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Visitenkarten. Die Rückseite entscheidet

Visitenkarten werden meist persönlich übergeben. Man tut gut daran sie nicht als lästiges Übel zu betrachten, sondern - wenn man sie schon einsetzt - so zu gestalten, dass sie eine Werbewirkung entfalten. Dabei kommt es vor allem auf die Rückseite an - denn die bietet jede Menge Freiraum, um sich was auszudenken, was beim Emfänger mehr erzeugt als ein blosses „Dankeschön, wollen Sie meine haben?“

Eine unwiderstehliche Rückseite hat sich die Textakademie (Augsburg) einfallen lassen. Sie haben dort ein sinnvolles Tool platziert, das jeder braucht und das die Benutzung der Visitenkarte zum Langfristwerbemittel macht auf das die Empfänger so gut aufpassen wie auf ihre Scheckkarte.

Beinah unglaublich: Die Nachfrage nach diesem kleinen Stück Karton ist so groß, dass monatlich rund 5.000 Stück davon verteilt werden.

"Die Rückseite der neuen Textakademie-Visitenkarte bietet Geschäftspartnern und Freunden seit kurzem ein kleines "Bonbon": Die Code-Card.
Diese Karte dient dazu, sich Pin-Codes sicher und zuverlässig zu merken.
Die Idee entstand in einer Kreativ-Sitzung Ende des Jahres 2000.
Die Code-Card wurde von uns patentrechtlich geschützt."

Mehr dazu bei der Textakademie. Bild und Zitat: Textakademie

Siehe auch: Optimale Wirkung für Visitenkarten

Kommentare

Steffen Mazanek

Die Geschichte hat nur einen Nachteil. Wenn jemand ein Passwort rausbekommt (zum Beispiel durch ausspähen), dann kann er mit der Karte ziemlich leicht das Geheimwort rausfinden (da gibt es dann zwar wahrscheinlich mehrere Möglichkeiten, allerdings bestimmt nur ein sinnvolles Wort) und so auf die anderen Passwörter schließen. Wäre mir persönlich zu heiß, ist aber allemal sicherer, als die Pins auf die ec-Karte zu schreiben :-)

Bernd Röthlingshöfer

Hmm... meinst du? Mir ging es allerdings mehr um die erstaunliche Tatsache, dass so eine Visitenkarte eine stürmische Nachfrage erlebt.

Chris Kurbjuhn

Die stürmische Nachfrage ist in der Tat erstaunlich. Da finde ich es leichter, mir die paar PINs, die ich brauche, zu merken.:)
Aber was anderes: Wie ist denn das juristisch? Gibt es nicht ein entsprechendes Urteil, das derjenige, der Karte und Geheimzahl (auch verschlüsselt!) zusammen aufbewahrt, grob fahrlässig handelt und bei Mißbrauch nach Diebstahl selbst haften muss?

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