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Paulo Coelho, der Raubkopierer seiner eigenen Bücher

Raubkopien vermiesen das Geschäft - davon ist die Musikindustrie fest überzeugt. Die meisten Buchverlage denken genauso. Deswegen hatte Paulo Coelho auch ziemlich gewettert als auf dieser Website Raubkopien seiner Bücher auftauchten.

Jetzt gestand er: Er hat die Piratenseite selbst gebaut. Und damit mehr Bücher verkauft als je zuvor

"Der Verkauf seines Romans »Der Alchemist« verlief in Russland nur schleppend. Es gab Probleme, das Buch in die Buchhandlungen zu bringen. Er verkaufte nur 1.000 Exemplare im ersten Jahr. Daraufhin stelle Coelho eine Raubkopie der russischen Ausgabe ins Netz. Der Verkauf wuchs auf 10.000 Exemplare im darauffolgenden Jahr an. Im Jahr danach waren es dann über 100.000 verkaufte Bücher. Coelhos Verleger wunderte sich, denn beworben wurde das Buch nicht. Coelho führt diesen Erfolg ausschließlich auf die frei im Netz verfügbare Raubkopie zurück. »Die Leute laden sich das Buch herunter, beginnen zu lesen. Und wenn es ihnen gefällt, fragen sie nach und wollen das Buch kaufen. Die Nachfrage steigt, und das Buch ist plötzlich verfügbar.« Wieder ein Jahr später wurden in Russland 1 Million Bücher verkauft."

Die ganze Story im Literatur-Café aus dem das Zitat stammt.

Versuche das nicht als Fachbuchautor. Da hat man keine paar Jahre Zeit.

Kommentare

chris

Nicht schlecht. So kann es also auch gehen.

lasti

Piraterie als Marketingmethode? Vielleicht setzt es sich ja durch...

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