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Weblog oder Website?

Viele Websitebetreiber stellen sich wohl derzeit die Frage: Brauche ich eigentlich ein Weblog? Wir haben doch eine wunderbare Website.

Für mich ist das völlig anders. Ich bin als Blogger gestartet und habe mich lange gefragt: Brauche ich eigentlich eine "normale" Website? Es gab da einen Moment in 2005 wo ich dachte: ja! Da hatte ich einen potentiellen Kunden am Telefon, der - noch während wir telefonierten - meine Website aufrufen wollte. Ich gab ihm meine Weblogadresse. Und dann konnte ich seine Verwirrung live miterleben. Die Überschriften zu den Postings gaben für ihn einfach keinen Sinn. Ein paar Minuten lang versuchte er aus der typischen Blogstruktur etwas heraus zu finden, das ihm verriet, was ich machte, worauf ich spezialisiert war, welche Dienstleistungen ich ihm anbieten konnte. Dann legte er auf.

Das mit der Website vergaß ich wieder. Bis mir Mathias Henze von Northclick anbot, sein Hosting-Angebot mit der bereitgestellten Software Click & Change auszuprobieren und bei Gefallen zu nutzen.

Das was man beim Bloggen kann - mit einfachen Klicks,  Postings zu erstellen oder das Layout des Weblogs zu verändern - genau das kann man beim Northclick-Angebot auch. Alles ist intuitiv bedienbar und wirklich einfach - zum Glück wurde beim Funktionsumfang auf allen Schnick-Schnackverzichtet , der das Ganze nur unübersichtlicher und komplizierter macht. So sieht meine Autoren-Website aus: www.berndroethlingshoefer.de

Das Northclick Angebot ist meines Erachtens ideal für Autoren, die sich eine Website mit einigen Klicks selbst zusammenbauen wollen, aber vor dem Bloggen noch zurückschrecken. Genauso gut ist das auch für den Kleinbetrieb, der seine Website selbst zusammenbauen und pflegen will. Hier gibt es noch ein paar Beispiele von Seiten, die mit der Northclick Software erstellt wurden und gepflegt werden.

Kommentare

TheoH

Deine _Website_ ist gelungen. Übersichtlich und funktional gegliedert. Jeder Gast findet sich schnell zurecht. Allerdings würde ich auf allen Unterseiten noch ein "Home"-Link einfügen. Das verbessert die Navigation. Entweder den Link auf dein Konterfei, die Headline setzen oder ein zusätzlicher Link über dem Link "Meine Bücher".

Blogs haben zumeist das Problem, dass sie überfrachtet sind mit Informationen. Ein Blogunkundiger findet sich da wirklich eher schlecht zurecht. Eine Website ist schon sinnvoll!

Christoph Hörl

Das ist eine gute Frage. Die gängigsten Weblog-Systeme haben sich in den letzten Monaten zu CMS-ähnlichen Applikationen entwickelt. Aus diesem Grund würde ich sagen, dass man mittlerweile einige Seiten über sich, seine Referenzen und Kontaktinformationen gut in einem Weblog unterbringt. Bei einigen Systemen kann man es sogar soweit ausweiten, dass die Startseite statisch ist und das Weblog erst auf Unterseiten erscheint. Deshalb aus meiner Sicht ein klares pro Weblog, contra Website!

Bernd Röthlingshöfer

@ Christoph
Danke für diesen Hinweis. Leider bietet Typepad die Möglichkeit nicht, die Webloginhalte mit statischen Seiten zu kombinieren. Das vermisse ich sehr. Insofern sollte ich mal nach anderen Weblogsystemen Ausschau halten. Irgendeinen Tipp?

Matthias Henze

Na klaro braucht man eine Webseite! ;-) Hier ist unsere NorthClick-Sicht der Dinge:

Grundsätzlich sind Blogs (ohne statische Seiten) in unseren Augen nicht für alle Besucher sofort erfass- und navigierbar. Wenn Blogs statische Seiten haben, mag das gleich ganz anders aussehen. Bis dahin bleibt eine Webseite aber nach wie vor eine gute Möglichkeit, die Informationen unter einem Dach zu präsentieren.

Auch ist ein Blog nicht für jedermann geeignet. Wenn ich mir unsere Kunden einmal anschaue, dann könnten viele mit einem Blog nicht wirklich was anfangen. Die Unternehmenspräsentation würde zuweit in den Hintergrund gedrängt. Auf der anderen Seite gibt es keine elegantere Möglichkeit, seine aktuellen Informationen zu präsentieren, als in einem Blog. Allerdings haben unsere Kunden (meist kleinere Unternehmen) nicht so irrsinnig viele neue Nachrichten.

Unser Fazit: Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Wir erwarten, dass es sowohl bei Blogs möglich sein wird, statische Seiten zu erstellen (wie der Beitrag von Christoph ja schon zeigt) als auch bei CMS-Systemen, dynamische Feeds auszugeben. Bei unserem Click & Change wird es zumindest in Kürze möglich sein.
Naaa, neugierig? Wenn ihr Click & Change mal ausprobieren wollt, richte ich Euch gerne einen Demozugang ein.

Christoph Hörl

@Bernd: Wordpress ist mein Favorit.

@Matthias: Wenn wir den Standpunkt annehmen, dass bisher keine Internetpräsenz (Ausdruck absichtlich gewählt) vorhanden ist, haben Sie vollkommen recht. Wer neu startet, hat sicherlich mit Weblogs ein Problem und tut sich mit einfachen CM-Systemen deutlich leichter.

Gibt es aber wie bei Bernd schon ein Weblog, sehe ich aufgrund der Möglichkeit statische Seiten zu erstellen, keinen Grund für eine Trennung in Weblog und Website. Leute wie Manuela Hoffmann (www.pixelgraphix.de), Björn Seiber (www.bs-markup.de) oder Manuel Bieh (www.manuelbieh.de) haben das - wie ich finde - sehr gut umgesetzt. Wer nicht weiß, was ein Weblog/Blog ist, klickt es nicht an und bekommt trotzdem anhand der direkt verlinkten Seiten seine Informationen über dessen Angebote, Projekte und Person. Wer auf eine solche Art von Weblog mit Homepage kommt, kann sich neben den Projekten auch gleich über das Fachwissen des Autors, das er meist im Weblog weitergibt, ein Bild machen.

Peter Grosskopf

Ich finde die Site auch sehr gelungen.

Eine andere Möglichkeit, eine ansprechende Website zu erstellen bietet iWeb von Apple. Mir wurde heute meine iLife Suite zugeschickt und ich muss sagen, einfacher kann man Websites nicht erstellen. Style auswählen, anpassen, Inhalt schreiben, hochladen, fertig. Na gut, man muss Mac User sein, um in den Genuss dieser wirklich simpel zu bedienenden Software zu kommen. Ich finde aber, dass die These von Jobs a la Internet für alle mit diesem Programm gut unterstützt wird. Ein Blick auf http://www.apple.com/de/ilife/iweb/ lohnt sich durchaus.

Ob Blog oder Website ist in meinen Augen von der Zielsetzung abhängig: Will man schnell Artikel schreiben, so bietet sich ein Blog an, da die Software die schnelle Produktion von neuem Content perfekt unterstützt. Will man zielgerichtet informieren, so sollte man sich für eine statische Website oder ein richtiges CMS entscheiden.

Gruß,
Peter

Daniel Hansen

Wenn jemand schreiben kann, sollte neuen Content für Webseiten produzieren. Beim gleichen Inhalt bekommen sie mehr Aufmerksamkeit als Blogs. Wie auf http://www.otvox.com erklärt, permalinks in Blogs sind nichts anderes als einzelne Webseiten.
Jedoch ist eine Website ohne Thema wie ein Supermarkt der alle Produktgruppen der Welt hat, hört sich zwar toll an, ist es aber nicht. Der Beuscher müssten vermutlich mit einem Auto durch den Supermarkt fahren und mehrere Kilometer zurücklegen, bevor er an die Fleischtheke kommt, nur um dann festzustellen, das es dort seine ganz spezielle Steaksorte nicht gibt. Blogs eignen sich besser wenn das Chaos herrscht.

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