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Wieso Werbung nervt

Manche Werbeleute verstehen gar nicht, wieso Werbung nervt. Ich schon:

"Im Bundesdurchschnitt erhielt jeder Haushalt im ersten Halbjahr 2005 insgesamt 229 Direct Mails (102 Prospekte, 58 Wurfzettel, 45 Werbebriefe, 23 Kataloge und 1 Postkarte). Auf wöchentlicher Basis ergibt sich ein Wert von durchschnittlich neun Werbesendungen pro Haushalt"

Untersuchung Nielsen-Media, gefunden bei Gerold Braun


Wenn Gründer zu viel wollen

Bei meinem Präsenz-Workshop in dieser Woche, den die ELGO, das Emscher-Lippe Gründungsnetzwerk in den wunderschönen Räumen von Manufactum veranstaltete, waren die Mehrzahl der TeilnehmerInnen Gründer.

Was immer wieder auffällt: die Gründerkonzepte sind zu breit angelegt. Konzentration/Fokussierung auf ganz spezielle Services oder Kundengruppen ist meist Fehlanzeige. Man sieht es an Flyern, in denen ein Dutzend Services für fünf verschiedene Zielgruppen angeboten werden. So z.B. der Schreibservice speziell für Rechtsanwälte und Notare, der aber auch Handwerker bei Buchhaltungsarbeiten unterstützt oder Betriebsfeiern aller Art organisiert. Solche Werbung ist dann teuer, weil sie bei jedem Empfänger daneben liegt. Aber "Werbung mit kleinem Budget" erreicht man nur dann, wenn die Botschaft klar und eindeutig ist. Und genauso klar und eindeutig muss das Produkt sein.

So wie beim Malermeister Deck, der seine Malerarbeiten für die Zielgruppe 55+ anbietet. Er übernimmt das lästige Ein- und Ausräumen des Zimmers, Putzen und Saugen und hat sich den Extra-Clou ausgedacht:

"Wir renovieren, Sie dinieren.

Für die Dauer der Innen-Renovierungsarbeiten bei Ihnen, lade ich Sie zum Mittagessen ins Restaurant ein. So brauchen Sie während der Renovierungszeit nichts zu kochen. Lassen Sie sich einfach im Restaurant verwöhnen." (Zitat: Website malerdeck)

Das sind Angebote, die sich über Mundpropaganda von selbst verbreiten. Da kann auch seine miserable Website nichts mehr kaputt machen. Gefunden im Beratungsletter von Peter Kreuz Advanced Innovation


Bestatter-Blog

Mehr und mehr werden Blog-Anwendungen jetzt auch außerhalb der Szene der Berater und Freiberufler sichtbar. Stephan Hadraschek hat sich vorgenommen über ein Tabu zu sprechen. Der PR-Referent eines großen Bestattungsunternehmens schreibt seit kurzem seine Gedanken zu den Themen Sterben, Tod, Trauer und Sepulkralkultur in dem privaten Weblog Sargsplitter auf.

In standesgemäßem Tiefschwarz designt von Carola Heine.


Werbung in Weblogs

Geht doch ganz einfach. Einfach in seinen Kommentaren ein paar Key Words fallen lassen und schon landen Leute, die nach "Liebeskugeln", "Beckenbodentraining" und "Vaginalmuskel" googeln bei mir. Und alles nur wegen diesem Beitrag. Oder besser gesagt der Kommentare dazu.

C.O.M.E verspricht die Revolution des vaginalen Orgasmus und sieht laut Welt am Sonntag "ein bißchen aus wie ein Grillspieß mit zwei Zucchinischeiben und einer Tomate in der Mitte".


Kleines Budget, große Idee

Wunderbares Beispiel, wie eine Yoga Schule auf sich aufmerksam macht.

Kein Flyer, keine Anzeige, kein Plakat. Stattdessen ein Strohhalm.

Keine langen Texte, keine pseudowichtigen Argumente, keine Stimmungsbilder. Stattdessen eine einfach inszenierte Botschaft.

Der biegsame Strohhalm wird in Saftbars an die gesundheitsbewusste Zielgruppe verteilt.

Gefunden bei Frederik Samuel, auf den ich beim Werbeblogger aufmerksam wurde.


Werbung entdeckt das Straßentheater

"Ein Kurier fährt mit seiner Vespa heran und parkt vor einem gut besuchten Straßencafé. Dann verschwindet er, um sein Päckchen abzuliefern. Kurz darauf erscheint ein hübsches Mädchen und fragt die Cafébesucher reihum: “Ist das Deine Vespa? Ich wollte schon immer mal mit so einem coolen Ding mitfahren!” Leider gehört die Vespa keinem der Cafébesucher. Als der Kurier wieder erscheint, fragt sie auch diesen und fährt dann mit ihm glücklich von dannen. Aha!" (Zitat: trnd-Blog)

Straßentheater, Happenings - das gab es doch schon alles. Das was die Werber jetzt so schick "Real Life-Werbespot" nennen, hatten Fritz Teufel und die Spaß-Guerilla auch schon drauf. Mehr dazu in Kürze in meinem neuen Buch "Marketeasing. Werbung total anders."


Online Workshop "Werbung mit kleinem Budget"

In wenigen Tagen (am 27.09.05) beginnt mein Online Workshop "Werbung mit kleinem Budget" bei akademie.de. Noch sind Anmeldungen möglich! Denn anders als bei den Präsenz-Workshops ist hier die Teilnehmerzahl nicht begrenzt. Also wenn Sie mit dem Gedanken spielen, dabei zu sein, noch können Sie es!

Mein Buch "Werbung mit kleinem Budget" wird dabei Bestandteil der Seminarunterlagen. Sie bekommen es rechtzeitig vor Workshop-Beginn zugesandt! Darüber hinaus gibt es zum Workshop noch einiges an Zusatzmaterialien. Besonders spannend sind die Wochenaufgaben, in denen man das Gelernte anwenden kann, immer bezogen auf das eigene Geschäft. Überhaupt bietet ein Online Workshop vielfältige und individuelle Interaktionsmöglichkeiten. In E-Mails kann man auf jeden einzelnen eingehen. Im workshopeigenen Forum lernen sich die Teilnehmer kennen, posten ihre Lösungen und schaffen jede Menge guter Ideen und Diskussionsstoff.

Genug geredet. Ich freue mich drauf. Und: hier geht es zur Anmeldung.


Buchtipp: Die neuen Meinungsmacher

Weblogs als Herausforderung für Kampagne, Marketing, PR und Medien.

von Ansgar Zerfaß, Dietrich Boelter

Kurz vor dem Wochenende traf es hier ein. Neugierig habe ich drin geblättert, eifrig quer gelesen und jetzt weiß ich: dieses Buch bleibt in Schreibtischnähe liegen! Es gibt einen hervorragenden Überblick über die Bedeutung von Weblogs, resümiert den aktuellen Kenntnisstand an Untersuchungen zum Thema und nennt natürlich zahlreiche Praxisbeispiele. Das macht es zu einem dieser unverzichtbaren Arbeitsbücher, die insbesondere dann so nützlich sind, wenn es darum geht, eine Präsentation oder einen Vortrag vorzubereiten. Es wäre verdammt schade, wenn das Buch nur in der Sphäre der Blogger und Blogberater hängen bleiben würde. Es gehört in die Werbe- und PR-Abteilungen, denn dort schließt es verlässlich die Informationslücken der Aufbereiter, Macher und Entscheider.

Mein Tipp: Kaufen!

Das Weblog zum Buch: www.meinungsmacher-blog.de


Veronas Hochzeitskutsche

Rosafiaker

Das einzige, was mir an Veronas Traumhochzeit in Wien auffiel: der rosafarbene Fiaker.

Mitten im Herzen der österreichischen Hauptstadt macht der Kekshersteller Manner hier eine ziemlich geniale "Werbung mit kleinem Budget". Die rosa Kutsche ist der beliebteste unter den Wiener Fiakern. Und vermutlich bald der meistfotografierte.

Das beste, was man heutzutage tun kann: Die Verbreitung der Werbung den Fans zu überlassen. Bild: Manner-Website


Veronas Hochzeitskutsche

Rosafiaker

Das einzige, was mir an Veronas Traumhochzeit in Wien auffiel: der rosafarbene Fiaker.

Mitten im Herzen der österreichischen Hauptstadt macht der Kekshersteller Manner hier eine ziemlich geniale "Werbung mit kleinem Budget". Die rosa Kutsche ist der beliebteste unter den Wiener Fiakern. Und vermutlich bald der meistfotografierte.

Das beste, was man heutzutage tun kann: Die Verbreitung der Werbung den Fans zu überlassen. Bild: Manner-Website


Aktuelle Buchbeiträge

Am 28.09.05 erscheint mit einer Buchtaufe auf der DIMA der neue "Leitfaden Permission Marketing" von Dr. Torsten Schwarz.

In acht Kapiteln geht es um die Grundlagen des Permission Marketing, um Praxisbeispiele, rechtliche Tipps und vieles mehr. Von den "erwünschten Dialogen" bis zur Kundenbindung, einem besseren Kundenservice oder die intelligentere Vernetzung der verschiedenen Kommunikationskanäle.

ich habe das Kapitel über Aufmerksamkeit und wie man sie gewinnt, dazu verfasst. Auch ein Kapitel über Weblogs gibt es - Klaus Eck hat es beigesteuert, er fragt "Können Unternehmen authentisch kommunizieren?"

Der "Leitfaden Permission Marketing" kann hier vorbestellt werden.

Bei einem anderen Werk habe ich zusammen mit Thomas Zorbach von VM People Gedanken und Praxisbeispiele zum Thema Weblogs beigetragen. In unserem Kapitel geht es um Weblogs und die Rolle, die sie im Viralen Marketing spielen. Es ist Teil des Buches "Connected Marketing. The Viral, Buzz and Word of Mouth Revolution" und kann bei Amazon.com vorbestellt werden. Ich denke, ich werde es mit Thomas Zorbach und Martin Oetting, der ebenfalls einen Beitrag dazu verfasst hat, in Kürze noch detailliert vorstellen.

Last not least: mein neues Buch "Marketeasing. Werbung total anders" liegt als Druckfahne vor mir. Dazu ebenfalls später mehr.

Keines dieser Bücher gäbe es, wenn klassische Werbung noch so funktionieren würde, wie wir es mal gelernt haben.


Kauf! Mich! Jetzt! Die besten Werbestrategien für Autoren und Selbstverleger

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Kauf! Mich! Jetzt!
Die besten Werbestrategien für Autoren und Selbstverleger
Paperback 192 Seiten
EUR 14,90
Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN 3-8334-1810-9

Vorwort

Warum ich einen Werberatgeber für Autoren geschrieben habe.

Inhaltsverzeichnis

Das finden Sie in dem Buch.

Leseproben

Kaufen Sie nicht die Katze im Sack. Lesen Sie erst ein paar Seiten.

Leseprobe I: Am besten ganz oben anfangen. Interview mit Karsten Sauer.

Leseprobe II: Wie schreibt man einen Klappentext

Leserstimmen

Lesen Sie was andere über dieses Buch gesagt haben.

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Vom Homepageanbieter zum Millionär

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Not macht erfinderisch. Und wie! Das zeigt das Beispiel des britischen Studenten Alex Tew, der eine Einnahmequelle suchte, um seine Studiengebühren finanzieren zu können.

Seine Idee: eine Homepage in eine Million Pixel aufzuteilen und jedes Pixel zum Preis von einem US-Dollar zu verkaufen.

Am 26. August brachte er "The Million Dollar Homepage" ins Netz. Heute belaufen sich seine Einnahmen bereits auf 15.800 USD. Und weil die Medien Stories wie diese lieben, könnte es gut möglich sein, dass ihm die wachsende Publicity tatsächlich zur Million verhilft.

Bild und News gefunden bei PRWebdirect


Wegweiser für Durstige

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An einer Amsterdamer Hausfassade weist Amstel Durstigen den Weg. Nicht ganz billig, aber es fällt auf. Think Big! Manchmal ist es erfolgversprechender auf ein paar kleine Werbemaßnahmen zu verzichten und stattdessen etwas Großes zu tun.

Genau das rate ich kleinen Unternehmen, wenn ich ihnen empfehle über Koop-Werbung mit anderen Unternehmen nachzudenken. Denn eine Fläche wie diese lässt sich auch für kleine Unternehmen finanzieren. Dann teilt man die Kosten eben durch 37. Oder wendet sich an einen gemeinsamen Lieferanten und bittet um einen Werbekostenzuschuss.

via Werbeblogger


Werbung mit kleinem Budget

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Bernd Röthlingshöfer
Werbung mit kleinem Budget
Der Ratgeber für Existenzgründer, kleine und mittlere Unternehmen
220 Seiten
EUR 10.-
Beck-Wirtschaftsberater im dtv
ISBN 3 423 50876-0

Was ist das richtige Werbemittel für meine Ziele? Welche Medien soll ich nutzen? Wann brauche ich Expertenhilfe? Was kann und muß ich als Unternehmer/in selber machen? Wie werbe ich richtig? Ganz ohne Werbedeutsch zeigt der Ratgeber, was man für erfolgreiche Werbung braucht, gibt praxisnahe Tipps und Handlungsanleitungen und stiftet an zu neuen unkonventionellen Ideen, die nicht die Welt kosten, aber maximale Wirkung zeigen.

Zum Vorwort

Zum Inhaltsverzeichnis

Leserstimmen

Jetzt bei Amazon bestellen.


Leserstimmen: Werbung mit kleinem Budget

CoverAktuellesBuch.jpg

Bernd Röthlingshöfer
Werbung mit kleinem Budget
Der Ratgeber für Existenzgründer, kleine und mittlere Unternehmen
220 Seiten
EUR 10.-
Beck-Wirtschaftsberater im dtv
ISBN 3 423 50876-0

"logisch aufgebaut, absolut den bedürfnissen entsprechend. es liegt jetzt immer auf meinem arbeitsplatz als nachschlagewerk, obwohl es ja bei den freien berufen – speziell bei uns architekten – einige einschränkungen gibt. aber trotzdem grosses lob, in buchform hab ich 10 eur noch nie besser angelegt." Axel Jäkel, Bautzen.

"Pflichtlektüre für Startups & kleine Unternehmen. Klein, kompakt, übersichtlich, umfassend und überaus hilfreich. Bernd Röthlingshöfers Buch hat alles, was Startups & kleine Unternehmen brauchen, um erfolgreich erste und zweite Werbeschritte zu unternehmen." Fiona Amann, Igensdorf.

"Bei einem Fachbuch denkt man normalerweise an Fachchinesisch und abstraktes Akademikerdeutsch. Dafür, dass man ein Fachbuch auch anders schreiben kann, ist dieses Buch das beste Beispiel! KAUFEN - MARSCH, MARSCH!!! "Uli Rupp, Schwalbach

"Das Buch ist klar strukturiert, leicht verständlich und obendrein witzig geschrieben. Der gesamte Stoff wird durch Beispiele aus der Praxis verständlich dargestellt. Das Buch ist sehr aktuell, da es sogar die neuesten Werbemedien, wie z.B. das Bloggen behandelt." Rayk Gerlach, Berlin

"Dem typischen Überbrückungsgeld-Gründer, der sich mit einer Dienstleistung selbstständig macht, rate ich zum Kauf von Röthlingshöfers "Werbung mit kleinem Budget". Dr. Andreas Lutz, ueberbrueckungsgeld.de

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Geschenkgutschein per SMS

Wieder eine SMS- Anwendung, die Spaß macht. Berichtet hat darüber David Jeggle vom Ideentower. Auf der Website www.buymeadrink.co.uk ermöglicht die britische Bar Corney & Barrow den Versand von Drinkgutscheinen per SMS, die in jeder ihrer Bars eingelöst werden können. Einfach Handy mit der SMS vorzeigen und das Genießen kann losgehen.

Die zeitgemäße Idee des Geschenkgutscheins. Wenns bei Drinks klappt, klappt es sicher auch bei Bücher, Geschenkartikeln und vielem mehr.


Der iPod wird zum Kochbuch

Ipodkochbuch

Der amerikanische Nahrungsmittelkonzern Kraft Foods bietet auf seiner Website eine kostenlose Rezeptsammlung für den iPod zum Download an. Eine nachahmenswerte Idee, nicht nur für iPods. Denn in vielen Firmen gibt es interessante Informationen in Hülle und Fülle. Manchmal gar nicht, manchmal nur für eine einzige Anwendung aufbereitet. Durch kleine Modifizierungen werden e-Books, Audio- und Videofiles für mehr Medien kompatibel und finden so neue Wege der Verbreitung. Würde mich wundern, wenn nicht auch bei Ihnen zahlreiche Infoschätze in den Schubläden, pardon, Datenbanken schlummern.

Gefunden im Newsletter der Adcoach Academy, Bild: Kraft Foods

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