Grüße aus dem apfelbaumblütenduftgeschwängerten* Waghäusel
Das ist die Grußformel des heutigen Newsletters von E-Mail-Experte Dr. Schwarz. Klingt nett und ist bei mir gleich hängen geblieben. Insofern ein schönes Beispiel dafür, wie so eine kleine Stolperfalle die Aufmerksamkeit erhöhen kann.
Aber ist das nicht eine typisch deutsche Marotte? Machen das andere Länder etwa auch? Habt Ihr denn auch solche kreativen Grußformeln? Enthalten die meistens Wetterhinweise? Und gibts auch Leute, die sowas nervt?
Grüße aus dem pollenwindigbestäubten Schlier
PS. Auch ansonsten ein sehr lesenswerter Newsletter!





unabhängig davon, ob der NL lesenswert ist oder nicht, finde ich die Grußformel für einen B2B Newsletter ziemlich unseriös. KLar, es bleibt hängen, aber Aufmerksamkeit um jeden Preis? Ob das die gewünschte Wirkung erzielt glaube ich eher nicht.
Das erinnert mich ein wenig an die Kommentare zur BMW 5er Werbung (Trauen sie nicht der Musik, der Straße, den Menschen... der Werbung). Da widersprechen sich die Werber auch. Und insofern imho nicht wirklich erfolgreich...
in diesem Sinn:
Grüße aus dem streikgeplagten Berlin :P
Kommentiert von: chrizz | 11. März 08 um 14:28
Meine E-Mail Grüße enden immer mit einem wetterabhängigen Gruß.
Meistens halt:
"Viele Grüße aus dem sonnigen Kärnten"
Weil hier halt meistens die Sonne scheint :-))
Aber als wir hier auch Schnee gewartet haben, dann kam auch schon mal "Kärnten ohne Schnee" oder etwas ähnliches.
Ich finde so eine Grußformel viel angenehmer als die üblichen Abkürzungen.
Kommentiert von: Monika Meurer | 11. März 08 um 16:29
mach ich schon manchmal, komme mir dabei aber recht doof vor. solcherlei Dinge halte ich in Business-eMails für fehl am Platz. In privater Post ok wie gesagt - bei mir - mit oben genannten Nebenwirkungen :)
Kommentiert von: Ed Wohlfahrt | 11. März 08 um 23:38
mach ich schon manchmal, komme mir dabei aber recht doof vor. solcherlei Dinge halte ich in Business-eMails für fehl am Platz. In privater Post ok wie gesagt - bei mir - mit oben genannten Nebenwirkungen :)
Kommentiert von: Ed Wohlfahrt | 11. März 08 um 23:40
Irgendwie ganz witzig, aber mittlerweile werden gerade die Wetter-Grüße inflationär benutzt. Ich bekomme fast täglich Grüße aus hmhm, wo gerade die Sonne scheint oder dem windigen xx... So als hätten alle das gleiche Buch gelesen: "Mit lustigen Grußformeln Aufmerksamkeit erregen" oder so...
Privat finde ich das ja nett und gebe zu, dass ich das auch hin und wieder mache, aber Marketingabteilungen dürften sich ruhig mal etwas Neues überlegen.
PS: Die apfelbaumblütenduftgeschwängerten Grüße von Herrn Schwarz klingen für mich, als würde er sich über die Leute lustig machen, die Formel "originelle Grüße" exzessiv benutzen... Vielleicht hat er es ja so gemeint...? Seinen Newsletter finde ich übrigens auch sehr gut.
Kommentiert von: karin janner | 12. März 08 um 11:19
Die Abkürzung meines Firmennamens lautet PEP. Seit mehreren Jahren unterzeichne ich jeweils mit "peppige Grüsse". Das kommt sehr gut an und vor Referaten werde ich nicht selten als die Frau mit Pepp vorgestellt. Ich finde schon, dass eine individuelle Grussnote durchaus ihre Berechtigung hat und sogar zu einem Markenzeichen werden kann.
Kommentiert von: Daniela A. Caviglia | 12. März 08 um 16:21