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Fördern Sie die Gemeinschaft, bilden Sie eine Community

Old School-Werber kannten den Kundenclub, ein zentral gesteuertes System, das die Mitglieder meistens zu passiven Leistungsempfängern des Unternehmens machte.
Der Marketeaser fördert die Gemeinschaft der Menschen, die seine Produkte und Dienstleistungen nutzen. Er hilft Menschen in Kontakt zu bringen. Community-Building heißt das auf gut neudeutsch.

Dabei nutzt der Marketeaser das vorhandene Bedürfnis nach sozialen Aktivitäten. Den Wunsch auf Gleichgesinnte zu treffen, Gesprächspartner für Fragen zu haben. Die echten Communities weisen ein hohes Maß an Selbstorganisation auf. Nicht das Unternehmen steht im Mittelpunkt, sondern die Nutzer.

Dass Communities das Geschäft beflügeln, hat eine Untersuchung bei eBay ergeben. Community-Mitglieder machen mehr Umsatz.

Interessant: Höhere Umsätze kamen nicht nur von den aktiven Community-Mitgliedern (Community-Enthusiasten), die Postings erstellten oder sich an Diskussionen beteiligten, sondern auch von den Passiven (genannt "Lurker"), die einfach nur mitlasen.

„Lurker und Community-Enthusiasten boten doppelt so oft in Auktionen mit, gewannen bis zu 25 Prozent mehr Auktionen, zahlten Preise, die bis zu 24 Prozent höher waren und gaben insgesamt bis zu 54 Prozent mehr Geld aus wie die Mitglieder einer Kontrollgruppe, die ohne Community-Anschluß agierte.
Die gestiegene Zahl von Käufen und Verkäufen durch Enthusiasten und Lurker erhöhte den Umsatz dieser Gruppe zwischen Mai 2005 und April 2006 um etwa 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.“

Quelle: Manager Magazin

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