Wundern Sie sich auch, dass derzeit Unmengen von Firmen in Second Life drängen? Ich würde sogar sagen: Second Life ist den meisten lieber als bloggen. Warum? Das hat Mario Sixtus trefflich beschrieben:
"Das Auftauchen von Second Life muss zu einem kollektiven Aufatmen in den Marketing-Abteilungen dieses Planeten geführt haben. Endlich kann man auch im Internet so weitermachen, wie in der guten alten Zeit vor dem Internet. Man kann Plakate aufstellen, Filialen eröffnen, Werbespots auf riesigen Leinwänden ausstrahlen und sogar Verkaufspartys veranstalten. Toll. Ganz, wie damals"
Weil die klassische Werbung aber sowohl im ersten wie im zweiten Leben nicht mehr die Rolle spielt wie früher, verwundert es nicht, wenn mehr und mehr Firmen schon bald feststellen werden: Hoppla, mein Auftritt in Second Life bringt ja nix als tote Hose.
Aber bis zu der Feststellung ist es ja noch so schön cool, dabei zu sein. Siehe hier: "Baden-Württemberg zeigt mit seinem Auftritt unter dem Motto 'Heimat und Hightech' einmal mehr, dass es eine der wettbewerbsfähigsten und innovativsten Regionen Europas ist."
Nun gönne ich ja jedem seinen Spaß in Second Life, auch wenn er nutzlos ist. Aber das Verprassen von Steuergeldern für sinnlose Eitelkeiten hasse ich.
Via Robert Lender, per E-Mail.




