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Der Old School Unsinn des Tages

Wie Fiat die Mundpropaganda schürt

Nein, ich meine diesmal nicht die geniale Website, die es den Besuchern ermöglichte am Auto mitzudesignen oder Vorschläge zur Werbekampagne zu machen. Dafür habe ich den Turinern ja schon mal den Titel "Marketeaser des Jahres" verliehen. Nein, ich meine kleine, nahezu kostenlose Aktionen, die zeigen, dass Fiat die Marketeasingmethoden anzuwenden versteht.

So wurde bereits in den letzten Wochen der Fiat 500 - ganz zufällig - auf einigen Piazzas des Landes geparkt. Lange vor dem offiziellen Verkaufstermin. Und auch in die Autotransporter, die die neuen Modelle zu den Händlern brachten, konnte man einen Blick werfen - zu diesem Zweck ließ man eigens ein bis zwei Fahrzeuge unverhüllt.

Für viele Autofreaks ist es ein bemerkenswerter Moment, wenn sie ein neues Fahrzeug das erste Mal auf der Straße sehen. Aber warum redet man darüber - mal abgesehen vom Produktinteresse? Weil das Überraschungsmoment dazu kommt. Man hätte erwarten können, den neuen Fiat in einem Automagazin zu sehen oder beim Händler im Showroom oder bei einer Verkaufspromotion. Aber so? So entdeckt man ihn eher zufällig und hey, man hat ihn selbst entdeckt. So bekommt man das Gefühl einer von wenigen zu sein, die bereits mehr wissen als andere. All diese Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, das man über das Erlebte spricht.

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