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Wird Mundpropaganda-Marketing die klassische Werbung als Königsdisziplin ablösen?

Spätestens in 2012 ist es soweit: Die Ausgaben für Mundpropaganda-Marketing und klassische Werbung werden sich die Waage halten. Das geben zumindest die Marketingverantworlichen an, die im Rahmen einer Studie der "Society for New Communications Research" in USA befragt wurden.
Im Mundpropagandablog (sehr empfehlenswerte Lektüre übrigens!) werden ein paar Zahlen zitiert:

"Von den Umfrageteilnehmern

  • prognostizieren 57%, dass sie innerhalb der nächsten 5 Jahre mehr Budget für Conversational Marketing einsetzen werden als für klassisches Marketing;
  • glauben 23,8%, dass in 5 Jahren ihr Budgeteinsatz für Conversational Marketing dem für klassische Maßnahmen entsprechen wird;
  • prognostizieren also insgesamt 81% dass sie bis 2012 mindestens genauso viel Budget für Conversational Marketing wie für klassisches Marketing einsetzen werden."
  • Warum geben Sie dann heute noch so wenig wie Mundpropaganda-Marketing aus? Auch das wissen die Macher der Studie, Zitate wieder aus dem Mundpropaganda-Blog:

  • "zu wenig qualifizierte Manpower (51,1%)
  • Angst vor dem Kontrollverlust (46,9%)
  • Fehlende / unpassende Metriken zur Erfolgsmessung (45,4%)
  • Unternehmenskultur (43,5%)
  • Probleme intern den Wandel zu verkaufen (35,8%)"
  • Zumindest bei den letzten beiden Punkten kann ich Ihnen aus dem Stand helfen. Lesen Sie "Marketeasing" und mein neues Buch "Mundpropaganda-Marketing" und verteilen Sie es im Unternehmen.

    Dennoch halte ich die Zahlen für übertrieben. Denn Mundpropaganda-Marketing ist eine Querschnittsaufgabe, die den gesamten Marketinggmix angeht. Oftmals braucht es also gar kein Budget für Mundpropaganda-Marketingmaßnahmen. Und die Kosten entstehen bei diversen Kostenstellen und lassen sich dann einem "Marketingbudget" nicht immer sinnvoll zuordnen.

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