Babys und ein Bettenhaus
Emotionen schüren mit Infografik

Bücher verstecken im Park

Bookcrossing gefällt mir - das Freisetzen von Büchern in Kneipen und Cafes, auf Parkbänken oder Kongressen gar in Bussen und Straßenbahnen, damit sie dort Leser finden. Bookcrossing ist das private, völlig unkommerziell gedachte Vergnügen von Lesefreunden weltweit. Aber warum sollten nicht auch Verleger und Autoren ihre Bücher per Bookcrossing freisetzen? Die Idee dahinter: durch das Freisetzen der Bücher kommen diese in Umlauf und werden bekannter. Durch die größere Bekanntheit und die mögliche Mundpropaganda der Bookcrosser finden die Bücher letztendlich mehr Käufer.
Der Münchner Verlag Ars Edition hat jetzt 1.000 Exemplare eines Titels von Gerd Ruebenstrunk "freigesetzt". Die Nürnberg Nachrichten berichten über die Aktion, die in Stein bei Nürnberg stattfand:

"Bücherjagd im Faberpark: Rund 300 Schüler(innen) aus dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium und der Peter Henlein-Realschule beteiligten sich an der Suche nach 150 Büchern.
Der Münchner Verlag Ars Edition hatte bundesweit 1.000 Exemplare des Werkes «Arthur und die vergessenen Bücher» von Gerd Ruebenstrunk «auswildern» lassen - unter anderem 150 Stück im Nürnberger Süden. Dort übernahmen 25 Buchhandels-Auszubildende der Berufsschule 6 die Aufgabe, die Schmöker zu verstecken. Ein Vorhaben, das ein wenig an Ostereier-Suchen erinnert."

Bookcrossing kann funktionieren, wenn der Buchtitel und der Ort genau zusammenpassen. Zum Beispiel könnte ich mir mein Buch "Werbung mit kleinem Budget" mal im Bundestag freigesetzt vorstellen. Vielleicht immer dann, wenn der Bundesrechnungshof mal wieder verschwenderische PR-Kampagnen zu rügen hat.

Mehr dazu: Schüler auf Schatzsuche im Faberpark

Kommentare

Tobias Lampe

Ich habe sehr gute Erfahrung gemacht, die BILD-Zeitung nach der Lektüre auf dem Ubahn-Sitz oder einer Wartebank zu hinterlassen. Meistens habe ich mich kaum umgedreht, schon wird die Zeitung wieder genutzt. Ob ich mit Büchern ein ebenso schnelles Erfolgserlebnis hätte, bezweifel ich ein wenig ;)
Interessant ist der Gedanke, dass Buchtitel und Ort zusammenpassen. Themen mit Orten zu verknüpfen ist genau der Gedanke, den wir mit wyp.de verfolgen. Hier beispielsweise eine (etwas verspätete) Oktoberfestgaudi: http://www.whatsyourplace.de/de/places/10317/ballondarts-oktoberfestgaudi#top

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