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Wird Märklin von seinen Fans gerettet?

Ohne Fans kann ein Unternehmen auf Dauer nicht existieren. Was bereits 2006 in "Marketeasing" zu lesen war, könnte jetzt für Märklin tatsächlich zur Rettung werden. Denn der Insolvenzverwalter des traditionsreichen Modelleisenbahnherstellers hat das Potenzial der Fans erkannt. Er erwägt nun die Umwandlung des Unternehmens in eine Publikumsgesellschaft.

"Das sei eine einmalige Marketingchance und so könnte das Potenzial der bis zu 70.000 Fans genutzt werden, sagte Insolvenzverwalter Michael Pluta in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Er habe viele Zuschriften von Privatleuten erhalten, die bereit seien, 100 oder 500 Euro in Märklin zu investieren. "Ich glaube, das Kapital, das wir brauchen, ist am Markt von den Fans zu bekommen."

Und wer rettet Opel? Könnte eine geniales Web 2.0./Crowdsourcing-Projekt werden...

Zitate: Die Presse.com

Kommentare

Alex

Hallo,

ich lese erst seit kurzem den Blog und hab über Marketeasing noch nichts mitbekommen. Als ich die PDF des Buchs mir anschauen wollte, führte der Link aber zu einer ganz anderen Seite.
Könnten Sie das Dokument vielleicht nochmla hochladen?

Alex

Bernd Röthlingshöfer

Seltsam. Hier funktioniert es. Haben Sie diesen Link gewählt?

http://www.scribd.com/doc/2263626/marketeasing-leseprobe

Steffan

Märklin wäre bereits gerettet, wenn die sinnlos ausgegebenen Gelder für "Berater" noch auf'm eigenen Firmenkonto wären ... aus dem Handelsblatt vom 14.08.2008:

"[...] Nun sollen nach Angaben von Firmeninsidern auch die Unternehmensberater zur Verantwortung gezogen werden. Sie sollen bei Märklin ohne erkennbaren Nutzen millionenschwere Honorare abgerechnet haben, lauten die Vorwürfe. Allein vom internationalen Beratungsunternehmen Alix Partners werde eine siebenstellige Summe zurückgefordert."

[der entsprechende Artikel ist online leider nicht mehr zu finden]

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