Previous month:
Oktober 2007
Next month:
Dezember 2007

Straßentheater und Werbung

Dresden_performance

Ich wundere mich ja, dass die Kunst des Straßentheaters und der freizügigen Performances - Ältere erinnern sich an die 70er Jahre - so ziemlich ausgestorben ist. Nichts mehr los in den Fußgängerzonen, von den singenden Inkas und den sich weltweit wie die Pest verbreitenden "lebenden Denkmäler" mal abgesehen.
Witzig waren diese beiden, die ich in Dresden gesehen habe. Die wurden am Tage sicher Hunderte Male geknipst.

Was uns zur Frage bringt: Warum sponsert nicht mal ein Werbung treibendes Unternehmen solche Künstler?


Neues vom Sandwichman

Soweit ich weiß, gibt es den Sandwichman schon ewig lange. Also die Leute, die Reklametafeln durch die Stadt tragen.

Irgendwann fiel mir mal eine alte Abbildung aus dem London des 19. Jahrhunderts in die Hände. Da trugen die Sandwichmänner nicht nur beklebte Tafeln, sondern kunstvoll aufgetürmte 3-dimensionale Gebilde durch die Stadt.
Aber Leute, die mit den Werbetafeln jonglieren? Devon habe ich noch nichts gehört.
Die Agentur Arrow Advertising ist angetreten, um mehr Bewegung in den Straßenreklame-Alltag zu bringen. Sieht ein bisschen wie Cheerleading für Männer aus.

Gefunden bei Daily-Innovation.


Hoeneß und die Macht der Fans

Ohne Fans wird kein Unternehmen überleben - Fans sind die Mundpropagandisten, die treuen Käufer, wichtige Feedback-Geber und nehmen einem selbst kleine Fehler nicht übel.Wir aus der Wirtschaft gucken gerne in den Sport wenn wir die Macht der Fans studieren wollen.

Dem Management des FC Bayern werden die Fans offenbar zu mächtig. Oder kommunizieren Hoeneß und Co. nur zu schlecht mit den Fans? Dieser Ausraster legts nahe.

"Anhänger warfen der Clubführung vor, man fühle sich nicht mehr ernst genommen, es gebe zu viele Logen, die Stimmung werde immer schlechter. Beim Lokalrivalen 1860 sei die Atmosphäre deutlich besser."

Dazu Hoeneß:

"Beide (Fanclubs) seien zuletzt auf ihn zugekommen und hätten darum gebeten, einen eigenen Stand in der Arena kriegen zu können, um ihre eigenen Artikel zu verkaufen. "Um ihre eigenen Geschäfte zu machen", sagte Hoeneß. Beide übten "unglaublichen Druck" aus.

Zitate und mehr dazu bei Spiegel Online


Tolles Test-Tool: Kommt Ihre E-Mail überhaupt an?

Was sehen Empfänger Ihres E-Mail-Newsletter eigentlich auf dem Bildschirm wenn sie Ihre E-Mail öffnen?
Wer eine Antwort darauf möchte, muss sich die nachfolgenden E-Mail Clients installieren und jeden einzelnen testen:

  • AOL 9
  • AOL Web
  • Comcast
  • Earthlink
  • Gmail
  • Lotus Notes
  • Mail.com
  • MSN Hotmail
  • Outlook 2003
  • Outlook 2007
  • Outlook Express 6
  • Outlook XP
  • Thunderbird
  • Windows Live Hotmail
  • Windows Mail
  • Yahoo! Classic
  • Yahoo! Mail

Einfacher geht es, wenn Sie 10 US Dollar zahlen und den Test über die Website Campaignmonitor laufen lassen. Dort wird dann auch noch gecheckt, ob die E-Mail die gängigen Spamfilter passieren wird oder nicht.
Klasse Tool, hat es jemand schon ausprobiert?


Die Fahrschule, die Porsches verkauft

Ist ein wichtiges Marketeasing-Instrument für Porsche USA.

"Vorrangiges Ziel von Porsche in den USA sei es, so viele Leute wie möglich hinter das Steuer zu bringen, wie es Marketing-Manager Pryor ausdrückt. „Wir wollen Porsche sinnlich erfahrbar machen. Wie fühlt sich ein Porsche an? Wie fühle ich mich, wenn ich Porsche fahre?“ Deshalb sei „die Fahrschule so ein wichtiges Marketinginstrument“. Die Statistik bestätigt das: Etwa 20 Prozent der Teilnehmer eines Fahrkurses kaufen später einen Porsche. Statt flächendeckender TV- und Zeitungsanzeigen gibt es außerdem Aktionstage der amerikanischen Porsche-Händler mit Testfahrten"

Mache mehr gemeinsam mit Deinen Kunden - ist einer der Leitsätze für Marketeaser. Das muss nicht immer Open Source Marketing (=der Kunde gestaltet das Marketing mit) bedeuten. Sondern schlicht und einfach Produkterfahrung und Know-How zu vermitteln und dabei gemeinsam Spaß zu haben.

Zitate: Welt.de


Was in den letzten Wochen hier los war

Nicht viel in diesem Blog. Dafür gab es andere Aufgaben:

Die beiden Dezemberhefte von WerbePraxis aktuell mussten recherchiert, geschrieben und redigiert werden. Also gibt es im Dezember ein Heft mehr als sonst. Im Januar dann auch: Eine Sonderausgabe  "Best of 2007“.

Ein Lehrauftrag der Bauhaus-Universität Weimar, Fachbereich Gestaltung führte mich in die Goethe-Stadt und wie wahrscheinlich jeden Weimar-Gast ins Allerheiligste, die frisch restaurierte Anna Amalia Bibliothek.
Vielen Dank nochmals an Prof. Holzwarth und seine Studenten - wie ich feststellen musste, kannte ich Werner Holzwarth bereits von diesem Werk her.

Mein neues Buch "Mundpropaganda-Marketing" ist jetzt endlich fertig geworden. Ich habe die wirklich allerletzten Korrekturen vorgenommen und jetzt wird es noch in diesem Jahr an die Buchhandlungen ausgeliefert.

Und dann noch ganz was Neues. Denn neben Buchprojekten stapeln sich hier unverwirklichte Spielideen. Ein Spiel also: Eine Mischung aus "Experimental Travel", Flash Mob, ARG etc. Inspiriert von der fabelhaften Jane McGonigal und ihrem Cruel 2 B Kind. Genaueres wird später verraten.

Und da soll man noch zum Bloggen kommen...


Mundpropaganda-Marketing - Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht

Mundpropaganda-Cover

Mundpropaganda-Marketing
Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht

Broschiert: 200 Seiten
EUR 10,00
Verlag: Beck Juristischer Verlag; Auflage: 1 (Januar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423509147
ISBN-13: 978-3423509145

Sprechen Ihre Kunden positiv über Ihr Unternehmen? Hoffentlich. Denn positive Mundpropaganda ist der zentrale Erfolgsfaktor für Ihr Geschäft.

Mundpropaganda macht Musiker zu Popstars, Kinofilme zu Kassenschlagern oder neue Unternehmen innerhalb weniger Jahre zu Marktführern. Positive Mundpropaganda sorgt dafür, dass Produkte zu Bestsellern werden, negative Mundpropaganda kann sie vom Markt fegen.

Was hat Mundpropaganda mit Wachstum und Profit zu tun? Wie entdecken Sie, was man über Sie spricht? Wie sorgen Sie selbst dafür, dass man begeistert über Sie spricht?

Dieser Ratgeber zeigt es Ihnen: Alles über die theoretischen Grundlagen, neueste Forschungsergebnisse,  aktuelle Erfolgsbeispiele, Checklisten, praxisnahe Tipps und Handlungsanleitungen für den Einsatz von Mundpropaganda-Marketing.

Zum Inhaltsverzeichnis (PDF herunterladen)

Leseprobe: Wie löst man Mundpropaganda aus? (PDF herunterladen)

Bei Amazon bestellen.


Online-Lesungen: Noch ein Weg sein Buch bekannt zu machen

Den Weg der Online-Lesung hat Miriam Meckel für ihr neues Buch "Das Glück der Unerreichbarkeit. Wege aus der Kommunikationsfalle" gewählt.
Die Darbietung ist denkbar einfach: Sie steht im Wald und liest ein paar Seiten aus ihrem Buch vor. Die Videoaufzeichnungen werden dann nach und nach ins Netz gestellt.
Dazu braucht es kein Studio, kein Profi-Equipment, aber wahrscheinlich ein paar Dutzend Versuche bis das Ganze flüssig läuft.
Übrigens steht das Buch bei Amazon soeben auf einem fantastischen Verkaufsrang. Obs an der Online-Lesung liegt oder an der Tatsache, dass das Buch von Elke Heidenreich im TV vorgestellt wurde?
Ich glaub wohl eher an letzterem. Der Heidenreich-Effekt hat bisher noch immer geholfen. Und wenn man sich die Downloadzahlen einzelner Netzlesungen bei YouTube ansieht: Das kanns auch nicht gewesen sein. Und dennoch - auch die Möglichkeit einige Hundert oder einige Tausend Leser durch die kostenlosen Online-Werbemöglichkeiten zu erreichen, verschafft uns Autoren Chancen die wir früher nicht gehabt haben.