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Wir fotografieren nur Flaschen

Bottle_05 Das ist die Dienstleistung von We Shoot Bootles, einem britischen Unternehmen das, in seinem Fotostudio nur Flaschen annimmt. Der Prozess ist damit hoch spezialisiert und vermutlich hoch effizient. Denn diese Spezial-Dienstleistung wird zum sensationellen Preis von 30 britischen Pfund angeboten. (Bild: We Shoot Bottles)

"It’s all done remotely: clients send bottles to We Shoot Bottles' office, where they're shot at high resolution by a professional photographer. After a bit of re-touching to get rid of scrapes and scratches, a cut-out path is created for the client to either use in print or web design, allowing for professional-looking white or coloured backgrounds. Finally, the images are uploaded to the Bottle Bank, where clients or their designers can access them. Or, if preferred, a cd-rom can be sent through the post."

Spannend zu sehen wie in der extrem unter Preis- und Konkurrenzdruck geratenen Werbebranche neue Ideen Fuß fassen.

Aber Spezialisierungsideen sind ja nicht neu. Schon vor mehr als 3 Jahrzehnten revolutionierten die Vogelsänger Studios die Möbelfotografie mit ihrer Methode mehrere Raumsituationen parallell aufzubauen und dann mit Beleuchtung und Kamera von Box zu Box zu fahren.

Quelle und Zitat: Springwise


Das ist der Durchschnitts-Twitterer

"Jung (32 Jahre), männlich (74%) und gebildet (78% haben Abitur). Zwei von drei betreiben einen eigenen Blog und schreiben über Technik, web2.0-Themen oder Privates. Jeder zweite stammt aus der Medien- oder Marketingbranche und jeder Vierte ist Führungskraft oder Unternehmer/in. Und die meisten (83%) schreiben hauptsächlich auf deutsch.
Frauen, so könnte man sagen, verstecken sich eher und wählen Fantasienamen.
Bemerkenswert: Deutsche Twitternde haben mehr Follower als sie selber followen, klingt komisch, ist aber so."

Mehr darüber in der 1.Deutschen Twitterumfrage.


Wird Märklin von seinen Fans gerettet?

Ohne Fans kann ein Unternehmen auf Dauer nicht existieren. Was bereits 2006 in "Marketeasing" zu lesen war, könnte jetzt für Märklin tatsächlich zur Rettung werden. Denn der Insolvenzverwalter des traditionsreichen Modelleisenbahnherstellers hat das Potenzial der Fans erkannt. Er erwägt nun die Umwandlung des Unternehmens in eine Publikumsgesellschaft.

"Das sei eine einmalige Marketingchance und so könnte das Potenzial der bis zu 70.000 Fans genutzt werden, sagte Insolvenzverwalter Michael Pluta in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Er habe viele Zuschriften von Privatleuten erhalten, die bereit seien, 100 oder 500 Euro in Märklin zu investieren. "Ich glaube, das Kapital, das wir brauchen, ist am Markt von den Fans zu bekommen."

Und wer rettet Opel? Könnte eine geniales Web 2.0./Crowdsourcing-Projekt werden...

Zitate: Die Presse.com