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Beer for Bags: Die ungewöhnliche Promotionidee eines australischen Taschenherstellers

Beer_bag03 Wenn der australische Taschenhersteller Crumpler Verkaufsförderung betreibt, greift er auf eine ungewöhnliche Idee zurück. Während des Promotionzeitraumes schafft er für einige Taschenmodelle die Bezahlung in Dollars ab - Käufer müssen stattdessen mit Bier bezahlen. Je nach Taschenmodell ist eine bestimmte Anzahl von Bierkästen einer bestimmten Marke als Tauschwährung nötig

"During the Beer for Bags exchange in New York, customers can trade certain types of beer for bags: one case of Leffe and a bottle of Chimay will get you a $95 Complete Seed bag; a case of Coopers and two cans of Foster's yield a Barney Rustle bag, which normally sells for $85."

600 Taschen wurde während der einwöchigen Promotion im New Yorker Laden auf diese Weise verkauft. Im Herkunftsland Australien wird diese ungewöhnliche Promotion seit 1997 mit großem Erfolg praktiziert. Auch in Deutschland gibt es Crumpler Shops auch in Deutschland z.B. in München, Berlin, Köln oder Hamburg. Eine "Beer for Bags"-Aktion hat man hierzulande noch nicht durchgeführt. Stattdessen entblätterten sich im Februar diesen Jahres ein paar Models in der Hamburger U-Bahn und zeigten ihre mit Crumpler Logos bedruckte Unterwäsche - wie öde.

Bild und Zitat gefunden bei CNNMoney.com

Mehr dazu auch in der w&v 43/2006 - leider nur Printausgabe.

Kommentare

Monika Meurer

Das erinnert mich an die "Für einen Apfel und ein Ei"-Werbung, bei der seinerzeit tatsächlich einige Kunden für einen Apfel und ein Ei Fahrkarten bekamen.

Aber, was mich interessieren würde, was geschieht mit dem Bier?? Oder ist das ein Kooperationsprojekt mit den Bierherstellern? Die profitieren ja auch von der Kampagne.

Bernd Röthlingshöfer

Da zitieren wir doch mal den Gründer: "We drink it"
In der Tat wäre das ne klasse Kooperationsidee. Die Apfel und Ei-Kampagne ist ja auch clever - wer hat das gemacht? Hast du einen Link?

Olli


Ein Name, aber zwei verschiedene Firmen. Soweit wie mir es bekannt ist, ist der deutsche Ableger nur Lizenznehmer des Namens mit Sitz in Düsseldorf.
Die Taschen die in den USA erhältlich sind, stimmen oft mit den Modellen in Europa nicht überein oder sind hier gar nicht erhältlich.

Bernd Röthlingshöfer

Dass die deutsche Firma nur ein Lizenznehmer ist, wusste ich. Inwieweit die Taschen andere sind, kann ich leider nicht sagen. Danke für den Hinweis!

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