Ist Ihre Website durchgehend in Flash erstellt?
Werbung und Datensensibilität

Gute Nacht, Netzwerk

Unzählige Menschen haben bei Xing, StudiVZ oder MySpace ein Profil angelegt und geben so Fans, Freunden, Geschäftspartnern die Möglichkeit sich mit ihnen zu vernetzen. Man tauscht sich aus, macht auf Termine aufmerksam, lädt sich zu Veranstaltungen und klüngelt manchmal wie im richtigen Leben.
Zig Bands haben das in MySpace getan und einige Karrieren sind sogar auf MySpace begründet. Aber: Wenn Dein gesamtes Netzwerk auf einer der diesen Plattformen organisiert ist, gibt es ein Problem. Dein Geschäft wird vom Netzwerk abhängig.

Weil sie das Profil der schwul-lesbischen Band Kids on TV gelöscht haben, haben die MySpace Betreiber der Band schweren Schaden zugefügt. Über 14.000 Kontakte sind nun verloren. Die taz fragt sich, was das für Gründe haben kann.
Und ich frage mich, ob wir das nicht als letzten Hinweis verstehen sollten und künftig unsere Netzwerke selbst organisieren?

Kommentare

Pepino

Ich sage ja schon lange, daß es nur in den wenigsten Fällen Sinn macht, seine Daten aus der Hand zu geben. Aber auf mich kleines Lichtchen und Alt-Blogger will ja keiner hören...

sigi

Masse statt Klasse. Der Trend: Netzwerke als große Party. Und was, wenn das Fest vorüber ist?

Es gibt interessante ethnologische Studien. Wirklich wichtige Kontakte, Freundschaften, Netwerke haben eine kritische Größe. 40-50 Beziehungen von „Wert” sind optimal fürs Überleben (gerade in schwierigen Situationen). Also die typische Stammes-, Gang-,Verschwörungs- und Großfamiliengröße.

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.