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Ade Zielgruppenwerbung! 13 Gründe warum Sie nicht mit Zielgruppen, sondern mit Netzwerken planen sollten

Hören Sie auf in Zielgruppen zu denken, wenn Sie Ihren Erfolg steigern wollen! Die Netzwerkmethode verspricht weitaus mehr Chancen für Ihre Kommunikation.

1. Zielgruppen sind fiktiv. Netzwerke sind real.
Zielgruppen im Marketing sind definiert durch eine Anzahl gleicher Eigenschaften. Sie gehören derselben Altersgruppe an, liegen in derselben Einkommensschicht, sind männlich/weiblich o. ä. Sie sind vor allem statistische Größen. Netzwerke sind real – z. B. die Fahrer eines bestimmten Autos, die Anhänger eines Clubs, Besucher einer Veranstaltung usw.

2. Zielgruppen werden definiert. Netzwerke werden entdeckt.
Mitglied einer Zielgruppe wird man, wenn der Marketingassistent die Statistikparameter festlegt; Netzwerke muss man entdecken: Sie sind zunächst häufig unsichtbar. Um sie sichtbar zu machen, muss man sich fragen: Wer steht mit wem in Kontakt? Welche Personen sind gemeinsam organisiert? Wie tauschen sie Botschaften untereinander aus?

3. Zielgruppen trifft man in Massenmedien. Netzwerke sind überall.
Die Zielgruppendenke gehört ins Verkaufsrepertoire der Massenmedien. Eigenschaften von Zielgruppen werden so definiert, dass möglichst viele Menschen in die Definition hineinpassen. Und dann erreichen Sie diese riesigen Mengen natürlich nur über Massenmedien. Wer Netzwerke erreichen will, kann meist auf Massenmedien verzichten: Denn die „Netzwerke“ sind überall und können durch alle Medien erreicht werden.

4. Zielgruppen sind Mengen von Einzelpersonen. Netzwerke sind Gruppen Gleichgesinnter.
Zielgruppen sind Einzelpersonen, die einige gleiche demographische Eigenschaften aufweisen. Das sagt noch nichts über deren Lebensstil, Freizeitverhalten, Einstellung und Konsumvorliebe aus. Netzwerke sind Gruppen Gleichgesinnter, z. B. die Teilnehmer einer Oldtimer-Rallye, die Fans von Bon Jovi oder die Mitglieder eines Harley Davidson Clubs etc.

5. Zielgruppen sind isoliert. Netzwerke sind verbunden.
Die einzelnen Mitglieder einer Zielgruppe kennen sich nicht. Da ist im Netzwerk komplett anders. Ein Netzwerk wird erst durch die Verbindung seiner Mitglieder zu einem Netzwerk.

6. Zielgruppen sind Autisten. Netzwerke kommunizieren.
Da es unter den einzelnen Mitgliedern von Zielgruppen keine Verbindungen gibt, gibt es auch keine Kommunikation. Anders im Netzwerk: Der Austausch mit Gleichgesinnten ist etwas, was Netzwerke zusammenhält.

7. Zu Zielgruppen schaffen Sie Kontakte. Zu Netzwerke knüpfen Sie Beziehungen.
Zielgruppen erreicht man durch die massenhafte Werbeansprache – über die so genannten Werbekontakte. An Netzwerke kommt man nur, wenn man Teil des Netzwerkes wird. Man knüpft also nicht flüchtige Kontakte, sondern man wird Teil des Netzwerks und man baut Beziehungen auf.

8. Zielgruppenwerbung ist anonym. Netzwerkwerbung ist persönlich.
Die Zielgruppenwerbung spricht Menschen als anonyme Zielpersonen an. Die Netzwerkwerbung spricht von Anfang an den Menschen an und stellt ihn in den Mittelpunkt der Kommunikation.

9. Zielgruppenwerbung kostet Geld. Netzwerkwerbung kostet Zeit.
Es kostet eine Stange Geld über Massenmedien Werbebotschaften zu streuen. Es kostet noch mehr Geld, weil bei Massenwerbung die unvermeidlichen Streuverluste eingebaut sind. Dagegen kann Netzwerkwerbung, die auf persönlichen Kontakten beruht, sogar kostenlos sein. Sie kostet nur Zeit.

10. Zielgruppenkontakte werden alle gleich behandelt. Netzwerkkontakte behandelt man unterschiedlich.
In der Zielgruppenwerbung wird eine Botschaft an alle gesendet. In der Netzwerkwerbung gibt es für unterschiedliche Mitglieder des Netzwerks unterschiedliche Ansprachen – so werden beispielsweise in einem Fußballclub die Fans anders angesprochen als die Zuschauer, die nur gelegentlich zu einer Sportveranstaltung kommen.

11. Zielgruppen sind passiv. Netzwerke aktiv.
Zielgruppen sind Empfänger von Werbebotschaften. Netzwerke sind Empfänger und Sender zugleich. Denn das einzeln angesprochene Mitglied eines Netzwerks wird eine für ihn relevante Nachricht an die anderen Mitglieder des Netzwerks weitergeben.

12. Zielgruppenwerbung ist Monolog. Netzwerkwerbung ist Dialog. In der Zielgruppenwerbung spricht nur einer: das Unternehmen und seine Werbebotschafter. Und die Medien, über die Zielgruppen erreicht werden, bieten keinen Rückkanal. Der Empfänger kann nicht mal antworten. Netzwerkwerbung ist immer Dialog. Der Angesprochen kann Ihnen Feedback geben. Es entwickeln sich Gespräche, in denen das Für und Wider bestimmter Produkte erläutert wird.

13. Zielgruppenwerbung gewinnt Käufer. Netzwerkwerbung gewinnt Käufer und Verkäufer.

Steigen Sie systematisch in das Netzwerkmarketing ein. Versuchen Sie herauszubekommen wie Ihre Kunden untereinander vernetzt sind. Überlegen Sie welche Personen oder Personengruppen Zugang zu ihren potentiellen Kunden haben können. Eine systematische Anleitung dazu demnächst in WerbePraxis aktuell. 

Kommentare

karin janner

interessanter artikel; habe ihn schon gewongt...
was anderes: bei mir im firefox schaut ihr blog gerade seltsam aus, erst kommt ganz viel weiße fläche, dann erst die einträge... wahrscheinlich merkt man das im internet-explorer nicht?
beste grüße, karin janner

Bernd Röthlingshöfer

Vielen Dank fürs Wongen und den Fehlerhinweis. Habe das schon gestern dem TypePad Support mitgeteilt und um Hilfe gebeten. Leider sind die nicht immer so schnell wie man sich das wünscht.

karin janner

und ich dachte, bei typepad läuft immer alles wie am schnürchen...
na, jetzt funktioniert es ja wieder!

Bernd Röthlingshöfer

Es ist mir dann doch gelungen den Fehler selbst zu finden. Von TypePad leider noch keine Antwort bislang. Leider gibt es das immer wieder: Fragen auf die man nie eine Antwort bekommt.

Dietmar Menze

Lieber Bernd Röthlingshöfer,
das Erkennen, Herstellen und Leben von Netzwerken ist für meine Kunden und mein Beratungsunternehmen von essentieller Bedeutung.
Darf ich Ihre Thesen mit Quellenhinweis auf meine web www.home-innovation.de stellen.
Damit stellen wir auch Netzwerke her.
mfg
Ihr
Dietmar Menze

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