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Aufräumarbeiten

Der eine oder andere hat es ja schon mitbekommen. Mein neues Buch kommt bald in die Läden.

Zeit hier ein bisschen Platz dafür zu machen. Will sagen, ich muss das Ganze ein bisschen aufräumen, neu arrangieren. Tja, das ist eben ein TypePad Blog. Da kann man nicht im Hintergrund klammheimlich irgendwelche Seiten erstellen (oder weiß jemand einen Trick dazu?). Alles läuft über die Blog-Postings, also öffentlich.

Das ist doof: Für die ständigen Leser meines Blogs wird es also Postings mit wenig Neuigkeitswert geben, in denen altbekannte Infos neu zusammengefasst werden. Bitte nicht lesen!
Danke.


Connected Marketing zu gewinnen

Die internationale Werbe-Community Adland veranstaltet ein Weihnachtsquiz, bei dem es zehn Exemplare des Buches Connected Marketing, dem internationalen Gemeinschaftswerk zu Viral Marketing, Mundpropaganda und Buzz  zu gewinnen gibt. Martin Oetting, Thomas Zorbach und ich haben von deutscher Seite als Co-Autoren mitgewirkt.

Um beim Quiz mit zu machen, müssen Sie sich erst registrieren. Aber es lohnt sich allemal, bei Adland mitlesen zu können!

Wenn Sie mehr über das Buch wissen wollen, hier gibt es eine Website zum Buch.

Ja natürlich, sollen Sie es kaufen. Die Artikel von 17 Autoren sind die absolut beste Einführung ins Thema und enthalten jede Menge Fallbeispiele. Aber das ist ja nur die unmaßgebliche Meinung von einem, der mitgeschrieben hat.


Der Blogeintrag des Jahres 2005

Hmm, das würde mich mal spontan interessieren. Welches ist der Blogeintrag mit den meisten Kommentaren des Jahres 2005? Was bringt die Leute in Blogs zum Reden und Diskutieren?

Wisst Ihr es? Ich auch nicht, aber ich lege mal einen vor. Wundert euch nicht. Es ist ein Posting über eine Kaffeemaschine. Die Tchibo Cafissimo. Ins Netz gestellt am 13.03.05 vom Genießer-Blogger Theo Huesmann.

1. Platz: Bloq7 WTF are TokioHotel  2336 Kommentare

2. Platz TokioHotelJubiiBlog Lasst Euch nicht ver***schen! 1198 Kommentare Der Beitrag wurde inzwischen gelöscht.

3. Platz Kulinarische Notizen für Genießer Cafissimo - all in one 363 Kommentare

4. Platz ...?

Bietet jemand mehr?


Weniger ist mehr

Heutzutage kann man alles überall kaufen: frische Brötchen beim Baumarkt, an der Tankstelle, an der U- und S-Bahnstation, im Supermarkt, in Möbel- und Autohäusern und ja - sogar noch beim Bäcker. In einer Welt, in der alles überall erhältlich ist, gibt es ein ganz neues Erfolgsrezept: Limitierung. Waren sind nur in kleiner Auflage, nur an ganz bestimmten Orten und nur für kurze Zeit erhältlich. Über den ersten Pop-up Store des Modelabels Comme des Garcons habe ich ja schon vor langer Zeit berichtet. Jochen Krisch zeigt uns täglich, welch phantastische Umsätze die Website Woot macht. Das Prinzip: im Online Shop gibt es nur ein einziges Produkt und das ist nur 24 Stunden lang erhältlich. Ein Konzept, das auch auf andere Branchen übertragbar ist, wie das Beispiel der Fasching Taschen zeigt. Jede Tasche ein Unikat, nur einen Tag lang erhältlich: one day one bag.

Galerieilly_1 

Diese Idee des verknappten Konsums hat Illy jetzt auf eine Espressobar im New Yorker Viertel Soho übertragen. Nur noch bis 15. Dezember kann man dort in der Galeria Illy den Illy Espresso genießen in Büchern über Kaffeekultur stöbern, selber als Barista einen Espresso machen, zahlreiche Ausstellungen genießen  oder das exklusiv für dieses Ereignis geschrieben Theaterstück erleben. Dieses geballte Erlebnisprogramm bekommt durch die Limitierung des Reiz des Einmaligen.

Limitierung ist ebenso wie das Schaffen von Gemeinschaftserlebnissen mit den Kunden eine der Techniken des Marketeasing - dem neuen Marketing, das nicht mehr plump und blöde ins Haus fällt, sondern so anziehend ist, dass Kunden daran teilhaben wollen. In meinem neuen Buch habe ich die Kunst des Marketeasing auf rund 200 Seiten beschrieben. Achtung Eigenwerbung: Sie können es bei Amazon vorbestellen.

Illy gefunden bei bookofjoe.


Stille als Verkaufsargument

dpa meldet heute unter der Überschrift Bar des Schweigens:

"Nach New York jetzt auch in Paris: In der Nachtbar «Tanjia» im 8. Stadtbezirk darf das Mundwerk beim Anbändeln nicht benutzt werden. Ist dort eine «quiet party» angesagt, bekommen die etwa 200 Gäste - meist Singles in den Dreißigern - am Eingang Stift und Papier. Auch den Wodka-Orange müssen sie schriftlich bestellen, denn der Barmann reagiert nicht auf das gesprochene Wort."

Klingt wie die ideale Baggerzone für die geneigte Werbetexterin oder den Werbetexter.

Stille ist ein hervorragendes Verkaufsargument. In einem Workshop entwickelten die Teilnehmer mal für den Bürgermeister eines Schwarzwaldnestes, das ansonsten frei von irgendwelchen touristischen Höhepunkten war, die Idee einer handyfreien Zone. Stieß auf große Begeisterung bei allen Teilnehmern. Leider nicht beim (in jeder Pause dauertelefonierenden) Bürgermeister.


Werbekooperation unterm Weihnachtsbaum

Wie Sie besonders preiswert zu Weihnachtsgeschenken für Ihre Mitarbeiter kommen und dabei evtl. sogar Neukunden gewinnen, verrät heute Gerhard Schoolmann in einem Tipp für Gastronomen:

"Suchen Sie sich einen Kooperationspartner in einer anderen Branche, z.B. eine Friseur-Kette. Der Friseur laedt seine Mitarbeiter zu Ihnen ein und Sie schenken Ihren Mitarbeiter Geschenkgutscheine fuer einen Friseurbesuch. Beide Unternehmen profitieren nicht nur von geringeren Kosten fuer die Weihnachtsfreude und motivierten Mitarbeitern, sondern, wenn die Suppe nicht versalzen und die Haare nicht verbrannt sind, von moeglichen neuen Kunden. Vergessen Sie dabei nicht, diesen Deal ueber die Buecher beider Beteiligten laufen zu lassen, sonst bleiben Sie, wenn es herauskommt, auf der Umsatzsteuernachforderung des Finanzamtes sitzen, ohne die Vorsteuer abziehen zu koennen."

Irgendwie clever.


Kunden sind die besseren Verkäufer

Jochen Krisch von Exciting Commerce nennt das Problem:

"...eines der drängendsten Probleme des E-Commerce und des Handels im allgemeinen: die fehlende Verkaufskompetenz. Gute Verkäufer muss man inzwischen suchen. Nicht nur im Kaufhaus, sondern vor allem im Internet."

Er stellt in seinem Posting die Shoposphere von Yahoo vor, ein Konzept, in dem jeder zum Verkäufer werden kann. Ähnlich wie Sie Buchtipps abgeben und Links zu Amazon setzen, können Sie in der Shoposphere auch Reisen, Schmuck, Mode, Lebensmittel, Ihren Lieblingswein - was immer Sie wollen - anderen empfehlen, einen Link zu den Shopbetreibern setzen und bei erfolgten Verkäufen eine Provision kassieren. Wenn sich das durchsetzt und ich denke, das wird passieren, dann bedeutet dies:

Die Berufsgruppe der Verkäufer wird durch Millionen Verkaufsexperten ersetzt. Von Leuten, die ein Produkt persönlich getestet haben und es guten Gewissens weiter empfehlen können.

Das sind tolle Zeiten für Unternehmer, die sich darauf einstellen können. Und das sollten Sie bereits heute tun. Fangen Sie an Ihre Kunden zu Verkäufern zu machen. Egal ob online oder offline. Kunden sind die besseren Verkäufer:

  • Sie können (fast) 24 Stunden am Tag verkaufen: am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Freizeit
  • Sie sind authentisch, da sie Ihre Produkte selbst probiert haben
  • Sie sind glaubwürdig, weil sie den Verkaufstipp als Freunde, Experten etc. geben
  • Sie wissen häufig mehr über die potentiellen Neukunden als es Ihnen je möglich wäre
  • Sie können daher ihre Empfehlungen personalisieren (Motto "Das wär das richtige für Dich, Onkel Alfons")
  • Und: Sie haben Zugang zu Neukunden, die Sie mit herkömmlicher Werbung nicht mehr erreichen.


Die neue Art Bestseller zu machen

Mit Blogs? Jedenfalls meint das Joseph Jaffe, der das Marketingbuch "Life after the 30-second spot" geschrieben hat. Aus diesem Grund bietet er jedem Blogger, der bereit ist, eine Rezension - egal ob Hymne oder Verriß - darüber zu schreiben, ein Freiexemplar an.

Seit sechs Monaten ist das Buch schon am Markt. Obwohl die Verkäufe bisher ganz gut gelaufen sind, will Joseph jetzt durchstarten und es mithilfe der Blogger in die Bestsellerlisten hieven.

Klingt nicht ganz neu für mich, aber funktioniert vielleicht trotzdem? Wie sich einige Leser sicher erinnern, war ich für meine beiden Bücher in der Blogosphäre mit einer virtuellen Buchtournee unterwegs. Ich drück die Daumen, Joseph.
Danke an Patrick vom Werbeblogger für den Tipp per E-Mail.


Tanzende Werbung

Gestern gab es hier noch die Erwähnung des leuchtenden Sandwichmannes. Heute sind wir schon weiter. Heute tanzt der Sandwichmann. Wie bei vielen guten Ideen, muss man halt erstmal darauf kommen. Meist beschäftigten sich Werbeleute bei mobiler Außenwerbung damit, Werbeflächen durch die Gegend fahren oder tragen zu lassen. Kreativität? Ideenreichtum? Steckte man stets in den Inhalt der Werbung, allenfalls noch in die Ausführung der Reklamefläche. Aber was ist mit dem Menschen, der die Reklametafel trägt? Warum soll der immer nur stumpf durch die Gegend trotten?

Dieses Restaurant in San Jose hat seinem Sandwichmann gesagt, er solle tanzen und kräftig mit dem Schild wackeln. Das klappt! Wie der begeisterte Scott Heiferman verrät, weckt der tanzende Werbemann täglich bei ein paar tausend Menschen gute Laune.

Was will uns diese Nachricht sagen? Wenn Sie auffallen wollen, dann hören Sie auf, sich nur um die Inhalte der Werbebotschaft zu kümmern. Ändern Sie auch mal die Methoden.

Unamas

Bild: Scott Heiferman


Mehr Erfolg durch Kooperation

In meinen Workshops zu Werbung mit kleinem Budget ist eine der zentralen Übungen diese:

  • Mit wem kann ich kooperieren, um z.B. meine Werbung gezielter zu verbreiten, meine Etatmittel effektiver zu nutzen oder so schnell wie möglich neue Kunden zu gewinnen?

Manchmal führt das auch zu der radikalen Frage:

  • Wer verkauft mein Angebot womöglich erfolgreicher als ich selbst?

Gerade um die letzte Frage zu beantworten, hilft es nachzudenken, wer den besseren Zugang zu potentiellen Kunden hat. Sobald man weiß, wer dies ist kann man versuchen, diese "Unterstützer" mit einem attraktiven Angebot einzubinden.

Erfolgreich in diese Richtung gedacht hat die Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH mit ihrer Aktion "Mein Besuch schläft besser". Die Aktion wendet sich an Magdeburger, die ihre Gäste lieber im Hotel unterbringen, um ihnen so mehr Schlafkomfort zu bieten. Der Lohn für die Empfehlung: stark vergünstigte Übernachtungspreise für die Gäste und das Angebot an die Magdeburger, mit ihren Gästen im Hotel zum halben Preis zu frühstücken.

Die Idee von 15 Beherbergungsbetrieben wurde soeben mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet.

Gefunden bei Gastgewerbe Gedankensplitter.


Der Sandwichmann, der leuchtet

Sandwichmann Jetzt wo es sehr früh dunkel wird, braucht Ihre Außenwerbung Licht um aufzufallen. Diese Erkenntnis macht sich auch der moderne Sandwichmann zunutze. Gesehen habe ich diese beiden lebenden "Werbeträger" mit beleuchteten Werbeflächen auf dem Rücken "Unter den Linden" in Berlin.
Wenn jemand weiß, wer solche Werbelemente herstellt, wer leuchtende Sandwichmänner vermietet oder andere Hinweise geben kann, bitte melden.

Ergänzung: Monika Meurer berichtet in Ihrem Weblog über einen leuchtenden Werberucksack der schwedischen Firma Götessons, der so aussieht:

Rucksack_1

Danke für den Hinweis per E-Mail!


Leserstimmen: Kauf! Mich! Jetzt! Die besten Werbestrategien für Autoren und Selbstverleger

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Kauf! Mich! Jetzt!
Die besten Werbestrategien für Autoren und Selbstverleger
Paperback 192 Seiten
EUR 14,90
Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN 3-8334-1810-9

Leserstimmen

"Von den gut gegliederten, sehr detaillierten Vorschlägen in diesem Buch kann wirklich jeder Autor profitieren. Zahlreiche Verweise auf für Autoren interessante Websites machen das Buch zu einem Nachschlagewerk, das man als Autor gar nicht oft genug lesen kann." Dr. Carmen Stäbler

"Tausend Dank an Bernd Röthlingshöfer. Wenn ein Autor ein Buch braucht, dann dieses. Es ist der perfekte Ratgeber, und ich empfehle auch denen, die vor haben, ein Buch zu schreiben, sich "Kauf! Mich! Jetzt!" schleunigst zu besorgen. Man muss mit der Vermarktung nämlich nicht warten, bis das Buch fertig ist. Es gibt einem einen gewaltigen Motivations-schub…" Marion Bretlaender

"Das Buch enthält wohl so ziemlich alles, was man als Autor tun kann, um auf sich aufmerksam zu machen. Also nicht nur Werbung im eigentlichen Sinne, sondern auch Pressearbeit, Durchführung von Lesungen inklusive hilfreicher Checklisten, Zusammenarbeit mit dem Buchhandel und das wichtige Kapitel Internet. Ein toller Kauf!" Julia Fried

"Die nützlichsten Bücher sind nicht primär die, in denen haufenweise gute Ideen stehen, sondern die, die einen beim Lesen auf massenhaft gute eigene Ideen bringen. Dies ist so ein Buch." Katja Wolff

"Als Autor von insgesamt fünf Büchern war ich gespannt, ob ich in Sachen Buchvermarktung noch etwas lernen kann und habe das Buch von Bernd Röthlingshöfer recht kritisch angefasst. Doch siehe da, nach der Lektüre war das gute Stück bemalt, bekritzelt und voller Post-It's mit guten Ideen. Whow! Fazit: Wertvolle Ideen für 'alte Hasen' und eine Goldgrube für alle Einsteiger, die ihr Buch selbst mit Erfolg vermarkten wollen. Peter Kreuz

"Der Autor versteht es blendend, seinen Lesern das Thema nahezubringen. Wenige können trockene Sachthemen derart spannend darlegen." Hans-Peter Röntgen

Vorwort

Warum ich einen Werberatgeber für Autoren geschrieben habe.

Inhaltsverzeichnis

Das finden Sie in dem Buch.

Leseproben

Kaufen Sie nicht die Katze im Sack. Lesen Sie erst ein paar Seiten.

Jetzt bei Amazon bestellen.


Fans gegen Loddar Maddäus

Die Macht der Fans fordert ein prominentes Opfer.

"Fan-Streik ausschlaggebend für die Entscheidung gegen Matthäus"

Meldet heute der Sportinformationsdienst via Yahoo Sport News. Und weiter:

"Der Trainerwechsel soll bei uns neben der sportlichen und menschlichen Komponente, die Lothar zweifelsohne hat, auch Euphorie auslösen. Und vor allem wieder bei unseren Fans den verloren gegangenen Kredit zurückgewinnen", meinte Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader zur Entscheidung gegen Matthäus. "Club"-Anhänger hatten zuletzt in diversen Internet-Foren mit Boykott und Vereinsaustritt gedroht, falls Matthäus Trainer in Nürnberg werden sollte".

Auch große Marken müssen sich darauf gefasst machen, dass Fans nicht nur als brave und willenlose Konsumenten agieren, sondern dank der neuen Medien immer stärker in die Meinungsbildung, ja selbst in vormals unternehmensinterne Prozesse wie das Marketing eingreifen. Wer sich dafür interessiert, wie man Konsumenten gezielt "ermächtigt", Marketingaktivitäten mitzugestalten, dem sei das (englischsprachige) Weblog von Martin Oetting und Dr. Paul Marsden empfohlen: Consumer Empowerment.

Update: Dass Fans auch einen Trainer stützen können, zeigt das aktuelle Beispiel aus Dresden. Dort haben Fans den Job von Trainer Franke vorerst gerettet.

"«Unmittelbar nach dem Spiel habe ich überhaupt keine Chance gesehen, dass es für mich weitergeht. Ich dachte, das Ultimatum zieht», sagte Franke, bei dem sich nach der Pleite bereits einige seiner Spieler verabschiedet hatten. Tausende Fans harrten allerdings nach Schlusspfiff im Stadion aus, skandierten «Außer Franke könnt ihr alle gehen». Und der meinte gerührt: «Die Ovationen der Fans waren außergewöhnlich.» Die Sympathie-Bekundungen der Anhänger brachten die Clubführung zum Nachdenken." Quelle: Yahoo News


Kostenlos: Telefonkonferenz zu Werbung mit kleinem Budget

Wie Gründer, Selbständige und Unternehmer zu guten Werbeideen gelangen, ist Thema einer Telefonkonferenz am 22.11.2005 von 18.00 - 19.00 Uhr zusammen mit Monika Birkner, die als Coach und Beraterin in Frankfurt arbeitet. Zu ihren Schwerpunkten gehören strategische Beratung und persönliches Coaching von Solo-Unternehmern, Existenzgründern, Selbständigen, Freiberuflern sowie die Leitung von Coaching-Gruppen.

Sie können dabei sein! Zuhören. Fragen stellen. Mitreden. Denn die kostenlose Telefonkonferenz ist  offen für alle, die ihrer Werbung einen neuen Kick geben wollen.

In der Telefonkonferenz werden unter anderem folgende Fragen diskutiert:

• Wie findet man gute Ideen?
• Welche Möglichkeiten kostenloser Werbung gibt es?
• Worauf sollten Existenzgründer achten?
• Wie findet man eine Agentur, bei der man als Unternehmer mit kleinem Budget gut aufgehoben ist?

Die Teilnahme an der Telefonkonferenz ist kostenlos. Es fallen nur Telefongebühren an. Weitere Informationen und Anmeldung: per Mail an mailto@monika-birkner.de oder per Telefon ++49 69 94 41 41 95. Monika Birkner wird die Telefonkonferenz mitschneiden. Wer nicht teilnehmen kann, erhält auf Wunsch gegen eine niedrige Schutzgebühr den Mitschnitt auf CD.


Buchtipp: Viral Marketing

Endlich: ein deutsches Buch über Viralmarketing! Während das Thema ja in den USA schon seit Jahren mehr und mehr an Fahrt gewinnt, steht das Thema virales Marketing hierzulande wohl noch ganz am Anfang. Sascha Langner, bestens bekannt vom Online-Magazin marke-x bietet einen guten Einstieg in dieses – auch vielen Werbeprofis – unbekannte Thema, das zudem häufig mit Vorurteilen belegt ist („Mundpropaganda kann man nicht beeinflussen“, „Mundpropaganda kostet nichts“ usw.).
Es erläutert die Grundlagen des viralen Marketings, zerlegt es in seine Bestandteile wie „Virus“, „Kampagnengut“, „Rahmenbedingungen“, „Weiterempfehlungsanreize“, und gibt Empfehlungen zur Planung und Umsetzung einer Viralmarketing-Kampagne.
Sehr ausführlich dargestellt sind die Fallstudien, die rund die Hälfte des Buches ausmachen. Hier werden erfolgreiche und weniger erfolgreiche virale Kampagnen regelrecht seziert. Für den aufmerksamen Leser sind diese von besonderem Gewinn, denn sie verschaffen Insidererkenntnisse. Auch das ist hervorzuheben: Das Buch ist gut strukturiert, flüssig geschrieben und aufgrund der Zusammenfassungen nach jedem Kapitel mit vielen weiterführenden Links die ideale Ausgangsposition für weitere Recherchen zum Thema. Also wie geschaffen für Werbungtreibende, die endlich wissen wollen, warum das „Blair Witch Project“ jeder kennt oder was die K-fee Shock-Spots bewirkt haben. Mein Tipp: Kaufen!

Hier bei Amazon bestellen!


Update, 09.02.2007: Inzwischen kann man in das Buch auch reinhören! Hier gibt es drei Audiofiles:

1. Grundlagen: Wie entsteht Mundpropaganda?

2. Was ist Viral Marketing?

3. Drei Praxisbeispiele für Viral Marketing


Trip to Asia, eine Filmcrew bloggt

Regisseur Thomas Grube, Kameramann Alberto Venzago, Komponist Simon Stockhausen und der Musiker Klaus Wallendorf sind einige der Autoren des Blogs "Trip to Asia".

Das Blog dokumentiert die Entstehung eines Dokumentarfilms, den das Team rund um Regisseur Thomas Grube während der Asientournee der Berliner Philharmoniker dreht. Im Blog sollen neben Texteinträgen auch Audio- und Videobeiträge zu sehen sein. Der Film selbst, der aus Anlass des im Jahre 2007 stattfindenden 125-jährigen Bestehens der Berliner Philharmoniker gedreht wird, soll im Herbst nächsten Jahres in die Kinos kommen.

Könnte spannend werden. (Dank an Thomas Zorbach für den Tipp per E-Mail)


Wie man Pressemeldungen verpackt

Der Aufhänger für eine Nachricht und die Schlagzeile ist ein wichtiges Kriterium dafür, ob eine Pressemitteilung bei den Journalisten und den Lesern auf Interesse stößt.

Dass  es verschiedene "Verpackungsalternativen" gibt, demonstrieren heute dpa und ddp mit ihren unterschiedlichen Meldungen zum gleichen Thema.

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