Wie man in 24 Stunden ein Unternehmen gründet - Wie war es?
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Wie man in 24 Stunden ein Unternehmen gründet - Die 7 Grundregeln für unser privates Startup-Wochenende

1.    Die Teilnehmer erarbeiten innerhalb von 24 Stunden ein marktfähiges Businesskonzept in allen wichtigen Komponenten und gründen am Ende oder im Anschluss an das private Startup-Wochenende ein Unternehmen.

2.    Die Teilnehmer wählen eine Businessidee zur Ausarbeitung unter allen eingegangenen Vorschlägen.

3.    Jeder Teilnehmer wird Anteilseigner. Die Anteile an dem Unternehmen werden wie folgt an die Teilnehmer verteilt: Der Teilnehmer, dessen Businessidee angenommen und ausgearbeitet wurde, erhält 51 % an dem neu zu gründenden Unternehmen.
Die restlichen 49 % teilen sich die übrigen Teilnehmer zu gleichen Teilen auf. Bei einer Gesamtteilnehmerzahl von 10 Personen erhalten somit die übrigen 9 Teilnehmer 5,4 % der Unternehmensanteile.

4.    Zu Beginn der Veranstaltung hat jeder der Teilnehmer das Recht eine Businessidee zu präsentieren. Verzichtet er darauf, können andere das Präsentationsrecht wahrnehmen und ggf. eine zweite Idee präsentieren. Wollen mehrere Teilnehmer mehr als eine Idee präsentieren, so entscheidet das Los. Insgesamt können und sollen so viele Businessideen präsentiert werden, wie Teilnehmer anwesend sind.

5.    Jeder Teilnehmer präsentiert seine Businessidee im Vortrag von maximal 3 Minuten ohne technische Hilfsmittel (Powerpoint etc.). Danach erhält jeder Teilnehmer das Recht eine Frage an den Präsentator zu stellen. Die Vorstellung der Idee inkl. Fragen darf maximal 15 Minuten betragen. Danach entscheiden alle Teilnehmer über die Annahme der Idee zur Ausarbeitung des Businesskonzepts, indem sie Punkte vergeben.

6.    Die Businessidee mit der höchsten Punktzahl wird angenommen und als Businesskonzept während des gemeinsamen Startup-Wochenendes zur Gründung ausgearbeitet. Sind Ideen punktgleich, geht es in den Relaunch. Hier begründen die Teilnehmer ihre Wahl mit einem Statement von maximal 1 Minute. Danach erfolgt eine Stichwahl.

7.    Die Teilnehmer unterzeichnen eine Geheimhaltungsvereinbarung.

Kommentare

Oliver

Sehr charmante Idee und Glückwunsch, dass es funktioniert hat! IMir fallen da spontan 2 Fragen ein:

1) Kannst Du etwas zum Auswahlprozess der Teilnehmer sagen: by invitation only?

und 2) 51% für den Ideengeber und der Rest zu gleichen Teilen? Teilt sich die Arbeit später auch zu gleichen Teilen, wenn nein: wie geht ihr damit um? Oder liegt die Antwort wiederum in der Vorabauswahl der TN und der entsprecheden Mischung des Teams insgesamt?

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