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Hilfe, ich bin lyonisiert worden, Teil 1

3 Arten mit Blogkommentaren umzugehen

Alle drei sind falsch.

Seth Godin lässt seine Postings nicht kommentieren.

Die Süddeutsche Zeitung nimmt außerhalb ihrer Bürozeiten keine Kommentare mehr an und sperrt sie temporär.

"Insbesondere nachts und am Wochenende gehen zuweilen Kommentare online, die mit einer sinnvollen Form von Meinungsäußerung nichts mehr zu tun haben. Wir haben uns deshalb entschlossen, in Zukunft stärker moderierend einzugreifen.

Eine solche intensivere Betreuung erfordert die ständige Präsenz aktiver Moderatoren. Deshalb werden wir die Kommentarfunktion ab sofort zwischen 19 Uhr abends und 8 Uhr morgens einfrieren. Das bedeutet, dass in dieser Zeit auf sueddeutsche.de keine Kommentare publiziert werden können. Dieser “Freeze“ gilt auch für die Zeit am Wochenende - zwischen Freitag, 19 Uhr, und Montag, 8 Uhr - sowie für Feiertage."

Wohin es führen kann, wenn Redaktionen ihre Kommentare gar nicht lesen sieht man beim Südkurier in Konstanz. Der Südkurier kann mit rassistischen Kommentaren der übelsten Art bestückt werden, siehe hier:

"Die Fabel von Ivan ist eine Metapher für die verkommenen Sitten unserer Migranten: Erst werden sie gehätschelt, umsorgt und gefüttert. Dann werden sie frech und werden gewalttätig denen gegenüber, die ihnen das sorgenfreie Leben finanzieren. ("Scheiß Deutsche" Hilft nur noch die Abschiebung. Aber auch hier gilt: Die meisten kommen wieder. 11.07.2008 17:50:37

Richtig wäre es, 24 Stunden online zu sein und den Dialog mit den Lesern zu suchen. Dass nicht jedes Kleinunternehmen das gewährleisten kann, ist klar. Aber bei Süddeutsche und Südkurier handelt es sich nicht um Kleinunternehmen, sondern Medienhäuser, die professionell agieren wollen.

Anmerkung:

Übrigens der ausländerfeindliche Kommentator, der sich "derMerlin" nennt, hat beim Südkurier schon 116 Kommentare hinterlassen. Wie wohl deren Inhalte sind? Hier ist noch eine Kostprobe vom 13.06.2008, 13:51:28:

"Hier in KN kann man ja nicht mal mehr Abends an der Seestraße langspazieren, ohne alle paar Meter auf einen Haufen degenerierte, verblödete, agressive, saufende und Dreck machende Jugendliche oder testosterongestörte Migrantenmoslems zu stoßen.
Ich als Steuerzahler will sowas nicht mehr sehen. Da gibt's nur eins, frei nach Sarkozy: Den Pöbel mit einem Hochdruckreiniger von den Straßen spülen. Wann greift die Polizei endlich mal hart durch? Ich finde die derzeitigen Zustände zum kotzen."

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