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Funkchips in Scout Schulranzen?

"Seit dem vergangenen Jahr ist jeder Ranzen, der die Produktion verlässt, mit einem Funk-Chip ausgestattet. Jede Woche kontrolliert eine Mitarbeiterin die Auktionsangebote bei Ebay. Findet sie dort einen neuen Sout-Anbieter, bestellt sie ein Testprodukt. Und der Chip im Ranzen verrät, wer der ursprüngliche Empfänger war." (Zitat Handelsblatt vom 15.8.2007)

Gut 200 Händler sind so identifiziert werden, sie alle erhalten keine Lieferungen mehr. Dank der Funkchips im Schulranzen entdeckt die Firma Alfred Sternjakob GmbH & Co. KG, der Hersteller von Scout also die schwarzen Schafe unter den Händlern und will so die Marktpreise stabil halten. In Japan gibt es diese Funkchips in Schultaschen bereits. Dort dienen sie einem ganz anderen Zweck, nämlich der Überwachung der Schüler. Deren Kommen und Gehen kann so lückenlos erfasst werden.

Nun kann man zwar mit einem Hammer sowohl einen Nagel in die Wand hauen als auch einen Schädel zertrümmern. Aber der Einsatz von Funkchips ist ein ganz heisses Eisen. Ob das dem deutschen Marktführer Scout nicht bewusst war?

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