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Kelloggs bringt essbare Legosteine und will keine Fans

Legosnacks

Die Old School Marketing-Denke sitzt tief bei großen Unternehmen. Am liebsten alle Nachrichten selber kontrollieren wollen. So kommt es, dass Kelloggs einem begeisterten deutschen Blogger verbieten möchte, ein in USA bereits erhältliches Produkt abzubilden.

"die Idee essbare Legosteine auf den Markt zu bringen, halte ich für dermaßen genial, dass ich gleich Kellog’s anschrieb, wann es dieses Produkt für den europäischen Markt geben wird und ob ich mal ein Bild für mein Blog verwenden dürfte, damit ich dafür werben kann, was für geile Typen diese Kellogg’s-Leute sind.

Die Antwort folgte anderthalb Wochen später: Nein, sie können mir nicht sagen, ob es das Produkt in Europa geben wird und nein, ich darf kein Bild benutzen."

Einen Screenshot einer öffentlich zugänglichen Website verbieten wollen? Geht eh nicht.

Zitate von Malcom Bunge Eyesaiditbefore
Die Lego-Kelloggs Produktseite

Danke Arnold für den Hinweis per E-Mail.

Kommentare

Gordon

Hmmm genial vielleicht, aber aus Gruenden der Kindersicherheit m.E. eine mittlere Katastrophe: Wie sollen kleine Kinder den Unterschied zwischen den essbaren und den nicht essbaren Legos kennen? Denke nichte das sowas in Europa durchsetzbar waere, und das ist vielleicht der Grund warum die hier keine Publicity wollen?

Bernd Röthlingshöfer

Naja die einen lassen sich zerbeissen, die anderen nicht.

Gerhardt Lorenz

Schaut bitte mal, welche negative Public Relation die Fischerwerke betreiben. Die versuchen vergeblich über ein Jahr die Website der Tochter zu verbieten.
http://www.fischerfratze.de
Mehr negative PR geht nicht mehr. Hier sollten schnellstens die "Berater" ausgewechselt werden.

Bernd-Uwe Kochhan

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit 2005 haben wir eine Zweigstelle von unseren Unternehmen im Ausland und auch hier kennt man die o.g. Website http://www.fischerfratze.de
Für uns ist unverständlich, daß das Managment der Fischerwerke so versagt.
Sicherlich sind hier auch die Berater und Rechtsanwälte gefordert, um jede negative Presse zu vermeiden. Aber in erster Linie ist die Geschäftsführung verantwortlich.
Ihr B.-U. Kochhan

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