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Große Marken mit kleinem Budget: Erdal

Wer denkt, große Marken müssten zwangsweise über ein großes Budget verfügen, der irrt sich. Der Frosch von Erdal gehört wohl zu den bekanntesten Marrkenzeichen Deutschlands und die Produkte sind aus zig Haushalten nicht wegzudenken.

"Erdal hat bei Schuhcreme in Dosen einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent, bei Schuhcreme-Schwämmen von 80 und bei Schuhcreme in Tuben von knapp 80 Prozent. Unter dem roten Frosch wird heute aber viel mehr angeboten als nur Schuhpflege. Der rote Frosch steht auch für Bodenpflege, und auch dort nimmt Erdal mit einem Marktanteil von 30 Prozent eine führende Position ein."

Wie hat Erdal das geschafft? Jedenfalls nicht mit Werbung. Denn mit Werbung kann man kein Produkt durchsetzen, meint Reinhard Schneider, der derzeitige Erdal-Boss.

"Für teure Werbekampagnen habe das mittelständische Unternehmen kein Geld. Der Werbeetat liege deutlich unter den in der Konsumgüterbranche üblichen 10 Prozent vom Umsatz, sagt Schneider, ohne konkretere Zahlen zu nennen. „Mit Werbung können wir kein Produkt am Markt durchsetzen.“

Mehr dazu in der FAZ, via Burkhard

Kommentare

Kai

Gute Produkte und loyale Kunden sind halt Gold wert. Und ein Markenname, den die Leute kennen. Odol ist sicher ein weiteres gutes Beispiel.

Die New York Times hatte vor einigen Tagen einen Artikel zur Wiederbelebung alter Marken:
http://www.nytimes.com/2006/09/28/business/media/28adco.html

Der Erfolg der Biermarke Pabst Blue Ribbon, die mit einem superkleinen Werbeetat das Comeback geschafft hat, wirkt da wohl inspirierend.
http://www.lawrence.com/news/2004/mar/21/pabst_making/

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