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« August 2007 | Start | Oktober 2007 »

Communities stellen sich vor: ucinteriors

Start_ucinteriors

Obiges Bild: So wird ucinteriors nach dem Relaunch im Oktober aussehen.


1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung.

Alle Menschen verbindet die Gemeinsamkeit des „Wohnens“ und mit ucinteriors.com kann man über diese Gemeinsamkeit andere Menschen kennen lernen. Der Einrichtungsstil sagt sehr viel über eine Person aus und so ist es leicht anhand von Wohnungsbildern Menschen zu finden, die einen ähnlichen Geschmack und Stil haben. Das Netzwerk bietet außerdem Einrichtungsbegeisterten die Möglichkeit, sich Tipps zu holen oder eigene Ideen rund um das Thema Wohnen weiterzugeben.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?
Die Hauptfunktion von ucinteriors.com ist das Hochladen von Bildern, die dann in Alben sortiert werden können. Zudem können die Mitglieder Profile anlegen, Beiträge schreiben und Fragen an andere Mitglieder stellen. Weitere Funktionen wie die Einbindung von Google Maps, das Erstellen von Gruppen und Produktlisten mit Lieblingsprodukten werden gerade entwickelt und nach dem Relaunch im Oktober zur Verfügung stehen. Ab November werden dann auch lokale Treffen und Aktivitäten angeboten werden.

3. Wann wurde die Community gegründet?

ucinteriors.com ist seit März 2007 online.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?
Inzwischen zählen wir über 2000 Mitglieder aus den verschiedensten Ländern und täglich kommen neue dazu.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?
Unternehmen können sich ab November 2007 über eine Premiummitgliedschaft den interessierten Nutzern präsentieren und ihre Produkte oder Dienstleistungen vorstellen. Die Premiummitglieder werden wie jedes normale Mitglied ein Teil der Community sein und so im direkten Kontakt mit den potentiellen Kunden stehen. Auf diese Weise soll es beispielsweise Betreibern von Online-Shops möglich sein, Reputation und Vertrauen aufzubauen und neue Kunden zu generieren.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?
Innerhalb der Premiummitgliedschaft gibt es die Möglichkeit gesondert Produkte zu bewerben und in den Produktkatalog der Online-Einrichtungsberatung urban cocooning mit aufgenommen zu werden.

7. Wer steckt dahinter?
Die Gründer von ucinteriors.com sind Nicole Maalouf  und Daniel Eichhorn.

Die Fragen beantwortete Daniel Eichhorn.

Communities stellen sich vor: Townster

Townster


1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung
Townster verbindet lokale Suche mit Community und positioniert sich so als nutzergetriebene Suchmaschine für lokale Informationen: Wo sind die besten italienischen Restaurants? Welches Hotel liegt besonders verkehrsgünstig? Wo feiert überwiegend jugendliches Publikum in meiner Nachbarschaft? Fragen wie diese beantwortet Townster sowohl aus Community-Sicht (Welche Menschen favorisieren meine Lieblingsorte?), als auch unter den Gesichtspunkten einer lokalen Suche (Wo sind die beliebtesten Orte?). Da lokale Suche ein weitgehend Zielgruppen-ungebundenes Thema ist, positioniert sich Townster klar als Massenmarkt-Produkt.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?
Die Nutzer können sich über ihre Lieblingslocations (z.B. Bars, Schulen, Hotels usw.) miteinander verbinden, nicht nur wie sonst üblich nur über gemeinsame Freundeskontakte. Aus diesem Vorgang resultiert eine Klassifizierung für unsere Suchmaschine: Wir können festmachen, wie beispielsweise der Altersschnitt der Besucher an einem bestimmten Ort ist oder aus welcher Region das Publikum bevorzugt anreist. Das ermöglicht unserer Suche deutlich genauere, für den jeweiligen Nutzer überdurchschnittlich relevante Suchergebnisse auszugeben. Kurzum: Die Community-Nutzung steigert quasi beiläufig die Qualität im Townster-Suchindex.

3. Wann wurde die Community gegründet?
Die Entwicklung von Townster begann Ende 2006, gegründet haben wir im März 2007 und online sind wir seit Juli 2007.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?
Eine gute vierstellige Zahl.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?
Unternehmen, hier allem voran die kleinen und mittelständischen, können sich und ihre Lokalität mit einem Locationprofil auf Townster vorstellen, mit dem sich die Nutzer dann konnektieren können. Hierbei handelt es sich um eine Steckbrief-artige Profilseite, beispielsweise für die Cocktail Bar um die Ecke – ähnlich den Personenprofilen, wie man sie von gängigen Social Networks her kennt.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?
Townster bietet derzeit klassische Onlinewerbung an, deren Conversion wir mittelfristig mit einem starken lokalen Targeting anheben werden. Im nächsten Schritt wird es dann Premiumservices für besagte Gewerbetreibende geben.

7. Wer steckt dahinter?
Die im Februar 2007 von Thomas Mindnich, Thorsten Borsch und Gleb Tritus gegründete NETLABS GmbH ist die Betreibergesellschaft der „Social Local Search“-Plattform. Die Jungunternehmer waren zuvor für Startups wie Sedo oder GameLoft tätig und verfolgen das Ziel, Townster als intelligente Suchlösung international und plattformübergreifend aufzustellen. Inzwischen wird Townster von einer Reihe namhafter Business Angels mit Kontakten, Know-How und Netzwerk unterstützt.

Die Fragen beantwortete Gleb Tritus.

Blogscout nervt

Blogscout ist eingestellt. Und wer den Code der Seite eingebaut hat, der wird jetzt mit Hinweismeldungen wie diesen genervt:

Blogscout

Tja. Leider gibt es bei TypePad keine Möglichkeit den versteckten Code aufzufinden. Wer weiß, wo ich den vor Jahren trickreich versteckt habe. Und wo isser nun?

Geben Sie keine Anzeigen, sondern Ziele in Auftrag

Neulich fragte Patrick Breitenbach ob Werbeagenturen ein neues Geschäftsmodell brauchen. Das löste unter den Werbern erstaunlich wenig Resonanz aus.

Umso mehr Resonanz ernte ich bei Unternehmern, wenn ich ihnen rate, ihre Agenturen anders zu briefen. Mein Tipp: Geben Sie grundsätzlich keine Werbemaßnahmen in Auftrag, sondern Ziele. Zum Beispiel:

  • Sorgen Sie bis November für 100 Erstbesteller im Onlineshop zu einem maximalen Preis von ... pro Besteller.
  • Generieren Sie 20 Angebotsanfragen unter bestehenden Kunden zu einem Preis von...
  • Generieren Sie 100 Probefahrttermine zu einem maximalen Preis von...

Und das gefällt denen. In der Werbung gehts doch um Business und nicht um bunt bemalte Pappen. Aber vielleicht sind ja die Auftraggeber ihren Auftragnehmern voraus?

Serie Communities: Weiter gehts

Musste das Tempo ein bisschen drosseln, aber es geht weiter mit diesen Beiträgen:

Mittwoch, 26.09.07: Townster

Donnerstag, 27.09.07: ucinteriors

Montag, 1.10.07: ichbinpapa

Bisher sind erschienen:

Mittwoch, 29.08.07: myheimat
Donnerstag, 30.08.07: PE-xchange
Montag, 03.09.07: Cosmotourist
Dienstag, 04.09.07: Globalzoo
Mittwoch, 05.09.07: Tripflip
Donnerstag, 06.09.07: tripsbytips
Freitag, 07.09.07: Travello

Montag, 10.09.07: Bloggorilla
Dienstag, 11.09.07: SmartDex
Mittwoch, 12.09.07: Dealjäger
Donnerstag, 13.09.07: Yiieha
Freitag, 14.09.07: Luupo

Montag, 17.09.07: edelight
Mittwoch, 19.09,07: verwandt.de
Donnerstag, 20.09.07: moviepilot.de
Freitag, 21.09.07: Carmondo

Dienstag, 25.09.07: Autoki

Wer mitmachen will, einfach die Fragen aus diesem Posting beantworten und mir per E-Mail zusenden

Anleitung zum Unglücklichsein

Ist der Titel einer Powerpoint-Präsentation, die Wolff Horbach auf seinem GlücksNetzBlog veröffentlicht hat.

Da sieht man mal, wie elegant man mit Hilfe von Slideshare seine Powerpoint-Charts ins Blog einbinden kann. Übrigens: Die Tipps darin sind auch nicht zu verachten.

Grafiker gesucht in Krautheim

Diese Stellenanzeige veröffentliche ich hier kostenlos:

"Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. sucht für die Abteilung Medien und Kommunikation in Krautheim baldmöglichst eine/n
 
Grafiker/in in Teilzeit 50 %
 
Wir sind ein bundesweit tätiger Verband der Behindertenselbsthilfe. Schwerpunkte unserer Vereinsziele sind die Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebens in einer barrierefreien Umwelt und die uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Ihr Aufgabengebiet umfasst die
 
-         Gestaltung und Druckvorbereitung von Broschüren, Flyern und anderen Publikationen
-         Mitarbeit bei der Produktion unserer Verbandszeitschrift LEBEN & WEG
-         teilweise Aktualisierung und Pflege der Internetportale
 
Sie
-         verfügen über sehr gute Kenntnisse in einschlägigen Programmen wie QuarkXPress und in den Anwendungen der Adobe Creative Suite (vorzugsweise Mac)
-         sind flexibel, belastbar und kreativ
-         identifizieren sich mit den Aufgaben und Zielen unseres Verbandes
 
Wir bieten
 
-          eine leistungsgerechte Vergütung nach AVB Entgeltgruppe C
-          die Mitarbeit in einem motivierten Team
-          die Mitgliedschaft im Versorgungsverband (betriebliche Altersrente)

Als Verband der Behindertenselbsthilfe begrüßen wir Bewerbungen von Personen mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Eine barrierefreie Unterkunft kann gestellt werden. Richten Sie Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen mit einer Arbeitsprobe bitte bis 19. November 2007 an den BSK e.V. Ulrich Mannsbart, Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim. Weitere Infos unter: www.bsk-ev.org oder per Mail an redaktion (at)bsk-ev.org."

Packen wirs an: Start up Weekends ganz privat

Mit großem … nein, sehr großem Interesse habe ich die Berichte zum ersten deutschen StartupWeekend in Hamburg verfolgt – allen voran den von Robert Basic, der für mich zu den ehrlichsten Bloggern überhaupt gehört. Er sagt einfach seine Meinung, ohne sich in der einen oder anderen Richtung (zum Beispiel freundlicher Lobhudelei) zu verbiegen.

Warum so großes Interesse meinerseits? Weil ich die Idee zu einem ähnlichen Event schon lange im Hinterkopf hatte. Allerdings nicht mit so vielen Leuten. Denn ich bin schon lange der Meinung, dass es in einer Gruppe von engagierten Leuten und dem einen oder anderen Experten möglich ist, ein tragfähiges Businesskonzept innerhalb von 48 Stunden auf die Beine zu stellen.
Wie auch Robert schon sagte, mit 5-10 Leuten sollte das möglich sein. Und so wird es schon bald das erste private Startup-Weekend mit maximal 10 Leuten geben, die mir persönlich bekannt sind, die mir empfohlen wurden und die in der einen oder anderen Art etwas beitragen können. Warum ich das machen will? Weil mir der Kopf manchmal vor Businessideen schwirrt und ich dann eben kein Team zur Hand habe. Weil ich gerne an Businessideen mittüftle. Und weil ich gerne neue Ideen mit aufziehen will – auch als Investor.
Also, wer selber gründen will, Ideen hat und gemeinsam zur Umsetzungsreife ausarbeiten will, wer Beteiligungen und Investments sucht, aber aktiv mitkonzipieren will und wer teamfähig und willens ist, sein Know-how in einem kleinen Kreis unter gegenseitiger Achtung und Respekt und unter Wahrung der Diskretion einzubringen, kann gerne mitmachen. Puuh, langer Satz.

Weil so ein Ding keine Publicity braucht, war dies wohl der erste und einer der ganz wenigen Beiträge zu diesem Thema. Wer mehr erfahren will, schreibt mir einfach ein paar Zeilen.

Jimi Hendrix ganz nah

Zoomf Die britische Suchmaschine ZOOMF bringt die Immobiliensuche auf ein ganz neues Level. Die Leute von ZOOMF durchsuchen die Immobilienangebote der Makler und stellen die gefundenen Angebote dann auf einer Karte dar.
Für Leute, die ein Haus oder eine Wohnung suchen, ist dies eine große Zeitersparnis. Eben eine Metasuche, die das Ganze klasse und übersichtlich aufbereitet. Das schreit nach einer deutschen Kopie.
Besonders gut gefällt mir die kurze Charakterisierung, die die Redakteure zu den diversen Londoner Stadtvierteln abgeben:

"A quirky factoid from Upton and some stats:
In December 1966, Jimi Hendrix wrote 'Purple Haze' in a club on Woodgrange Road, Forest Gate.
There are 68 properties for sale in Upton. The average property price for Upton is £270,776. For comparison, the average property price for London is £367,029.          
      

Purple Haze bei You Tube

Communities stellen sich vor: Autoki

Autoki

1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

Autoki ist ein Netzwerk für "Autos mit Geschichte", also in erster Linie geht es um schicke Wagen - Youngtimer, besondere Stückchen - aber immer auch um gute Stories und Leute, die wiederum gute Stories mit ihren Fahrzeugen verbindet. Autoki ist somit der markenübergreifende Automobilclub im Netz. Jeder, der sich für Autos interessiert oder gar Autobegeistert oder Autoverrückt ist, kann hier seine "Schätzchen" eintragen, zeigen und bewerten lassen. Bei Autoki treffen sich Fahrzeuge und Fahrer von Neuwagen, Gebrauchtwagen, Tuningfahrzeugen, Youngtimern und natürlich auch Oldtimern. Durch diese Vielfältigkeit kommt eine wirklich "bunte" Mischung zusammen, die aber ohne Vorurteile sehr gut miteinander auskommt. Es eint halt alle der gemeinsame Autovirus :)

Wir haben die ganz jungen Fahranfänger, die stolz wie Oskar ihr erstes Auto einstellen und nun zu diesem und jenem Fragen haben und hier Antworten finden. Ebenso gibt es die Autojunkies mit jeder Menge Fahrzeugen  und vielen Geschichten und Erfahrungen auf diesem Gebiet...
Bemerkenswert ist auch, dass sich bei Autoki überdurchschnittlich viele Frauen eintragen . Offensichtlich trifft Autoki hier den Nerv von sehr vielen Autofahrern und Autofahrerinnen, was uns natürlich sehr freut.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?
Bei Autoki kann ich mein Auto bzw. all meine bisher gefahrenen Autos eintragen und damit meine komplette Autogeschichte abbilden. Ich kann Stöbern, Bewerten, Autos und Fotos Kommentieren oder Gruppen gründen und Beiträge schreiben. Ich kann meine Freunde "anhupen" und damit einen kurzen Gruß senden.

Für alle die, die nicht nur und ständig Auto-Probleme bewältigen wollen, bieten wir das Autoquartett oder die Herausforderungen an. Im Auto-Wiki kann jeder sein Wissen mit anderen Teilen und in den Gruppen wird nicht nur über Autos und Reparaturen diskutiert. Kurzum, Autoki ist der Automobilclub im Netz, der neben konkreter Hilfe auch auch Spiel und Spaß rund um das Thema Auto bietet. Das Autoquartett ist seit kurzem auch für externe Seiten als Webmastertool verwendbar. Damit kann jeder das Autoquartett auf seiner Seite einbinden...siehe lustich.de

3. Wann wurde die Community gegründet?
Autoki wurde im November 2006 gegründet und konnte am 01.04.2007 Online gehen. Anfang Mai 2007 begann der für jeden zugängliche offizielle Beta-Test.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?
Wir haben seit April eine kontinuierlich ansteigende vierstellige Mitgliederzahl erreicht. Unser Trafficvolumen und Mitgliederzahlen legen wöchentlich mit einer knapp zweistelligen Prozentrate zu.
...genauer geht's leider nicht ;)

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?
In erster Linie durch klassische Online Werbung und Kooperationen. Des Weiteren gibt es zusätzliche Einnahmequellen, die jedoch noch erschlossen werden.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?
Autoki kann zielgerichtet werben und somit dem Nutzer nur Ersatzteile anbieten, die er auch für sein/e Fahrzeug/e benötigt. Der Konsument freut sich über nützliche Werbung und der Werber über effektive Kampagnen. Da lediglich die Fahrzeuge als Werbeziel dienen, ist auch die Datensicherheit bei dieser Art von Werbung gesichert.

7. Wer steckt dahinter?
Autoki.com wird von den erfahrenen Internet-Investoren Lukasz Gadowski (Spreadshirt, StudiVZ) und Christophe Maire (Nokia Gate 5) finanziert. Gegründet wurde Autoki in Berlin von Thomas Kuwatsch, Alexander Lang und Thilo Utke.

Die Fragen beantwortete Thomas Kuwatsch.

Communities stellen sich vor: Carmondo

Carmondo


1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

Wir wollen allen Autofahrern eine Plattform geben, die sich über ihre Autos austauschen und über Neuwagen informieren möchten. Carmondo sammelt dazu in seiner Community das Wissen von normalen Autofahrern für Autofahrer und stellt es den Online-Besuchern unmittelbar zur Verfügung. Hierbei setzt das Unternehmen auf die neuen Möglichkeiten des Web 2.0. So kann jeder Nutzer Videos, Bilder und Forenbeiträge einstellen und diese von der carmondo Community direkt bewerten lassen.

In den Markenforen tauschen sich Autofahrer über ihre Erfahrungen und geben ihr Wissen untereinander per digitaler Mundpropaganda weiter. Wer hierbei die besten Ergebnisse erzielt, zeigt deutlich, dass er sich mit seinem Auto besonders gut auskennt und sich wirklich auto(besser)wisser nennen darf. Ein „Experte 2.0“ kann bei carmondo letztlich jeder werden, der gute und hilfreiche Inhalte für die Community liefert. Auf diese Weise können die autobegeisterten Fans ihrer Leidenschaft via Internet gezielt nachgehen und andere an der eigenen Autobegeisterung teilhaben lassen.

Durch das geballte Wissen der Autofahrer entsteht auf carmondo ein enormer Wissensschatz, von dem alle gemeinsam profitieren. Als Autoexperten 2.0 können die Mitglieder des Social Networks die eingestellten Beiträge, Bilder und Videos bewerten und dadurch selbst entscheiden, welches Wissen am wertvollsten für sie ist.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?

Jedes Community-Mitglied erhält auf carmondo die Chance, sich im Forum direkt mit anderen über ihre Erfahrungen, Ideen und Träume auszutauschen und gegenseitig beim Neukauf eines Autos zu beraten.  Darüber hinaus kann jeder auf carmondo sein Traumauto selbst online konfigurieren: Bereits nach wenigen Klicks erhält jeder dort sein ideales Fahrzeug und kann es im carmondo Forum anderen präsentieren. Der carmondo Konfigurator ermöglicht hierbei den herstellerübergreifenden Vergleich von Marken sowie deren Sonderausstattung und Kosten. Ein Vergleich mit anderen Wagentypen ist hierdurch jederzeit möglich. Die Tipps der Community-Mitglieder erleichtern außerdem den Auswahlprozess bei Neuwagen.

Im Auto-Konfigurator stehen die wichtigsten Forenbeiträge direkt neben dem ausgewählten Traumauto, so dass jeder Betrachter herstellerunabhängig weitergehende Informationen zu seinem Wagen erhält.  carmondo-Mitglieder können vor dem Neuwagenkauf ein Fahrzeug nach eigenen Wünschen zusammenstellen und mit rund 500 aktuellen Fahrzeugmodellen von mehr als 50 Herstellern vergleichen. Dabei zeigt ein virtueller Einkaufsberater, unterstützt von den gesammelten Informationen der Community, welche Ausstattung sinnvoll ist und ob das Preis-Leistungs-Verhältnis der ausgewählten Extras stimmt.

3. Wann wurde die Community gegründet?

carmondo ist noch in der Betaphase. Diese hat am 1. Juni 2007 begonnen.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?

Wir werben erst seit der IAA verstärkt um Mitglieder, weil wir noch in der Betaphase sind. Zurzeit möchten wir die Zahl der Community-Mitglieder deshalb noch nicht kommunizieren.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

Die Mitarbeiter von Unternehmen können natürlich ebenfalls Mitglied werden. Ansonsten konzentrieren wir uns vor allem auf den Business-to-Consumer-Markt.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Wir können uns vorstellen, dem Nutzer nach einer Konfiguration eine Probefahrt über den Hersteller zu vermitteln. Auch Werbung von Zulieferern der Autoindustrie und autobezogene Produkte, werden ihren Werbeplatz auf carmondo.de finden.

7. Wer steckt dahinter?

carmondo.de wird von der Carmondo GmbH betrieben und ist damit die erste neugegründete Gesellschaft des Sixt-Tochterunternehmens Sixt e-ventures GmbH, die innovativen Ideen eine Plattform geben will und unabhängig vom operativen Geschäft des Sixt-Konzerns und der Marke Sixt agiert. Vorgesehen ist, dass Sixt e-ventures insbesondere Portale für Internet-Communities mit Elementen des Web 2.0 entwickelt.  Darüber hinaus wird das Unternehmen zukunftsträchtige Geschäftsideen und Neugründungen im Internet-Bereich fördern.

Die Fragen beantwortete Oliver Prangs.

Carmondo, die Wogen geglättet

Konstantin Sixt - Geschäftsführer von Carmondo - hat sich wegen des bislang nicht geglückten Carmondo-Interviews gemeldet und sich für die Fehler des Unternehmens entschuldigt. Er vermutet die Ursache im IAA-Stress.
War wohl auch ein unglücklicher Zeitpunkt für die Interviewanfrage. Denn mit Autoki gehts mir nicht besser. Die wären heute mit dem Interview dran gewesen, hatten das Ganze zugesagt, aber auf eine Terminerinnerung meinerseits gar nicht reagiert.
Ok, der eine drückt sich unglücklich aus, der andere verschwitzt die Sache. Shit happens. Schwamm drüber. Und in einer Stunde dann das Interview mit Carmondo.

Communities stellen sich vor: Moviepilot.de

Moviepilot


1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

moviepilot ist ein individueller, unabhängiger Filmratgeber und nebenbei eine Filmcommunity, in der man Gleichgesinnte finden kann.

Die Seite funktioniert wie ein Gespräch mit Freunden über Filme. Man sagt moviepilot, welche Filme man mag und welche man ganz scheußlich findet und schon nach kurzer Zeit macht einem der moviepilot  personalisierte Film-Vorschläge. Anhand der Empfehlungen entdeckt man Filme, die einen positiv überraschen werden, weil sie den eigenen Geschmack treffen. Das ganze funktioniert über einen komplexen Algorithmus, der den Geschmack jedes Mitglieds mit dem aller Anderen vergleicht und daraus eine Voraussage berechnet.

moviepilot kann als persönliches Kino-, TV- und DVD-Programm benutzt werden, das jeden Tag aktuell, unabhängig und genau und auf den eigenen Geschmack abgestimmt ist.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?

Man kann Filme bewerten, kommentieren und auf eine Merkliste setzen.
Zusätzlich berechnen wir eine Geschmacksnähe zu anderen Mitgliedern, d.h.man kann abchecken wie nahe sein Filmgeschmack an dem seiner Freunde dran ist. Natürlich kann man auch Kontakt zu anderen Mitgliedern aufnehmen und demnächst auch als Favoriten speichern. Besonders interessant ist das, weil bereits eine ganze Reihe prominenter Filmemacher und Schauspieler wie Heike Makatsch und Til Schweiger als User mitmachen. Wir planen noch Einiges in den kommenden Monaten.

3. Wann wurde die Community gegründet?

Zur Berlinale 2007 ging die erste Beta-Version online.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?

Tausende Filmfans sind schon dabei.  Auch viele Filmkritiker von den klassischen Medien geben bei moviepilot ihre Filmbewertungen ab und haben einen eigenen Bereich.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

moviepilot möchte die besten Filmempfehlungen für jeden bieten. Deswegen setzen wir auf Kooperationen und Integration unserer Filmempfehlungen in andere Seiten. T-Online ist dafür der erste Partner und bindet moviepilot im Bereich "meine Filmwelt" ein (http://meinefilmwelt.t-online.de).

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Werbebanner gibt es bei moviepilot derzeit noch nicht, geplant sind zunächst Affiliate-Links zu DVD-Shops, aber wir sind offen für Werbepartner.

7. Wer steckt dahinter?

Die Gründer von moviepilot sind Tobias Bauckhage, Jon Handschin und Das Büro am Draht. Das Unternehmen ist VC-finanziert und hat seinen Sitz in Berlin. Zu den Investoren gehört u.a. Stefan Glänzer, der bis zur Übernahme imAugust "Executive Chairman of the Board" bei last.fm gewesen ist.

Die Fragen beantwortete Holger Dieterich.

Amazon Rezensionen: Braucht es eine Qualitätskontrolle?

Autor Kai Meyer ärgert sich über Amazon Rezensionen.

"Amazons Rezensionsdemokratie treibt kuriose Blüten im Negativen und Positiven: Viele gute Besprechungen sind ebenso naiv, schauderhaft formuliert und uninformiert wie die schlechten. Katastrophal ist vielmehr, dass eine redaktionelle Betreuung zwar behauptet wird, aber nicht stattfindet."

Na und? Kann eine Rezension nicht auch schauderhaft formuliert sein? Soll eine Rezensionskontrolle etwa oberlehrerhaft daherkommen und stilistisch gutes Deutsch kontrollieren. Mit solchem elitären Anspruch kann ich nichts anfangen. Soll jeder schreiben wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
Stutzig macht mich eher das:

"Wenn sich also jemand lang und breit ... darüber auslässt, dass es in dem Roman keine bildhaften Beschreibungen, keine mittelalterliche Atmosphäre und keine ausgearbeiteten Figuren gebe, muss man das als Autor schlucken. Wenn dann aber derselbe Rezensent im allerletzten Absatz erwähnt, dass er ja nur das um 60 Prozent (!) gekürzte Hörbuch kenne, nicht aber den vollständigen Roman, ist das, höflich gesagt, fragwürdig. Der Fehler liegt bei Amazon: Warum ist diese Rezension auch auf der Seite des Taschenbuchs zu lesen, statt nur beim Hörbuch, wo sie hingehört (und womöglich auch nicht ganz unangebracht ist)? "

Falsche Zuordnungen - das wäre ein Fall für die Qualitätskontrolle. Aber brauchen wir die überhaupt?
Oder sollte man nicht fehlertolerant sein, wenn man ein offenes für jedermann zugängliches Rezensionssystem nutzen will?

Danke an Dietrich Eckardt für den Hinweis per E-Mail

Communities stellen sich vor: verwandt.de

Verwandt


1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

verwandt.de ist das Familiennetzwerk. Rund um den eigenen Stammbaum können Familienmitglieder miteinander in Kontakt bleiben.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?

verwandt.de wächst viral, weil Familienmitglieder andere Familienmitglieder einladen.

3. Wann wurde die Community gegründet?

Die Beta-Version von verwandt.de ist am 26. Juni 2007 live gegangen.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?

Nach nur zwei Monaten sind auf verwandt.de schon über zwei Millionen Profile angelegt worden. Der beste Start eines Social Networks aller Zeiten in Deutschland.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

verwandt.de ist ausschließlich eine Plattform für Familien.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Aktuell ist verwandt.de komplett werbefrei. Dies kann sich in Zukunft ändern.

7. Wer steckt dahinter?

Die OSN GmbH betreibt verwandt.de und die weiteren internationalen Ableger. verwandt.de wird von führenden Business Angeln sowie dem Risikokapitalgeber Neuhaus Partners (u.a. DocMorris, Ricardo, Handy.de) finanziell unterstützt. Gegründet wurde die OSN GmbH von der ICS GmbH.

Die Fragen beantwortete Sven Schmidt

Warum das Carmondo-Interview gestrichen ist

Ich dachte eigentlich immer PR sei ein Servicejob. Ein PR-Mann im Unternehmen müsste sich als Dienstleister des Journalisten verstehen. Oliver Prangs von carmondo will offenbar nicht viel Arbeit mit der Sache haben.
Auf meine Anfrage, ob er die üblichen Interviewfragen beantworten könnte, die ich im Rahmen meiner Community-Serie allen Teilnehmern stelle, antwortete er:
"Gerne, kommen Sie doch auf einen Kaffee bei der IAA vorbei." Sehr witzig. Aber ich wette, dass mein Hausespresso um einiges besser ist. Was er nicht tat: einfach die Fragen beantworten.
Also erinnerte ich ihn heute nochmals dran. Worauf ich mit einer Pressemeldung abgespeist werde:

"Hier mal unsere Pressemitteilung, damit Sie sich ein Bild von unserem Unternehmen machen können.
Die Mitteilung sollte alle Fragen beantworten."

Zu Carmondo hab ich keine Fragen mehr. Morgen stelle ich euch die Community moviepilot.de vor.

Nachtrag 1: Mithilfe von Mark Pohlmann sucht Carmondo gerade den Kontakt zu Fans. Na hoffentlich werden die besser behandelt.

Nachtrag 2: Die Pressemeldung enthielt neben viel PR-Gesülze die Antwort auf 3 von 7 Fragen. Was eindeutig zu wenig ist.

Das Ende der Intuition. Oder wie man mit Adwords den besten Buchtitel schreibt

Professor Ian Ayres dachte "The End of Intuition" wäre ein toller Titel für sein neues Buch. In diesem geht es darum, wie Analyseverfahren per Computer zu besseren Ergebnissen kommen als der Mensch - egal ob es um Weinqualität oder die Diagnose von Krankheiten geht. Liegt nahe, dass so jemand auch eine Analysemethode zur Findung des optimalen Buchtitels anwendet. Er packte die unterschiedlichen Titelvarianten in Google AdWords Anzeigen und wählte dann die Anzeige mit den meisten Klicks. "Super Crunchers" war der Sieger.

Klar, dass ich diese Methode auch anwenden werde um den Titel für mein nächstes Buch, das 2008 erscheinen soll herauszufinden. Businessideen teste ich mit der Methode bereits.

Quelle: Newsletter von Tim Manners

Communities stellen sich vor: Lustich.de

Lustich

1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

Die lustich.de Community wird vor allem von den Benutzern von lustich.de genutzt. Diese kommen ursprünglich in erster Linie um die lustigen Inhalte (Witze, Videos, Bilder usw) zu konsumieren und melden sich dann an, um weitere Angebote nutzen zu können: Favoritenlisten, Freunde, Chat, Foren, Gruppen usw. Das dickste Maskottchen der Welt, Lisa Lustich, ist übrigens auch aktives
Mitglied der Community.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?

Zunächst gibt es die Standard Community-Features wie Freundschaft, Gruppen, Forum, dazu auch einen Chat.
Die von den Usern am meisten genutzte Funktion ist allerdings das Kitzeln, analog zum Poking im Facebook.

3. Wann wurde die Community gegründet?

2000, Relaunch im August 2007.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?

Etwas mehr als 50.000.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

Bisher nicht geplant.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

- Virale Kampagnen (Videoclips usw.)
- Normale Bannerwerbung

7. Wer steckt dahinter?

Thomas Promny als alleiniger Gesellschafter der adfire GmbH.

Die Fragen beantwortete Thomas Promny

Communities stellen sich vor: edelight.de

Edelight

1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

Auf edelight.de können Menschen Ihre Lieblingsprodukte empfehlen, wünschen oder einfach nur merken – das Ganze shopübergreifend. Dabei unterstützen Sie andere Menschen auf authentische Weise die passenden Produkte oder Geschenke zu finden. Das Ganze basiert auf dem Bookmarking-Prinzip.
Künftig können sich Menschen mit gleichen Interessen noch vernetzen und sich gezielter über spezielle Themen und Produkte (z.B. interessante Uhren, hippe Handtaschen oder Shoppingtrends) austauschen.
Da die Kreativität und der Zeitaufwand beim Aufstöbern interessanter Produkte von unseren Nutzern stammen, beteiligen wir diese zu 50% an unseren Provisionseinnahmen (Dankeschönprovisionen).

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?

Grundsätzlich kann man zu jedem Thema eine eigene Liste mit Produkten anlegen und diese anderen Nutzern vorstellen. Im Zuge des Relaunchs (in den nächsten Tagen) kann jeder Nutzer seine eigene Umfrage starten und sich bei Kaufentscheidungen von anderen Nutzern unterstützen lassen. Sowohl die Listen als auch die Umfragen können selbstverständlich relativ einfach auch in den eigenen Blog bzw. auf die eigene Homepage übertragen werden. Da wir die Nutzer an unseren Einnahmen beteiligen, kann man praktisch mit seinen Lieblingsprodukten auf dem eigenen Blog „Werbung“ machen und seine Blog-Einnahmen aufwerten.
Sehr oft wird auch die Wunschliste genutzt, da man an keinen Shop gebunden ist (wie z.B. bei der Amazon-Wunschliste), sondern sich jedes Produkt der Welt wünschen kann und diese anschließend entweder an seine Freunde, Bekannte oder Familie verschickt oder mit dem Widget in das eigene Blog oder Homepage einbindet.

3.    Wann wurde die Community gegründet?

Die Alpha-Version von edelight.de wurde Ende November 2006 gelauncht.

4. Wie viele Mitglieder gibt es?

Aktuell liegen wir im vierstelligen Bereich.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

Damit Nutzer Produkte eines Shops noch einfacher auf edelight.de empfehlen können, bieten wir interessierten Shops die kostenlose Möglichkeit unseren „Empfehlen-Button“ in ihre Shops integrieren (ähnlich wie del.icio.us oder mister wong).

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Es wird im Zuge des Relaunchs die Möglichkeit geben, dass Unternehmen Mitglieder für bestimmte Aktionen gezielter incentivieren können.

7. Wer steckt dahinter?

Die edelight GmbH wurde von Peter Ambrozy, Tassilo Bestler und Steffen Belitz 2006 gegründet. Mitte des Jahres 2007 konnten wir dann Burda Digital Ventures von unserem Konzept überzeugen. Aktuell arbeitet ein Team von ca. 18 Personen an edelight.de und seit Anfang September auch an justaloud.com.

Die Fragen beantwortete Peter Ambrozy.

Communities stellen sich vor: Luupo

Luupo


1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

Grundidee zu LUUPO ist die Zusammenführung vieler User, die gemeinsam die Preise von Produkten durch ihre Einsätze drücken und somit für den einzelnen enorme Schnäppchen ermöglichen. Ca. 6 Wochen nach dem Start von LUUPO haben sich schon über 4.000 User eingefunden, um aktiv teilzunehmen.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?

Das Wichtigste: Durch die Einsätze der Community kann man hochwertige, neue Artikel zum Schnäppchenpreis erwerben („Sofortkauf“) oder sogar gewinnen („Gewinnkauf“). Und dabei bekommt der Händler trotzdem seinen vollen Preis. Stets reduzieren sich die Preise durch Einsätze der User um jeweils 40 Cent, wobei jeder Einsatz 49 Cent kostet. Durch die beiden unterschiedlichen Systeme sprechen wir auch unterschiedliche Menschen an (eher Schnäppchenjäger- oder eher Gewinnspieler-Typen). So sind auf LUUPO alle Altersklassen an Menschen zu finden, egal ob Mann oder Frau.

3. Wann wurde die Community gegründet?
Onlinestellung der Plattform war am 31.07.2007.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?

6 Wochen nach dem Start haben sich über 4.000 User registriert.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

Wir kooperieren jetzt schon mit großen und kleinen Unternehmen. Zu unseren Händlern gehören T-Online Shop, Cyberport, ProMarkt, Notebooksbilliger.de, sowie viele kleinere Händler „von nebenan“. Die Händler verkaufen Ihre Produkte über das LUUPO-Prinzip, bekommen dafür eine 100%ige Zahlungsgarantie von LUUPO und können die Produkte zum marktüblichen Preis verkaufen. Sie sind nicht dem internetüblichen mörderischen Margendruck unterworfen.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Werbemöglichkeiten gibt es z.Zt. nur für die kooperierenden Händler. Die Plattform LUUPO bleibt dagegen werbefrei.

7. Wer steckt dahinter?

Das LUUPO-Prinzip wurde von den Brüdern Jörn und Kris Kunst entwickelt. Im März 2007 gründeten sie zusammen mit dem Business Angel Rudolf Dorbert die LUUPO AG in Mainz. Inzwischen bauen neben zwei Angestellten auch einige Freie sowie eine Media-Agentur an LUUPO mit.

Die Fragen beantwortete Kris Kunst.

Von unterwegs gebloggt: Wie ein Nürnberger Lokal zum Stadtgespräch wird

Wer die Grenzen des Normalen verrückt, hat gute Chancen sein Werbebudget ganz einzufrieren. Die Menschen übernehmen die Mundpropaganda. Das scheint gerade mit dem Nürnberger Lokal 's Baggers zu passieren. Was ist da so anders? Eine ganze Menge.

Allem voran: Dort hat man auf die üblichen Kellner verzichtet - die Speisen rutschen auf einem Schienensystem von der Küche direkt auf den Tisch. Das macht Spaß zuzusehen, wie die kleinen Edelstahltöpfe über den Köpfen der Besucher sich um die Kurven bewegen. Die Lieferung per Schiene ist aber nicht das einzig Unnormale. Auch sonst gelten im Baggers andere Gesetze:
Bestellt wird per Touchscreen direkt am Tisch.
Die Sitzplätze sind kreisförmig um eine Ausgabestation angeordnet.
Geordert wird per Scheckkarte, die am Eingang im Empfang genommen wird. Ausgelesen wird die Karte
dann am Ausgang.
Bei den Speisen handelt es sich vorwiegend um fränkische Spezialitäten wie Baggers (Kartoffelpuffer), Schäufala, Bloudworscht (Blutwurst) die in Tapas-Portionen gereicht werden.
Gegessen wird aus dem Topf, damit es länger heiß bleibt.
Extra langes Besteck sorgt dafür, dass man in den Topf auch hineinkommt.
Damit man den heißen Topf anfassen kann, gibt es eine Art "Topfhalterstrapse", die über die Griffe gestülpt sind.
Und wie schmeckt es? Lecker! Bei meinem Besuch gestern waren nicht nur eine Menge Gäste, sondern auch das chinesische Fernsehen zugegen. Spricht sich also nicht nur in Franken herum.

Communities stellen sich vor: Dealjaeger

Dealjaeger

1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

Grundidee ist das Nutzer Nutzern beim Shopping On- und Offline helfen: Was sind die besten Produkte? Wo bekommt man den besten Preis? Gibt es dafür einen Gutschein? Dealjaeger.de ist eine Mischung aus menschlicher Preissuche und Diskussionsbord. Wir haben eine tolle, aktive Gemeinschaft aus begeisterten Online-Shoppern, die ihr Wissen gerne teilen

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?

Zum einen können Nutzer Freunde zu Dealjaeger.de einladen, zum anderen kann man Jagdfreund eines Nutzers werden. Zusätzliche kann man Listen anlegen. Und wir haben unsere bekannte Weltrangsliste.

3. Wann wurde die Community gegründet?

Die Beta-Version von Dealjaeger.de ging am 1. Deezmber 2006 an den Start. Und wir sind direkt mit einem Advent-Spezial gestartet.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?

Dealjaeger.de hat ca. 10.000 registrierte Nutzer und relevant mehr Besucher, die die Seite regelmäßig nutzen, sich aber nicht registriert haben. Das ist nicht notwendig, um Zugang zu allen Inhalten zu erhalten.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

Dealjaeger.de ist eine neutrale Plattform, die ausschließlich von Nutzern getrieben wird. Daher können Händler bei uns keine Produktlisten einstellen.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Dealjaeger.de ist nicht nur Nutzer-getrieben, sondern auch werbefrei.

7. Wer steckt dahinter?

Die Dealjaeger GmbH ist eine Tochterfirma der ICS GmbH. Die ICS GmbH ist die Beteiligungsholding von Daniel Grözinger und Sven Schmidt. Daniel und Sven haben vorher zusammen u.a. getgo.de und dialo.de gegründet.

Die Fragen beantwortete Sven Schmidt

Communities stellen sich vor: Smartdex

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1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

Smartdex ist eine Community von Kontaktern für Kontakter. Die Vision: Die Arbeit von Vertrieblern, Personalern und Marketingverantwortlichen bequemer und leichter machen. Mittel zum Zweck: Ein Marktplatz für Firmenadressen und Ansprechpartnerinformationen. Am kürzesten kann man die Idee mit dem Begriff „Adresshandel 2.0“ umschreiben: Anders als bei traditionellen Anbietern, die ihre Daten zentral aus Verzeichnissen wie z.B. dem Handelsregister erheben, findet auf Smartdex die Sammlung und Aktualisierung von Firmenadressen und Ansprechpartnerinformationen nach dem Community-Prinzip statt. Mitglieder können ihre Kontakte einstellen und dafür wiederum die Kontakte anderer Nutzer einsehen. Ähnlich dem Modell der Wikipedia bündelt Smartdex so das geballte Wissen von Tausenden von Networkern und Kontaktern und konzentriert es auf einer Plattform. Ziel: Die umfangreichste und aktuellste Plattform für die Suche und den Erwerb von Firmenadressen und Ansprechpartnern zu werden.

Für Außenstehende klingt das jetzt vermutlich etwas nüchtern und ähnlich dem Prinzip klassischer sozialer Netzwerke wie z.B. Xing. Doch der Nutzen der Smartdex-Community liegt an anderer Stelle.

Bei sozialen Netzwerken steht, wie der Namen schon sagt, die Vernetzung der Menschen untereinander im Vordergrund... "Ich stelle meinen Kontakt ein und meine Freunde, Bekannte, Geschäftspartner machen das ebenso. Dann vernetzen wir uns. So bleibe ich mit allen meinen Kontakten, vorausgesetzt sie sind in diesem Netzwerk, in Kontakt." Der letzte Satzteil ist dabei schon der Knackpunkt "...vorausgesetzt sie sind in diesem Netzwerk..." Denn viele Menschen wollen sich nicht sozialisieren, weil sie kaum oder nur wenig Sinn darin sehen. So findet man bei Business getriebenen sozialen Netzwerken hauptsächlich Erwerbstätige aus dem Dienstleistungsgewerbe, fast keine Ärzte, nur wenig Industrievertreter, etc. Und selbst, wenn man viele seiner Kontakte bei z.B. Xing wieder findet, gibt es immer ein zentrales Hindernis: Man kann die Kontaktdaten eines Mitglieds erst einsehen, wenn das Mitglied dem zugestimmt hat. Vor allem wenn man viele lockere Business-Bekanntschaften hat und der Gegenüber nur enge Geschäftspartner in sein Netzwerk lässt, ist das ein zunehmendes Problem. 

Bei Smartdex dreht sich das Prinzip des Vernetzens um. Denn jedes Community-Mitglieder stellt nicht nur seinen eigenen Kontakt ein, sondern ebenfalls auch die Kontaktdaten von Business-Bekanntschaften (quasi den eigenen digitalen Visitenkartenordner). Dadurch ist die Datenbasis selbst bei wenigen Mitgliedern um ein vielfaches größer als bei traditionellen sozialen Netzwerken. Stellt jedes Mitglied beispielsweise nur 10 Kontakte ein, hat man bei einer Community-Größe von 10.000 Nutzern bereits 100.000 Kontakte online.

An dieser Stelle kommen den meisten Menschen wahrscheinlich Fragen bzgl. des Datenschutzes in den Sinn. Sind uns auch. Und wir haben lange drüber nachgedacht, wie man das Konzept umsetzen kann und gleichzeitig die Maßstäbe des wohl härtesten Datenschutzgesetzes der Welt nicht nur einhält, sondern auch wertschätzt! Unsere Lösung: Generell dürfen bei Smartdex nur gewerbliche Firmeninformationen gehandelt werden (also rein gar nichts privates!!!) und bei Smartdex dürfen nur Informationen zu Ansprechpartnern eingestellt werden, die allgemein öffentlich zugänglich sind... wie z.B. der Vertriebsleiter einer Chemiefirma, der auf der Website seines Unternehmens gelistet ist. Es geht also um Daten, bei denen eigentlich niemand etwas dagegen haben kann, dass diese bei Smartdex eingestellt werden. Nur diese sind bei uns erlaubt!

Natürlich ist das nicht genug. Auch wer seine Kontaktinformationen für seine Kunden und Interessenten im Internet veröffentlicht, möchte vielleicht nicht unbedingt bei uns gelistet sein. Aus diesem Grund kann sich jeder umgehend und ohne wenn und aber aus der Datenbank austragen. Wir setzen dann einen Sperrvermerk, so dass auch niemand anderer diese Informationen wieder einstellen kann.

Mit diesen Grundregeln setzen wir der Community klare Schranken und ermöglichen dennoch den zielgerichteten (und für aktive Mitglieder kostenlosen) Zugriff auf Hunderttausende von Firmenadressen und Fachansprechpartnerinformationen.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?

Der Nutzen der Smartdex-Community liegt in zwei Bereichen: Die eigenen Kontakte aktuell halten und Direktmarketing-Aktivitäten.

Wer schon mal im Marketing oder im Vertrieb gearbeitet hat, kennt das Problem veraltender Kontaktinformationen zur genüge: Ab einer bestimmten Anzahl von zu pflegenden Geschäftskontakten wird es zunehmend schwieriger den eigenen Kontaktordner in Outlook aktuell zu halten. Im Schnitt veralten 20-30% der Informationen pro Jahr (Mitarbeiter wechselt die Firma, Firma zieht um, etc.). Auch wenn man es versucht, schon ab einer Anzahl von 500 Kontakten ist es illusorisch seine Daten dauerhaft aktuell zu halten.

Wendet man sich an professionelle Adressvermarkter, um veraltete Geschäftskontakte zu aktualisieren oder um Daten beispielsweise für ein Werbemailing zu kaufen, fällt schnell auf, dass diese in der Regel nur „Geschäftsführerinformationen“ anbieten (Daten zu Middle-Management Kontakten sowie einzelnen Fachansprechpartnern fehlen) und die vorhandenen Daten mindestens genauso veraltet sind wie die eigenen (im Schnitt 20-30% der gekauften Daten erweisen sich als fehlerhaft).

Aus diesen beiden Problemfeldern erwuchsen die Netzwerk- bzw. Community-Funktionen von Smartdex:

Im Mittelpunkt der Smartdex-Community steht ein Marktplatz. Auf diesem können die Nutzer Teile ihres Kontaktordners zum Tausch bzw. Kauf anbieten. Die Smartdex Plattform aggregiert wiederum diese Daten, so dass man über alle Kontakte in der Datenbank hinweg gezielt nach Namen, Positionen, Branchen, Firmen, Umsatz, etc. suchen kann.

Neben der gezielten Einzelkontaktsuche zur Aktualisierung der eigenen Datenbestände ist es auch möglich unabhängig von dem Namen nach Ansprechpartnern zu suchen. Wenn man beispielsweise für ein Mailing 1.000 Marketingleiter aus dem Medienbereich im Raum München benötigt, dann selektiert man auf Smartdex einfach in der Suche "Position = Marketingleiter","Ort = München" und "Branche = Medien" und erhält alle Marketingleiter, die zu diesen Kriterien in der Datenbank zu finden sind. Die Kontakte im Ergebnis kann man dann mit 1-2 Klicks selektieren, kaufen und für z.B. ein Mailing oder den eigenen Kontaktordner exportieren.

Wer sich aktiv an der Community beteiligt, also beispielsweise Kontakte einstellt oder veraltete aktualisiert, kann die Plattform quasi kostenlos nutzen.  Denn für jeden neuen Kontakt, den man speichert, erhält man wiederum eine Punktegutschrift (unsere interne Tauschwährung) im Äquivalent zum Preis eines Kontakts. Ebenso verhält es sich bei einer Kontaktaktualisierung. Letztere ist eine der zentralsten Netzwerkfunktionen. Da gerade die Aktualität der Datenbasis ein wichtiges Erfolgskriterium für die Nutzung von Smartdex darstellt, koordiniert die Community den Aktualisierungsprozess in sich. So kommt es bei Kontaktaktualisierungen stets zum Dialog zwischen Einsteller und Aktualisierer. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Datenbasis so aktuell wie möglich ist, denn es gibt immer jemanden, der für einen Kontakt „verantwortlich“ ist und ungerechtfertigte Aktualisierungen verhindern kann.

Ebenso wichtig wie der Aktualisierungsdialog ist ein obligatorisches User-Ranking und die Möglichkeit zu sehen, wann ein Kontakt eingestellt und wann er das letzte Mal aktualisiert wurde. 

Natürlich müssen sich nicht alle Community-Mitglieder aktiv beteiligen, um die Plattform zu nutzen. Wer nur nach aktuellen Kontaktdaten sucht, der kann auch Punktepakete käuflich erwerben und damit dann Kontakte auf der Plattform kaufen. 40 Cent fließen bei jedem Kauf an den Einsteller des Kontakts. Damit wir die Bereitstellung des Marktplatzes finanzieren können, geht zudem eine Vermittlungsprovision an uns als Plattformbetreiber.

3. Wann wurde die Community gegründet?

Vor knapp zwei Monaten mit einer Closed-Beta.  Am 13.08.2007 sind wir offiziell in den Live-Betrieb gestartet.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?

Da wir die Plattform gerade erst gelauncht haben, arbeiten wir natürlich noch am Aufbau der Community. Eins vielleicht aber: Mit knapp 100 Nutzern aus unserer Zielgruppe (Vertriebler, Marketingverantwortliche und Recruiter) und ein paar Tausend Kontakten sind wir vor zwei Monaten in die Closed-Beta Phase gestartet. Seitdem ist unsere Nutzerzahl rasant gewachsen und mit ihr auch die Datenbankgröße. Neue Nutzer finden auf Smartdex mittlerweile eine stattliche fünfstellige Zahl an Kontakten. Tendenz steigend. Die Entwicklung und Akzeptanz bei unserer Zielgruppe hat unsere Erwartungen auf jeden Fall übertroffen. 

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

Generell ist es nur Unternehmern erlaubt an unserem Netzwerk teilzunehmen.

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Keine.

7. Wer steckt dahinter?

Gegründet wurde Smartdex von Thomas Koenig, Markus Pöhlmann (http://www.crowdwisdom.de) und mir, Sascha Langner (http://www.marke-x.de, http://www.marketingnext.de). Als Business Angels unterstützen uns Lukasz Gadowski (http://www.spreadshirt.net), Oliver Jung (http://www.deutsche-startups.de/investor/Jung,+Oliver), Kolja Hebenstreit (http://www.spreadshirt.de) und Christoph Maire (http://www.gate5.com).

Die Fragen beantwortete Sascha Langner.

Communities stellen sich vor: Bloggorilla

Bloggorilla

1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

bloggorilla ist ein Blog-Netzwerk, das aus derzeit 7 thematisch geordneten Blog-Bereichen besteht. Dadurch entsteht vor allem für Blog-Leser eine bessere Übersicht im ständig wachsenden Web 2.0. Die Blogger finden sich in ihrem Bereich unter Gleichgesinnten wieder, können sich durch die angeschlossene Community und ein Chatmodul zusätzlich mit allen anderen Mitgliedern aus dem Netzwerk austauschen. Für diejenigen, die thematisch losgelöst bloggen möchten, wurde der zur Zeit beliebteste Bereich bloggospace.de gegründet. Der Speicherplatz für Bilder, Videos sowie Audiodateien ist unbegrenzt.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten Netzwerkfunktionen?
Die einzelnen Blog-Bereiche sind über eine Community-Ebene miteinander verbunden. Dort kann man Profile aus dem gesamten bloggorilla-Netzwerk aufrufen und sich per privater Nachricht austauschen.
Es gibt eine Frage & Antworten-Rubrik, die ebenfalls alle Blogger untereinander verknüpft. Hier werden Tipps und Ratschläge zu allen Lebenslagen ausgetauscht und bewertet. 
Darüber hinaus gibt es für die Blogs selbst eine Kommentar- und Chatfunktion sowie ein Voting-Tool.

3. Wann wurde die Community gegründet?

Das bloggorilla-Netzwerk erblickte Mitte April diesen Jahres das Licht der Welt. Die französische „Mutter“ blogorama.fr besteht seit etwa 2 Jahren und hat inzwischen auch Pendants in Schweden, Belgien, Portugal und Brasilien.

4. Wieviele Mitglieder gibt es?
Derzeit bloggen knapp 1.000 User bei bloggorilla. Dabei handelt es sich um echte und aktive User. Karteileichen soll es erst gar nicht geben, denn das würde nicht den Sinn und Zweck einer lebendigen Community erfüllen.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

Das bloggorilla-Netzwerk eignet sich dank einer weiten Zielgruppe für vielfältige Kooperationen, wie z.B. Corporate Blogs, Gewinnspiele. Das Verhältnis von männlichen und weiblichen Mitgliedern ist ausgeglichen. Die meisten Mitglieder bewegen sich in der Altersgruppe zwischen 17-34 Jahre.
Sponsored Blogs bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich ihrer Zielgruppe auf einem direkten und interaktiven Wege zu präsentieren und einen direkten Austausch zu führen.
Paid Content in Form von Dienstleistungen, Musik, Software o.a. kann durch die Inanspruchnahme eines Mikropayment-Systems angeboten werden.
Darüber hinaus steht eine whitelabel-Lösung des Blog-Dienstes zur Verfügung, die individuell an das bestehende Corporate Design angepasst werden.
Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, einen eigenständigen Blog-Dienst 

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Der attraktive Werbeträger bietet optimale und flexible Platzierungsmöglichkeiten für den Werbemarkt.
Über die klassische Online-Werbung hinaus entwickelt Hi-Media je nach Kommunikations-Strategie die optimale und individuelle Ansprache. Sonderwerbeformen, Content- Integrationen und flexible Targetingmöglichkeiten  sind nur einige der Möglichkeiten.

7. Wer steckt dahinter?

Bei bloggorilla.de handelt es sich um ein inhouse entwickeltes Online-Produkt der Hi-Media Deutschland AG. Die Hi-Media Deutschland AG ist als international agierender Vermarkter von interaktiven Medien positioniert und bietet Werbeträgern und Werbungtreibenden die komplette Bandbreite aller Marketing-Dienstleistungen als ideale Basis, Markenbildung im Internet zu betreiben und definierte Zielgruppen für die verschiedensten Kommunikationsziele zu erreichen.
Der Full-Service umfasst sowohl die individuelle Beratung mit der Erarbeitung kundenspezifischer Lösungen, als auch die erfolgsorientierte Realisation mit strategischer Erfolgskontrolle.

Die Fragen beantwortete Isabella Filocha.

Was passiert, wenn sich die Welten von Google Maps und Nokia kreuzen

Veogeo Wäre ich im Tourismusmarketing würde mich elektrisieren, was ich auf dieser Website gesehen habe. Peter guckst Du?

Weiß noch nicht, wie und wann ich das nachmache. Hier spielen Google Maps, die Videocam des Handys und die Sportstracker-Software von Nokia zusammen. Man lässt ein Video laufen und das Video wird fortlaufend geocodiert. Wie kann man das nutzen? Zum Beispiel Wanderungen, Radtouren, Stadt- und Museumsführungen anbieten, Schnitzeljagden inszenieren, Downhill-Abfahrten, Loipen-Rundkurse und vieles mehr dokumentieren und präsentieren. Sogar das Höhenprofil und die Geschwindigkeit sind ersichtlich. Genial.

Serie Communities: Die nächsten Termine

Weiter geht es in den nächsten beiden Wochen mit:

Montag, 10.09.07: Bloggorilla

Dienstag, 11.09.07: SmartDex

Mittwoch, 12.09.07: Dealjäger

Donnerstag, 13.09.07: Yiieha

Freitag, 14.09.07: Luupo

Montag, 17.09.07: edelight

Dienstag, 18.09.07: ?

Mittwoch: 19,09,07: verwandt.de

Donnerstag, 20.09.07: carmondo

Freitag, 21.09.07: autoki

Bereits erschienen sind

Mittwoch, 29.08.07: myheimat
Donnerstag, 30.08.07: PE-xchange
Montag, 03.09.07: Cosmotourist
Dienstag, 04.09.07: Globalzoo
Mittwoch, 05.09.07: Tripflip
Donnerstag, 06.09.07: tripsbytips
Freitag, 07.09.07: Travello

Wer mitmachen will, einfach die Fragen aus diesem Posting beantworten und mir per E-Mail zusenden.

Communities stellen sich vor: Travello

Travello


1. Was ist die Grundidee der Community? Wer trifft sich in der
Community? Bitte gib mir eine Kurzbeschreibung

Travello ist eine Reise-Community mit Social Network Funktionen. Hier treffen sich Reisende, die gerne über ihre Reisen berichten, Fotos zeigen, Erfahrungen austauschen und auch sehr gerne andere Reisende kennenlernen. Dabei binden wir unsere schon bestehenden Länderportale ein, so dass die Community vom Start weg eine Menge interessanter Inhalte und aktive User hat.

2. Was kann man da machen, sprich: Welches sind die wichtigsten
Netzwerkfunktionen?

Die Nutzer schreiben Artikel, laden Fotos hoch, sind im Forum aktiv, sie vernetzen sich mit anderen Reisebegeisterten, pflegen ihr Reiseprofil, planen ihre Reisen, buchen online Flüge, Hotels, Mietwagen
oder auch Hausboote.

3. Wann wurde die Community gegründet?

2007

4. Wieviele Mitglieder gibt es?

Knapp 13.400 registrierte Mitglieder, 2.2 Millionen PIs und 550.000 Visitors im Monat. Die haben bisher knapp 130.000 Inhalte in Form von Artikeln, Fotos und Beiträgen erzeugt. Und Reiseverknüpfungen gibt es schon ca. 75.000.

5. Wie können Unternehmen am Netzwerk teilhaben?

Erstens können sie in die Buchungsdatenbanken integriert werden, zweitens können sie sich über Google-Ads, klassischer Vermarktung und Sponsoring einbringen und drittens haben wir noch eine innovative Idee, über die wir aber leider erst sprechen können, wenn sie startet ;-).

6. Welche Werbemöglichkeiten gibt es im Netzwerk?

Siehe 5.

7. Wer steckt dahinter?

Doreen Brüggemann
Ralf Eggert

Reisen ist unsere Leidenschaft. Im Web 1.0 haben wir beruflich Webseiten für Firmen entwickelt. Als wir nach einer mehrwöchigen Rucksackreise durch Griechenland zurückkamen, wollten wir sie online verarbeiten und suchten eine geeignete Plattform dafür - fanden sie aber nicht. Dann haben wir sie einfach selbst entwickelt und sie innerhalb kürzester Zeit zur größten Griechenlandwebseite für deutschsprachige Urlauber gemacht. Dann ließ uns das Thema Reisen nie mehr los und wir entwickelten viele weitere Seiten. Für unser Projekt Reisonaut - eine kundenorientierte Reiseberateruchmaschine - haben wir zum Beispiel einen mit 20.000 € dotierten Gründerpreis für die Touristik gewonnen. Und nun launchen wir Travello.com und hoffen, dass die Seite ebenfalls den Nerv trifft.

Die Fragen beantwortete Doreen Brüggemann.

Bei Google auf Platz 1

Sind Sie mit irgendeinem Keyword auf Platz 1 bei Google? Freuen Sie sich. Aber nicht zu sehr.
Denn die daraus resultierenden Erfolge werden häufig überbewertet. Herwig Danzer von den Möbelmachern hat das auch überschätzt:

"Wenn wir erst mal auf Platz eins sind, kommen so viele Anfragen, dass wir uns nicht mehr retten können.

Weit gefehlt. Wir haben genug Anfragen, aber eigentlich nicht mehr als früher. Wir können uns nicht ausruhen, sondern müssen weiterrödeln, was ja kein Problem ist, aber die Hoffnung war halt so groß. Das nur als Hinweis für die vielen Kollegen, die wie wir viel Arbeit in den Internetauftritt reinstecken. Der Erfolg dieser Arbeit - gemessen in Kundenkontakten - hält sich (zumindest bei uns) in überschaubaren Grenzen. Am besten sind einfach zufriedene Kunden, die uns weiterempfehlen."

Das krasse Gegenstück ist ein mir sehr vertrauter Werbeleiter, der die besten Vorschläge ablehnt mit dem Hinweis: Das machen wir nicht. Das schlägt voll ein. Und wenn zuviele Leute kommen, können wir das nicht bewältigen.

Die Möbelmacher: Massivholzküche auf Platz eins bei Google

Wie Sie in Google Maps Gutscheine anbieten

Weil ich das eben gefragt wurde, hier ist der Link zu Googles Gutschein Service
Nach der Anmeldung im Lokalen Branchencenter einfach auf den Reiter "Gutscheine" klicken.

Googlegutschein

Der Text von Google dazu erklärt eigentlich alles:

"Gutscheine zu Google Maps-Einträgen hinzufügen - Kostenlos!
 
Ermöglichen Sie es den Nutzern von Google, Gutscheine ausdrucken und mit in Ihr Geschäft zu bringen. Die Gutscheine werden auf Google Maps neben Ihrem Brancheneintrag angezeigt.
 
Das Einrichten der Gutscheine ist kostenlos und in wenigen Minuten erledigt. Geben Sie einfach einige Textzeilen für den Gutschein ein, legen Sie ein Ablaufdatum fest und geben Sie an, in welchen Geschäftsstellen die Gutscheine eingelöst werden können. Schon nach ein paar Stunden werden die Gutscheine für Nutzer angezeigt."

Achtung: Gutscheinfunktion ist noch nicht aktiv. Man kann die Gutscheine zwar anlegen, aber sie werden nicht freigeschaltet. Der Hinweis darauf besteht aus einem einzigen Satz, den ich übersehen hatte.

Ikea bringt den Film zum Katalog

Drei etwas doofe Moderatoren präsentieren fast alle 1.154 Neuheiten von IKEA in einer 75min Show („Die große Mode für Dein schönstes Zuhause der Welt Show“) im Internet. Klasse Idee, die eine bessere Umsetzung (Skript und Schauspieler) verdient hätte.

Trotz aller Bemühungen gibt es bei den Darstellern nix zu lachen. Besser ist da der Schnellsprechwettbewerb. In der Show schafft es Schnellsprecher Tobias in 1:30 Minuten 207 der schrägen IKEA-Produktnamen fehlerfrei auf zu sagen. Wer glaubt, dies noch schneller zu können, sollte beim Wettbewerb mitmachen und um die Siegerprämie von 1.000 Euro um die Wette schnell sprechen. Tobias bei YouTube:

Wer schreibt hier?

  • Berndroethlingshoefer

    Schön, dass Sie zu meiner Website gefunden haben. Ich heiße Bernd Röthlingshöfer und bin als Fachjournalist, Autor, Speaker und Lehrbeauftragter tätig. Ich schreibe und lehre zum Thema "Innovative Marketing- und Werbemethoden"
    Auf dieser Seite blogge ich für Sie beinah täglich. Mehr als 1.300 Beiträge sind hier versammelt.
    Klicken Sie! Lesen Sie! Und schreiben Sie mir ein paar Zeilen.

    Gegen Marketing-Gesülze bin ich übrigens allergisch. Sie auch?

WerbePraxis aktuell: Ihr monatlicher Infodienst

  • Werbepraxis_aktuell

    Das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unter anderem:

    Achtung, UWG-Novelle: Diese Werbepraktiken sind ab 2009 verboten
    Was die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb für Sie bringt

    Image-Attacken: Wie Sie Rufmord entdecken und bekämpfen
    So wehren Sie sich gegen falsche Behauptungen im Internet.

    Mit Nachfassen zum Erfolg: So konzipieren Sie mehrstufige Mailings richtig
    Wer Medien wechselt, ist dichter dran am Kunden

    So schützen Sie Erstkunden vor Wertverfall und Technologieverlust
    Ein Unternehmen belohnt Produktpioniere

    10 Tipps für URLs, die Besucher bringen
    Mit optimalen URLs zu höheren Klickraten

    Bei der Münchener Agentur trnd können Sie Empfehlungen kaufen – für 70 Cent das Stück
    Wie der neue Ansatz im Empfehlungsmarketing funktioniert

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