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Jimdo integriert Blog-Features und startet Beta-Test, 100 Invite Codes zu vergeben

Ich habe das Angebot der Hamburger Firma Northclick schon seit längerem im Auge. Und mit ihrem WebSite-Baukasten Click & Change habe ich mir vor einiger Zeit auch eine klassische Website neben meinem Blog gebaut.

War total einfach und so überzeugend, dass ich das jedem kleineren und mittleren Unternehmen nur empfehlen kann und oft empfohlen habe. Wie man das vom Bloggen her gewohnt ist, kann man alles selber machen - ohne HTML Kenntnisse, Texte, Bilder, Links usw. hochladen und veröffentlichen. Zum Start gibt es einige sehr gut gemachte Templates und wer will, kann auch mithilfe von Northclick das Design weiter umstricken lassen.

Dann kam Jimdo: ein Angebot, das sich scheinbar an den Privatnutzer richtet, der sich eine eigene Homepage bauen will. Denn Jimdo ist in der Basisversion kostenlos, hat mindestens so tolle Features wie Click & Change, aber.. was soll ich mit Jimdo? Ich habe ja schon eine Website und ein Blog.

Nachdem Jimdo vor kurzem schon mitgeteilt hat, dass es als erster Webseiten-Baukasten weltweit seinen Usern nun auch Social-Network-Funktionen zur Verfügung stellt, kam ich allerdings ins Wanken.
Seit März können sich die User als Freunde hinzufügen, sich Nachrichten schicken und automatisch per Newsfeed über die Updates der Freunde informiert bleiben. Genau das was mir als nächste Ausbaustufe für mein Blog vorschwebt.
Allerdings fehlte die Blogfunktion noch. Und die kam dann gestern abend: Matthias von Northclick schrieb:

Moin Bernd,

wir haben gerade die Closed Beta für unser neues Blogfeature. Wir sind fest der Überzeugung, dass die "Webseite" und der "Blog" verschmelzen werden - sie ergänzen sich einfach perfekt. Daher können die Jimdo-User ab sofort innerhalb ihrer Webseite einen eigenen Blog schreiben und die Posts ganz flexibel irgendwo auf ihrer Seite integrieren.

Hier eine Übersicht über die derzeit enthaltenen Features und die, an denen wir noch arbeiten."

Wenn das alles so funktioniert, dann haben die Jimdo-Macher sowohl TypePad als Blogdienst als auch Web-Baukästen wie Google Pages meilenweit abgehängt. Sehe ich mir am Wochenende mal genauer an.

Wer an der Closed Beta teilnehmen will, kann gerne testen. Zunächst einen kostenlosen Jimdo Zugang einrichten. Dann einloggen und oben rechts auf "Blog Closed Beta" klicken. Mit dem Freischaltcode "roethlingshoefer" kannst Du testen. Viel Spaß!


Persil kann gar nicht bloggen

Schon gehört? Persil bloggt.
Was natürlich Unsinn ist. Eine Marke kann gar nicht bloggen. Oder hätten Sie das einer chemiepulvergefüllten Pappschachtel zugetraut? Menschen können bloggen. Leider fängt damit der Fehler schon an. Denn die sind bei Persil nicht nur auf dem Teamfoto ganz weit weg von den Lesern.
Thorsten Ulmer bemerkt ganz richtig:

"Man merkt den Schreiberlingen die Bedenken an, sich die Finger zu verbrennen. Sie bewegen sich auf einem neuen unbekannten Terrain und möchten es verständlicherweise vermeiden, sich zu weit raus zu wagen.
Darüberhinaus versucht man möglichen Querulanten gleich zu Beginn mit einem Bereich „Umgangsformen“ entgegenzutreten. Eine Blog-Hausordnung sozusagen. Vergesst es. Wer sich mit Euch anlegen möchte, wird dies tun. Ob mit oder ohne Policy."

Nun ja. Das kann sich ja alles besser. Beim Bloggen vollzieht man viele Lernschritte live. Andrerseits kann man das auch üben - etwa indem man mit Leuten trainiert, die sich damit auskennen. Davon gibts  Tausende allein In Deutschland. Vielleicht hat Persil ja auch geübt vorher. Aber dann mit den falschen. Die hätten Persil vielleicht auch darauf hinweisen können, dass eine Old School Unternehmenskultur mit einem New School Marketing Instrument schwer kollidiert. Und dass man nicht einfach neue Tools benutzen kann, wenn man sie mit alten Denkweisen anpackt.

Egal. Gibt wichtigeres als Waschmittel. Ich befürchte nur eines. Je mehr prominente Blog-Opfer es gibt, desto länger behalten die Skeptiker recht.


Termin-Shopping

Warum gehen Einzelhändler immer davon aus, dass man sich einen halben Tag frei nimmt um Einkaufen zu gehen? Nur um dann festzustellen, dass alle Verkaufsberater im Gespräch sind. Jackie Huba berichtet über eine amerikanische Boutique, die es den Kunden ermöglicht, Termine für ihren Einkauf zu vereinbaren. Zum vereinbarten Termin steht dann auch tatsächlich ein Einkaufsberater bereit.


Ist mir in Deutschland noch nicht begegnet.
Wenn man es genau nimmt, liebe Einzelhändler, dann sind die oft gescholtenen Behörden schon weiter. Seitdem man bei der Kfz-Zulassungsstelle im Landratsamt Ravensburg Termine vereinbaren kann, hat das stundenlange Herumstehen ein Ende.


Unbedingt lesen: Groundswell

Groundswell_2 Noch nie ein Buch in der Hand gehabt, das so klipp und klar erklärt, worum es für Unternehmen in den nächsten Jahren überhaupt geht. Auf den ersten Blick könnte man sagen: ein Web 2.0 Ratgeber. Aber der Begriff Web 2.0 ist ja so doof, weil unpassend. Er verniedlicht die Situation, in der sich Unternehmen heute befinden - nahezu alles, was sie über Marketing, Vertrieb, Werbung gelernt haben, passt auf die sich verändernde Welt nicht.
Unser Marketingfachwissen ist nämlich nicht etwa zeitlos - es ist aus dem 20.Jahrhundert. Richtigerweise heisst es im Untertitel zum Buch dann auch: "Winning in a world transformed by social technologies."
Klasse Anleitungen, sehr gute Fallbeispiele - ein absoluter Kauftipp!
Nur zwei Nachteile. Erstens: Das Buch ist in englischer Sprache geschrieben, was seine Verbreitung hierzulande einschränken dürfte. Zweitens: Den Titel "Groundswell" konnte ich bis heute nicht übersetzen. Da hilft auch kein Leo.


Wie mache ich meine Leser sichtbar?

Es ist mir schon lange ein Bedürfnis auf diesem Blog nicht nur mich selbst, sondern auch meine Leser sichtbar zu machen. Frage ist nur: Wie? Und wollt ihr das überhaupt?

Hier ein paar Ideen:

  1. Live-Traffic Feed. Am Wochenende habe ich den sogenannten Live-Traffic Feed (linke Seite.. nach unten scrollen) eingebaut: er zeigt, woher die Leser kommen und welche Artikel sie anklicken. Eine schöne Sache finde ich - aber die Leser bleiben anonym. Das ist ok für die, die anonym bleiben wollen, aber nicht genug für die, die ihr Gesicht zeigen wollen.
  2. Leser mit Bild abbilden. Vielleicht so wie in diesem Beispiel:

    Leserbilder

  3. Leser in Blogpostings vorstellen. Ich denke da an eine Artikel-Serie wie: Kauft bei meinen Lesern! In der werden Leser und ihr Produkt- und Serviceangebot, ihr Webshop usw. vorgestellt. Funkioniert natürlich nur für einen Teil der Leser, die Selbständigen.

Was meint ihr? 1,2,3? Alles? Oder nichts davon? Andere Ideen?

Bild: Kristine


Autorin liest über den Wolken

Lesung

Susanne Fengler ist offenbar die erste Autorin, die an Bord eines Passagierflugzeuges eine kleine Lesung (aus ihrem Buch Heidiland) geben durfte.
Ich finde es immer klasse, wenn sich Autoren ungewöhnliche Orte für Lesungen suchen - meistens zieht das viel mehr Zuhörer an und die Medien berichten auch noch viel lieber darüber.
Meine Lieblingslesung wäre übrigens "Der Literarische Aufguß": Erotische Literatur in der Sauna.

via Ideentower

Ausführlicher Bericht über die Lesung im Börsenblatt


Simyo zeigts: Mundpropaganda funktioniert auch im Massenmarkt

"Der Mobilfunk-Billiganbieter Simyo gewinnt neue Kunden zunehmend über die Empfehlung durch Bestandsnutzer. Mittlerweile komme jeder dritte Kunde durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu Simyo, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Vorstandschef Rolf Hansen führt dies auf eine hohe Kundenzufriedenheit zurück, die er durch eine Studie bestätigt sieht. Knapp 90 Prozent der befragten Kunden würden sich daher wieder für Simyo entscheiden."

Für viele Analysten ist die Weiterempfehlungsrate eines Unternehmens ein wichtiges Indiz. Sie garantiert ein niedriges Werbebudget und weist auf künftige Profite hin.

Quelle: FN Finanznachrichten

Etwas ausführlicher berichtet die Internet-Nachrichtenagentur
 


Marketeasing Leseprobe

Weil es mit Scribd gar zu schön ist: Hier noch eine Leseprobe aus Marketeasing. Viel Spaß damit.

Read this doc on Scribd: marketeasing leseprobe

Wie man mit Stammkunden neue Kunden gewinnt

Die amerikanische Bloggerin Kim Proctor berichtet über eine wirkungsvolle E-Mail des Schuh-Shops DSW:

In der E-Mail erhalten Stammkunden einen Nachlass-Coupon von 30 %.
Jeder Stammkunde darf die an ihn gerichtete E-Mail unbegrenzt weiterleiten.
Jeder weitere E-Mail-Empfänger erhält dann ebenfalls einen Nachlass von 20 %

Beide Gutscheincodes sind bereits in der E-Mail enthalten.

Funktioniert wie die bereits vorgestellten Doppelgutscheine, lässt sich allerdings durch den Einsatz von E-Mails gewaltig potenzieren!


Aus meinem Versuchslabor: Wie man spielend einfach Ideen produziert

Ich bin schon in vielen Brainstorming-Runden gesessen, die nicht in Gang kamen. So auf Knopfdruck kreativ sein, klappt halt bei den meisten nicht.
Nun kann zwar ein geübter Moderator einiges dafür tun, das Ganze zu beflügeln. Was aber wenn der Moderator nicht zur Hand ist? Wenn man spontan - ohne Vorplanung - brainstormen will. Und was, wenn man nicht nur im gesamten Team sondern auch mal alleine auf neue Ideen kommen will?
Dann wäre es gut was zur Hand zu haben, was spielerisch, aber zugleich strukturiert die grauen Zellen in Gang setzt.
Weil ich mir ein solches Werkzeug schon sehr lange selbst gewünscht, aber nicht gefunden habe, habe ich es entwickelt. Hier unten im Bild.

Kreativittsspiel

Derzeit noch in der Testphase.


Aktientipps holt man sich besser im Internet

Wenn man der Untersuchung von sharewise, einer deutschen Community für Aktienfreunde und Anleger, Glauben schenken darf, dann sind die professionellen Analysten die große Bankhäuser beschäftigen ganz und gar keine Überflieger.
sharewise wertete 6.649 Aktien-Prognosen aus und untersuchte inwieweit die Vorhersagen zutrafen oder nicht. Dabei lag die durchschnittliche Vorhersagequalität aller Analysten liegt bei rund 47 Prozent, auf gut deutsch: Nicht mal die Hälfte alle Prognosen lag richtig. Oder anders gesagt: Jede zweite Aktienempfehlung war Mist.
Manche Top-Häuser verhauten sich völlig mit ihren Vorhersagen. Da trafen dann gerade mal 20% der Prognosen ins Schwarze.
Und wie schnitten die Hobby-Analysten von Sharewise ab? Im Schnitt waren die auch nicht besser. Wenn es da nicht ein paar Wunderkinder gäbe, die es offenbar wirklich drauf haben: Die Top-User von sharewise jedoch kommen auf 82,30 Prozent richtige Vorhersagen.

Hmm, erinnert mich irgendwie an die Erfolgszahlen der Old School Werbung. Auch da bringen über 80 % der gestarteten Werbe-Kampagnen keinen messbaren Erfolg. Und nur eine kleine Handvoll der Kampagnen sind dann richtige Überflieger.


Hören Sie auf normal zu sein: Die Barcode Designer

Normalität im Businessleben ist so ziemlich das Letzte.  Wer einfach nur normal ist, fällt niemanden auf, reißt keinen zu Begeisterungsstürmen hin und wird nullkommanix wieder vergessen. Klar, dass Normale dafür bestraft werden. Sie können sich nur mit sündteuren Werbebudgets ein bisschen Gehör verschaffen.

Wenn es in meinen Workshops an dieses Thema geht, rutschen manche Teilnehmer nervös auf den Stühlen hin und her. „Wie soll ich das denn anstellen, nicht normal zu sein?“ Manche haben dann Angst, sie müssten sich nackt von einem Hubschrauber in Manhattan abseilen - nur um aufzufallen und ihr Unternehmen ins Gespräch zu bringen. (Richard Branson hat das mal getan.)

Und dann entdecken wir gemeinsam die 1.000 Möglichkeiten, nicht normal zu sein. (Bei den meisten kann man die Hosen übrigens anlassen.)
Hier ist Idee 1.001: Unnormales „Barcode Design“. Verblüffend, was dabei herauskommt, wenn einer etwas ganz normales und daher stinklangweiliges wie den Barcode mal mit Kreativität anpackt.

Barcode

Auf ausgefallene Barcode-Designs spezialisiert ist die japanische Agentur Barcode Revolution. Aber bestimmt gibt es auch Designer, die einen in Deutschland dabei unterstützen, oder?

Via Hobby Princess


Blogit - erst mal Finger weg!

Denn noch funktioniert es nicht.

Das Posting wird nicht wie versprochen in den Facebook-Minifeed übernommen. Stattdessen wird es 4 x im Blog und 4 x bei Twitter gepostet. Hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen.

Außerdem ist das Blogit-Tool halt nur ein Schmalspur-Blogging-Helfer. Wer Links einbauen will, (unverzichtbar) muss den HTML Code dafür kennen und selbst eintippen. Gleiches gilt für einfachste Formatierungen der Schrift wie größer, fett, kursiv. Wie man Bilder dort einbaut, hab ich noch gar nicht ausprobiert - ich denke in jedem Falle umständlich. Und wer dem Blogposting gerne eine Kategorie zuordnen möchte wie er das im Blog gewohnt ist: Das geht auch nicht!

Fazit: Gute Grundidee, leider nicht der große Wurf!


Die Oliver Enderlein Story

Diese Geschichte liest sich einfach klasse:

"Wir schreiben 1998, und es locken 200 DM Hauptgewinn bei einem Schülerwettbewerb, ausgeschrieben von der Sparkasse Märkisch-Oderland. Gesucht wird eine zündende Geschäftsidee. Oliver Enderlein, 14 Jahre jung, Schüler der 8. Klasse der Gesamtschule Hennickendorf, hat soeben für seine Mutter ein Carport aus Holzpfählen und mit einem Wellblechdach gezimmert, und denkt sich: Wenn meine Mutter ein Carport will, wollen das sicher auch noch andere Leute. Aber bevor er irgendetwas zusammenklebt und Strichmännchen dazu malt, macht Oliver Nägel mit Köpfen, sichert sich vorsorglich die Domain "www.carporte.de"und entwirft eine Website. Seine Idee: Kunden können sich auf dieser Internetseite ihr ganz persönliches Wunsch-Carport aus einer Reihe von Möglichkeiten zusammenstellen, und gleich mit einem Online-Kalkulator berechnen lassen"

Mittlerweile macht das Unternehmen satte Gewinne und beschäftigt 60 Mitarbeiter. Die Website des Unternehmens erhielt übrigens vor kurzem einen Preis  "Beste Website Deutschlands". Und weil mir das Stephan Bechert von der Agentur 4c media per Mail geschrieben hat, bin ich auf die Erfolgsgeschichte aufmerksam geworden.

Zitate: Carporte.de


Twitter, Facebook und TypePad

Ich blogge seit mittlerweile mehr als 4 Jahren. Facebook und Twitter nutze ich eher passiv. Ich war nicht überzeugt, ob sich ein zusätzlicher Arbeitsaufwand lohnen würde.  Denn mit dem Bloggen erreiche ich all das, was die anderen Services versprechen. Ich verbreite News, diskutiere mit Lesern und "netzwerke" ohne dass ich einen Netzwerk-Service dazu bräuchte.
Ab heute kann ich jedoch ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand bloggen, twittern und meinen Facebook-Account mit Nachricht bestücken.

Der geniale neue Service von (den TypePad Erfindern) Six Apart macht es möglich: Blogit.

Blogit ist eine Facebook-Applikation, die für Facebook erstellte Postings an Twitter und Typepad und eine ganze Menge anderer Blog-Services ausliefert.


Blogger über Mundpropaganda-Marketing, Fortsetzung

Wieder haben ein paar Blogger mein neues Buch "Mundpropaganda-Marketing. Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht" rezensiert.

Zamyat M. Klein, Kreativitätstrainerin und Buchautorin, die übrigens mein Lieblingsbuch zum Thema Kreative Ideenfindung verfasst hat ("Kreative Geister wecken") schreibt auf ihrer Website:

"Auslöser für viele konkrete Ideen. Klasse fand ich den Einstieg mit einigen konkreten Beispielen, die zeigen, welche ungeheure Kraft erfolgreiche Mundpropaganda entfalten kann. Das spornt gleich an und macht Laune."...
"Es löste jedenfalls eine Flut an kreativen Ideen aus, die ich für meinen Bereich anwenden kann. Das liegt vielleicht daran, dass ich geübt bin, aus jedem kleinen Anstoß eine kreative Umwandlung und Ideenschmiede zu machen. Aber es liegt auch an der Schreibe von Bernd Röthlingshöfer, den vielen konkreten Beispielen, die für mich sehr inspirierend waren. Verbunden mit Erklärungen und Erläuterungen, warum diese Beispiele gut funktioniert haben und was dazu beigetragen hat.
Denn das „warum“ und „wie“ kann man auf andere Produkte übertragen.

Meine Empfehlung: legen Sie sich wie ich ein Heft und Stifte daneben und notieren Sie sofort jeden Impuls, jede Idee, die Ihnen bei der Lektüre durch den Kopf schießt. Sie werden verblüfft sein, wie viele Ideen Sie am Ende haben. Nun brauchen Sie diese nur noch umzusetzen.
Und wenn auch nur eine dieser Ideen zum Erfolg führt, hat sich die Lektüre des Buches für Sie schon vielfältig gelohnt.

Ich habe jedenfalls 5 Mind Maps voller konkreter Ideen und Projekte, die ich umsetzen möchte."

Ute Keller vom Missfitsbiz-Blog empfiehlt es unter dem Titel "The Hithchikers Guide to Mundpropaganda Marketing:

"Sich Business-Know-how anzueignen kann bisweilen ein sehr trockenes und langweiliges Unterfangen sein. Dass es auch anders geht, beweist Bernd Röthlingshöfer mit seinem Buch Mundpropaganda-Marketing Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht.

Um es gleich vorweg zu nehmen: das Buch liest sich spannend wie ein Roman!

Der Plot ist immer der selbe. Wenn man nicht gerade zu den Global Playern, Key Accounts und Latifundistas der Wirtschaft gehört, ist das Werbebudget so klein wie die Chance damit in klassischen Werbeformen einen Wirbelsturm der Aufmerksamkeit auszulösen...
Auf der Suche nach bezahlbaren und wirksamen Werbeformen klingt “Mundpropaganda Marketing” wie das selig machende Zauberwort.

Eine Fülle von Tipps zur praktischen Umsetzung und eine ungeheure Menge an gut recherchierten und aktuellen Beispielen haben dafür gesorgt, dass ich die Lektüre quasi eingeatmet habe. Es ist so praxisnah und inspirierend geschrieben, dass man nicht nur ins Phantasieren, sondern unweigerlich ins Realisieren kommt.

Fazit:
Eine Lobeshymne aus vollem Herzen und für 10,- Euro ein unbedingtes must have read."

Marketingblogger und Consultant Michael van Laar, der im wunderschönen Nürnberger Stadtteil Johannis wohnt, schreibt:

"Meine persönlichen Höhepunkte des Buches sind die vielen anschaulichen und unterhaltsamen Praxisbeispiele. Sie allein würden den Kauf des Buches bereits rechtfertigen. Sogar Leser, die ansonsten nichts mit Marketing zu tun haben, dürften daran Gefallen finden. Denn diese kleinen Geschichten zeigen anschaulich, worum es beim Mundpropaganda-Marketing geht: um Begebenheiten, die es wert sind, dass man darüber spricht – nicht nur unter Marketing-Interessierten. Somit eignet sich das Buch auch hervorragend als Inspirationsquelle für die Entwicklung eigener kreativer Mundpropaganda-Marketing-Ideen.

Fazit
Meiner Meinung nach ist „Mundpropaganda-Marketing“ eines der besten Marketing-Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die kompakte Darstellung auf 200 Seiten, die angenehm flüssige Lesbarkeit und unterhaltsame Schreibweise machen das Buch auch für vielbeschäftigte Marketingmanager handhab- und durchlesbar. Hintergründe und Grundlagen werden ausführlich erklärt, ohne dabei unnötig theoretisierend und ausladend daher zu kommen."

Vielen Dank an alle Rezensenten! Sollte ich jemand vergessen haben, bitte melden!


Geschichten erzählen mit Google Maps

Autorenmaps

Ich bin ein Fan von Google Maps und habe Unternehmen schon mehrfach empfohlen Google Maps zu nutzen. Simple Anwendungen: den eigenen Standort markieren, seine Niederlassungen anzeigen, seine Fachhändler oder gar Lieferanten eintragen etc.
Noch ziemlich rar sind kreativere Anwendungen. Hier ist wieder eine:
Auf der Website WeTellStories hat der Penguin Verlag eine Initiative gestartet. 6 Autoren stellen 6 Erzählungen über die Dauer von 6 Wochen auf der Website ein. Um der Erzählung "The 21 Steps" des Thriller Autors Charles Cumming folgen zu können muss man sich auf der Google Map bewegen. Ein Klick auf die Stecknadelköpfe bringt einem die Fortsetzung der Geschichte.

Quelle für Bild und Info: Springwise


Warum ich beim Fürstlich Castellschen Domänenamt keinen Wein bestellt habe

Eines vorausgeschickt: Ich liebe die Weine des Castellschen Weingutes sehr. Wann immer ich in meiner fränkischen Heimat bin und sich die Gelegenheit bietet diese zu genießen, greife ich zu.
Warum nicht auch im Webshop bestellen?

Gleich mehrere Gründe haben mich dazu veranlasst, es nicht zu tun. Denn der Aufbau des Kaufprozesses ist extrem kundenunfreundlich – und bietet Wettbewerbern und Abmahnbüros gleich mehrere Angriffspunkte für juristische Attacken.

Schlechtes Auswahlmenü

Castell001

Oben eine kleine Auswahl von Rebsortenweinen. Hier kann bei jeder Sorte die gewünschte Anzahl eintragen und bestellt werden. Anschließend über einen Zurückbutton wieder in die Auswahl und dann eine andere Rebsorte angeklickt, die Anzahl eingetragen und in den Bestellkorb gelegt.

Stell Dir vor, Du möchtest 12 verschiedene Sorten bestellen – dann bist Du eine halbe Stunde am Klicken!

Nach mehreren dieser Klickschritte sieht der Warenkorb dann so aus.

Castell002

Aber was sollen die kryptischen Zeichen? Das rechte habe ich nach kurzem Nachdenken als Papierkorb identifiziert. Das linke Symbol? Keine Ahnung wofür es steht.

Castell003

Will man weitere Artikel bestellen, ist unklar, wo es lang geht. Zurück zum Shop? Vielleicht doch eher zur Bestellung? Denn man will ja die Bestellung fortsetzen. Leider war der Klick auf Bestellung falsch. Denn dann poppt als nächstes ein Fenster auf, in das man seine Bestellerdaten wie Anschrift und Bankverbindung eingeben soll. Also dann doch wieder in den Shop?

Genau.

Kein Hinweis auf Datenschutz
Leider erfolgt kein Hinweis darauf, was mit den Daten geschieht, die man bereits eingegeben hat. Ein solcher Hinweis muss vor der Eingabe erfolgen. Durch die Integration einer Checkbox mit Link zu den Datenschutzbestimmungen wäre dies ganz einfach zu handhaben.

Der nächste Hammer: Versandkostenhinweis zu spät
Es gibt vor der Bestellung keinen Hinweis auf die Versandkosten. Da fällt man aus allen Wolken, wenn nach Angabe der Gesamtsumme im Warenkorb nun noch eine Seite aufpoppt, die einem so nebenher noch 14,40 auf die Rechnung obendrauf packen will. Versandkosten nennt man vorher! Es wäre ein leichtes, sie schon bei der Produktauswahl im Warenkorb mit anzuzeigen.

Castell004

Abbruch

An dieser Stelle hatte ich genug und brach meinen Einkauf ab. Erstens: weil die Versandkosten den Wein erheblich verteuern. Zweitens und vor allem deshalb, weil ich mich darüber ärgerte, dass ich erst nach Eingabe aller Kontakt- und Bankdaten über diese Kosten informiert wurde.

Was nach Bestellabbruch geschah
Ein weiterer Hammer folgte dann nach Abbruch der Bestellung. Ich erhielt eine Mail, die sich für die Anlage der Benutzerdaten bedankte und mit Benutzername und Passwort unverschlüsselt und im Klartext übermittelte. Vielen Dank für diesen hochsensiblen Umgang mit meinen Daten! Und das, obwohl ich gar nicht Kunde werden wollte.
Korinthenkacker dürften hier feststellen, dass ich während des gesamten Bestellprozesse keine Einwilligung in die Verarbeitung meiner Daten gegeben habe. Und dass ich der Zusendung von Werbe-E-Mails nicht zugestimmt habe.

Fazit: Schade, wenn hervorragende Produkte derart miserabel im Web verkauft werden. Und fahrlässig, wenn sich Unternehmen ohne Prüfung rechtlicher Voraussetzungen an die Freischaltung eines Webauftrittes machen. Die Hinweise auf

  • Widerrufsrecht
  • Rückgaberecht
  • Datenschutz
  • Newsletter Opt-in

waren allesamt nicht vorhanden.


Wie hieß denn der gute Wein von neulich?

Weinetikett

Gehts Ihnen auch so? Tollen Tropfen getrunken. Aber schon am nächsten Tag vergessen wie er hieß? Tja und dann steht man irgendwann mal wieder vor einem Weinregal und versucht sich an das Etikett zu erinnern...
Für Gedächtnisschwache gibt es eine genial einfache Lösung der australischen Weinfirma Oxford Landing: Ein ins Etikett integrierter Streifen zum Abreißen. Den kann man weitergeben oder selbst behalten, um den Namen des guten Tropfens nicht zu vergessen.

Bild und Quelle: The Dieline


Witziges Widget von Autoki

Noch gibt es nicht allzuviele  gelungene Beispiele für die neue Werbeform Widgets. Aber hier ist eines! Widgets was war das nochmal? Das sind kleine Werbeanzeigen, die man"freiwillig" in seine Website oder sein Blog einbaut - einfach weil sie einem gefallen, weil sie Spaß machen oder weil man Fan der Website oder des Unternehmens ist von dem das Widget stammt. Wie so ein Widget aussieht kann man übrigens mitbestimmen.

Im Gegensatz zu den "dummen" Bannern" können Widgets "intelligenter" gestaltet werden. Wie man an dem Beispiel von Autoki sieht kann man damit prima Quartett spielen. Und welcher Mann liebt nicht Quartett?


Der Iglo Rahmspinat erzählt aus seinem Leben

Iglo_zahlencode

Aus welchen Stoffen ist ein Lebensmittel zusammengesetzt? Aus welcher Region stammen die Zutaten? Wer liefert die Rohstoffe? Wie werden sie erzeugt? Wann wurden sie geerntet? Wie werden sie verarbeitet?

Immer mehr Verbraucher wollen ganz genau wissen, was auf ihren Teller kommt. Iglo sagt es ihnen. Auf jeder Packung Rahmspinat findet sich nun ein kleiner Code. Wenn Sie diesen auf dieser Iglo Website eingeben, erfahren Sie ganz genau die Geschichte des soeben gekauften Spinats. Sie lernen sogar die Bauern kennen, die ihn angebaut haben. Motto: Ihr Zahlencode kennt jedes Spinatfeld. So kann jede Verpackung Geschichten erzählen. Anschaulich, detailliert und authentisch.

Ich wette - in ein paar Jahren wird uns dies selbstverständlich sein - jedes Produkt wird dann eine individuelle Website haben, die uns die Auskünfte gibt, die wir wünschen.

Gefunden im Newsletter von Förster & Kreuz


Ade Zielgruppenwerbung! 13 Gründe warum Sie nicht mit Zielgruppen, sondern mit Netzwerken planen sollten

Hören Sie auf in Zielgruppen zu denken, wenn Sie Ihren Erfolg steigern wollen! Die Netzwerkmethode verspricht weitaus mehr Chancen für Ihre Kommunikation.

1. Zielgruppen sind fiktiv. Netzwerke sind real.
Zielgruppen im Marketing sind definiert durch eine Anzahl gleicher Eigenschaften. Sie gehören derselben Altersgruppe an, liegen in derselben Einkommensschicht, sind männlich/weiblich o. ä. Sie sind vor allem statistische Größen. Netzwerke sind real – z. B. die Fahrer eines bestimmten Autos, die Anhänger eines Clubs, Besucher einer Veranstaltung usw.

2. Zielgruppen werden definiert. Netzwerke werden entdeckt.
Mitglied einer Zielgruppe wird man, wenn der Marketingassistent die Statistikparameter festlegt; Netzwerke muss man entdecken: Sie sind zunächst häufig unsichtbar. Um sie sichtbar zu machen, muss man sich fragen: Wer steht mit wem in Kontakt? Welche Personen sind gemeinsam organisiert? Wie tauschen sie Botschaften untereinander aus?

3. Zielgruppen trifft man in Massenmedien. Netzwerke sind überall.
Die Zielgruppendenke gehört ins Verkaufsrepertoire der Massenmedien. Eigenschaften von Zielgruppen werden so definiert, dass möglichst viele Menschen in die Definition hineinpassen. Und dann erreichen Sie diese riesigen Mengen natürlich nur über Massenmedien. Wer Netzwerke erreichen will, kann meist auf Massenmedien verzichten: Denn die „Netzwerke“ sind überall und können durch alle Medien erreicht werden.

4. Zielgruppen sind Mengen von Einzelpersonen. Netzwerke sind Gruppen Gleichgesinnter.
Zielgruppen sind Einzelpersonen, die einige gleiche demographische Eigenschaften aufweisen. Das sagt noch nichts über deren Lebensstil, Freizeitverhalten, Einstellung und Konsumvorliebe aus. Netzwerke sind Gruppen Gleichgesinnter, z. B. die Teilnehmer einer Oldtimer-Rallye, die Fans von Bon Jovi oder die Mitglieder eines Harley Davidson Clubs etc.

5. Zielgruppen sind isoliert. Netzwerke sind verbunden.
Die einzelnen Mitglieder einer Zielgruppe kennen sich nicht. Da ist im Netzwerk komplett anders. Ein Netzwerk wird erst durch die Verbindung seiner Mitglieder zu einem Netzwerk.

6. Zielgruppen sind Autisten. Netzwerke kommunizieren.
Da es unter den einzelnen Mitgliedern von Zielgruppen keine Verbindungen gibt, gibt es auch keine Kommunikation. Anders im Netzwerk: Der Austausch mit Gleichgesinnten ist etwas, was Netzwerke zusammenhält.

7. Zu Zielgruppen schaffen Sie Kontakte. Zu Netzwerke knüpfen Sie Beziehungen.
Zielgruppen erreicht man durch die massenhafte Werbeansprache – über die so genannten Werbekontakte. An Netzwerke kommt man nur, wenn man Teil des Netzwerkes wird. Man knüpft also nicht flüchtige Kontakte, sondern man wird Teil des Netzwerks und man baut Beziehungen auf.

8. Zielgruppenwerbung ist anonym. Netzwerkwerbung ist persönlich.
Die Zielgruppenwerbung spricht Menschen als anonyme Zielpersonen an. Die Netzwerkwerbung spricht von Anfang an den Menschen an und stellt ihn in den Mittelpunkt der Kommunikation.

9. Zielgruppenwerbung kostet Geld. Netzwerkwerbung kostet Zeit.
Es kostet eine Stange Geld über Massenmedien Werbebotschaften zu streuen. Es kostet noch mehr Geld, weil bei Massenwerbung die unvermeidlichen Streuverluste eingebaut sind. Dagegen kann Netzwerkwerbung, die auf persönlichen Kontakten beruht, sogar kostenlos sein. Sie kostet nur Zeit.

10. Zielgruppenkontakte werden alle gleich behandelt. Netzwerkkontakte behandelt man unterschiedlich.
In der Zielgruppenwerbung wird eine Botschaft an alle gesendet. In der Netzwerkwerbung gibt es für unterschiedliche Mitglieder des Netzwerks unterschiedliche Ansprachen – so werden beispielsweise in einem Fußballclub die Fans anders angesprochen als die Zuschauer, die nur gelegentlich zu einer Sportveranstaltung kommen.

11. Zielgruppen sind passiv. Netzwerke aktiv.
Zielgruppen sind Empfänger von Werbebotschaften. Netzwerke sind Empfänger und Sender zugleich. Denn das einzeln angesprochene Mitglied eines Netzwerks wird eine für ihn relevante Nachricht an die anderen Mitglieder des Netzwerks weitergeben.

12. Zielgruppenwerbung ist Monolog. Netzwerkwerbung ist Dialog. In der Zielgruppenwerbung spricht nur einer: das Unternehmen und seine Werbebotschafter. Und die Medien, über die Zielgruppen erreicht werden, bieten keinen Rückkanal. Der Empfänger kann nicht mal antworten. Netzwerkwerbung ist immer Dialog. Der Angesprochen kann Ihnen Feedback geben. Es entwickeln sich Gespräche, in denen das Für und Wider bestimmter Produkte erläutert wird.

13. Zielgruppenwerbung gewinnt Käufer. Netzwerkwerbung gewinnt Käufer und Verkäufer.

Steigen Sie systematisch in das Netzwerkmarketing ein. Versuchen Sie herauszubekommen wie Ihre Kunden untereinander vernetzt sind. Überlegen Sie welche Personen oder Personengruppen Zugang zu ihren potentiellen Kunden haben können. Eine systematische Anleitung dazu demnächst in WerbePraxis aktuell. 


Individuelles Whiskey Label kostenlos

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Vor ein paar Jahren berichtete ich bereits über Jones Soda, die ihre Getränkeflaschen mithilfe von Kundenfotos verzieren und damit einen großen Erfolg haben. Wie groß ist die Freude, wenn man sein eigenes Bild im Supermarkt auf einer Getränkeflasche entdeckt!

Pernod Ricard USA hat die Idee abgewandelt. Dort bleiben zwar die Etiketten im Getränkehandel unverändert - aber Kunden können individuelle Etiketten für sich bestellen - völlig kostenlos.

Das eignet sich also ganz besonders für Getränke, die man verschenken will. Oder für Flaschen, die zu einem ganz besonderen Anlass serviert werden. Einfache aber wirkungsvolle Idee!

Quelle: Springwise, Bild: yourgiftlabel.com