Dumm, dreist und obendrein noch faul: Wie man Blogger nicht kontaktiert
Da ist diese E-Mail ein gutes Beispiel:
"Liebe(r) Corporate Blog- Betreiber/in, (keine persönliche Ansprache, also eine Massenmail)
wir haben Sie bereits einmal bezüglich unserer Online-Umfrage „Rezipienten von Corporate Blogs“ kontaktiert. Damals haben Sie uns entweder nicht geantwortet, oder uns mitgeteilt, dass Sie uns nicht unterstützen möchten. (Hmm die wissen es nicht genau, aber sind so frech mich noch einmal zu belästigen).
Trotzdem erlauben wir uns, Ihnen den Link zu unserer Umfrage, die jetzt online ist, zuzusenden. So haben Sie die Möglichkeit den Fragebogen einmal anzuschauen. Wir hoffen natürlich, dass sie Ihre Meinung ändern und in Ihrem Corporate Blog auf unsere Umfrage hinweisen. (Ich soll also über diese unverschämten Typen auch noch was schreiben)
Falls wir Sie überzeugen konnten, bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung (mit Permalink des Posts), ( zu faul zum selbersuchen sind sie auch noch) dass der Eintrag Online geschalten ist. So können wir Ihnen dann ein Exemplar der Studie mit den Ergebnissen zukommen lassen.
Um einen allfälligen Aufwand für Sie so gering wie möglich zu halten, finden Sie im Anhang einen Vorschlag für einen entsprechenden Blog-Post, der auf die Studie und die Online-Umfrage verweist. (Glauben die ernsthaft, ein Blogger postet vorgefertigte PR-Meldungen?)
Gut, es sind Studenten. Aber wenn die keine Medienkompetenz haben, wer dann?



