Jetzt bloß nicht neidisch werden
Blogger über Mundpropaganda-Marketing

Kommentare

Jürgen Siebert

Eigentlich eine schöne These, die in England und Holland sicher Freunde findet, in Deutschland jedoch ungehört versickert. Wir bei FontShop wären ja froh, wenn die Typografen und Designer zu den Schriften von heute greifen würden ... an die von morgen wage ich gar nicht zu denken. Doch was sagen unsere Bestsellerlisten: Man lizenziert die Schriften von vorgestern. Helvetica, Frutiger, DIN, Meta, Dax ... das sind die echten Font-Hits unter den neu lizenzierten Schriften.
Im wahren Leben sieht es jedoch viel, viel trostloser aus. Ein Großteil der (ausgebildeten) Kommunikationsdesigner nutzen die Schriften, die ihnen mit dem Betriebssystem ihres Rechners geliefert werden, um Drucksachen zu gestalten: Arial, Verdana, Georgia, .... Die wissen weder, dass dieser Schriften für die Bildschirmdarstellung geschaffen wurden, noch dass 40.000 Alternativen für den Print-Bereich zur Auswahl stehen.
Renne weg und probiere etwas Neues ist eine weise Empfehlung. Leider fehlt vielen Designbüros das nötige Selbstbewusstsein für diese Strategie.

Bernd Röthlingshöfer

Danke für den Hinweis! Da gebe ich Ihnen absolut recht. Dass es so trostlos aussieht, hätte ich nicht vermutet.

Stefan Waidele

Besonders doof ist es, wenn das offizielle Mitteilungsblatt der Heimatstadt plötzlich in der eigenen Hausschrift daherkommt...oder zumindest in einem täuschend Ähnlichem.

"Hey, ich hatte die zuerst!"

(bringt nur leider nichts :(

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