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Tolle Reise, beknackte Produkte

Die ersten PR-Agenturen haben es schon geschnallt, welchen Einfluss Blogger auf die Meinungsbildung rund um Unternehmen und ihre Produkte haben. Und so kam es wie es kommen musste - die ersten Blogger werden bereits umgarnt, wie früher halt nur die Journalisten.
Man lädt sie auf Messen, Kongresse und zu Besichtigungen ein, füttert sie mit Häppchen und füllt sie mit Getränken ab. Verlieren Blogger deshalb ihre Unabhängigkeit? Ihren kritischen Blick fürs Unternehmen? Robert Basic meint:

"Du bist toll drauf, das Rahmenprogramm hat Dich umgehauen, Du findest die PR Manager sooo nett? Hey, Du bist ein Blogger. Wenn alle inneren, mentalen Stricke reißen, besinn Dich auf das, was Du als Blogger bist. Wozu hast Du ein Blog, damit Dich die Leser ungespitzt in den Boden rammen können, wenn Du eben schwach warst und durch eine rosarote Brille berichtest? Verstehe das nicht als Attacke oder Verlust des Ansehens, sehe das als Chance, sich eichen zu lassen, wenn Du zu positiv warst. Das genau unterscheidet uns von den Journalisten, die im Großen und Ganzen in diesem Spiel verdorben wurden, weil sie keiner externen Kontrolle unterliegen. Deine Leser weisen Dir den Weg, nutz das und akzeptier das!!! Diese Kontrolle durch Leser und andere Blogger ist die beste Antiwaffe, die wir überhaupt haben können im Kampf um Awareness und positive Stimmungsmache."

...Ich selbst halte es da als Egoschwein: das Gute an der Reise wie eine Art Schmarotzer mitnehmen, wohlwissend, dass es nicht um Freundschaft geht und wenn das “Produkt” Schwachsinn ist, genau das auf dem Blog auch kundtun (nach dem Motto “tolle Reise, beknackte Produkte”).

Genau: Wer diese Blogger-Ehre im Leib hat und weiter auf seine Leser hört, der wird sich nicht verbiegen lassen. (Es gibt natürlich auch Journalisten, die noch nicht verdorben wurden.) Und dennoch der Prozentsatz an Arschkriechern, Selbstgefälligen oder schmierfähigen Opportunisten ist bei Bloggern genauso hoch wie in der Restbevölkerung.

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