Sehr verrückt. Hinter dem doppeldeutigen Namen verbirgt sich ein neues Weinmixgetränk. Rotwein mit Cola, um genau zu sein. Innerhalb eines Jahres wurden 1 Million Flaschen kalte Muschi abgefüllt und ausgetrunken. Die Hersteller des Getränks haben offenbar alles richtig gemacht.
Das Getränk wurde ohne klassische Werbung in Szenebars, Cafés und Gaststätten eingeführt. Und zum Start ging man eine Partnerschaft mit dem FC St. Pauli ein. Dessen Fans wurden die ersten Kalte-Muschi-Trinker. Inzwischen ist es in Hamburg zum Kultgetränk geworden und verbreitet sich weiter über Deutschland.
Der Name spielt beim Erfolg eine wichtige Rolle. Gastronomen haben beobachtet, dass die Leute es trinken, weil sie den Namen lustig finden. Und über den Namen spricht man auch mit seinen Freunden. Noch eine Gastronomenbeobachtung: sobald ein Gast Kalte Muschi bestellt, ordern andere das gleiche Getränk. Clever, wie die Kalte-Muschi-Hersteller Netzwerkeffekte und Mundpropaganda nutzen.
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