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"Klassische Werbeagenturen werden aussterben...

.. wie die Postkutschen."

Nein. Das steht ausnahmsweise nicht in Marketeasing. Denn Marketeasing enthält keine Prognosen, was die klassische Werbung angeht. In Marketeasing wird ihr Tod bereits festgestellt.

Gesagt hat den Satz Reinhard Springer, der Namensgeber von Springer&Jacoby. Warum erst jetzt? Das Testimonial hätte ich gerne früher gehabt.

Quelle: Fischmarkt


Urlauber machen Werbung

Abfahrt_sdwesthang_2 Überlasst die Werbung den Fans, ist einer der Grundsätze des Marketeasing, des anziehenden Marketings, das endlich aufgehört hat, ungefragt und unwillkommen in unser Leben zu platzen.

Wer sich noch ungläubig fragt, wie das gehen soll, den Fans die Werbung zu überlassen, kann sich ja mal das neue St. Anton-Weblog ansehen. Da hat die Bloggerin Barbara Zauser begonnen, die begeisterten Urlaubsberichte und Fotos der St.Anton-Urlauber aufzuspüren und zu verlinken.

Ein schönes Blogkonzept und ein gutes Beispiel dafür, wie man als Fremdenverkehrsgemeinde beginnen kann, sich mit den Urlauber zu vernetzen. Sonnige Grüße nach St. Anton!

Bild: Christoph


Erst zu Google, dann zu Aldi

Das ist ja mittlerweile ganz normal. Erst im Web informieren, Preise vergleichen, Verbrauchermeinung in Portalen einholen und dann in den Online-Shop zum Klicken. Oder?

Von wegen: Die Mehrzahl der Konsumenten, die bei Google Kaufinformationen gesucht haben, zeigt dem Online-Handel die Schulter und geht danach zum Einzelhändler um die Ecke.

In Zahlen:

  • 25% derer, die per Google Produktinformationen suchen, werden anschließend auch zu Käufern
  • 37% der Käufer kaufen online
  • 63% der Käufer kaufen offline

Hmm. Die stationären Einzelhändler, die sagen, das Web bringt nix, sollten sich jetzt nochmal am Kopf kratzen und ihre Meinung revidieren. Die Untersuchung stammt zwar aus USA, aber so komplett anders wird das hierzulande auch nicht sein.

Quelle: Marketing Vox

Mehr Infos: Pressemitteilung Comscore


Wenn Jamba Autos bauen würde

Was wäre, wenn Jamba Autos bauen würde? Wäre dann ein Handy an zentraler Stelle anstatt des Autoradios in die Konsole integriert? Könnte man dann individuelle Huptöne aufspielen? Gäbe es vielleicht polyphone Huptöne? Und könnte man Huptöne im Monatsabo beziehen?

Fragen über Fragen, die Sie sich stellen können, wenn Sie nach innovativen Ideen suchen wollen. Der Trick: Holen Sie Experten aus einer anderen Branche und lassen Sie diese ein Auge auf Ihre Produkte werfen. Brain-Booster wie diese stehen in dem Ideabook des schwedischen Innovationsberaters Fredrik Hären, von dem Sie hier ein paar Probeseiten downloaden können. Gefällt mir.

Mehr "Wenn Jamba Autos bauen würde" »


Leser über Marketeasing, Teil 3

Heute Gerhard T. Fuchs, alias Propeller Marketingdesign oder fuchs 170

Wer bei Amazon einkauft, kennt ihn sicher! Der in der Schweiz lebende Marketingberater ist der fleißigste Rezensent im deutschsprachigen Raum, dementsprechend hat er sich bei Amazon den Titel "Top1 Rezensent" erarbeitet. Bloß der Top-Rezensent ist auf mich nicht gut zu sprechen:

"Weshalb er trotz seiner Erfolge keine Mandate mehr übernimmt, sagt er uns nicht. Und auch über seine Kunden und Konzepte von früher schweigt er sich aus...

... Der Trick ist uralt, zuerst alles abbrennen, um die Sicht auf den rettenden Helden freizulegen. Und der heisst, wie könnte es anders sein, Bernd Röthlingshöfer...

...Mich ärgert, dass der ehemalige Praxismann es nötig hat, sein neues Business so plump auf Kosten anderer zu etablieren..."

Hoppla. Auch wer nicht gut aufpasst, merkt, dass sich hier einer als Old School-Werber angesprochen und auf den Schlips getreten fühlt. In solchen Fällen werden dann Vorwürfe gegen die Person des Autors lieber hervorgeholt als eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Buch gesucht.

Nein, ich will mich nicht zum rettenden Helden stilisieren. Meine Helden, lieber Herr Fuchs, sind die im Buch erwähnten Unternehmen und Agenturen, die neue Marketingkonzepte mit Erfolg anwenden. Und: Ich etabliere mein Business sicher nicht auf Kosten der Old School-Werber. Da ich deren baldiges Ableben vermute, wäre mir das viel zu kurzfristig.

Von Herrn Fuchs stammen übrigens so schöne Sätze wie "Marketing ist Manipulation". Neuerdings hängt er dem Neuromarketing an. Neuromarketer? Sie wissen schon: Das sind die Leute, die sich nicht mit dem ganzen Menschen, sondern nur mit einzelnen Hirnregionen befassen, die sie hoffen, leichter manipulieren zu können. Also Old School-Werber im Ecstasy-Rausch.


Ach so

"Neueste Entwicklungen beweisen, dass sich eine Verschiebung von alten zu neuen Medien vollzieht und eine „Individualisierung der Massenkommunikation“ stattfindet, die den Einzelnen in den Mittelpunkt rückt."

Das erfahren jetzt auch Besucher des Deutschen Multimedia-Kongresses, wenn Sie 270,00 Euro für eine Tageskarte auf den Tisch legen.

Quelle: Pressemitteilung DMMK


Leser über Marketeasing, Teil 2

Heute Frank Neuhaus, Werbeagentur Adthink

Frank Neuhaus macht "Marketeasing" zum Buchtipp in seinen Agenturnews.

"Überblättern Sie in einer Zeitschrift die Anzeigen, ohne diese bewusst wahrzunehmen? Fahren Sie achtlos an Plakatwänden vorbei? Nutzen Sie die Werbe-Unterbrechung im Fernsehen, um sich etwas zu essen zu holen oder auf die Toilette zu gehen? Hören Sie im Auto lieber CD als Radio, weil Sie die Werbe-Spots nerven? Haben Sie im Internet noch nie ein Werbe-Banner angeklickt?

Dann reagieren Sie wie immer mehr Konsumenten, die der meistens unwillkommenen sowie häufig lästigen Werbung ausweichen und diese einfach ignorieren."

Sein Fazit:

"Es gibt nur wenige wirklich gute Fachbücher, die bisherige Denkweisen kritisch hinterfragen und neue sinnvolle Ansätze liefern. "Marketeasing" ist ein solches Buch. Wenn Sie mit Werbung, Marketing und Vertrieb beruflich zu tun haben, aber privat teilweise so denken oder handeln, wie gerade geschildert, dann sollten Sie sich "Marketeasing" mal durchlesen".

Danke sehr! Ganz besonders freut mich, dass Frank Neuhaus mit seiner Nürnberger Werbeagentur Adthink Marketeasing-Konzepte anbietet. Aber bei einer Agentur, die das Motto "Werbung Weiterdenken" benutzt, sollte das gar nicht so verwunderlich sein.

Übrigens: seinen Buchtipps können Sie ruhig vertrauen. Ich selbst habe im letzten Sommer seine Empfehlungen zur Urlaubslektüre beherzigt und mich mit "Heimreise: Ein Besuch bei unseren schwer erziehbaren Eltern" prächtig amüsiert.


Leser über Marketeasing, Teil 2

Heute Frank Neuhaus, Werbeagentur Adthink

Frank Neuhaus macht "Marketeasing" zum Buchtipp in seinen Agenturnews.

"Überblättern Sie in einer Zeitschrift die Anzeigen, ohne diese bewusst wahrzunehmen? Fahren Sie achtlos an Plakatwänden vorbei? Nutzen Sie die Werbe-Unterbrechung im Fernsehen, um sich etwas zu essen zu holen oder auf die Toilette zu gehen? Hören Sie im Auto lieber CD als Radio, weil Sie die Werbe-Spots nerven? Haben Sie im Internet noch nie ein Werbe-Banner angeklickt?

Dann reagieren Sie wie immer mehr Konsumenten, die der meistens unwillkommenen sowie häufig lästigen Werbung ausweichen und diese einfach ignorieren."

Sein Fazit:

"Es gibt nur wenige wirklich gute Fachbücher, die bisherige Denkweisen kritisch hinterfragen und neue sinnvolle Ansätze liefern. "Marketeasing" ist ein solches Buch. Wenn Sie mit Werbung, Marketing und Vertrieb beruflich zu tun haben, aber privat teilweise so denken oder handeln, wie gerade geschildert, dann sollten Sie sich "Marketeasing" mal durchlesen".

Danke sehr! Ganz besonders freut mich, dass Frank Neuhaus mit seiner Nürnberger Werbeagentur Adthink Marketeasing-Konzepte anbietet. Aber bei einer Agentur, die das Motto "Werbung Weiterdenken" benutzt, sollte das gar nicht so verwunderlich sein.

Übrigens: seinen Buchtipps können Sie ruhig vertrauen. Ich selbst habe im letzten Sommer seine Empfehlungen zur Urlaubslektüre beherzigt und mich mit "Heimreise: Ein Besuch bei unseren schwer erziehbaren Eltern" prächtig amüsiert.


Folgenschwere Entscheidung

In Kürze werde ich wohl mit einem Bein ins andere Lager wechseln. Sprich: aus mir PC-User wird ein Apple-Anwender werden. Angetan hat es mir das hier:

Ibookg4_1

Ob  das wirklich klappt? Ob ich alle PC-Daten in ein Apple-lesbares Format umgewandelt bekomme? Ob mir die Apple Software-Oberfläche gefällt? Und ob ich wohl irgendwann wissen werde, warum die Apple-User immer so verächtlich von der Windoof-Welt reden? Schaun mer mal.

Bild: Apple.


BoD produziert jetzt auch Hörbücher

Kurz vor der Leipziger Buchmesse hat BoD noch schnell diese Nachricht rausgelassen:

"In Kooperation mit erfahrenen Redakteuren und Tonstudios entwickeln wir mit Ihnen Ihr individuelles Hörbuch. Dabei können Sie wählen, ob Sie selber den Text einsprechen oder mit Profisprechern zusammenarbeiten möchten. Anschließend wird die Aufnahme bearbeitet, geschnitten und in das MP3-Format konvertiert. Dabei garantiert die Wasserzeichen-Technik des Fraunhofer Instituts optimalen Kopierschutz und schützt so vor unerlaubter Weitergabe an Dritte im Internet.

Die Veröffentlichung als MP3-Hörbuch bietet BoD ab Euro 499,- an"

Ah. Wie ich das Wörtchen "ab" hasse. Vor meinem geistigen Auge schwirren jetzt schon verschiedene Upgrade-Pakete und die Befürchtung, dass ein brauchbares Audiobook dann nicht unter 1.500 Euro zu haben ist. Für 19,95 kann man ja auch in den wenigsten Fällen fliegen. Naja, vielleicht liest man bei BoD hier mit und erklärt genauer, was im Preis von 499 Euro enthalten ist.

Quelle: BoD Newsletter


Leser über Marketeasing, Teil 1

Heute: Herwig Danzer, Die Möbelmacher:

"Bernd Röthlingshöfer hat das ja wie immer ganz geschickt gemacht: ein Kapitel kann man sich runterladen, den Rest sollte man kaufen. Habe ich auch gleich gemacht, natürlich in meiner Buchhandlung Lösch und nicht bei Amazon (!) und am letzten Sonntag gelesen. Als Empfehlung reicht das ja schon fast aus, denn es ist wirklich spannend"

Wirklich spannend wird es dann auch für mich, als er das Buch mit zwei Klassikern der Managementliteratur aus den 90er Jahren vergleicht. (Gerd Gerken: Abschied vom Marketing, Interfusion statt Marketing (1990)) und Jerry Wilson (Jerry Wilson Mund zu Mund Marketing (1991)). Beide Bücher habe ich nicht gelesen, aber Herwig Danzer entdeckt zahlreiche gleichlautende Aussagen und das obwohl damaliges noch vor dem Boom des Internets geschrieben wurde.

Sein Fazit:

"Den alten Erkenntnissen der beiden Bücher gibt Röthlingshöfer ein neues Gesicht, denn das Internet, und erst recht das Web.2 gab´s damals noch nicht. Diese Komponente der Netzwerkbildung am Computer hat er in sein Werk konsequent mit eingebaut und kompetent begründet. Das Lesen lohnt sich also auch für die, die die anderen Bücher noch im Kopf haben. Also kaufen, lesen, bloggen und den neuen Blog mit unserem verlinken."

Herwig Danzer ist Chef des erfolgreichen fränkischen Möbelherstellers "Die Möbelmacher" - das Unternehmen wurde mit Preisen geradezu überhäuft, wegen herausragender Managementleistungen und seines gesellschaftlichen und ökologischen Engagements. Und Herwig Danzer und seine Mitarbeiter bloggen - also nehmt sie auf die Liste bloggender Unternehmen.

Zur Rezension von Herwig Danzer.


Wie man Blogger anfixt

Eben noch traf sich eine Handvoll angesehener Blogger in Hamburg beim Vortrag des Cluetrain-Mitautors David Weinberger. Eingeladen hatte den Meister die PR-Agentur Edelman.

Heute schreibt die New York Times, wie die US-Dependance der gleichen Agentur die Bloggerszene nutzt, um PR-Meldungen für Wal-Mart zu verbreiten. Dumm nur, dass die mit E-Mails bedachten Blogger den ehernen Bloggergrundsatz "bei Zitaten seine Quelle zu nennen", nicht beherzigten und mit "Ausschneiden und Einfügen" den Text aus den PR-Meldungen als ihren ausgaben.

Nachdem Wal-Mart USA wegen seiner Arbeitsbedingungen seit Jahren in massiver öffentlicher Kritik steht, hat die PR-Agentur Edelman dazu geraten, positive Meldungen über die Blog-Szene zu verbreiten.

Na sauber. Das rückt doch die Blogger-Veranstaltung mit David Weinberger in ein anderes Licht. Jetzt, da man die Edelman-Praktiken kennt, fragt man sich: War das ganze Cluetrain-Getue nur ein geschickter Versuch, das Vertrauen der hiesigen Szene zu gewinnen? Und wann kommt der PR-Pitch?


Trittbrettfahrer im Buchmarkt

Das Magazin "Der Buchmarkt" hat sich offenbar an der Idee der Million Dollar-Homepage dermaßen berauscht, das es mit einer hemmungslosen Kopie online gegangen ist. Auf der Seite "Der ganze Buchmarkt" sollen nach Willen des Blattes Autoren, Agenten, Verleger etc. pixelweise Werbefläche einkaufen. Offenbar funktioniert es. 19.000 Pixel sind bereits belegt.
Danke für den Hinweis an Nessa Altura.


Ist Ihr Newsletter juristisch korrekt?

Fragt heute der E-Mail-Experte Torsten Schwarz in seinem eigenen Newsletter. Die sehr nützlichen Antworten hat er in "Acht Regeln für rechtssichere Newsletter" zusammengefasst. Unbedingt lesen, wenn Sie einen Newsletter herausgeben.

Oder Sie machen es wie ich. Bieten Sie anstelle eines Newsletters einen RSS-Feed an. Und sparen Sie sich die mühsame Datenverwaltungsarbeit, die mit einem Newsletter verbunden ist.


Networking - so geht es

Klasse Veranstaltung, die sich der PR-Blogger Klaus Eck da ausgedacht hat.

"Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich Experten aus den Bereichen IT- , Kommunikation und Medien zu einem Frühstück im Münchner Hotel Anna. Die Teilnehmer des Events werden jeweils zu einem speziellen Thema gezielt eingeladen. Motto des Breakfasts: Experten treffen Experten, um ihr Wissen zu vertiefen und sich auszutauschen"

Das Motto der Old School Werber war es, eine Botschaft für möglich viel Menschen zu entwickeln und diese möglichst massenhaft zu verteilen (one to many-Prinzip). Im Marketeasing sieht das anders aus. Da geht es darum, nur einige, vor allem die Richtigen zu erreichen (one to some-Prinzip). Auch Networking heißt nicht: jeder trifft sich mit jedem. Sondern: Menschen mit gleichen Interessen treffen sich. Wenn Sie als Unternehmen Networking betreiben, sollten Sie versuchen, Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenzuführen - und nicht eine große Party für alle schmeißen.

Mit exklusiven Veranstaltungen wie diesen, schafft man es, einen Kreis von Gleichgesinnten zusammenzustellen, der nicht Gefahr läuft in eine Laberrunde auszuarten. Je homogener, desto mehr Netzwerkeffekte (Kooperation, Mundpropaganda, Freundschaft) bilden sich.

Um dies zu gewährleisten, gibt es bei Klaus Eck strenge Zugangsvoraussetzungen. Und das darf auch so sein:

"Wer sich anmeldet, muss sich für die Teilnahme qualifizieren, indem er bei seiner Anmeldung seinen Expertenstatus durch einen Kommentar belegt oder erklärt, warum er gerne am Breakfast teilnehmen möchte. Eine Ausnahme wird gemacht für die Interessenten der Veranstaltung, die in Begleitung der Experten mitkommen. Wir gewährleisten auf diese Weise, dass mehrheitlich Experten anwesend sind."

Übrigens die nächste Veranstaltung ist am 05.04.2006 und handelt von den spannenden Themen "Podcasting und Videocasting". Jammerschade, dass München so weit weg ist und der mittlere Ring immer verstopft ...

Quelle: Einladung von Klaus Eck beim openBC


Sobald die Massen den Laden finden, schließen wir ihn

Klingt ein bisschen durchgeknallt, was sich die Uhrenmarke Swatch für ihre Pop-up Stores in Amsterdam, London, Berlin und anderswo ausgedacht hat. Ist aber eine astreine Marketeasing-Strategie, die da heisst:

  • Schaffe exclusive Angebote (manche Uhren gibt es nur da zu kaufen!),
  • verbreite deine Werbung über Insider,
  • stimuliere Mundpropaganda,
  • lass die Medien kostenlos darüber berichten.

Pop-up Stores sind Läden, die nur für kurze Zeit geöffnet haben. Bereits vor einem Jahr berichtete ich über den Vorreiter in Deutschland: den sogenannten Guerilla-Shop von Comme des Garcons-Shop, ebenfalls in Berlin.

Swatch über das Instant Store Konzept (PDF)

Quelle: Trendwatching.com


Online-Workshop: Online-Marketing mit kleinem Budget

Nur ein kleiner Hinweis. Wenn Sie an meinem Online-Workshop teilnehmen und dabei von einem um 10% reduzierten Preis profitieren wollen, melden Sie sich jetzt an. Das Angebot des Online-Frühbucherrabatts endet heute!

In dem vier Wochen dauernden Online Workshop beschäftigen wir uns

a) Mit Ihrer bestehenden oder zu planenden Homepage. Was genau will ich mit meiner Homepage erreichen? Wie setze ich das um, bzw. habe ich das bisher umgesetzt? Website-Anfänger entwickeln Zielsetzungen und ein Umsetzungskonzept. Wer bereits eine Website hat, stellt sie auf den Prüfstand, entdeckt Optimierungspotenzial und bekommt Hinweise, die er sofort realisieren kann.

b) Mit Mundpropaganda, Viral Marketing und der Technik der passiven Promotions. Werten Sie Ihre Website so auf, dass sie mehr Besucher anzieht - durch Inhalte, die ein hohes Weiterempfehlungspotenzial haben. Denn nirgendwo funktioniert Mundpropaganda besser als im Internet. Sie entwickeln konkrete Ideen für Mehrwert-Angebote, die ankommen und sich von selbst verbreiten.

c) Mit Blogs als Marketinginstrument. Was sind Weblogs, welche Chancen und Risiken bieten sie in der Unternehmenskommunikation? Was wollen Sie mit einem Weblog erreichen? Wie baut man ein Weblog auf? Was ist die Blogosphere? Wie soll ich bloggen? Mit Erfolgsbeispielen und einer Anleitung zum Aufbauen Ihres Akademie-Weblogs.

d).. und sind unterwegs in der Online-Welt und stellen die Frage: wie wirbt man ohne Banner, Adwords, Pop-ups, Layer & Co. Denn die übliche Internetwerbung nervt oft mehr als dass sie nützt. Entdecken Sie alternative Methoden, um auf sich aufmerksam zu machen: Networking in Foren, Chat-Rooms, Blogs und Business-Clubs, Nutzung von Angeboten wie Flickr, OpenPR und mehr.

Alles zu Inhalt, Ablauf, Kosten und zur Anmeldung finden Sie hier: Akademie.de


Heute kein Kaffee oder Frust mit Saeco

Vor kurzem schrieb ich über die drei Momente der Wahrheit im Leben eines Produktes. Ich konnte nicht ahnen, dass mich heute der zweite Moment im Leben der Saeco Aroma Chrom Espressomaschine so nachhaltig erschüttert hat, dass ich davon berichten muss.

Saeco Mehrere Dinge sprachen für das Gerät. Da war mal die Stiftung Warentest, die von der Espresso-Qualität begeistert war. Da gab es Dutzende von größtenteils zufriedenen Nutzern bei Amazon und in den einschlägigen Foren. Und last not least, gefiel mir auch der Umstand, dass dieser Maschinentyp seit 20 Jahren auf dem Markt ist, folglich die Kinderkrankheiten ausgestanden sein müssten.

Bloß die Maschine tropft. Das Wasser, dass eigentlich in den Kaffee soll, quillt aus dem Siebträger oben heraus, läuft durch den hohlen Griff desselben und sammelt sich auf der Arbeitsplatte blitzschnell zu einer Pfütze.

Kann man die Pfütze vermeiden? Was meint die Betriebsanleitung dazu? "Wenn das Wasser oben heraus quillt, ist der Siebträger nicht richtig eingesetzt". Natürlich verrät die Anleitung auch, wie man ihn richtig einsetzt. Nämlich so wie ich.

Könnte man nicht wenigstens ein paar der acht Sprachen weglassen, die die Betriebsanleitung so aufgequollen dick machen und dafür einige hilfreiche Worte mehr benutzen?  Könnte man einem Klassiker wie diesem nicht mal eine Betriebsanleitung spendieren, die auch ein paar nützliche Zeichnungen oder Fotos enthält? Und zuallerletzt: warum schert man sich bei Saeco so wenig darum, wie der zweite Moment im Leben der Kaffeemaschine zelebriert wird: die gelungene Inbetriebnahme.

Ingenieure, denen ohnehin alles klar ist, Projektmanager, die Geld sparen wollen oder Texter, die Betriebsanleitungen mal eben mit links schreiben - das alles sind mögliche Fehlerquellen. Aber das eigentlich Fiese ist, dass die Leute, die ihren Job fehlerhaft gemacht haben, ihn gleichzeitig glänzend vertuschen mit diesem Trick: Sie geben Ihnen, dem Kunden das Gefühl blöd zu sein. Ein prima Ablenkungsmanöver.  Aber ein sauteures. Denn so macht man sich keine Freunde.

Bild: Amazon


Wer macht eigentlich... Werbung für kleine Budgets?

Irgendwann in diesem Jahr, jedoch spätestens im August, wird das kostenlose E-Book, das ein paar Tipps aber vor allem viele Adressen von Agenturen enthält, die sich auch für kleine Budgets ins Zeug legen, neu aufgelegt.

Aber bereits heute frage ich mich:

  • Soll man etwas verändern?
  • Kann man etwas besser machen?
  • Sollte das Buch auch gedruckt erscheinen?
  • Soll es umfangreicher werden?
  • Sollen bezahlte Anzeigen mit aufgenommen werden?
  • Oder...?

Oder macht jede Änderung ein erfolgreiches Konzept nur kaputt? (Anmerkung: Das kostenlose Adressbuch ist wohl das meistverbreitete deutschsprachige Agenturverzeichnis. Allein von meiner Website wurde es bis heute 61.860 mal heruntergeladen.)


Wann zeigen Sie Ihr Video in YouTube?

Seit Mai 2005 gibt es YouTube - eine Plattform auf der jeder seine selbst gemachten Video einstellen kann. Ursprünglich war das Ganze für Blogger gedacht und ursprünglich wollten die beiden You Tube Macher Steve S. Chen und Chad Hurley ja nur eine Plattform bauen, um ihr eigenes Partyvideo im Netz bereit zu stellen.

Die Marketingleute großer amerikanischer Unternehmen haben es allerdings auch schnell begriffen, dass YouTube einen äußerst nützliche Plattform ist, von der aus sich Filme kostenlos verbreiten lassen. Bei YouTube finden sich neben typischen Homevideos auch Werbespots von Unternehmen, selbst gedrehte Beiträge von Fans oder Kritisches zur Produkten, das dort ebenfalls rasche Verbreitung erfährt. 15 Millionen mal werden auf YouTube täglich Clips angesehen. Welches die beliebtesten Clips sind, erfahren Sie gleich auf der Startseite.

Emi, Virgin Records und VH1 haben dort Videofilme gepostet, berichtet Cool News of the Day. Von Nike gibt es einen amateurhaften Videoclip mit Ronaldinho, der bereits 2,7 Millionen gesehen wurde. Und vielgelesene Blogs empfehlen derzeit die ebenfalls auf You Tube eingestellten Volkswagen Werbespots oder diese Microsoft Parodie. Auffallend viele Beiträge finden sich zu BMW (506), weitaus weniger zu Mercedes (199), zu den meistgesehenen zählte der kritische Beitrag in Stern-TV mit der Crash Test-Panne der S-Klasse.

Ja und natürlich dürfen Tokio Hotel dort nicht fehlen, die deutsche Band mit den aktivsten Fans überhaupt.

Quelle: Cool News of the Day


Wann zeigen Sie Ihr Video in YouTube?

Seit Mai 2005 gibt es YouTube - eine Plattform auf der jeder seine selbst gemachten Video einstellen kann. Ursprünglich war das Ganze für Blogger gedacht und ursprünglich wollten die beiden You Tube Macher Steve S. Chen und Chad Hurley ja nur eine Plattform bauen, um ihr eigenes Partyvideo im Netz bereit zu stellen.

Die Marketingleute großer amerikanischer Unternehmen haben es allerdings auch schnell begriffen, dass YouTube einen äußerst nützliche Plattform ist, von der aus sich Filme kostenlos verbreiten lassen. Bei YouTube finden sich neben typischen Homevideos auch Werbespots von Unternehmen, selbst gedrehte Beiträge von Fans oder Kritisches zur Produkten, das dort ebenfalls rasche Verbreitung erfährt. 15 Millionen mal werden auf YouTube täglich Clips angesehen. Welches die beliebtesten Clips sind, erfahren Sie gleich auf der Startseite.

Emi, Virgin Records und VH1 haben dort Videofilme gepostet, berichtet Cool News of the Day. Von Nike gibt es einen amateurhaften Videoclip mit Ronaldinho, der bereits 2,7 Millionen gesehen wurde. Und vielgelesene Blogs empfehlen derzeit die ebenfalls auf You Tube eingestellten Volkswagen Werbespots oder diese Microsoft Parodie. Auffallend viele Beiträge finden sich zu BMW (506), weitaus weniger zu Mercedes (199), zu den meistgesehenen zählte der kritische Beitrag in Stern-TV mit der Crash Test-Panne der S-Klasse.

Ja und natürlich dürfen Tokio Hotel dort nicht fehlen, die deutsche Band mit den aktivsten Fans überhaupt.

Quelle: Cool News of the Day


Exciting E-Commerce-Experiment

Jochen Krisch startet seine Verkaufsaktion für mein neues Buch "Marketeasing: Werbung total anders" heute. Besser gesagt, er hat sie schon gestartet, heute um 00.00. In bester Woot-Manier ging das Angebot des Tages um Mitternacht an den Start, um nach exakt 24 Stunden für immer zu verschwinden. Lesen Sie bei ihm, was wir uns ausgedacht haben. Und nehmen Sie teil an einem Verkaufsexperiment, das es nur heute und so nie wieder geben wird.