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Apple ruft Laptops zurück

"Es drohe Überhitzungs- und Feuergefahr, warnte der Computerhersteller Apple, der jetzt 1,8 Millionen Laptops wegen fehlerhafter Akkus zurückrief. Wie zuvor bei Dell sind von Sony hergestellte Lithium-Ionen-Batterien das Problem."

Das erfahre ich gerade bei Spiegel Online. Von Apple selbst oder meinem Apple Händler keine Nachricht. Und auf den Websiten von apple.com und apple.de steht auch nichts.

Wow. Toller Service, wenn man es ausschließlich anderen überlässt, seine Kunden über fehlerhafte Produkte zu informieren. Vermutlich dürfte es reichen den Akku zurückzusenden. Wer gibt schon den Laptop mit allen Daten auf die Post?

Hier die Apple Info zur Rückrufaktion.

Kommentare

om.

Falsch.
Apple ruft keine Notebooks zurück (denn die mobilien Rechner von Apple sind per Definition keine Laptops), sondern vielmehr die Akkus aus einigen Baureihen.

Für MacBook Pro: https://support.apple.com/macbookpro15/batteryexchange/

Für Powerbook G4 und iBook G4: https://depot.info.apple.com/batteryexchange/

Dass Spiegel Online natürlich gleich ganze Notebooks draus macht, war ja klar. Soviel zum Thema Journalismus in Deutschland und Kompetenz der Schreiberlinge (was in diesem Fall genau so abfällig gemeint ist).

Hast Du Deinen Rechner bei Apple registriert? Dann wäre die Wahrscheinlichkeit, daß Du evtl. kontaktiert wirst, nicht wirklich gering. Andererseits: Autohersteller kontaktieren einen oftmals auch nicht, wenn sie eine Rückrufaktion starten. Man erfährt es aus der Presse, den Medien und in gravierenden, bzw. sicherheitstechnisch relevanten Fällen bekommt man Post aus Flensburg vom Kraftfahrtbundesamt.
Das sorgt dann immer erst einmal für Nervosität vor dem Öffnen des Umschlags. ;)


om.

Ed Wohlfahrt

hab gehört, dass beispielsweise Dell alle Geschäftskunden telefonisch verständigt. Trotzdem ist mir als Besitzer eines neuen MacBooks irgendwie mulmig zumute...

Bernd Röthlingshöfer

Danke für die Hinweise. Nun ja. Ich wollte das meinen Kunden schon lieber selber sagen, wenn ich Mist gebaut hätte. Abgesehen davon, dass es eine Wertschätzung des Kunden bedeutet, wenn man ihn als ersten informiert. Da hätte Apple nur mal ein paar Textzeilen mehr in die Werbemail schreiben müssen, die ich gestern erhielt.

Peter Grosskopf

Das ist schon irgendwie doof, wenn man vom Hersteller nicht informiert wird. Ich bin schon seit 5 Jahren bei Apple registriert. Man bekommt wöchentlich Werbung zugeschickt, aber keine Informationen über Fehler. Die Umtauschaktion des Akkus meines MacBook pro hätte ich nicht mitbekommen, wenn nicht ein paar Freunde von mir mir den Link bei Heise.de zugeschickt hätten ...

Naja, die Umtauschaktion ist allerdings sehr vorbildlich, schnell und sauber über die Bühne gegangen. Seltsam ist allerdings, dass erst in der Packung drinsteht, dass man den alten Akku zurückschicken MUSS. Ansonsten wird der neue Akku in Rechnung gestelllt. Da ich noch nicht dazu gekommen bin, den alten einzuschicken, weil der tadellos funktioniert hat, bin ich mal gespannt, ob die wirklich eine Rechnung schicken. War leider eine Zeit lang weg ... Auf der Website findet man keine Informationen darüber, dass der Akku sonst berechnet wird ... Irgendwie seltsam und hinterhältig ...

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