sind Fehler nicht einfach nur doof oder peinlich. Sondern sie kosten Geld. Fehler sorgen dafür, dass Sie mehr Geld für Werbung ausgeben müssen als nötig wäre. Oder sie verhindern, dass die erwünschten Umsätze auch hereinkommen. Wie Sie es auch drehen und wenden. An der Fehlerbekämpfung kommen Sie nicht vorbei. Denn weniger Fehler = mehr Geld.

Oder, um es mit der guten alten Pareto-Regel zu sagen: 20 % weniger Fehler, 80 % mehr Erfolg.
Mit diesem Buch decken Sie die schlimmsten Fehler auf. Was sind das überhaupt für Fehler? Die unterschiedlichsten! Manche passieren aus Unkenntnis, manche aus Schusseligkeit, manche aus einem Mangel an Planung und Voraussicht. Bei wieder anderen haben die Beteiligten entweder nicht lange genug nachgedacht oder ihr Denken galoppierte komplett in die falsche Richtung. Wieder andere passieren aus bloßer Eitelkeit oder weil jemand besonders originell sein wollte.

Es gibt zwei Arten das Buch zu nutzen. Entweder man liest es durch, lacht sich über die darin enthaltenen Fehler der anderen schlapp und murmelt dabei ein unhörbares „Ichdochnicht“. Oder man sieht es als Checkliste, die man Schritt für Schritt abhakt, um mehr Erfolg zu haben.

"Dieses eBook sollte jeder Unternehmer und Existenzgründer gelesen haben. Dort sind die Werbetipps enthalten, die ich seit längerem schon in der Werbepraxis vermisst habe. Kurz und schlüssig beschrieben und mit pfiffigen Beispielen gespickt. Übrigens möchte ich das Buch auch mal einigen von meinen Kollegen aus der Werbebranche empfehlen, in der Hoffnung in Zukunft weniger Werbesünden zu sehen. Etwas habe ich aber zu bemängeln: Es gibt "Die 100 größten Werbefehler" nicht in gedruckter Form. Ich hätte es mir gerne ausgedruckt. Das sollte sich schnell ändern, denn das Buch gehört in jedes Chefregal." Tobias Kolesnyk, red baron werbeagentur

Kindle Edition, ca. 120 Seiten
, Selbstverlag, Preis 4,99 Euro, 
ISBN 978-3-00-036335-1


Verblüffendes über die Macht des Mundpropaganda-Marketing: Das Morgenson-Experiment

Der Marketingexperte und Buchautor Martin Lindstrom wollte es ganz genau wissen. Welchen Einfluss haben die Empfehlungen von Freunden und Bekannten auf das eigene Konsumverhalten? Wie groß ist die Macht der Mundpropaganda wirklich?

Und da verfiel er auf ein spannendes experiment. Er suchte er eine typische amerikanische Familie in eienr netten Vorstadtsiedlung und überredete sie, einen Monat lang ihre Nachbarn und Freunde dezent dazu zu überreden, bestimmte Produkte zu kaufen. Während dieses Experimentes wurde die Familie wie in einer Reality-TV-Show auf Schritt und Tritt überwacht. 35 Videokameras und 25 Mikrofone halfen dabei, alle Gespräche aufzuzeichnen.

Die Ergebnisse waren verblüffend: Egal ob es sich um Schuhe, Schmuck, Rotwein oder Tampons handelte, die Freundinnen und Nachbarn von Frau Morgenson waren von den meisten Tipps so begeistert, dass sie kurz darauf die empfohlenen Produkte selber kauften. Einen enormen Einfluss übten auch die Kinder der Familie auf ihre Altersgenossen aus. Die Videoaufzeichnungen bewiesen aber auch: noch besser manipulierten die Kinder ihre eigenen Eltern. Bei Männern zeigte sich jedoch häufig eine deutlich ablehnende Haltung gegenüber Empfehlungen. Die Frage: „Was macht dich denn zum Experten?“ war eine typische männliche Reaktion. Doch auch hier kam es zu zahlreichen wirksamen Produktempfehlungen.

Nach Abschluß des Experiments wurden die Freunde der Morgensons einen Monat später befragt. Das Ergebnis: Sie konnten sich noch praktisch an alle Marken erinnern, die die Morgensons empfohlen hatten. Zum Vergleich: Nicht ein einziger konnte sich an einen Werbespot erinnern, den er vor kurzem gesehen hatte.

Das zeigt, so Lindstrom, dass die von den Morgensons empfohlenen Marken offenbar einen anderen Platz im Hirn fanden. Nämlich einen für persönliche Erlebnisse, die viel stärker erinnert werden. Rund ein Drittel der Freunde gaben auch an, die Markenempfehlungen wiederum an Ihre Bekannten weitergegeben zu haben. Und viele hatten die empfohlenen Marken bereits zu ihren eigenen Lieblingsmarken gemacht.

Toller Versuch! Sollte man glatt mal im eigenen Bekanntenkreis nachbauen. Mehr zu dem Experiment und zu vielen anderen Methoden der Marketingwelt finden sich in dem neuen Buch „Brandwashed: Was du kaufst, bestimmen die anderen" von Martin Lindstrom“. Das liefert zwar keine praktischen Anleitungen, ist aber definitiv ein Lesetipp, der zeigt, mit welchen Methoden sich die Datamining-Branche, die Neuromarketer oder Psychologen um unsere Gehirnwäsche bemühen.


Tipps für bessere Websites: Testen Sie, ob Ihre Website wirklich funktioniert

Alles klar mit Ihrer Website? Funktioniert sie wirklich? Sind keine Fehler enthalten? Arbeitet sie optimal, um Besucher zu gewinnen und sie zu Interessenten und Käufern zu machen?

Das können Sie leicht überprüfen.

1. Ist sie korrekt programmiert? Das überprüfen Sie kostenlos mit dem Website-Validator.

2. Funktionieren alle Links. Dazu nutzen Sie den ebenfalls kostenlosen Link-Checker des Website Validators.

3. Wird sie auf allen Browsern richtig dargestellt? Gehen Sie zur kostenlosen Testseite von Browsershots.

4. Sind Konzept,Texte, Inhalt und Struktur optimal gestaltet? Diese Frage kann Ihnen kein Online-Service beantworten. Aber der ausführliche und preiswerte Website-Check, den ich dafür mit meinem Institut für Marketeasing® entwickelt habe.

Der Website-Check dient dazu, Ihre Website auf mehr als 60 erfolgskritische Faktoren zu checken. Zum Beispiel: Sind die Inhalte klar und verständlich aufbereitet? Sind Inhalt und Design ansprechend und zielführend gestaltet? Unterstützt das Design die Navigationssicherheit? Aktiviert die Website Ihre Besucher? Enthält Sie Interaktions- und Kontaktangebote? Sind die wesentlichen Punkte im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung beachtet worden?

Warum ein Website-Check? Einige der gröbsten Mängel in der Konzeption und Gestaltung von Websites sind weit verbreitet und können trotzdem schnell behoben werden. Der Website-Check filtert genau diese kritischen Punkte heraus, bei denen Sie ansetzen müssen, um Ihre Website mit größtmöglicher Wirkung zu optimieren.

Nach diesem Test erhalten Sie eine klare To-do-Liste, die Ihnen die notwendigen Änderungen aufzeigt. Hier können Sie ihn ordern.


Wie Rafik Schami liest

Rafik Schami, der aus Damaskus stammende Autor, der uns in seinen Büchern so wunderbar in die Vergangenheit dieser orientalischen Altstadt versetzt, liest nicht.

Nein, er liest wirklich nicht. Keine Zeile. Er erzählt. Beinah 2 Stunden lang, ohne Notizen, stehend, gestikulierend, mit den Augen rollend, schmeichelnd, verführend und manchmal umwerfend komisch. Geschichten aus seiner Kindheit, scheinbar assoziativ aneinandergesetzt und doch mit immer wieder erkennbaren Fäden verknüpft.
Ein großer Erzähler, der sich nicht auf die einmal schriftlich fixierten Worte in seinen Büchern verlassen muss. Einer, der sie im Moment des Erzählens wieder neu schöpfen kann.

Jede Lesung ist einzigartig, sagt Rafik Schami. Das glaub ich ihm, seitdem ich ihm gestern zugehört habe.

"Muss ich überhaupt lesen?", fragte mich eine offenbar schüchterne Jung-Autorin. Natürlich! Denn:

"Lesungen sind Höhepunkte im Schriftstellerleben. Nirgends ist der Kontakt mit dem Publikum intensiver, die Möglichkeit mit ihm zu kommunizieren unmittelbarer als bei einer Lesung. Nicht jeder kann bei Lesungen so unbefangen auftreten wie der russische Dichter Jewgeni Jewtuschenko, der seine Gedichte auf Moskauer U-Bahnhöfen ebenso vortrug wie in randvoll gefüllten Fußballstadien. Viele haben riesiges Lampenfieber vor jeder Lesung. Und nicht jeder ist ein Lesetalent.

" Deshalb finden Sie den Typ Lesung, der Ihrem Charakter, Ihren Gefühlen und Ihrem Talent am besten entspricht. Wer leise Töne bevorzugt und lieber in kleinem Kreis liest, sollte sich nicht in die lärmende Stimmung eines Poetry Slams begeben. Und wer es genießt im Rampenlicht zu stehen, sollte sein Konzept für Lesungen so ausrichten, dass er große Säle füllt. Die Möglichkeiten aus dem Ereignis Lesung Aufmerksamkeit für seine Person, für sein Buch zu erhalten, populärer zu werden und den Buchabsatz anzuheizen, sind jedenfalls enorm."

Zitate aus "Kauf!Mich!Jetzt!"