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Eine Liste in die keiner rein will: Die schmutzigsten Hotels der Welt

Ist doch schön in einer Zeit zu leben, da die Qualitäten von Produkten oder Dienstleistung so langsam für jedermann transparent wird. Die Reisecommunity "Tripadvisor" hat mal die Hotelkritiken ihrer Nutzer ausgewertet und stellt jetzt die schmutzigsten Hotels dieses Planeten vor. Hier die amerikanischen Schmutzherbergen.

Miese Listen können die Welt verbessern. Man denke nur an Dinge wie "Die schlechtesten Schnitzel", "Die dümmsten Ärzte" oder "Die langweiligsten Bücher".

Update 10.03.09

Inzwischen macht eine andere Negativliste Furore. Die sogenannte "Ekel-Liste" des Berliner Bezirks Pankow, in der Gastronomiebetriebe aufgeführt werden, die bei Kontrollen beanstandet wurden.  Und die gibt es praktischerweise auch als Google Map.


Größere Kartenansicht

Weniger ist mehr

Ok. Das könnte auch als selbstironischer Hinweis auf meine stark abgenommenen Blog-Aktivitäten verstanden werden. Ist aber ganz anders gemeint.

Wenn alles komplizierter wird, sehnt man sich nach Einfachheit. Den Trend hat wohl auch Eiscreme-Hersteller Häagen-Dazs erkennt und die Zutatenliste für seine Eiscreme radikal zurechtgestutzt. Seine neue Eiscreme-Marke heisst "Five" und besteht aus genau 5 Zutaten: Milch, Sahne, Eigelb, Zucker und dem natürlichen Aroma.

Eiscreme

Da kann man sich das Lesen des Kleingedruckten sparen. Aber wieso müssen es überhaupt Aromastoffe sein? Gehts nicht auch aus frischen Zutaten?

Gefunden bei Springwise


Google Latitude weiß, was Du letzten Sommer getan hast

Nein, noch nicht heute. Aber sprechen wir uns in einem Jahr wieder. Seit heute stellt Google einen neuen Dienst zur Verfügung, der so faszinierend ist wie die Kernspaltung.
Google Latitude heißt das Ganze und ist eine Funktion von Google Maps für Handys. Der Service lokalisiert Dich und Dein Handy und zeigt Deinen Freunden auf einer Google Karte wo Du dich gerade aufhältst und hinbewegst. Klasse - so kann man z.B. Routen abspeichern, Freunde und Familie virtuell mitfahren oder mitlaufen lassen. Aber halt nicht nur Freunde.

Natürlich liest auch Google Dein Bewegungsprofil mit. Zusammen mit Deinem Surfverhalten, Deinem E-Mail Verkehr usw. bildet das nahezu Dein ganzes Verhalten ab. Was suchst Du online, wo klickst und was kaufst Du, wen kennst Du, wem schreibst Du, was schreibst Du und jetzt halt auch - wo bist Du, wo gehst Du hin, welche Läden, Gaststätten, Hotels, Freizeiteinrichtungen besuchst Du, wie lange hältst Du Dich an welchen Orten auf? Wen hast Du wo getroffen?

Der Service macht sicher jede Menge Spaß, bedeutet allerdings das Ende der Intimsphäre. Was Google weiß, wissen wohl so ziemlich alle Behörden dieser Welt. Hier eine kleine Demo:






Folgende Handys sind für Latitude nutzbar.
  • Android-Handys, wie z. B. das T-Mobile G1 (In Kürze verfügbar!)
  • iPhone und iPod touch (In Kürze verfügbar!)
  • den meisten Farb-BlackBerry-Handys
  • den meisten Handys mit Windows Mobile 5.0 und höher
  • den meisten Symbian S60-Handys (Nokia-Smartphones)
  • vielen Java-fähigen (J2ME) Handys, z. B. von Sony Ericsson (In Kürze verfügbar!)



Kann Online die Printmedien retten?

Tja das fragt sich fast jeder in der Verlagsbranche. Aber wer hat eine Antwort darauf? Hier mal ein konkretes Beispiel zum Testen.

001_titel_01 Zwei Journalisten und eine Grafikerin hatten eine Idee. Sie fanden konventionelle Programmzeitschriften doof und  konzpierten daher eine neue. Nix für die RTL-Freunde, sondern für arte und 3sat-Seher könnte man sagen. Und das stellten sie den Verlagen vor. Ergebnis: Es hagelte nur Absagen.
Jetzt wenden sie sich ans Publikum via Internet. Auf der Website www.programm-magazin.de stellen sie ihre neue Zeitschrift vor und werben um Abonnenten. Interessieren sich genügend Leute für das Produkt, können sie starten.
Wird online in diesem Fall ein Print Produkt retten, d.h. zum Leben erwecken können? Ich glaube wohl kaum. Denn die Macher haben die Chancen die das Web bietet nicht ergriffen. Statt einer ziemlich statischen Selbstdarstellung hätten sie lieber bloggen und twittern sollen. Das Web ist da um Kontakte zu knüpfen! Und die braucht ihr doch gerade ganz dringend.

Gefunden in Meedia