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Werbung? Jetzt wird es absurd

"Absurd

Das Konzept verkauft sich gut, wenn Märkte gesättigt und Produktbotschaften so gut wie austauschbar sind. Der Massenmarkt sagt: "Trink Fanta, sei Bamboocha." Der Premium-Markt bringt Kunstaktionen hervor, die einen Prada-Shop kurzerhand in die Wüste schicken. Kein Boulevard weit und breit. Einzig und allein ein Rancher, der einsam durchs Schaufenster lugt. Fast scheinen Absurdität und Markenglaube fest zusammen zu gehören. Oft werden sie sogar bewusst inszeniert.

Marken brauchen eine gewisse Absurdität, damit sich an ihren Rändern Wildwuchs entfaltet. Sie brauchen das Absurde, damit die Menschen die Freiheit erkennen, sich Marken einzuverleiben und ihr eigenes Ding daraus zu drehen. Ohne Absurdität kein Kult. Ohne Kult keine Kultur."

Entdeckt auf der Website von Lola Güldenburg

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