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ucinteriors, Die weltweite Wohn-Gemeinschaft

Serie: Die neuen Netzcommunities

Heute: ucinteriors, Die weltweite Wohn-Gemeinschaft

Ucinteriors

Und wie lebst Du? Das ist die Frage, die die Web-Community ucinteriors ihren Mitgliedern stellt. Als Antwort präsentieren Menschen ihre Wohnung, ihre Einrichtungs-, Design und Stylingideen. Wer denkt, da sieht es auf den Bildern dann aus wie bei Hempels unterm Sofa, wird sich wundern. Klasse Interieurs sind da zu sehen. Nun ja neben Design- und Wohnfreaks sind da auch etliche Designer, Architekten und Stylisten Mitglieder der Wohn-Gemeinschaft. Kein Wunder, dass die Bilder so richtig Appetit machen. Wie bei jeder Community kann man sich kennen lernen und austauschen, seine Favoriten und Freunde speichern. Man kann sich aber auch in Stilfragen beraten lassen. Die Community hat mittlerweile 1.000 Mitglieder - vorwiegend aus Deutschland aber auch Neuseeland oder Indien sind dabei. Und da ich selber Wohnfreak bin werde ich da jetzt öfter reinschauen.

Was heisst eigentlich ucinteriors? Gründer: Daniel Eichhorn: „Der Name ucinteriors.com gefiel uns zum einen deshalb sehr gut, weil „you see interiors“ den Inhalt des Netzwerkes beschreibt und zum anderen weil uc die Intialien von urban cocooning sind.

Mehr zu ucinteriors auch im dazugehörigen Blog


Vom Abi in die Selbständigkeit

Christoph Hörl startet durch. Kaum hat er das Abi in der Tasche, macht er sich als Webentwickler und Berater selbständig. Das find ich klasse.

Ich kenne Christoph Hörl nun schon seit ein paar Jahren als Leser und Kommentator. Und ich habe noch keinen Schüler kennen gelernt, der sich so knietief und begeistert in die Themen Internet, Marketing und Webdesign eingearbeitet hat. Deshalb von hier aus alles Gute und viel Erfolg.


Der PR-Coup von Strato: Das klimaneutrale Rechenzentrum

Einen Volltreffer hat die Strato AG mit ihrer jüngsten PR-Meldung gelandet. Ein Glanzstück, das zeigt wie man sich an ein aktuelles Medienthema einfach dranhängt - sozusagen als Huckepack-Reisender - und dabei sein eigenes Unternehmen in die Medien bringt.
Die Meldung: Strato kündigt an, sein Rechenzentrum künftig mit Ökostrom zu betreiben. Was allein noch keine Medienaufmerksamkeit bringt. Richtig gut wird die Meldung durch den eingebauten Vergleich: Einmal googeln verbraucht soviel Strom wie ein Stunde Licht.
Damit gings dann ab zu Spiegel Online und in Dutzende andere Zeitungen und Magazine.

Danke für den Hinweis an Lucas von Gwinner.


Das erste Mal auf dem Töpfchen oder: Wie man in WerbePraxis aktuell reinkommt

Täglich treffen unter meiner Redaktions-E-Mail-Adresse mehrere PR-Meldungen ein. Ihr Inhalt:

  • Wir haben den Etat sowieso gewonnen.
  • Wir haben unsere Website oder die von jemand anderem relauncht.
  • Wir haben einen neuen Geschäftsführer/Texter/Grafiker.
  • Wir haben eine neue Anzeige gemacht.
  • Wir machen jetzt auch Virales.
  • Wir sind eigentlich eh die größten.

Das ist in etwa so sensationell wie die Geschichte vom kleinen Harald, der zum ersten Mal auf dem Töpfchen war. Die Leser von WerbePraxis aktuell interessiert das jedenfalls nicht die Bohne. Die wollen wissen wie Werbung funktioniert. Sie brauchen Insidertipps, Erfahrungsberichte, Checklisten oder Schnelltests, die im Alltag was taugen. Erfahrungsberichte aus erster Hand zum Beispiel; kurze und knackige Storys – am besten mit Zahlen: hat’s dem Umsatz was gebracht oder nicht?

Von solchen Infos kann ich gar nicht genug kriegen. Das sind die PR-Beiträge, die ich gebrauchen kann. Ach so. Momentan wünsch ich mir auch ein oder zwei Anwälte, die etwas rund um die Themen des Werbe-, Marken-, Wettbewerbsrechts usw. sagen wollen und können.

(Meine E-Mail Adresse für eine Kontaktaufnahme steht im Impressum.)


E-Mail-Marketing, korrekt aber unfair

Wer seinen potentiellen oder bereits bestehenden Kunden Werbung per E-Mail zusenden will, muss deren Einwilligung einholen. Ausnahme: die E-Mail Adresse ist aus einer bestehenden Geschäftsbeziehung bereits bekannt. Dann darf man seinem Kunden auch Werbepost für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen per E-Mail zusenden. Allerdings muss in jeder dieser Werbe-E-Mails der Hinweis auf die Abbestellmöglichkeit enthalten sein.

Insofern macht der ADAC ja alles richtig. Trotzdem ist es nicht die feine Art, das Einverständnis so einzuholen:

"Wenn Sie darüber hinaus damit einverstanden sind, dass wir Ihre E-Mail-Adresse für die Verwaltung Ihrer Verträge und für die Information über ADAC-Produkte verwenden, erteilen Sie uns bitte durch Anklicken des nebenstehenden Kästchens Ihre Einwilligung."

Das ist frech. Heisst es doch im Klartext: Lieber Kunde, wir kommunizieren mit Dir nur per E-Mail, wenn wir Dich mit Werbung zumüllen dürfen.


Dumm, dreist und obendrein noch faul: Wie man Blogger nicht kontaktiert

Da ist diese E-Mail ein gutes Beispiel:

"Liebe(r) Corporate Blog- Betreiber/in, (keine persönliche Ansprache, also eine Massenmail)

wir haben Sie bereits einmal bezüglich unserer Online-Umfrage „Rezipienten von Corporate Blogs“ kontaktiert. Damals haben Sie uns entweder nicht geantwortet, oder uns mitgeteilt, dass Sie uns nicht unterstützen möchten. (Hmm die wissen es nicht genau, aber sind so frech mich noch einmal zu belästigen).

Trotzdem erlauben wir uns, Ihnen den Link zu unserer Umfrage, die jetzt online ist, zuzusenden. So haben Sie die Möglichkeit den Fragebogen einmal anzuschauen. Wir hoffen natürlich, dass sie Ihre Meinung ändern und in Ihrem Corporate Blog auf unsere Umfrage hinweisen. (Ich soll also über diese unverschämten Typen auch noch was schreiben)

Falls wir Sie überzeugen konnten, bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung (mit Permalink des Posts), ( zu faul zum selbersuchen sind sie auch noch) dass der Eintrag Online geschalten ist. So können wir Ihnen dann ein Exemplar der Studie mit den Ergebnissen zukommen lassen.

Um einen allfälligen Aufwand für Sie so gering wie möglich zu halten, finden Sie im Anhang einen Vorschlag für einen entsprechenden Blog-Post, der auf die Studie und die Online-Umfrage verweist. (Glauben die ernsthaft, ein Blogger postet vorgefertigte PR-Meldungen?)

Gut, es sind Studenten. Aber wenn die keine Medienkompetenz haben, wer dann?


Warum ich morgen beim Servicepionier vorbeischaue

Der Servicepionier hat mich richtig neugierig gemacht:

"Nächsten DienstTag gebe ich mich mal für dich als Aldi Mitarbeiter aus :)."

schrieb er in den Kommentaren zu diesem Beitrag. Und heute finde ich dann noch einen Hinweis bei ihm:

"Super Idee - gefunden bei Bernd, der einen solchen Rabbat Service bei Aldi auch mal gern erleben würde - ich würd sagen, das riecht nach einer DienstTagsAktion…"

Auf die Aktion bin ich gespannt. Bis morgen beim Servicepionier. Denn morgen ist Dienstag, Tag der Dienstleistung.