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Mit kostenlosen e-Books für gedruckte Bücher werben?

Ist da ne gute Idee? Heizen kostenlos verteilte E-Books den Absatz von gedruckten Exemplaren des gleichen Titels an?
Bestsellerautor Seth Godin hat schon mehrfach behauptet: Ja. Und er sollte es ja wissen.
Und auch die Macher dieser illustrierten Kinderbücher meinen es. Sonst könnte man die nicht komplett im Web durchblättern, lesen und sogar auf der eigenen Website einbinden.

Andrerseits: Hätten 1 Millionen Menschen Charlotte Roches "Feuchtgebiete" gekauft, wenn sie es vorher im Internet gelesen hätten?

Kommentare

Roland Kopp-Wichmann

Ich bin auch gerade dabei, mein erstes Buch zu schreiben und habe überlegt, es als E-Book zu veröffentlichen. Seth Godin hat es mit seinem "Purple Cow" ja vorgemacht.
Nachdem ich mit einigen Buchhändlern gesprochen, die mir abrieten, bin ich dann doch zu einem Verlag damit gegangen. Nur dass ein Verlag natürlich nicht einverstanden ist, wenn es das gleiche Buch auch kostenlos gibt. Überzeugt hat mich das Argument, dass man sich mit einem E-Book eher das Image beschädigt und dass eine Veröffentlichung in einem "richtigen" Verlag mehr respektiert wird.

Bernd Röthlingshöfer

Mit einem (kostenlosen) eBook beschädigt man sich nicht das Image - im Gegenteil man baut es erst auf, bei den Lesern nämlich. Aber vielleicht meinten Deine Ratgeber auch nur das Branchenimage - das Image, das man branchenintern geniesst. Da gibts dann auch sicher feine Unterschiede bei welchem Verlag man publiziert.

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