Der Old School Unsinn des Tages
Charity Shopping: Ein Trend, den ich nicht mag

Hört auf von Zielgruppen zu reden

Zum Tod des Old School-Zielgruppen-Denkens hat Marketing-Guru Philip Kotler bereits vor Jahren das Notwendige gesagt:

"Das Marketing-Denken des Industriezeitalters wurzelt in der Metapher vom Marketing als Jagdgeschehen. Der Markt erscheint als Dschungel. Die Vermarkter müssen den Dschungel auskundschaften (Marktforschung) und die Beute bestimmen, die sie fangen wollen (Zielmarketing). Die Vermarkter müssen die Verhaltensweisen und Aufenthaltsorte des Beutetieres studieren (Konsumentenverhalten). Sie müssen bessere Fallen konstruieren (Produktdifferenzierung) die Fallen samt Köder auslegen (Reklame, Direktwerbung, Verkaufsförderung) und die Beute sichern und an der Flucht hindern (Kundenbindung, Beziehungsmarketing). Die Jäger/Vermarkter gehen davon aus, dass die Beute nicht so klug ist wie sie selbst. Die Beute reagiert emotional (Positionierung), lässt sich leicht durch Leckerbissen verführen (Promotions) und läuft unwissentlich in die Gefahrenzone (Verkaufsfilialen, Vertreter). Der Jäger verfügt über umfangreiche Informationen zum Aufenthaltsort der Beute und versteht es, das Jagdgewehr (Wertversprechen) auf die schwache Stelle der Beute zu richten."

Kommentare

Sebastian Voss

Eine wunderschöne metaphorische Geschichte, hätte ich diese zu Anfang meines Studium gehört, hätte ich mir die 4 Semester gänzlich sparen können.

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