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Klasse Marketeasing-Aktion: Maßhemden für fast Null bestellen

Auch eine Art von Warenprobe. Wer noch nie ein Maßhemd getragen hat, kann jetzt (ab Montag!) ausprobieren, ob es ihm gefällt.Weil es schnell gehen muss, zitiere ich einfach mal aus der Pressemeldung

"In einer beispiellosen Marketingaktion verschenkt das neue Fashionportal youtailor 10.000 maßgeschneiderte Hemden. Die Berliner Muttergesellschaft BFB Handels GmbH will mit dem Coup auf ihr Angebot an handgefertigter Maßmode aufmerksam machen. Wer mitmachen will, ruft www.youtailor.de/masshemden-gratis auf, gibt seine Maße ein (es ist genau erklärt, wie man sich vermisst) und wählt sein persönliches Design aus (Business, Freizeit oder elegant). Vier Wochen später wird das individuelle Maßhemd nach Hause geliefert. Außer den Versandgebühren von 8,50 Euro fallen keine Kosten an. Jeder Verbraucher kann sich ein Hemd kostenfrei sichern, bis die Marke von 10.000 Kleidungsstücken erreicht ist. Die weltweit einzigartige Aktion startet am Montag, 2. November, um 8.00 Uhr morgens.
Mit der Kampagne will youtailor.de - wie es heißt - "Deutschlands Männer daran gewöhnen, ab sofort Maßkleidung zu tragen". Die Preise für die maßgefertigte Mode liegen nämlich nicht höher als beim Fashionshop um die Ecke. Hemden nach Maß gibt es nach der 10.000-Gratis-Aktion ab 39 Euro. "Ein gutes Hemd kostet auch bei Läden wie H&M oder P&C in der Regel mindestens 39 Euro. Aber dort gibt es Ware von der Stange, während wir auf diesem Preisniveau maßgeschneiderte Mode bieten. Außerdem spart man bei uns die Parkplatzsuche und das Gedränge der Innenstadt" sagt der youtailor-Geschäftsführer Martin Zapart. Er ist überzeugt: "youtailor läutet einen neuen Trend in der deutschen Fashionlandschaft ein: Maßkleidung für jeden Tag."
Ab 39 Euro erhält der Verbraucher (nach dieser Aktion) nicht nur die Passform nach Maß für den perfekten Sitz. Darüber hinaus gibt es viele weitere modische Details, um das Hemd an den eigenen Geschmack anzupassen. Dazu gehören Designs, Stoffauswahl, Farbkombinationen, Leiste, Knöpfe, Kragen, Manschette, Hemdabschluss, Rücken, Tasche, Monogramm, Schulterklappen, Accessoires - praktisch alles lässt sich individuell festlegen. "


Wöchentlicher Newsletter: Wieso Kunden heute auch Ideengeber, Mitentscheider und Werbebotschafter sein wollen

Heute erscheint eine neue Ausgabe meines kostenlosen Newsletters "Werbe- & PR-Profi". Wenn Sie ihn, wie 13.000 andere Leserinnen und Leser künftig auch beziehen möchten, können Sie sich hier eintragen.

In der letzten Woche gab es unter anderem dieses Thema:

Wieso Kunden heute auch Ideengeber, Mitentscheider und Werbebotschafter sein wollen
Ein Sommerwochenende in Berlin – die Teekampagne, Deutschlands größter Importeur für Darjeeling Tee hat alle seine Kunden zu einem zweitägigen Programm in die Hauptstadt eingeladen. Im Mittelpunkt des Programms stehen die Kunden – sie sollen in einem ganztägigen Workshop Ideen ausarbeiten, die den künftigen Kurs des Unternehmens mitbestimmen. Und obwohl die Mitarbeit weder bezahlt wird, noch die Reisekosten übernommen werden, haben sich mehr als 250 Kunden auf den Weg gemacht. Warum? Wie schafft man es, seine Kunden zu einem solchen Engagement zu motivieren? Und wie führt man ein solches Ereignis durch?

Schaffen Sie ein Erlebnis
Geld motiviert niemand so richtig. Schon gar nicht, wenn Sie Kunden zu sich oder an einen andern Ort einladen und Ihre Kunden Reise- und Unterbringungskosten selbst bezahlen müssen. Motivieren kann nur das Gefühl, zu einem ausgesuchten Kreis zu gehören – und an einem einmaligen Erlebnis teilhaben zu können.

Bei der Einladung durch die Teekampagne war dieses einmalige Erlebnis am ersten Workshoptag bereits zum Auftakt eingebaut. Denn zusammen mit dem indischen Botschafter lud die Teekampagne ihre Kunden zu einem Empfang in die indische Botschaft. Neben dem Zugang in die Räume, die Normalsterbliche meist nicht zu sehen bekommen, wartete dort bereits ein mehrstündiges informatives Programm auf die Gäste.

Sorgen Sie für exklusive Neuheiten - Sorgen Sie dafür, dass die eingeladenen Kunden zu diesem Anlass Informationen als erste erhalten. Das kann zum Beispiel sein:
•    Verkostungen neuer Sorten
•    Tests neuer Produkte
•    Vorstellung neuer Verpackungen oder Werbelinien
•    Vorstellung neuer Projekte
•    Einführung neuer Mitarbeiter
•    Vorbestellung neuer Produkte

Bei der Teekampagne konnten die Kunden bereits die neue Ernte verkosten und bestellen – Wochen bevor sie in den Handel kommt. Dafür hatte die Teekampagne eigens eine kleine Menge vorab von ihrem Lieferanten bezogen.

Lassen Sie Ihre Kunden netzwerken
Bauen Sie genügend Zeit ein, damit sich die Kunden untereinander kennen lernen können. Denn zu einem solchen Anlass fällt netzwerken besonders leicht – immerhin teilen die Kunden schon gemeinsame Vorlieben und Produktinteressen. Die Möglichkeit, sympathische Bekanntschaften zu schließen oder Geschäftskontakte anzubahnen, ist einer der Erfolgsfaktoren eines solchen Zusammentreffens.

Machen Sie Ihre Kunden zu Experten
Sorgen Sie dafür, dass diese besonderen Kunden auch besonderes Wissen haben. Im Falle der Teekampagne gab es Schulungen zu zahlreichen Aspekten des Tees – von der Ökologie der Teeplantagen über Ernteprozesse bis hin zur Einführung in die Teeverkostung.

Machen Sie Ihre Kunden zu Insidern
Einbeziehung schafft Nähe, Vertrauen und motiviert Kunden Sie weiterzuempfehlen. Je mehr es Ihnen auf der Veranstaltung gelingt, Ihre Kunden zu einem Teil der Unternehmensgemeinschaft aus Kunden, Mitarbeitern und Geschäftsführung zu machen, desto besser. Bringen Sie daher Ihre Kunden mit Ihren Mitarbeitern ins Gespräch. Denn die Kunden wollen nicht nur miteinander ins Gespräch kommen – sie wollen es auch mit Ihnen selbst.

Mein Tipp! Auf einer solchen Veranstaltung kann es auch zu Kritik kommen. Gehen Sie auf kritische Fragen offen, wahrheitsgemäß und vollständig ein. Fans sind zwar begeistert – aber Begeisterung kann sehr schnell in Enttäuschung umschlagen, wenn Sie sich nicht ernst genommen fühlen. Machen Sie Ihre Kunden zu Geheimnisträgern.

Informationen, die am nächsten Tag jeder weiß, geben dem Kunden nicht das Gefühl besonders hervorgehoben zu sein. Natürlich verraten Sie den Kunden keine wichtigen Geschäftsgeheimnisse. Und dennoch sollten Sie sie ins Vertrauen ziehen – etwa durch:
•    Einblick in Entwicklungsprojekte
•    Vorstellung oder Selbsttest von Prototypen
•    Ausprobieren neuer Rezepturen
•    Vorstellung (bereits beschlossener) Investitionen oder Expansionspläne.

Machen Sie Ihre Kunden zu Entscheidern
Ein amüsantes Unterhaltungsprogramm wäre allerdings für ein solches Ereignis viel zu wenig. Denn Ihre Kunden sollten tatsächlich wichtige Dinge mitentscheiden, so etwa:
•    Welches dieser Produkte soll neu eingeführt werden?
•    Wie ist die optimale Verpackungsgestaltung?
•    Für welche Werbelinie sollen wir uns entscheiden?
•    Welches ist der optimale Preis für Artikel xy?
•    Soll ein neuer Vertriebsweg beschritten werden?

Machen Sie Ihre Kunden zu Werbeträgern
Ein letzter Punkt, der Ihnen aber keinerlei Arbeit macht: Denn wenn Sie diese obigen Punkte beachtet haben, werden die Kunden aus freien Stücken für Sie die Werbetrommel rühren. Natürlich können Sie mit besonderen Aktionen – etwa Proben zur Verteilung an Freunde und Bekannte, Coupons und Gutscheine – die Weiterempfehlung anregen. Aber tun Sie das erst nach der Veranstaltung. Denn ein gemeinsamer Workshop sollte nicht wie eine Butterfahrt enden – mit dem Gefühl, auf einer Verkaufsveranstaltung gewesen zu sein.

Fazit: Gemeinsames Marketing, zusammen mit den besten Kunden, lohnt sich für jedes Unternehmen und in jeder Branche. Denn die derart einbezogenen Kunden sind nicht nur wichtige Ideengeber, sie sind auch perfekte Multiplikatoren und Werbebotschafter Ihres Unternehmen.

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Pressemitteilungen mit einem Klick auf zig Presse-Portalen veröffentlichen

Pressemitteilungen online verteilen und veröffentlichen – das ist heute eine Basisaufgabe für jedes Unternehmen. Denn die Online-PR wird nicht nur bei den entsprechenden Portalen gelesen, sie bringt auch eingehende Links und pusht Ihre Website so bei Google Suchanfragen nach oben. Dabei gilt die einfache Regel „Viel hilft viel“. Wer seine Pressemitteilung bei mehr Portalen einträgt, erhält auch mehr Google Power. Bislang war dieses Eintragen bei jedem Portal sozusagen Handarbeit. Eine zeitraubende Angelegenheit.
Klasse ist, dass es nun einen Online-Dienst gibt, der diese Arbeit radikal vereinfacht. So kann man mit Null Mehraufwand die Reichweite seiner Online-PR multiplizieren.
Mit dem Softwaredienst PR-Gateway lassen sich Pressemitteilungen mit einem Klick gleich auf zahlreichen Presseportalen im Internet veröffentlichen.
Das spart vor allem Zeit und Aufwand für die Mehrfacherfassung. Ohne Mehraufwand lässt sich so die Online-Reichweite drastisch steigern.
Denn die von Ihnen verfasste Pressemitteilung wird nur einmal eingegeben und mit relevanten Schlagworten, sowie Sach- und Branchenkriterien versehen. Für die Veröffentlichung der Pressemitteilung werden die gewünschten Pressedienste und Portale einfach aus einer Liste ausgewählt. Die Pressemitteilung wird anschließend per Klick an die verschiedenen Portale versendet – derzeit sind mehr als 20 Portale dem Dienst angeschlossen.

Profil - und Standardeinstellungen einfach verwalten
In den Profileinstellungen werden Unternehmensdaten, Zugangsdaten für die einzelnen Portale, Zugriffsrechte und Standardeinstellungen einmal hinterlegt und sind somit für jede weitere Veröffentlichung gespeichert. Für jede einzelne Meldung sind diese Einstellungen variierbar.

Einsatz im Unternehmen oder in der Agentur
Für verschiedene Kunden, Abteilungen oder Projekte können jeweils separate Projektfächer mit individuellen Einstellungen verwaltet werden. Für jede einzelne Pressemitteilung können außerdem beliebige Themen- und Klassifizierungsmerkmale für die jeweiligen Presseportale hinterlegt werden.
PR-Gateway ist multi-mandantenfähig und kann daher von PR-Agenturen zur einfachen Verwaltung beliebig vieler Kunden, aber auch von Unternehmen zur Verwaltung verschiedener Presse-Projekte genutzt werden.

Webbasierte Software
Die Software ist rein webbasiert und ohne Softwareinstallation von überall her bedienbar – sofern Sie über den Internetzugang verfügen.

Die Kosten (Preisbeispiele)
−    PR-Gateway-Nutzung für die Erstellung und Verwaltung von bis zu 5 Pressemitteilungen pro Monat inklusive der Verwaltung von bis zu 5 Mandanten € 19,–    
−    PR-Gateway-Nutzung für die Erstellung und Verwaltung von bis zu 10 Pressemitteilungen pro Monat inklusive der Verwaltung von bis zu 10 Mandanten € 29,–
−    PR-Gateway-Nutzung für die Erstellung und Verwaltung von bis zu 25 Pressemitteilungen pro Monat inklusive der Verwaltung von bis zu 20 Mandanten € 49,–

Was Ihnen die Online-PR bringt:

−    Reichweite durch die Veröffentlichung in Portalen
−    Weiterverbreitung durch Google News
−    Verlinkung zur Website
−    Gezielte Pflege & Einsatz von Schlüsselbegriffen

Weitere Informationen: http://www.pr-gateway.de

Quelle: WerbePraxis aktuell


Knuffiger Kiesel: Das Palm Pre im Test

Palm_posteingang Ist das nicht manchmal komisch. Da habe ich jahrelang überlegt, ob ich mir ein iPhone zulege oder lieber doch das Google Handy mit dem Android genannten Betriebssystem. Und jetzt habe ich gleich zwei der neuen Smartphones und iPhone Konkurrrenten im Haus und nutze sie beide begeistert. Vor etwa 4 Wochen gekauft habe ich mir das G2 Touch – hierzulande exklusiv vertrieben von T-Mobile. Und seit 1 Woche nutze ich das neue Palm Pre, ich habe es im Rahmen der Produkteinführung als Tester von O2 erhalten.
Erstes Fazit: Das neue Palm schlägt das G2 Touch gleich in ein paar mir wichtigen Kategorien um Längen. Und das ist umso erstaunlicher für mich selbst, da ich den Palm, wenn ich ihn nicht als Tester erhalten hätte, vermutlich nie in die Hand genommen hätte. Und da liegt er jetzt nun.Satt und rund – ein haptischer Wonneproppen mit seinen sanft gerundeten Ecken. Wie ein großer Kiesel, der sich beruhigend und handschmeichelnd anfühlt. Solche Smartheit geht dem G2 Touch leider ab. Ist zwar um einiges flacher gebaut, aber warum ist das Bedienfeld unter dem Display so seltsam geknickt?

Phase 1: Das Auspacken.
Palm_verpackung Die Palm Leute haben einiges für das nette Design getan. In einer weißen Box offenbart sich ein  Innenleben in knallorange. Kein Plastik, sondern gerillte Kartonstreifen bilden 3 Fächer in den das Handy selbst, die Kopfhörer und der eigenwillig gestaltete Steckdosenadapter liegen – Strom holt man sich hier mit einer Art USB-Kabel, das natürlich nur per Adapter in hiesige Steckdosen passt. Freude! Auch schön: Eine Softvelours Hülle ist gleich dabei um das Palm vor Kratzern zu schützen. Ich will ja hier keinen Vergleichstest zum G2 Touch schreiben – aber bei Optik und Haptik, bei der Verpackung und der liebevollen Gestaltung liegt der Palm um Längern vorn.

Phase 2: die Inbetriebnahme
Nachdem das Handy nun ausgepackt ist, geht’s erst mal ans Laden. Leider finde ich keine Öffnung, in die ein Kabel passen würde. Also Bedienungsanleitung befragen. Und siehe  da – auf der rechten Geräteseite ist der Anschluss, verdeckt von einem winzig kleinen Plastikkäppchen, das man sehr sehr umständlich aufpfriemeln muss. Wie lange das labbrige Ding an seinem Platz bleibt, wage ich nicht zu wetten. Ist sicher die erste Sollbruchstelle am Gerät.
Nach dem Anschalten geht es mit einer hübschen Animation weiter – und unbemerkt laden sich hier wohl ein paar Megabyte an Softwareupdate herunter. Auch muss man sich ein Palm Profil anlegen um Online-Verbindungen zu nutzen. Wozu das Ganze? Soll ein Techniker erklären – aber wenigstens ist es schnell erledigt. Dann nervt doch noch ein bisschen die „Einführungs-Animation“ auf dem Bildschirm – erst wenn man eine Bedienungsgeste nämlich das Unterhalb-des-Bildschirms-darüberwischen gelernt hat – inklusive Wiederholung, darf man weiter. Das ist ein bisserl arg oberlehrerhaft an der Stelle.

Palm tastatur Zum Totlachen fand ich eigentlich die kleine Tastatur, die nach dem Hochschieben des Displays zu Vorschein kommt. Aber nur solange bis ich sie ausprobiert habe: Es tippt sich damit eindeutig schneller und präziser als wenn man Buchstaben auf den Touchscreen-Bildschirm tippt. Ein bisschen komme ich mir beim Anblick der Tastatur zwar vor wie ein Rechenzwerg aus der gefürchteten Controlling-Abteilung – aber wenn man die Tastatur nicht braucht, versteckt man sie gleich wieder. Natürlich ist der Bildschirm ein Touchscreen und man kann – bis auf die Text- und Zahleneingaben – alle Funktionen mit der Bildschirmberührung bedienen. Mensch, dieses Zusammendrücken oder Vergrößern von Browserinhalten – das blitzschnelle Ändern von Hoch- auf Querformat, wie es alle Smartphones können – ist schon ein Spaßbringer. Aber ganz klasse, finde ich die Idee, wie man beim Palm offene Anwendungen schließt. Man schrumpft die bildschirmfüllende Anwendung einfach mit einem Druck auf den Mittelknopf und sie schnurren auf halbe Größe zusammen. Dann wischt man sie einfach vom Bildschirm und mit einem Papierknüllgeräusch ist sie geschlossen. Aus den Augen aus dem Sinn. Das kann das G2 Touch nicht – ob es beim iPhone kann? Keine Ahnung. Aber es ist das Feature das dazu beiträgt, dass man das Palm Pre so gerne in die Hand nimmt.

Weitere Eindrücke

Bedienungsfreundlichkeit, Übersichtlichkeit scheint mir beim Palm alles einen Tick besser gelöst als beim G2 Touch. Mannomann, wie oft habe ich in den ersten Tagen gegoogelt, weil ich beim G2 Touch nicht weiterwusste – und man ist schneller bei Google als bei der geräteeigenen Hilfe-Anleitung. Beim Palm erschließt sich das alles blitzschnell von selber.

Palm_desktop

Gerade mache ich die mitgelieferte Kurzanleitung auf und entdecke – es gibt noch weitere Funktionen, die ich noch nicht kannte, Text ausschneiden zum Beispiel. Und jetzt habe ich auch den Lautstärkeregler entdeckt. Ganz ohne Bedienungsanleitung geht’s also doch nicht.

Zum Schluss noch ein paar (un-)wichtige Details.

Das Einrichten von E-Mail-Konten ist bei beiden Handys super einfach. Aber am einfachsten beim Palm. Nur mit Benutzername und Passwort einloggen und das Gerät findet alle wichtigen Parameter für den E-Mail-Verkehr selbst. Beim G2 Touch muss man noch umständlich Server- und Portnummer eintragen – nein danke. Spaß machen die Google Maps Funktionen mit der Bestimmung des eigenen Standorts, die permanent aktualisierten Wetterfunktionen, die Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Einkaufsquellen.

Über die WLan Funktion bin ich mit dem Palm jetzt nahezu rund um die Uhr online. Mir als Handyhasser sind diese Smartphones plötzlich nicht nur ans Herz gewachsen, sondern begleiten mich jetzt den ganzen Tag. Man kann mit ihnen zwar auch telefonieren – aber alles andere macht mehr Spaß.
Der Palm Pre ist für mich der Sieger nach Sympathiepunkten. Nur schade, dass ihm die geniale Wikitude-Funktion fehlt – das Einblenden von Sehenswürdigkeiten in den Kamerasucher. Aber die fehlt ja dem iPhone auch.

Neuer kostenloser Newsletter "Werbe & PR-Profi" erscheint wöchentlich

Eine Nachricht in eigener Sache. Ab sofort gibts einen kostenlosen wöchentlich erscheinenden Newsletter "Werbe- & PR-Profi", den ich für Sie verfasse. Er enthält aktuelle Tipps und Hinweise rund um Werbe- und PR-Themen und soll die Leser praxisnah und kompakt informieren. Er ist nicht identisch mit den Inhalten dieses Blogs, Überschneidungen können aber durchaus mal vorkommen.

Den Newsletter verfasse ich im Auftrag des Verlags für die Deutsche Wirtschaft. Er ist nicht werbefrei und enthält derzeit vor allem Werbung für die Produktes des Verlages.

Der Newsletter wird jeweils dienstags erscheinen.

Hier gehts zur Newsletter-Anmeldung.


Tipp: Am Workshop "Citizen Entrepreneurship" teilnehmen

Wer das sehr empfehlenswerte Buch "Kopf schlägt Kapital" von Prof. Günter Faltin gelesen hat, dem bietet sich die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Autor an die Umsetzung seiner Unternehmensgründung zu gehen.

Am 7. November veranstaltet die Stiftung Entrepreneurship in Kooperation mit der Freien Universität Berlin den Workshop „Citizen Entrepreneurship“ im Rahmen des Vision Summit 2009.

Nach der Keynote von Prof. Muhammad Yunus geht es darum, Techniken kennen zu lernen, mit deren Hilfe aus Anfangsideen ökonomisch tragfähige und innovative Konzepte herausgearbeitet werden können. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Thema „Gründen aus Komponenten“. Gründern wird damit die Möglichkeit gegeben, professionell zu starten und sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren.
Mit dabei sind u.a. Prof. Frithjof Bergmann (New Work-New Culture), Claudia Langer (Utopia), Ron Hillmann (Online-Marketing), Holger Johnson (Ebuero AG), Otto Herz, Dr. Gerhard Huhn, Hernando de Soto (Video-Übertragung) u.v.m.

Ich selbst habe vor 2 Jahren an einem derartigen Workshop teilgenommen und war von den Inhalten und der Atmosphäre begeistert.

Die Stiftung Entrepreneurship und die RatioDrink AG übernehmen den Großteil der Kosten. Die Teilnehmer müssen lediglich einen Unkostenbeitrag in Höhe von 30,-€ zahlen.

Mehr dazu unter www.entrepreneurship.de/vision-summit-2009

Gesucht: Die besten Werbeideen für kleine Budgets

Soeben schreibt mir Phillip Bock, Geschäftsführer der INnUP Deutschland GmbH über den Werbewettbewerb, den er im Rahmen seiner Mittelstandsinitiative „Werbewissen für kleine Budgets“,  soeben gestartet hat.

Bis zum 31. Dezember 2009 können Unternehmen ihre erfolgreichen Werbeaktionen online vorstellen, diese mit anderen diskutieren und bewerten lassen. Die besten Ideen werden von einer Experten-Jury mit Druckgutscheinen im Wert von insgesamt 2.500 Euro prämiert.

Auf der Internetseite www.innup.de/wewi können die Ideen kostenlos eingereicht werden. Die Website dient gleichzeitig als Plattform für die Präsentation der Beiträge und für den Austausch, denn die Teilnehmerbeiträge können hier kommentiert und diskutiert werden. Die Prämierung der Beiträge erfolgt auf zwei Wegen: Zunächst treffen Besucher der Wettbewerbsseite mit einem Voting eine Vorauswahl. Die zehn bestplatzierten Werbeaktionen aus der Praxis werden anschließend von einer Jury gekürt. Basis der Bewertung sind die Kriterien „Praxisnähe“, „Detailbeschreibung“ und „Kreativität“. Die Sieger werden angeschrieben und auf der Wettbewerbsseite vorgestellt.

Über INnUP Deutschland GmbH
Die INnUP Deutschland GmbH ist eine führende Onlinedruckerei, die regelmäßig im gesamten Bundesgebiet Wettbewerbe durchführt. Zu den Kunden des Druckdienstleisters zählen mittlere und kleine Unternehmen, Dienstleister und Industriekunden. Die INnUP Deutschland GmbH übernimmt die Auswahl, Beauftragung und Kontrolle von Druckereien, mit dem Ziel, das beste Druckergebnis für den geringsten Preis zu erzielen.

Quelle: Pressemeldung INnup Deutschland


Wie Ikea den Billy-Geburtstag feiert

Ikea_billy_marketeasing Genau richtig finde ich. Billy gehört mit 41 Millionen verkauften Exemplaren wohl zu den Möbelklassikern - zumindest stückzahlmäßig. jetzt ist es 30 Jahre auf dem Markt und IKEA feiert den Geburtstag. Und genau zur Geburtstagsfeier greift das Möbelhaus auf eine Marketeasing-Technik zurück, die da lautet: Gib dem Kunden eine Bühne. 

"Bühne für den Kunden
Gibt es Möglichkeiten, Ihren Kunden Selbstdarstellungsmöglichkeiten einzuräumen? Jede Menge! Sie reichen von der einfachen Idee, Ihren Kunden Platz im Schaufenster einzuräumen bis zur Casting-Show „Popstars“, die ganz normale Menschen mit ein wenig Gesangstalent zu Bühnenstars und Plattenverträgen pushen will. Dass Fotogeschäfte die Hochzeits-, Porträts- oder Aktfotos Ihrer Kunden im Schaufenster ausstellen, ist nichts Neues. Seltener und ungewöhnlicher ist es, wenn eine Bank ihr Schaufenster für Geschäftskunden freigibt, damit diese eine Möglichkeit der Selbstdarstellung finden können. Das Prinzip „Bühne für den Kunden“ ist mittlerweile im Internet eines der Erfolgskonzepte schlechthin.

...Unter dem Motto „Love Mercedes“ forderte Mercedes Benz USA seine Kunden auf, sowohl Fotos und Geschichten einzusenden, die ihre ganz persönlichen Erlebnisse mit „ihrem“ Mercedes ausdrücken. Unter der Microsite „Love Mercedes“ sind die-se persönlichen Erfahrungen versammelt. Vor allem die langjährigen Mercedes Besitzer, die mit ihrem Fahrzeug tatsächlich eine Art Liebesbeziehung pflegen, wur-den durch diese Kampagne angesprochen und zum Einsenden ihrer Beiträge motiviert. Die besten dieser Fotos und Storys lieferten den Stoff für Anzeigen und TV-Spots. Einer dieser Spots war George und Luzstella Koschel gewidmet, die ihren Mercedes 270 im Jahre 1970 in Deutschland selbst abholten, anschließend mit ihm auf Europareise gingen und ihn dann nach Kalifornien ausführten.
Bei den erfolgreichsten Werbekampagnen der letzten Jahre allerdings haben die Konsumenten selbst die Kontrolle übernommen. Für einen Old School-Werber sind Werbebotschaften immer auch Beweise seiner eigenen Kreativität. Für ihn ist es undenkbar, dass die Konsumenten, die von der Werbung vorgelegten Motive und Stilelemente aufnehmen und zu neuen Aussagen zusammensetzen.
"

Billy-Besitzer sollen ihr Billy-Regal fotografieren auf der Website hochladen, dort einen Film erstellen und können es dann mit etwas Glück in einem TV-Spot besichtigen. IKEA nennt schon mal die ersten Sendetermine.

Zitat aus "Marketeasing. Werbung total anders"


Flyer vorm Haus

Brocantique werbeflyer Manchmal vergisst man ja das Naheliegende. Zum Beispiel, eine kleine Plexiglas-Box an der Ladentür, Hauswand oder Schaufensterscheibe anzubringen und dort Flyer zum Mitnehmen bereitzustellen. Ist im Prenzlauer Berg eigentlich Standard - in Süddeutschland scheinbar nicht üblich. Da wundert es mich umso mehr, dass ich dieses Beispiel in München entdeckt habe. Ein besonders Cleveres übrigens, denn anstelle eines Flyers ist es eine Postkarte, die dort ausliegt. Und die kann man als München-Besucher auch gleich verwenden und an jemand weitersenden.

Werbung mit kleinem Budget kann manchmal so einfach sein.

PS. Tja so ist meine Blogsoftware Typepad. Stellt ein Bild einfach auf den Kopf. Und man weiss, nicht wie man es gedreht bekommt.


Kauft bei meinen Lesern: Heute bei Frank Neuhaus, Berater & Trainer (11)

Heute freut es mich besonders einen Leser vorstellen zu dürfen, den ich schon seit Jahren kenne. Frank Neuhaus aus meiner Heimatstadt Nürnberg, der dort die Werbeagentur AdThink betreibt. Ich weiß, dass Kunden mit kleinen Budgets bei ihm ebenso gut aufgehoben sind, wie Auftraggeber, die auf neue Methoden setzen wollen - Marketeasing zum Beispiel. Im heutigen Interview wird deutlich, welche weiteren Arbeitsschwerpunkte Frank Neuhaus über die Werbung hinaus hat.

Frank_neuhaus 1. Was können meine Leser und Leserinnen bei dir kaufen?

Ich habe 3 Schwerpunkte: 
Für Unternehmen biete ich eine ganzheitliche, nachhaltige und Vertriebs-orientierte Marketing-Beratung, andere Agenturen unterstütze ich seit über 6 Jahren bei der Betreuung derer Kunden und ich führe Seminare zu folgenden Themen durch: Akquise mit Xing, Blogs und Twitter, Online-Marketing, Presse-Arbeit, Wissens-Management und das Persönlichkeits-Modell "Biostruktur-Analyse Structogram".

Mein Akquise-Schwerpunkt liegt zur Zeit auf dem „Structogram“-Seminar, welches für alle Menschen nützlich ist, die folgender Aussage zustimmen:

Ein Mensch ist am ehesten dann erfolgreich, wenn er einerseits seine eigenen Veranlagungen kennt und sich entsprechend authentisch verhält sowie andererseits, wenn er die Veranlagungen eines Gesprächspartners möglichst schnell und treffend einschätzen kann und entsprechend darauf reagiert. 

In diesem Zusammenhang soll Arthur Schopenhauer gesagt haben: "Wenn es überhaupt ein Rezept für den Erfolg gibt, dann besteht er darin, sich in die Lage anderer Menschen zu versetzen".

Das gilt für alle Menschen, die mit anderen Menschen zu tun haben, um diese auszubilden, zu betreuen, zu beraten, denen etwas zu verkaufen, ein Team zu führen oder um einen neuen Arbeitgeber bzw. einen potentiellen Kunden von seinen Kompetenzen zu überzeugen, wie beispielsweise Existenzgründer, Selbständige, Führungskräfte, Personalleiter, Vertriebsmitarbeiter oder Karriere-orientierte Angestellte.

Die Structogram-Seminare sind in folgende 3 Modulen aufgebaut:
1. Die wertfreie Analyse der eigenen genetisch veranlagten und nicht veränderbaren Biostruktur wird im ersten Teil, dem „Schlüssel zur Selbstkenntnis“ mit dem 1977 von Rolf W. Schirm entwickelten, seitdem von Juergen Schoemen und einem wissenschaftlichen Beirat kontinuierlich optimierten sowie mittlerweile in über 20 Sprachen übersetzten „Structogram“ festgestellt.

2. Der zweite Teil „Schlüssel zur Menschenkenntnis“ gibt dem Teilnehmer mit dem „Triogram“ Orientierungs-Hilfen an die Hand, um die Veranlagungen eines Gesprächspartners möglichst schnell und treffend einzuschätzen, um darauf künftig entsprechend reagieren zu können.

3. Im dritten Teil „Schlüssel zum Kunden“ lernen die Teilnehmer die "Biostruktur" ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung einzuschätzen, was eine sinnvolle Basis für die spätere (werbliche) Kommunikation darstellt.

Weitere Informationen zu meinen Agentur-Schwerpunkten und zu meinen Structogram-Seminaren gibt’s auf meiner neuen Website unter www.adthink.de

2. Warum gerade bei dir?

Ich kombiniere das Structogram-Wissen mit meinem klassischen Marketing-Wissen aus 16 Jahren Berufserfahrung in der Werbebranche, meinem Schwerpunkt im Bereich Online-Marketing seit 2006 und meinen umfangreichen Kenntnissen der Branchen Automobil, Hifi & TV, Maschinenbau und Outdoor. Diese Kombination dürfte für einige potentielle Teilnehmer sehr interessant sein.

3. Seit wann gibt es dein Geschäft?

Ich habe mich am 1.3.99, also vor knapp 11 Jahren selbständig gemacht.

4. Welche Werbemaßnahmen betreibst du?

Ich bin auf vielfältige Weise aktiv:

-Im Bereich „Online-Marketing“: Mein Website-Blog gibt es seit September 2001 und mein „Twitter“-Blog seit September 2008. Bei „Xing“ bin ich seit April 2004 und bei „Facebook“ seit Juni 2009.

-Im Bereich „Empfehlungs-Marketing“: Ich zahle jedem, der meine Seminare empfiehlt, eine Provision, denn auf diese Weise haben alle einen Nutzen davon, was ich immer anstrebe.

-Im Bereich „Presse-Arbeit“: In den letzten Jahren wurde in über 50 Artikeln auf meine Agentur, mein Blog oder meine umfangreiche Übersicht neutraler Honorar-Empfehlungen für werbliche Projekte hingewiesen, die lt. "Lutz Hackenberg", dem geschäftsführenden Vorstand der AGD - Allianz deutscher Designer e.V. "... beispielhaft und sehr informativ sowie die wahrscheinlich umfangreichste Übersicht im Internet ..." ist.

5. Was ist dein spezielles Angebot für uns?

Deine Leser erhalten bei meinen 2-tägigen „Structogram“-Seminaren 10% Rabatt. Diese Seminare biete ich übrigens bundesweit an, wenn mindestens 8-10 Teilnehmer zusammen kommen.

Mehr über Frank Neuhaus


Wow! Der Kindle kommt

Wer sich heute bei Amazon einloggt, wird vom Boss Jeff Bezos persönlich begrüßt. Mit der Nachricht: Ab sofort wird der Kindle auch nach Deutschland versandt - zum Preis von 275 US Dollar. Wer also gerne englischsprachige Bücher liest, kann diese künftig weitaus preiswerter und vor allem sekundenschnell auf den Kindle laden.
Bin schon sehr gespannt, wenn ich diesen Kindle erstmals in der Hand halte. Und noch gespannter darauf bin ich, ob er den Buchmarkt revolutionieren kann. Immerhin könnte ich meine ganze Fachbibliothek im Kindle unterbringen und den Belletristikpart auch dazu. Denn mit dem Kindle kann man bis zu 1.500 Bücher mit sich herumtragen. Der Platzgewinn in der Wohnung ist nicht auszudenken...


Lesetipp: Impulse Unternehmer-Magazin zum Thema Mundpropaganda

Mundpropaganda_impulse Das Impulse-Magazin widmet im Oktoberheft die Titelstory dem "Siegeszug der Mundpropaganda" . Finde ich klasse, denn als Autor eines Buchs zum gleichen Thema freue ich mich über alle Initiativen, die Mundpropaganda-Marketing auf die Tagesordnung bringen. Ja natürlich werde ich in dem Beitrag auch zitiert und es finden sich gute alte Bekannte aus meinen Büchern (Malermeister Deck aus Karlsruhe z.B.) darin wieder.  Auch der eine oder andere "Experte" ist darin erwähnt.

Leider nicht online lesbar - aber dennoch ein Lesetipp zum schnellen Einstieg ins Thema. Einfach am Kiosk kaufen.


Metatag Keywords für Google völlig überflüssig

Dass der Metatag Keywords, mit dem man Keywords in der Beschreibung einer Webseite angeben kann, keine große Bedeutung hat, mutmaßten SEO-Experten schon lange.
Jetzt hat Google bekanntgegeben, dass es ihn völlig ignoriert. Die Keywords haben keinerlei Einfluss auf den PageRank einer Seite.
Was kann man jetzt tun? Die dort hinterlegten Schlüsselbegriffe löschen? Das ist in vielen Fällen sogar zu empfehlen. Denn wer dort brav und gewissenhaft die Schlüsselbegriffe einträgt, die er auch in seiner AdWords-Werbung verwendet, gibt wertvolle Informationen an seine Wettbewerber preis.
Tipp! Wenn Sie es noch nicht getan haben, stöbern Sie mal in den  Keywords Ihrer Wettbewerber, solange da noch was drinsteht.

Welche Metatags von Google verwertet werden, können Sie hier nachlesen.



Emotionen schüren mit Infografik

Eine weitgehend unterschätzte Kunst ist es, Infografiken werbewirksam zu gestalten. Etwa so, dass sie die Inhalte besonders anschaulich verdeutlichen. Torte oder Balken - das sind meist die gebotenen Alternativen. Aber Infografiken können auch gewaltige Emotionen schüren, wenn sie richtig gemacht sind. Hier geht es nicht mehr um die exakten Zahlen, sondern die Umstände, die sie beeinflussen.

Ceo_compensation

Quelle: Project "Create an infographic about CEO compensation"


Bücher verstecken im Park

Bookcrossing gefällt mir - das Freisetzen von Büchern in Kneipen und Cafes, auf Parkbänken oder Kongressen gar in Bussen und Straßenbahnen, damit sie dort Leser finden. Bookcrossing ist das private, völlig unkommerziell gedachte Vergnügen von Lesefreunden weltweit. Aber warum sollten nicht auch Verleger und Autoren ihre Bücher per Bookcrossing freisetzen? Die Idee dahinter: durch das Freisetzen der Bücher kommen diese in Umlauf und werden bekannter. Durch die größere Bekanntheit und die mögliche Mundpropaganda der Bookcrosser finden die Bücher letztendlich mehr Käufer.
Der Münchner Verlag Ars Edition hat jetzt 1.000 Exemplare eines Titels von Gerd Ruebenstrunk "freigesetzt". Die Nürnberg Nachrichten berichten über die Aktion, die in Stein bei Nürnberg stattfand:

"Bücherjagd im Faberpark: Rund 300 Schüler(innen) aus dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium und der Peter Henlein-Realschule beteiligten sich an der Suche nach 150 Büchern.
Der Münchner Verlag Ars Edition hatte bundesweit 1.000 Exemplare des Werkes «Arthur und die vergessenen Bücher» von Gerd Ruebenstrunk «auswildern» lassen - unter anderem 150 Stück im Nürnberger Süden. Dort übernahmen 25 Buchhandels-Auszubildende der Berufsschule 6 die Aufgabe, die Schmöker zu verstecken. Ein Vorhaben, das ein wenig an Ostereier-Suchen erinnert."

Bookcrossing kann funktionieren, wenn der Buchtitel und der Ort genau zusammenpassen. Zum Beispiel könnte ich mir mein Buch "Werbung mit kleinem Budget" mal im Bundestag freigesetzt vorstellen. Vielleicht immer dann, wenn der Bundesrechnungshof mal wieder verschwenderische PR-Kampagnen zu rügen hat.

Mehr dazu: Schüler auf Schatzsuche im Faberpark