Danke für die Links, Teil 3
Der Kunde sagt zum Abschied leise Servus

Praxischeck für Marketeasing-Mantra No 4: Schaffe Gemeinschaft

Ist ja immer mal gut zu sehen was aus so manchen der eigenen Tipps wird. So liest sich das in Marketeasing:

Mantra 4: Schaffe Gemeinschaft.
In Zukunft werden Sie ohne eine starke Gemeinschaft, ein Netzwerk aus Geschäftspartnern, Freunden, Kunden und Mitstreitern für Ihre Sache, nicht überleben können. Denn jedes Unternehmen ist bislang gegenüber den Konsumenten im Nachteil: Die Konsumenten sind untereinander durch alle möglichen Medien vernetzt. Sie nutzen Websites, Weblogs, Chats, Foren, SMS, Mailinglisten, Instant-Messaging und vieles mehr. Unternehmen tun das nicht.

Unternehmen sind bislang nur nach innen und mit Lieferanten und Geschäftspartnern, aber nicht mit Kunden vernetzt. In der modernen Medienwelt stehen sie noch ziemlich allein da.
Als Marketeaser nutzen Sie jede Gelegenheit mit Ihren Kunden zusammenzukommen. Gemeinsam Produkte und Dienstleistungen zu erleben, gemeinsam Spaß zu haben.

Und so sieht das in der Praxis aus:
Procter & Gamble gründet eine moderierte Yahoo Group rund um Frauenthemen namens Capessa. (Presseinfo dazu).

Und in Deutschland?  Da berichtet David Eicher von Unternehmen, die es definitiv nicht begriffen haben:

"Als zweifacher Vater (und somit Experte) schlug ich damals unter anderem vor: “Man müsste eigentlich so was machen wie OpenBC, aber eben nur für (werdende) Mütter. Die haben doch ein starkes Bedürfnis, sich mit anderen Müttern auszutauschen, Rat einzuholen und vielleicht sogar sich zu treffen.” Und weiter: “Lassen Sie uns doch ein Social Network aufsetzen, dass Ihre Zielgruppe fokussiert. Das kostet Sie einen Bruchteil der TV-Spots, die sie derzeit schalten, sie treffen ihre Käuferschaft punktgenau (was man über die Spots nicht gerade sagen kann) und sie haben die Chance, über dieses Social Network einen qualitativ hochwertigen Dialog aufzubauen.” … Bis heute wurde diese Idee, obgleich ich sie bei anderer Gelegenheit noch einmal angebracht habe, nicht weiterverfolgt."

Das was Procter & Gamble mit Capessa anstellt, verändert nicht nur die Werbung. Vor allem stellt es die bisherige Marktforschung auf den Kopf. Anstelle von Online- oder Telefoninterviews, Umfragen oder Tests mit ausgewählten Panels tun clevere Unternehmen in Zukunft was ganz Simples: Zuhören.

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