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BMW und der Cheat im M3

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In letzter Zeit häufen sich die Meldungen, die zeigen, dass BMW verstärkt auf virale Effekte setzt, sprich Nachrichten, die sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda oder besser Maus-zu-Maus-Propaganda von selbst verbreiten. Um ins Gespräch zu kommen, greifen sie tief in die Trickkiste der Spieleentwickler.

Über einen etwas zweifelhaften Gag - in einem Showroom kracht eine depperte Dame gegen eine Glaswand - berichtete unlängst Spiegel Online:

"Easter Egg" - zu deutsch Osterei - nennt man in Computerspiele eingebaute Gags, die der normale Gamer übersieht. In den Spieleanfängen teilten sich nur wenige Eingeweihte das Wissen über versteckte Räume und geheime Funktionen. Inzwischen dienen "Easter Eggs" immer mehr als Marketinginstrument von Spieleherstellern und werden alle Nase lang in den einschlägigen Gamer-Gazetten beschrieben. Scherze mit den geheimen Funktionen treibt man inzwischen auch in der Marketingabteilung von BMW. In einer Flash-Animation für das 3er-Modell - beliebt bei Männern mit eher kleinerem Geldbeutel und Hang zu Größerem - findet sich ebenfalls ein solches Osterei.
Das neueste Osterei haben die BMW-Bauer offenbar im M3 versteckt. Nein, nicht in einem Flash-Spiel. In der Software fürs Schaltgetriebe. Amerikanische Weblogs berichten seit gestern über eine Cheat-Funktion, die den Wagen in einem Turboeffekt von null auf 5.000 Umdrehungen beschleunigt. Wie es sich für ein richtigen Cheat gehört, steht der natürlich nicht im Handbuch. Die Zeitschrift Popular Science verrät, wie es geht.

Und der Werbeeffekt? Stellt sich spätestens dann ein, wenn die ADAC Motorwelt darüber berichtet. (Bild: Popular Science/BMW)

Kommentare

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Netter Cheat.
Mir fehlt nur noch der M3 :-)

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