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GEZ versucht es mit Neusprech

Neusprech? Schauen wir mal in Wikipedia:

„Neusprech“ bezeichnet die vom herrschenden Regime vorgeschriebene, künstlich veränderte Sprache. Das Ziel dieser Sprachpolitik ist es, die Anzahl und das Bedeutungsspektrum der Wörter zu verringern, um die Kommunikation der Bevölkerung in enge, kontrollierte Bahnen zu lenken. Damit sollen so genannte Gedankenverbrechen unmöglich werden. Durch die neue Sprache bzw. Sprachregelung soll die Bevölkerung so manipuliert werden, dass diese nicht einmal an Aufstand denken kann, weil ihr die Worte dazu fehlen."

Per Abmahnung soll sich akademie.de dazu verpflichten, "nicht existente" bzw. "falsche" Begriffe wie "GEZ-Gebühren", "PC-Gebühr""Gebührenfahnder", "GEZ-Anmeldung" oder "GEZ-Abmeldung" nie wieder zu verwenden. Das Verbot wird damit begründet, dass die Nutzung der Begriffe nur dazu diene, "ein negatives Image der GEZ hervorzurufen".

Über eine "strafbewehrte Unterlassungserklärung" soll akademie.de für jede erneute öffentliche Verwendung eines Verbotsworts an die GEZ 5.100 Euro bezahlen.

Mehr dazu bei Akademie.de

Kommentare

Jörg Weisner

die habe einfach den Schuss nicht gehört ...

Susanne

Quo vadis Rechtsstaat? Quo vadis Meinungsfreiheit?
Für mich liegt hier ein klarer Angriff auf die Meinungsfreiheit vor. Nachdenklich stimmt, dass dieser Schuss von der sog. öffentlich-rechtlichen Seite kommt.

sigi

Wenn ich das Postwertzeichen weiter Briefmarke nenne und künftig Verkehrszeichenlichtanlagen überfahre, bekomme ich dann künftig Ärger?

Horst D. Deckert

Du bist Deutschland, denn nur in Deutschland zahlt der Bürger für seine eigene Verblödung im Volksverdummungs-TV.

Und zwar über die GEZ, einer weltweit einzigartigen öffentlich-rechtlichen Abzock-Organisation, einst von deutschen Spitzenpolitikern erfunden.

Die GEZ soll übrigens bereits mit ihren Beitreibungsmethoden dem "Moskau-Inkasso" Konkurrenz machen.

Und jetzt hat man eine weitere Geldquelle gefunden: Die Abmahn-Abzocke, weil die Gelder nicht mehr zu reichen scheinen.

Vielleicht ist das aber auch nur ein Test, weil man demnächst das Duden-Institut übernehmen will, um die vermeintlich fehlerhafte Benutzung der deutschen Sprache abmahnen zu können. Diese Geschäftsidee steht im direkten Zusammenhang zur letzten PISA-Studie. Vor allem könnte man die Abmahngebühren gleich über die Telefonrechnung kassieren.

Sie meinen, so etwas wie die GEZ muss es doch im Ausland auch geben? Nein. Nur der Deutsche zahlt Geld für seine eigene Verblödung.

Aus meiner Rezension des Buches von
Charles Lewinsky, Der A-Quotient,
Theorie und Praxis des Lebens mit Arschlöchern
http://tipp-der-woche.de/?p=4

radikaldemokrat

Was spricht eigentlich gegen GEZ-Inkasso für Festnetztelefonate und Briefe?
Warten wir mal bis nach der nächsten Bundestagswahl...

radikaldemokrat

Was spricht eigentlich gegen GEZ-Inkasso für Festnetztelefonate und Briefe?
Warten wir mal bis nach der nächsten Bundestagswahl...

Moskau-Inkasso Kritiker

Der Kommentar gefällt mir:

"Die GEZ soll übrigens bereits mit ihren Beitreibungsmethoden dem "Moskau-Inkasso" Konkurrenz machen."

Moskau Inkasso scheint mittlerweile selbst Probleme zu haben. Hier habe ich einen Artikel dazu gefunden: http://www.mahnerfolg.de/inkasso-blog/index.php/betrugsverfahren-gegen-inkasso-team-moskau/

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