In immer mehr Innenstädten sieht es trostlos aus. Geschäftsaufgaben und leerstehende Ladenlokale - es werden immer mehr. Besonder krass, wenn die Scheiben mit Packpapier zugeklebt sind. Oder ein Schild "Zu vermieten" als einzige Zierde darauf klebt - monatelang, versteht sich. So dass die Scheiben langsam verdrecken.
Schon im eigenen Interesse müssten Städte und Gemeinden, aber auch die Läden in unmittelbarer Nachbarschaft dagegen etwas tun. Denn sind erstmal mehrere Geschäfte in einer Straße weg, kann auch die Publikumsfrequenz ganz schnell abnehmen. Hier mal ein paar Ideen:
- Ladeninhaber der angrenzenden Geschäfte gestalten eine gemeinsame Deko und nutzen so das Schaufenster
- Die Scheiben werden durch Folien gestaltet - entweder durch Künstler oder auch mit Werbung
- Die Läden werden zu Kunst-Aktionsflächen... es gab schon Dichterlesungen im Schaufenster
Und eine ganz tolle Idee kommt jetzt aus England. Dort werden in leerstehenden Läden so genannte Curiosity Shops eingerichtet. Örtliche Museen zeigen darin in einer Wanderausstellung originelle Exponate. Sie haben ja genug Sachen, die aus Platzmangel eh nur im Archiv liegen.
"We take an empty shop in a town centre and in less than two weeks turn it into an exciting place where you can see some of the unusual and wonderful objects from our local museum."
!2 Museen haben sich für die Curiosity Shop Idee zusammengeschlossen. Und das Ergebnis: Die Ausstellungsläden ziehen wieder Leute an. Die Publikumsfrequenz schnellt nach oben. Weshalb sich Stadtmarketer und Einzelhändler durchaus dazu durchringen sollten, solchen Ideen durch Sponsoring unter die Arme zu greifen.
Gefunden im 24hour Museum.



