Gemeinschaft mit dem Kunden
Gemeinschaft mit dem Kunden: Community

Das Web: die Heimat der Kunden

Unter den Millionen Websites sind die Business-Seiten in der Minderheit. Denn das Web ist die Heimat der Kunden. Die Verbraucher sind aus der Rolle des stillen Empfängers von Werbebotschaften zum aktiven, manchmal lautstarken Sender gewechselt. In diesen Netzwerken werden kaufentscheidende Informationen ausgetauscht und Meinungen zu Produkten oder Dienstleistungen diskutiert (Was denken z.B. Ingo Baessler und Dirk Bäßler über einen HP-Drucker).

Diese Netzwerke verbinden sich, tauschen sich aus und verbreiten sich rasant schnell. Unser Nachbar Frankreich hat eine der am schnellsten wachsenden Blogosphären in Europa. Selbst wenn Deutschland in diesem Punkt noch hinterherhinkt, so hat steuverluste.de hier die passende Antwort: "In unserem Land gibt es immer noch eine Menge Leute, die entweder Bloggen überhaupt nicht einordnen können oder den Nutzen, privat oder geschäftlich, nicht richtig einschätzen. Viele Unternehmen wundern sich nur, dass ihre tollen Webseiten so selten besucht werden!" Und Ihre Werbung keinen interessiert - wie zu ergänzen wäre.

Selbst eine Anfrage ins "unbekannte" virtuelle Netzwerk liefert eine Vielzahl von persönlichen Meinungen. Der Hersteller aber taucht hier im Dialog nicht auf. Warum nicht? Pflegt er doch eine mühevolle Aufzählung von Erfolgsstories auf seiner eigenen Seite - die übrigens keiner findet (dieser Link stammt von der Seite - funktioniert aber nicht immer. Also versuchen Sie mal über die Homepage dahin zu kommen ... ... ... Lösung: von Das Unternehmen HP über Produkte & Services über Referenzübersicht zum Ziel. Uff!) Wer glaubt hier noch an Dialogfähigkeit und Glaubwürdigkeit?

Also: während die Old School-Werber das Internet als eine Art Vertriebskanal für Werbung betrachtet haben und Unternehmen es zur Selbstdarstellung nutzen, haben die Konsumenten es zum Knüpfen von Geschäftskontakten, Freundschaften, dem Auffinden von Gleichgesinnten und dem Beginn gemeinsamer Aktivitäten genutzt. In diese Kommunikationskanäle heißt es - mit offenem Visier - als Unternehmen einzusteigen und durch Dialog (statt Monolog) zu überzeugen.

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