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Kauft bei meinen Lesern (10): Heute bei Roland Kopp-Wichmann, Buchautor

Wird das iPhone zum Buchlesegerät No. 1?

Während sich Amazon Kindle und Sony Bookreader abmühen (vom Sony Bookreader wurden weltweit seit Verkaufsstart 2006 nur 300.000 Stück verkauft; Amazon nennt keine Kindle Verkaufszahlen) zu den ersten Kunden zu kommen, ist ein Buchlesegerät bereits weltweit massenhaft verbreitet. Das iPhone! Elektronische Bücher im PDF Format auf das iPhone zu laden - kein Problem. Und mit dem Apple App-Store besteht schon ein ausgezeichneter Vertriebsweg.

Den nutzt z.B. der Verlag O'Reilly mit einem Abodienst für elektronische Bücher. Das so genannte Safari Bookbag ermöglicht es eine ganze Reihe von Büchern aufs iPhone oder den iPod touch zu laden. Auf der Website gibt es eine Demo dazu, wie das Ganze funktioniert. Selbst Amazon vertreibt die für den Kindle gedachten eBooks jetzt ebenfalls im Apple App-Store.

Und der Autor Drew McCormack hat soeben sein Fachbuch "Scientific Scripting with Python" online gestellt, und verkauft es jetzt für rund 5 Dollar. Ganz ohne Verlagshilfe übrigens.

Sieht so aus als kommt der Markt für diese elektronischen Bücher langsam in Bewegung. Nur noch nicht hier. Denn ein Massengeschäft erwarten die Verleger hierzulande nicht. Sollten sie aber: Denn nach einer FORSA-Studie wollen sich angeblich 2,2 Mio. Deutsche dieses Jahr ein digitales Buch kaufen.

Danke an Lucas von Gwinner, der mich auf Drew McCormack und das Thema aufmerksam machte!

Kommentare

Robert Lender

Und mit iPhone OS 3.0 wird es noch interessanter. Dann kann man nämlich innerhalb einer Applikation Zusatzfeatures (über den App Store Account) erstehen.
Sprich die eBook App kann mir Bücher zum Kauf anbieten. Ich muss mich weder bei irgendjemand zusätzlich registrieren noch sonstige komplizierte Vorgänge einleiten. Einfach Buch innerhalb der App antippen, auf Kaufen klicken, ev. iTunes Store Passwort eintippen und schon hat man das Buch.

Und wieder hat Apple ein wenig mehr Kontrolle und ein paar kleine Zusatzeinnahmen. Aber für die LeserInnen wird es auch einfacher und somit die Chance größer, dass eine eBook App auch viele Bücher verkauft.

Luke

Hm, ich weiß nicht: Der große Unterschied zwischen den Ebooks und dem Iphone liegt doch in der langen Akkulaufzeit der ersteren. Energie wird praktisch nur verbraucht, wenn man auch blättert, was dafür sorgt dass man tausende Seiten lesen kann eh der Akku schlappmacht. Vom Format her wäre mir das iphone für längere Texte oder gar Romane oder Film-Drehbücher doch ein wenig zu klein. Nichts desto trotz kann man es ja mal ausprobieren - und danach vielleicht sogar wieder zum herkömlichen Papierbuch greifen ;-)
Viele Grüße vom Farbfilmblog
Luke

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