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The next big thing? Holt Google jetzt Cash aus Bildern?

Pixazza
Die Idee ist alt. Aber die perfekte Umsetzung rückt jetzt vielleicht näher. Stell dir vor Du siehst Schnappschüsse von Promis, perfekt eingerichtete Wohnungen oder entdeckst eine wunderbaren Terracotta-Topf aus Urlaubsfotos. Jetzt wüsstest Du gerne was das für ein Artikel ist, wo Du ihn kaufen kannst und was er kostet? (Was ist das bloß für ein ultrakurzes Kleid, das Angelina Jolie trägt?) Also drauf klicken und Infos über das Produkt einholen.
Dass man diese Tags und Links in Bilder einbauen kann, dafür sorgt das Web-Startup Pixazza. Sie sehen das Angebot ganz unbescheiden als eine Art AdSense für Bilder. Und so funktionierts:

  • Webseitenbetreiber bauen einen Javascript Code in ihre Website ein
  • Dann können sie kleine Preisschilder in ihre Bilder einbauen
  • Scrollt man nun über das Preisschild, erhält man weitere Informationen über das gezeigte oder ein ähnliches Produkt
  • Außerdem kann man den Artikel bei einem der Partner von Pixazza zu kaufen.

ZDnet weiß: "Die Zuordnung der Produkte erfolgt jedoch nicht automatisch. Stattdessen bedient sich das Unternehmen im Internet angeworbener Hilfskräfte, die die Gegenstände in den Bildern den Produkten der Werbekunden von Pixazza zuordnen. Verkauft der Werbetreibende eines seiner Produkte, erhalten der Betreiber der Website, auf der das Bild gezeigt wurde, die Hilfskraft, die das Produkt zugeordnet hat, und Pixazza eine Provision".

Zunächst bietet Pixazza seinen Werbedienst nur für Bekleidung an. Andere Produkte wie Möbel, Reisen, Elektronikgeräte und Sportartikel sollen im Laufe des Jahres folgen. Was das Ganze mit Google zu tun hat? Nun, Google hat sich gerade mit 5,75 Mio Dollar an Pixazza beteiligt.


Kommentare

Malte Landwehr

Die Idee ist natürlich sehr interessant aber wenn dort Hilfskräfte beschäftigt werden müssen ist klar, dass noch kein vernünftiger Algorithmus für diese Aufgaben existiert. Und solange das nicht der Fall ist lässt sich die obige Vision (ich sehe etwas xbeliebiges auf einem Foto und im TV und kann mich sofort informieren) nicht umzusetzen. Dieses manuelle Tagging ist ja eher so als würde man ein Bild wie ein XML-Dokument mit "semantischer" Bedeutung hinterlegen.

Bernd Röthlingshöfer

Naja wenn nach Crowdsourcing-Manier Tausende von Micro-Jobs vergeben werden, könnte es doch klappen. Maps-Inhalte werden doch auch von den Nutzern gepflegt.

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