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Mein Filmtipp zum Wochenende: Des kriäge mer scho herrä

StudiVZ wirbt mit Scheiße

Das bekannte Studentenportal StudiVZ, dessen Macher unter anderem auch ein Portal für minderjährige Schüler, namens SchülerVZ betreiben, hat eine Kampagne gestartet, die nach Aussagen der Agentur ARS Interactive provozieren soll.
" Uns geht es darum eine möglichst kontroverse Diskussion im Netz zu starten, damit Aufmerksamkeit für StudiVZ zu generieren und neue User zu gewinnen, damit sie sich an dem Prozeß beteiligen" sagt Agentur Chef André Aimaq.
Die Kampagne soll StudiVZ international zum Durchbruch verhelfen. Dazu wurden drei Filme gedreht:
In einem Film machen Vegetarier-Hasser Jagd auf Vegetarier und verfüttern sie anschließend an Schweine. In einem anderen Film gibt es Tipps, wie man fettleibige Kinder entführt. Vom Inhalt des Scheiß-Films ist nur der Titel bekannt: "Geile Frauen scheißen nicht"
Nach Wunsch der Spot-Macher soll jeder User, der einen der Filme gesehen hat, ihn 23 mal weiter versenden. Danke für das schöne Deutschland-Bild, das ihr da in die Welt transportiert.

Widerwärtig, rassistisch und doof. Die Zyniker von ARS nennen das Konvertierungskampagne. Beim Werbeblogger läuft die Diskussion.

Wie wehrt man sich gegen solche Leute? Eine meiner Leserinnen, die zu den angesprochenen geilen Frauen gehört, hatte ne Idee. Sie will die Leute eines besseren belehren und ihnen Scheiße in die Agentur schicken.

Infos aus der Horizont-Printausgabe.

Kommentare

vroni

"Nach Wunsch der Spot-Macher soll jeder User, der einen der Filme gesehen hat, ihn 23 mal weiter versenden."

Stand das so in der Printausgabe des Horizont?
Bitte um feedback.

Wenn das so ist, dann kommt das hin, was ich mir wegen des Filmportals Studimovie (passwortgeschützt) überlegt habe. Dann sind sie wohl dort gebunkert statt auf youtube oder sevenload.

olaf

Hallo nur der Vollständigkeit halber, ich zitiere mal aus der Print-Ausgabe: Agentur und Auftraggeber haben sich konkrete Ziele gesetzt. Jeder User, der einen der Filme gesehen hat, soll ihn im Durchschnitt bis zu 23-mal versenden.

Klaus

Abgesehen von der Tatsache, dass für die ungegruschelbare Qualität es einer Gruppe StudiVZler in Nonsens-Splatter-filmbereiter-Partylaune und es keiner Werbeagentur bedurft hätte ... würde ich mir mehr einen Aufmerksamkeits-Erfolg von http://www.webfellows.de wünschen. Eine hervorragende Umsetzung und Implementierung der Thematik Ausbildung und Unternehmenskontaktschnittstelle. Auch wenn ich nicht weiß, ob dieses 2.0 Netzwerk den ausreichenden Atem hat, sollte dies vielleicht von der Bloggern des Landes mehr unterstützt werden, statt sich damit auseinanderzusetzen, wofür Holtzbrinck seine Kohle ausgibt.

Klaus

ich Pfeife: Der Link heisst http://www.fellowweb.de. Admin, Ihr Postingkorrektur-Einsatz bitte;-) Danke.

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