Urlaubsvertretung gesucht
80 Prozent der Blogs anstößig?

Wieviel Auswahl braucht der Kunde?

Designer und Agenturen kennen das Problem: Wieviele Entwürfe soll ich dem Kunden zeigen? Für jede der folgenden drei Antworten gibt es gute Begründungen:

1 Entwurf. Wir sind die Eperten und wissen, was das Beste für den Kunden ist. Am besten, wir verwirren ihn nicht durch zu viele Vorschläge. (Gibt es auch in der agressiveren Variante: Wir machen nicht, was der Kunde will, sondern was er braucht!)

2-3 Entwürfe. Der Kunde braucht Auswahl. Schließlich will er mitbestimmen können

4-5 Entwürfe. Der Kunde soll schließlich was für sein Geld bekommen.

Was sagen eigentlich die Kunden dazu? Ob es da auch drei Gruppen von Meinungen gibt?

Die Frage wurde im Blog Freelance Switch (Advice, Tips and Resources for Freelancers) aufgeworfen. Ein Lesetipp für Freelancer!

Kommentare

Sabine

Als Kunde habe ich gerne mindestens 3-4 Varianten mit der jeweiligen Begründung, warum die Entwürfe so oder so angelegt wurden. Da in der Regel ein schriftliches Briefing erteilt wurde, muss sich die Agentur auch daran halten. Aber eigene Ideen sind durchaus erwünscht, schließlich kommt man nur gemeinsam zu einem guten Ergebnis. Wer also mehr als einen Entwurf zeigt, beweist sein Mitdenken und seine Kreativität. Denn natürlich will ich für mein Geld auch etwas "sehen". Sabine

Kai Müller

Als Gestalter mache ich nur einen Entwurf. Vorher wird so gut es geht festgehalten, wie das Endergebnis aussehen sollen, welche Features etc da rein gehören. Sollte es dem Kunden gar nicht gefallen, geht der Entwurf in die Tonne. Und ein neuer wird gemacht.
Hat der Kunde die Wahl zwischen 3 Layouts, neigt er zu einer Art Patchwork... Die Folge: das Design ist nicht mehr "aus einem Guss".

Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.