Erotikshops in Werbeadressbuch?
Amazon Advantage: der Angriff auf Libri & Co?

Eigenlob stinkt nicht

Es kann gar nicht stinken, wenn Unternehmen sich unter Decknamen als vermeintliche Kunden in Portalen, Foren, Communities selbst anpreisen. Sonst könnte man manche Seiten wie Amazon, Ciao.de oder Quype.de wegen ihres Gestanks nicht mehr betreten.

Schon lange rege ich mich über das Rezensenten-Unwesen bei Amazon auf. Denn eine positive Rezension kann man als Dienstleistung kaufen. Jetzt hat der Stern ein ähnliches Thema aufgegriffen: er fragt in dieser Story – ob man den Hotelempfehlungen in Verbraucherportalen denn überhaupt Glauben schenken kann.

Nö. Kann man natürlich nicht. Im Internet man keinem trauen. Es sei denn man kennt ihn und vertraut ihm deshalb. Oder lernt ihn kennen – selbst oder durch Nutzerbewertungen oder weil er einen kennt, den  man selber kennt.

Genau aus diesem Grund wird die AIDA Formel auch durch die CAIDA Formel ersetzt. Nicht das A für Attention ist der Anfang von allem, sondern das C für Connection.
Was, wenn nicht die Beziehung soll denn im Social Web die Grundlage für Aufmerksamkeit sein? In der vernetzten Welt wird man nur Botschaften wahrnehmen, die von vertrauten Absendern stammen.

Übrigens: Die beiden Agenturen Conceptbakery und die Gandke Software und Marketing GmbH weren in dem Artikel als Schleichwerbe-Experten positioniert.

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