Paid Content hat keine Zukunft
Demnächst auch in Ihrem Schrank? Kleiderbügel mit Werbeaufdruck

Wie man mit User Generated Content das große Geld macht

Wollen Sie wissen, wie man mit User Generated Content Geld macht?

Nein nicht mit Blogs, nicht mit Verlagsprodukten, wie den Readers Editions dieser Welt.
Im Web kommt man doch nur zu Peanuts. So richtig Kohle machen andere.
Zum Beispiel Kleenex.
Die kosten in der normalen Schachtel 1 Dollar. Aber sobald sie mit dem eigenen Photo bedruckt - also "customized" - sind, blättern die Leute doch glatt 5 Dollar dafür hin plus 3  Dollar Versandkosten.
Jede andere Innovation - neuer Duft, mehr Reissfestigkeit, ein bissle Zellstoff mehr  - hätte dem Unternehmen wohl keinen Cent mehr Erlös gebracht. Mit User Generated Content geht es ganz einfach zur Traumrendite.

Mehr dazu hier, beim bloggenden Narkosearzt.

Hier gibt es Hintergrundinfos von der betreuenden Agentur

Kommentare

lvgwinner

Hallo Herr Röthlingshöfer,

schönes Beispiel. Allerdings schlagen Sie ja die Brücke zu User Generated Content im Medien- und Verlagsbereich (Readers Edition). Und solcher Content hat ja doch eine andere Qualität, denn er interessiert nicht nur mich – wie das Foto auf der Kleenex-Packung, sondern soll eben vor allem auch für andere interessant sein.

Wo sind Beispiele für ordentliche Erlösmodelle in diesem Bereich des User Generated Contents? QYPE, dialo.de, Wikipedia, Readers Edition etc. verdienen ja alle offenbar keine nennenswerte Kohle.

Ein Projekt das bereits jetzt offenbar kostendeckend läuft habe ich kürzlich auf meinem Blog vorgestellt. Schau’n Sie sich’s mal an. Das dürfte sie interessieren:

http://vongwinner.wordpress.com/2007/02/12/myheimat-konnte-regional-und-wochenblattern-das-furchten-lehren/

Besten Gruß,
Lucas von Gwinner

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