Das erste private Start-up-Weekend ist gescheitert
Na endlich, das DauerWerbeBlog ist da!

Mal laut gedacht: Private Startup-Weekends – Wie es künftig funktionieren könnte

Bei den privaten Startup-Weekends geht es – anders als bei Cems Großveranstaltungen – darum, die Gründung eines Unternehmens im kleinen Kreis zu vollziehen. Frei nach der These „Weniger ist mehr“, sollen dort in einem Team von 10 Leuten Geschäftsideen umsetzungsreif ausgeknobelt werden, innerhalb von 24 Stunden.

Das Schöne daran: Jeder der Teilnehmer wird Anteilseigner – derjenige, der die Idee eingebracht hat, die von allen als beste Geschäftsidee prämiert und bearbeitet wird, erhält 51 % am Unternehmen. Die anderen Teilnehmer teilen sich die verbleibenden Anteile.
Im Schutze der Diskretion und Privatheit eines solchen Treffens, kann jeder Teilnehmer darauf vertrauen, dass seine Geschäftsidee von den anderen nicht weitergetragen, kopiert oder geklaut wird.
Die erste Veranstaltung ging bekanntlich in die Hose – aus dem unvorstellbaren Grund, weil der geplante Hauptgesellschafter seine Mitarbeit umgehend nach dem Treffen einstellte.

Wie soll man Fehlverhalten verhindern? Welche Sanktionen gibt es? Vermutlich nur die Abschreckung durch Image- und Gesichtsverlust.
Dazu muss man aber eine Öffentlichkeit herstellen.
Wie aber bringt man Öffentlichkeit, die eine gewisse soziale Kontrolle ausübt und Diskretion zusammen?

Vielleicht so:

Wer Interesse an den Privaten Startup-Weekends hat, wird Mitglied eines Clubs und zahlt jährlich z.B. 1.000 Euro Mitgliedsbeitrag in den Club ein.
Das ermöglicht ihm in einem Kreis gleichgesinnter Entrepreneure zu networken – z.B innerhalb eines geschlossenen Online Forums.
Der Club veranstaltet regelmäßige Networking-Treffen.
Der Club veranstaltet regelmäßig Startup-Weekends, die gründungswillige Entrepreneure zusammenbringen. Jedes Clubmitglied kann bis zu 3 Mal jährlich an solchen Treffen teilnehmen.
Teilnehmer und Ergebnisse eines Startup-Weekends werden innerhalb des Clubs veröffentlicht. Die Arbeitsergebnisse werden laufend im Club mitgeteilt. Das heißt: clubintern wird es wohl bald einen Run auf die klügsten bzw. erfolgreichsten Teams und Köpfe geben ;-)
Wer gegen die Regeln des Clubs verstößt, wird ausgeschlossen.

Kommentare

Susanne Melles

Was ist mit den Ideen, die es nicht bis zum Wochenend-Gewinner geschafft haben? Eine Lösung wäre eine Online-Ideenbörse, die nur Mitgliedern zugänglich ist. Die Ideen werden nur kurz vorgestellt und mögliche Kooperationspartner können sich dann direkt mit dem Ideen-Besitzer in Verbindung setzen. Arbeitsergebnisse usw. sollten dann genauso clubintern veröffentlicht werden.
Welchen Service dürfen die Mitglieder für den von dir vorgeschlagenen Jahresbeitrag erwarten? Ist eine definierte Gegenleistung, zB eine Beratungsleistung, vorgesehen?

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